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Viva Kirche Amriswil
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Weihnachten ist mehr als ein warm leuchtendes Fest – es ist eine Geschichte, in der Schatten und Licht heftig aufeinandertreffen. Hinter dem Kind in der Krippe stehen Machtangst, eine nächtliche Flucht und ein Mordkomplott. Doch gerade in dieser Dunkelheit bricht Gottes Licht durch: für Hirten am Rand, für Suchende aus der Ferne, für alle, die Heilung brauchen. Die schönste Geschichte aller Zeiten wurde auf dem dreckigen Boden dieser Welt geschrieben – und genau dort beginnt Hoffnung zu leuchten. Weihnachten: Licht mitten in unseren Schatten.
Es ist mitten in der Nacht. Josef weckt seine Frau Maria: "Schnell. Wach auf. Wir müssen weg. Sofort." Die nötigsten Sachen werden gepackt, das kleine Kind wird geweckt und in der Dunkelheit der Nacht flieht die junge Familie. Weg von Bethlehem. Weg von Israel. Jesus wird Flüchtling. Das ist Teil der Weihnachtsgeschichte. In der Predigt am Sonntag tauchen wir ein in den fast übersehenen Teil von Weihnachten: die dramatische Flucht von Josef, Maria und dem kleinen Jesus nach Ägypten. Der Retter der Welt beginnt sein Leben nicht im Glanz, sondern als Flüchtling.
Wie würdest du reagieren, wenn plötzlich ein Licht aus der Dunkelheit erscheint, das so hell leuchtet, dass keine Schatten mehr sichtbar sind?
Die Hirten aus Lukas 2 haben genau das erlebt. Ein Engel trat aus der Dunkelheit auf sie zu. Und als ob das nicht genug wäre, versammelte sich plötzlich das ganze Heer der Engel bei ihnen.
Was diese Erzählung noch heute für uns bedeuten kann, möchten wir am kommenden Sonntag betrachten. Wir hören, wie das Licht in dieser finsteren Nacht zu den Hirten kam und wie es auch heute noch zu uns kommt.
Mitten in der Weihnachtsgeschichte steht ein Mann, der vor einer entscheidenden Wahl steht: Herodes hört von der Geburt Jesu – und er könnte hingehen, suchen, nachfragen, dem versprochenen König begegnen. Stattdessen entscheidet er sich für den Kampf. Für Kontrolle. Für Abwehr. Für den Versuch, Gottes Licht zu löschen, bevor es überhaupt zu leuchten beginnt.
Matthäus 2 zeigt uns, dass Weihnachten nicht nur ein warmes Gefühl ist, sondern eine Konfrontation: Wenn Gottes König kommt, muss jede Macht Stellung beziehen. Herodes hätte Jesus finden können – aber sein eigenes Herz lässt es nicht zu. Seine Angst wird stärker als seine Sehnsucht.
Auch wir stehen vor dieser Wahl: Begegnen wir Jesus – oder halten wir ihn auf Abstand? Öffnen wir unser Herz – oder verteidigen wir unsere eigenen Throne?
Weihnachten erzählt von einem König, der nicht zwingt, aber einlädt. Und von einem Herrscher, der sich gegen ihn entscheidet. Die Frage bleibt: Wie entscheiden wir uns?
Worte haben Macht.
"Du schaffst das!"
"Es tut mir Leid."
"Ich habe Freude an dir."
"Du bist doch doof und unfähig."
"Mit dir will ich nichts zu tun haben."
"Das schaffst du sowieso nie."
Worte haben die Macht aufzubauen, aber sie haben auch die Macht niederzureissen. Worte sind mächtig.
Jesus zog durch die Städte und Dörfer, lehrte, verkündete die Botschaft vom Reich Gottes und heilte Kranke. Er sah und spürte, dass die Menschen grosse Sorgen hatten, erschöpft, verängstigt und hilflos waren.
Und er wendet sich an seine Jünger und gibt ihnen einen Auftrag: «Betet zum Herrn der Ernte und bittet ihn, mehr Arbeiter zu schicken, um die Ernte einzubringen.«
Was hat es auf sich mit diesem Auftrag? Heute. Für uns?
Wir werden euch erzählen von Arbeitern im Erntefeld im Nahen Osten und wie dieses Gebet Menschen in Bewegung setzt und Leben und Communities verändert.
Vier Freunde tragen ihren gelähmten Gefährten zu Jesus, überwinden Hindernisse und erleben, wie ihr Vertrauen zum Wunder führt. Ihr Handeln zeigt: Glaube bleibt nicht stehen – er wird sichtbar, mutig und praktisch.
Wie damals die Freunde, so dürfen auch wir Menschen zu Jesus bringen – im Gebet, im Handeln und im Vertrauen, dass sein Wort Leben verändert. Jesus sieht unseren Glauben und schenkt tiefere Heilung, als wir erwarten – Vergebung, neue Hoffnung und Begegnung mit Gott.
LEBEN – Wo Alltag auf Wunder trifft.
Dein Alltag ist nicht die Konkurrenz zu einem geistlichen Leben. Gott will mitten in deinem Job, in deiner Familie, im Studium und auf der Strasse wirken. Das grösste Potenzial für Gottes Wirken liegt in deinem Alltag – aber dafür müssen wir auf Empfang sein.
Diese Predigt zeigt, was es bedeutet, erfüllt zu leben – erfüllt mit dem Heiligen Geist.
– Wie der Heilige Geist unser normales Leben verändert
– Warum wir Gottes Wirken nicht produzieren, sondern empfangen
– Wie du lernst, im Alltag auf die Stimme des Geistes zu hören
Ein Aufruf, die „mobilen Daten“ deines Glaubens einzuschalten – und zu erleben, wie Alltag und Wunder sich berühren.
"Erfüllung". Wie sieht deine innere Tankanzeige aus? Ist der Tank voll? Oder eher in der Hälfte? Oder leuchtet bereits die Reservelampe? Wir alle haben diese Sehnsucht nach Erfüllung. Nach Momenten, in denen das Leben leicht ist. Vielleicht hast du solche Momente in den Ferien erlebt. Ein Spaziergang am Sandstrand am Meer. Eine Wanderung über die Thurgauer Nebelgrenze im Alpstein. Aber die Ferien sind jetzt vorbei. Der Sandstrand ist weg und der Nebel ist zurück. Diese Sehnsucht nach Erfüllung geht scheinbar deutlich tiefer und auch die schönsten Ferien können dieses Loch in der Seele nicht stopfen. Dort muss etwas anderen rein.
Sei doch Dankbar!! Wenn ich das zu meinen Kindern sage, merke ich schnell: So einfach funktioniert das dann eben doch nicht. Der Appell zur Dankbarkeit macht noch lange nicht dankbar. Da steckt mehr dahinter.
Darum gehen wir am Sonntag in eine Geschichte. Kennst du die Geschichte vom dankbaren Samariter?
Achtung - nicht der barmherzige Samariter – nein, hier geht es um eine andere Geschichte. Ja, wirklich: Auch der dankbare Samariter steht in der Bibel. In Lukas 17,11-19.
Wir alle sehnen uns nach heilen Beziehungen – und erleben doch, wie Konflikte, Verletzungen und Bitterkeit unser Herz beschweren. Manchmal wollen wir vergeben, denken aber gleichzeitig an Vergeltung. Gerade dann zeigt uns Jesus einen anderen Weg: Vergebung, die heilt, Frieden schenkt und neue Anfänge möglich macht.
In dieser Predigt geht es um die Kraft der Vergebung – nicht als Theorie, sondern als praktische Erfahrung, die unser Leben und unsere Beziehungen verändert. Was bedeutet es, in Konflikten nicht den Weg der Bitterkeit zu wählen, sondern den Weg, den Jesus uns vorgelebt hat? Und wie finden wir durch Vergebung inneren Frieden und Zufriedenheit im Leben?
Hast du schon einmal erlebt, wie der Heilige Geist dich geführt hat und du «plötzlich» Gottes Wirken erleben durftest? Ein Moment, in welchem dir seine Liebe und Grösse ein Stück mehr offenbart wurde und du nicht anders konntest, als Gott anzubeten? So ging es Simeon in Lukas 2: er liess sich vom Heiligen Geist in den Tempel führen und begegnete dort Jesus.
Wir erleben die ganze Bandbreite biblischer Action:
Dämonen.
Ein alter Friedhof mit offenen Gräbern.
Exorzismus.
Ein schreiender Besessener.
Sterbende Tiere.
Wir sind in Lukas Kapitel 8. Ein wildes Kapitel. Action pur.
...doch genau diese Geschichte spricht so wunderbar in unser Thema "LEBEN - Wo Alltag auf Wunder trifft".
Stell dir vor: Du ziehst für eine Wanderung im Alpstein Flip-Flops an. Oder du startest einen 10km-Lauf-Wettbewerb in einer dicken Winterjacke. Falsche Ausrüstung kann alles ruinieren. Doch was ist die richtige Ausrüstung für den Alltag des Glaubens, der manchmal selbst wie ein Marathon oder eine steile Wanderung ist?
Wir schauen auf eine der radikalsten und kürzesten Predigten aller Zeiten: Jesus steht in der Synagoge von Nazareth und erklärt mit einem einzigen Satz den Kern seiner Mission – und unserer. Er liest aus der Schrift und behauptet, dass sich diese uralte Prophezeiung heute, genau in diesem Moment, erfüllt.
Entdecke, wie Jesus uns nicht nur den Auftrag gibt, sondern auch die perfekte Ausrüstung dafür schenkt: Seine Kraft, um den Alltag zu meistern, in dem deine Geschichte auf Gottes Wunder trifft. Sei gespannt, wie du für diese Welt ausgerüstet bist!
Nach der Sommerpause tauchen wir wieder voll ein in unseren Jahresschwerpunkt: Gottes Wirken mitten im Alltag. Dein Leben besteht zu 99% aus ganz normalen Momenten – und genau dort will Gott handeln. Diese Predigt zeigt, wie du seine Stimme hören, mutig deine Geschichte mit Jesus erzählen, für Menschen beten und sie zu ihm einladen kannst. Es geht nicht um grosse Events, sondern um kleine, natürliche Begegnungen, in denen Gottes Kraft sichtbar wird. Lass dich inspirieren, die Wunder Gottes in deinem Alltag zu erwarten – und selbst Überbringer guter Nachrichten zu sein.
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