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Author: DIE ZEIT
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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen.
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3725 Episodes
Reverse
Eine autonome KI von OpenAI ist nach Angaben der australischen Regierung
in eine regierungseigene Datenbank eingedrungen. Der KI-Agent habe auf
öffentliche und nicht öffentliche Dateien der für Gesundheit zuständigen
Statistikbehörde zugegriffen, sagte Premierminister Anthony Albanese.
Nach bisherigen Erkenntnissen seien keine personenbezogenen Daten
abgerufen worden, die Ermittlungen dauern an. Immer wieder werden Fälle
bekannt, bei denen KI-Agenten verschiedener Anbieter auf externe Systeme
zugreifen. In einem besonders aufsehenerregenden Fall war eine
künstliche Intelligenz von OpenAI bei einem Test aus einer abgesicherten
Umgebung ausgebrochen und ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma
eingedrungen. Haya Schulmann, Professorin für Cybersicherheit an der
Goethe-Universität Frankfurt, ordnet im Podcast ein, wie sicher
persönliche Daten im Netz noch sind und was man selbst tun kann, um sie
besser zu schützen.
Angesichts stark gestiegener Kraftstoffpreise erwägt die US-Regierung,
die Exporte von Diesel vorübergehend zu stoppen. US-Präsident Donald
Trump sagte, eine Unterbrechung der Ausfuhren könnte dazu beitragen, die
Spritpreise in den USA zu senken. Hintergrund sind die infolge des
Irankriegs stark gestiegenen Spritpreise und der wachsende politische
Druck auf Trump vor den Kongresswahlen im November. So eine Entscheidung
könnte allerdings die Preise an deutschen und europäischen Zapfsäulen in
die Höhe treiben. Nach dem Nahen Osten sind die Vereinigten Staaten
Europas wichtigster Lieferant für Diesel. Marlies Uken, stellvertretende
Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT, erklärt im Podcast, wie
abhängig Deutschland von Dieselimporten aus den USA ist und welche
Folgen ein Exportstopp hätte.
Und sonst so? Zurück ins Analoge – schicken Sie uns Postkarten!
Postkarten gerne an: DIE ZEIT, Podcast-Team, Schöneberger Str 21A, 10963
Berlin.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Lisa Pausch
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
OpenAI: Australien meldet KI-Hack in regierungseigene Datenbank
Künstliche Intelligenz: Unternehmenschefs warnen UN-Sicherheitsrat vor
Gefahren durch KI
Spritpreise in den USA: USA prüfen wegen hoher Spritpreise Exportstopp
für Diesel
Energiepolitik: Steigende Energiepreise
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Die Bundesregierung will die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste
deutlich ausweiten. Der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt
für Verfassungsschutz (BfV) sollen dadurch besser gegen Sabotage,
Spionage, Terrorismus und Cyberangriffe vorgehen können. Kritik gibt es
allerdings beim Schutz der ärztlichen Schweigepflicht: Ärzteverbände
sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten warnen davor, dass die
Reform das Vertrauen von Patientinnen und Patienten beeinträchtigen
könnte. Sie fordern für medizinische und psychotherapeutische Gespräche
denselben Schutz, der etwa für Geistliche oder Strafverteidiger
vorgesehen ist. Was könnte die Reform für Arztpraxen und Psychotherapien
bedeuten? Und warum ist das aus therapeutischer Sicht problematisch? Das
erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des
Gesundheitsressorts der ZEIT.
Außenminister Johann Wadephul hat Russland im UN-Sicherheitsrat eine
neue Eskalation hybrider Angriffe gegen Europa vorgeworfen. Damit bezog
er sich auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August,
der ukrainische Frachtflugzeuge zum Ziel hatte. »Dies ist kein
Einzelfall von Russlands rücksichtsloser und gefährlicher Eskalation in
Europa«, sagte Wadephul. Die russische Regierung weist die Vorwürfe
zurück. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet
im Podcast ein, warum Wadephul diesen Vorwurf ausgerechnet im
UN-Sicherheitsrat erhebt, in dem Russland selbst einen ständigen Sitz
und ein Vetorecht hat.
Außerdem im Update:
- Die CDU in Sachsen-Anhalt lehnt Gespräche mit der SPD über eine
Regierungsbildung ab und will in die Opposition gehen. Die AfD hat
die Landtagswahl klar gewonnen, ihr fehlen jedoch drei Stimmen im
Parlament, um allein regieren zu können.
- Die deutsche Wirtschaft wächst stärker als im Frühjahr erwartet.
Führende Wirtschaftsinstitute rechnen mit einem Plus von 1,3
Prozent. Vor allem steigende Exporte und höhere staatliche Ausgaben
für Infrastruktur und Verteidigung tragen zum Wachstum bei.
Und sonst so? Wo juckt’s bei Ihnen gerade so?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Geheimdienstreform: Bundestag berät über mehr Befugnisse für die
Geheimdienste
Reform der Nachrichtendienste: Deutsche Geheimdienste sind zu zahm? Das
wird sich ändern
Ukrainekrieg: Wadephul wirft Russland »hybride Angriffe« auf Europa vor
Vereinte Nationen: Deutschland und weitere Länder fordern Reform des
UN-Sicherheitsrats
Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: CDU in Sachsen-Anhalt lehnt
Koalitionsgespräche mit der SPD ab
Herbstprognose: Wirtschaftsinstitute erwarten doppelt so hohes
Wirtschaftswachstum
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Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen
Staatsbesuch in Washington, D. C. eingetroffen. US-Präsident Trump hat
für Xi ein umfangreiches Programm vorbereitet. Dass er ihn persönlich
auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington
begrüßt hat, gilt als besondere Ehre. Neben persönlichen Gesprächen sind
außerdem eine Militärschau, ein Staatsbankett mit hochrangigen
Techunternehmern und ein gemeinsames Teetrinken geplant. Belastet ist
das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten unter anderem durch den
Zollkonflikt, Chinas Ansprüche auf die mit den USA verbündete Insel
Taiwan, Trumps Krieg gegen den Iran und den Wettlauf um die
Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz. Was ist also von den
Gesprächen zwischen Trump und Xi zu erwarten? Und welche Rolle spielt
dabei das persönliche Verhältnis der beiden Staatschefs? Das erklärt
Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT.
In Deutschland sind sie längst angekommen: Nikotinpouches. Kleine weiße
Beutel, die man sich unter die Oberlippe oder in die Wangentasche legt,
um das darin enthaltene Nikotin über die Mundschleimhaut aufzunehmen.
Besitz und Konsum sind in Deutschland zwar erlaubt, der Verkauf ist
allerdings verboten. Das könnte sich aber demnächst ändern: Der
Bundestag berät derzeit über eine Reform der Tabaksteuer, die auch den
rechtlichen Rahmen für die Nikotinbeutel verändern könnte. Mehrere
medizinische Fachgesellschaften warnen bereits vor einer möglichen
Legalisierung. Wie gefährlich sind Nikotinpouches? Und welche Argumente
sprechen für eine Legalisierung? Das ordnet Tom Kattwinkel ein,
Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? Auf der Suche nach dem Kick: Einbrecher speist Pudding im
Restaurant, und zwei Deutsche sonnen sich im Glanz von Leonardo da
Vinci.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emma Möllenbrock und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Bankett von Donald Trump und Xi Jinping: Zuckerberg und Musk unter
Gästen bei Trumps Staatsbankett für Xi
KI-Wettstreit zwischen den USA und China: Griff nach der Sonne
Nikotinbeutelverbot: Gesundheitsverbände gegen Freigabe des Verkaufs von
Nikotinbeuteln
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Für den einen ist es Routine, für den anderen eine Premiere:
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) haben sich bei der
Regierungsbefragung im Bundestag den Fragen von Abgeordneten gestellt.
Linnemann verteidigte bei der Regierungsbefragung das System von
privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Denn nach den für die CDU
gescheiterten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hatte
Bundeskanzler Merz (CDU) mit einer Aussage zum Krankenkassensystem für
Aufsehen gesorgt. Er nannte es ein Gerechtigkeitsproblem, dass bei
vielen Menschen der Eindruck entstehe, dass Privatversicherte im
Gesundheitssystem bevorzugt würden. Wie Linnemann versucht hat, Merz’
Aussage einzufangen, erklärt Kaja Klapsa aus dem Politikressort der
ZEIT.
Der Bundestag berät seit diesem Mittwoch über einen Gesetzesentwurf, der
K.-o.-Tropfen rechtlich wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug
einstuft. Dadurch könnten Gerichte bei einem Raub- oder Sexualdelikt
mindestens fünf statt nur drei Jahre Haft verhängen – eine wirksame
Abschreckung, wie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hofft. Mit
dem Gesetzesentwurf reagiert sie auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs.
Der hatte 2024 entschieden, dass K.-o.-Tropfen nicht als »gefährliches
Werkzeug« zu verstehen seien.
Außerdem im Update: Die OECD korrigiert die Wachstumsprognose für die
deutsche Wirtschaft nach oben. Die Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung führt das stärkere Wachstum vor allem auf
den Boom rund um KI zurück.
Und: Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin will die Stadt laut
übereinstimmenden Medienberichten ihre Bewerbung für die Olympischen und
Paralympischen Spiele zurückziehen.
Und sonst so? Eine afghanische Radsportlerin verkleidete sich als Mann,
um trotz der Taliban zu trainieren – und gewinnt Silber.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links:
Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Merz sollte zu Ende
bringen, was er begonnen hat
Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler
Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung
infrage stellte
Gesundheitspolitik: Merz sieht Gerechtigkeitsproblem im dualen
Krankenkassensystem
CDU: In Scherben liegen lauter Lebenslügen
OECD-Prognose: OECD hebt Konjunkturprognose für deutsche Wirtschaft
leicht
Warnung vor KI: Nvidia ist die Zentralbank der KI – und könnte jetzt
Probleme bekommen
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Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin stehen Teile der Berliner Linken wegen
ihres Umgangs mit Antisemitismus und dem Nahostkonflikt in der Kritik.
Israels Botschafter Ron Prosor spricht nach dem Wahlsieg der Linken von
einer »unmittelbaren Existenzgefahr« für die jüdische Gemeinschaft. Er
warf der Linken unter anderem vor, zuletzt Nähe zu
»Terrorverherrlichern« gezeigt zu haben. Auf der Wahlparty des
Linken-Bezirksverbands Neukölln waren unter anderem Ibrahim Ibrahim, der
wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht, und Issa Remmo
zu sehen. Der Berliner Grünen-Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky
forderte die Linke auf, Mitglieder mit antisemitischen Positionen
gegebenenfalls auszuschließen. Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im
Politikressort, erklärt im Podcast, wie groß das Antisemitismusproblem
der Linken in Berlin tatsächlich ist und woran sich Antisemitismus
erkennen lässt.
Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, den Sendern CNN, MS
NOW und dem Magazin »Politico« wegen angeblicher Fake News den Zugang
zum gesamten Gelände des Weißen Hauses zu verwehren, haben alle drei
Medienunternehmen Klagen eingereicht. Dabei berufen sie sich auf den
ersten Verfassungszusatz, in dem die Pressefreiheit garantiert wird.
Zudem haben die Sender ABC, CBS, NBC und Fox News erklärt, sie würden
vorerst nicht mehr über die Auftritte des Präsidenten in vollem Umfang
berichten. Die US-Regierung hält am Ausschluss fest und hat gleichzeitig
einen eigenen Livestream namens Trump TV gestartet. Rund um die Uhr
sollen dort wichtige Ansprachen, Videos und Höhepunkte von Donald Trump
gezeigt werden. Wie geht es nun nach Trumps Streit mit den Medien
weiter? Und was sagt dieser Konflikt über den Zustand der US-Demokratie
aus? Das weiß Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Happiness im Herbst – Was braucht man dafür?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen
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Weitere Links zur Folge:
Linkspartei: Grünenpolitiker fordert Ausschluss antisemitischer
Linkenmitglieder
Ron Prosor: Israels Botschafter sieht jüdisches Leben in Berlin
gefährdet
Die Linke in Berlin: Liebe Nachbarn, was habt ihr da bitte gewählt?
Wahlkampf in Berlin: Und plötzlich ging es nur noch um Antisemitismus
Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung stellt Trump TV vor, USA planen
Abkommen mit Belarus
Trumps Hausverbot für CNN und Co.: Einfach mal abschalten
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