Ein Zimmer, das heute um 145 Euro pro Nacht zu haben ist, morgen 175 kostet und auf dem Handy des Partners 159 Euro: Hotels, Airlines und Buchungsplattformen setzen auf Dynamic Pricing. Thomas Oppenheim, ein Insider in der Reisebranche, erklärt, wie das System funktioniert und wann man am besten bucht.
Ein Viertel aller Verkehrsteilnehmer:innen erlebt täglich Aggressionen im Straßenverkehr – am häufigsten riskantes Überholen, Drängeln, dichtes Auffahren, Vorrangverletzungen. Es mangelt an Empathie und Kooperation, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Sie empfiehlt einen Perspektivenwechsel und gibt Tipps, damit es auf der Straße wieder harmonischer zugehen könnte.
Rund um das Thema Straßenverkehr kursieren eine Menge Lifehacks und Stammtischweisheiten. Aber vieles, was dabei an Tipps und Tricks geboten wird, ist blanker Unsinn. 15 Mythen im Fakten-Ckeck mit Jakob Stantejsky und ÖAMTC-Jurist Matthias Wolf.
Der ÖAMTC hat sich vom Auto- zum Mobilitätsclub entwickelt – wieder, denn ganz am Anfang stand neben dem Auto auch das Fahrrad im Mittelpunkt. Heute prägen Pannenhilfe, Schutzbrief, Notarzthubschrauber und unzählige Dienstleistungen den Club. Künftig werden neue Sharing-Konzepte, Digitalisierung und KI eine größere Rolle spielen. „Aber der Mensch wird immer im Mittelpunkt stehen“, so Direktor Ernst Kloboucnik.
Was die Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs angeht, tut sich zurzeit sehr viel. Um E-Lkw und -Busse schneller zu laden, forscht man am AIT Austrian Institute of Technology an ultraschnellen Ladelösungen. Ziel des Projekts Medusa ist es, einen Lkw oder Bus in nur acht Minuten komplett aufzuladen. Projektleiter Markus Makoschitz gibt in dieser Folge Einblick in die Welt der Ladetechnologien von heute und morgen.
Autonom fahrende Autos sind als Taxis in den USA oder in China bereits Realität. Lkw sind noch nicht so weit. Obwohl die ersten schon automatisiert in Deutschland unterwegs sind – mit einem Sicherheitsfahrer an Bord, der eingreifen kann, falls es zu Problemen kommt. MAN Sebastian Völl, der beim Lkw-Hersteller MAN die Projekte dafür verantwortet, berichtet über den Stand der Dinge.
Energiegemeinschaft sind Kooperationen von Energieerzeugern und -verbrauchern. Damit lassen sich lokal erzeugte erneuerbare Energien gemeinschaftlich intelligent speichern, teilen und nutzen. Wie sich damit bis zu 30 Prozent der Stromkosten – auch für das Laden des E-Autos – einsparen lassen, erklärt Andreas Schneemann, der solche Projekte initiiert und einige davon gemeinsam mit dem ÖAMTC für Clubmitglieder zugänglich macht.
Nie mehr Ketten ölen, spannen und Schmutz aus ihnen entfernen: Werden unsere Fahrräder künftig Zahnriemen statt Ketten haben? Was es mit diesem neuen Trend auf sich hat, erklärt Rad-Experte Alex Fischer, der in dieser Folge auch anhand von Testergebnissen und eigenen Erfahrungen berichtet, wie brauchbar die gehypten Klapp- und Falträder wirklich sind.
Der Klimawandel macht unsere Winter schneeärmer. Immer mehr Menschen fragen sich, warum sie überhaupt noch zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln sollen. Auch das Angebot an Ganzjahresreifen wird immer größer. Werden sie eines Tages die Winterreifen komplett ersetzen? ÖAMTC-Experte Steffan Kerbl berichtet vom aktuellen Ganzjahresreifentest, sagt, was diese Reifen heute schon können und welches Potenzial noch in ihnen steckt.
Mobilität gehört zu unseren Grundbedürfnissen. Sie verändert sich gerade rasend schnell. Vieles, was vor kurzem noch Zukunft war, prägt sie schon heute. Aber wie wird sie sich weiterentwickeln? ÖAMTC-Technikleiter Oliver Danninger hat sich mit Trends und Themen auseinandergesetzt und wagt eine Prognose.
Mehr als zwei Millionen Verkehrszeichen stehen an Österreichs Straßen – die meisten davon sind aus Aluminium. Alu ist in seiner Herstellung sehr energieintensiv und hat deshalb eine hohe CO2-Bilanz. Der Kärntner Unternehmer Karl Kaltenhauser stellt Verkehrszeichen ganz anders her: aus Holz. Das ist nachhaltiger und wächst nach, argumentiert er. Aber ist das wirklich eine gute Lösung für die Zukunft?
Alles ist im Umbruch. Gesetzliche Ziele, drohende Zölle, unsichere Lieferketten und das reale Kaufverhalten machen die Lage für Europas Hersteller immer schwieriger. Das China-Geschäft ist eingebrochen, während chinesische Hersteller die Märkte immer schneller bedienen. Dieser Hintergrund macht das 46. Wiener Motorensymposium heuer extrem spannend. Über 1.000 Experten treffen sich dazu in Wien, um über Weiterentwicklungen für alle Antriebstechnologien zu diskutieren. Prof. Bernhard Geringer, der das Symposium organisiert, berichtet über die dort präsentierten Lösungsansätze.
Autos und Autofahrende generieren unterwegs unzählige Daten. Für den Einzelnen geht es bei diesem Thema meist um den Schutz vor deren Missbrauch. Bei Firmenflotten hingegen sind Verknüpfungen der übertragenen Daten ganz bewusst gewollt, weil sie helfen, Fahrzeuge besser zu managen und Waren effizienter zu transportieren. Die Schlagworte im Flotten-Management heißen KI, Auftragsoptimierung, IT-Integration, Kameraservices – und sogar vernetzte Reifen.
Es geht um die Zukunft der Mobilität – und damit auch um neue Mobilitätsformen. Doch weil die nicht für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten konzipiert sind, werden viele nicht zum Erfolgsmodell. „Mobilität bewegt zwar alle, aber wir müssen neue Lösungen gesamtheitlicher konzipieren, damit sie ihr volles Potenzial nutzen können“, sagt Claudia Falkinger. Mit ihrem Unternehmen berät sie Kunden aus 15 Ländern in drei Kontinenten, darunter Unternehmen, Mobilitätsanbieter, Ministerien, Interessenvertretungen und Gebietskörperschaften.
In der Mobilität der Zukunft spielt die Bahn eine zentrale Rolle. Österreich ist weltweit die viertgrößte Eisenbahn-Exportnation, doch Fachkräfte für den Bau von Loks und Waggons sind rar. Darum wird es ab Herbst ein neues und in dieser Form in Europa einzigartiges Studium geben: Schienenfahrzeugtechnologie.
Heute liefern die Scheinwerfer unserer Autos Licht – und nichts anderes. Aber schon bald werden sie mehr können, wenn die in den Lampen verbauten Leuchtdioden dabei auch Veränderungen in ihrer Umgebung analysieren. Bei Joanneum Research wird gerade intensiv daran geforscht. Welche spannenden Einsatzmöglichkeiten sich im Bereich der Mobilität daraus ergeben, schildert Institutsleiter Paul Hartmann.
Viele, die sich für ein neues oder gebrauchtes Elektroauto interessieren, fragen sich: Wie schnell altert die Batterie? Schließlich ist sie das wichtigste und teuerste Bauteil – und verantwortlich für die Reichweite des Fahrzeugs. Um sichere Aussagen darüber zu treffen, sind genaue Analysen unter realen Einsatzbedingungen notwendig. Das österreichische Unternehmen Aviloo bietet sie zusammen mit dem ÖAMTC an und hat auch tausende ausgewertet. Mit überraschenden Ergebnissen.
Es geht um Software, die unsere Mobilität mit und ohne Auto erleichtert. Da wird gerade an einer unglaubliche Vielzahl an Lösungen gearbeitet. Susanne Tischmann beobachtet für den ÖAMTC die relevantesten Entwicklungen und spricht in dieser Folge darüber, was alles auf uns zukommt.
Noch vor 15 Jahren schien es, das Rennen zwischen E-Antrieb und Wasserstoff als klimagerechte und saubere Alternativen zum Verbrennungsmotor sei noch offen. Hat sich der E-Antrieb mittlerweile schon durchgesetzt? Ja, meint Prof. Maximilian Fichtner vom Helmholtz-Institut in Ulm. Zumindest die Zulassungsstatistik gibt ihm recht: 2024 wurden in Österreich 44.622 E-Autos zugelassen – aber nur eines mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb.
Autobahnen sind schon heute nicht mehr so wie sie einmal waren. Sie müssen anderen Anforderungen gerecht werden als in der Vergangenheit. Mit welchen Maßnahmen sie jetzt fit für die Zukunft gemacht werden, verrät Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl in dieser spannenden Episode. Spoiler: Es geht um Lärmschutzwände als Kraftwerke und Öffi-Hubs auf Rastplätzen, um Lkw-Ladestationen, verbesserte Interaktion mit Assistenzsystemen und Vehicle2x-Kommunikation.
Bernhard
Danke für den informativen Podcast.
Johnny B.
Ich finde E-Autos und Pedelecs für kürzere Strecken eine sehr gute Idee, weil ein privates Haus kann Strom selber erzeugen. Autos stehen ja meistens eh nur rum und haben Zeit zum laden. Wasserstoff kann ich nicht selber erzeugen. Abgesehen davon treibt dieser Trend zu E-Autos die technologische Entwicklung voran. Batterien werden immer leichter, effektiver und naturfreundlicher. Man braucht sich als Vergleich nur anschauen wie schnell die Entwicklung bei Handys war.
Johnny B.
Sehr informativ! 👍
Johnny B.
ich fahre von Mostviertel in Zukunft vielleicht nur mehr mit dem Zug nach Wien.