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Weltzeit
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Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa verfolgt eine neoliberale Wirtschaftspolitik: Personal abbauen und Leistungen privatisieren. Milliarden sollen aus Katar, der Türkei und den USA kommen. Aber Bauprojekte wie eine neue U-Bahn werfen Fragen auf. Salam Said, Anna Osius, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Südkorea steigt im globalen Beautymarkt rasant auf und liegt hinter Frankreich bereits auf Platz zwei. Während K-Beauty weltweit boomt, wächst zugleich der OP-Tourismus: Zahlreiche Kliniken und ein starkes Schönheitsideal prägen das Land. Miia Laine, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Äthiopien treibt den Umbau der Wirtschaft voran - mit Großprojekten wie dem GERD-Staudamm als Symbol für Energieversorgung und Modernisierung. Industrieparks sollen Jobs schaffen, vor allem für junge Leute. Doch die Fortschritte stoßen an Grenzen. Jonas Gerding, Gian-Luca Delbach, Karin Bensch, Katja BIgalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine bereiten sich die etwa 9.000 Esten auf der Insel Hiiumaa darauf vor, wie sie auf mögliche Bedrohungen durch Russland reagieren werden. Im Ostseeraum könnte Russlands nächster Krieg beginnen. Peter Sawicki, Oliver Moody, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seit 2024 läuft der neue Friedensprozess zwischen der Türkei und der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistan. PKK-Gründer Öcalan hat zu Gewaltverzicht aufgerufen. Nun ist Ankara am Zug. Es geht um Demokratie, kulturelle Identität und mehr Freiheiten. Johanna Sagmeister, Heiko Wimmen, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Rund 80 Prozent aller Eisbrecher, die weltweit im Einsatz sind, wurden in Finnland geplant. Die Werftindustrie profitiert aktuell von einem Auftrag der US-Marine in Milliardenhöhe. Der Deal spült mehrere Milliarden US-Dollar in Helsinkis Kassen. Michael Frantzen, Jana Sinram, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In Kuba funktioniert kaum etwas verlässlich. Viele Menschen leben im Rhythmus der Stromausfälle: kein Licht, kein Herd, kein Transport. Die Hoffnung auf Hilfe von außen schwindet, seit Venezuela in der Krise steckt und der Druck aus den USA wächst. Jenny Barke, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Milizen der Revolutionsgarden haben den Protest im Iran niedergeschlagen. Tausende wurden getötet und festgenommen. Die USA haben bisher nicht militärisch eingegriffen. Aber das iranische Regime um den obersten Führer Ali Chamenei ist angezählt. Susan Zare, Nils Dampz, Alex Vatanka, Katja Bigalke, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Laut Umfragen unterstützen rund 40 Prozent der Serben ihren Präsidenten Vučić, trotz Korruptionsvorwürfen, Wahlmanipulation und des Einsatzes von Gewalt. Sie leben außerhalb der Städte und sie fürchten, dass Proteste die Wirtschaft destabilieren. Bartholomäus Laffert, David Freches, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seit fast drei Jahren tobt im Sudan ein brutaler Krieg zwischen Armee und RSF-Miliz. Millionen sind auf der Flucht, vermutlich über 100.000 tot. Ein Treibstoff hält ihn am Laufen: Gold, das über verschlungene Wege auf dem Weltmarkt landet. Bettina Rühl , Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In den letzten zehn Jahren hat sich der Tee-Export Japans mehr als verdoppelt. Vor allem Matcha-Tee erlebt einen weltweiten Hype. Doch die hohe Nachfrage überfordert viele Teebauern, und einige Japaner befürchten einen Ausverkauf von Tradition. Von Felix Lill, Hanno Jentzsch und Yana Adu www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Nach der umstrittenen Gefangennahme Nicolás Maduros durch die USA bleibt die Regierung Teil jenes Systems, das Venezuela wirtschaftlich ausgezehrt hat. Washington will sich Zugriff aufs Öl sichern – unter Umgehung gewählter Institutionen. J. Barke, A. Demmer, S. Peters, M. Friedman, K. Bigalke, A. Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
50 Jahre Autonomie und Freiheitsrechte: Diese Garantie gab China den Menschen, als es Hongkong 1997 von den Briten übernahm. Das änderte sich 2020 mit dem Sicherheitsgesetz. Viele Demokratieaktivisten sind nun in Haft, wenige Mutige machen weiter. Eva Lamby-Schmitt, Andreas Landwehr, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa eskaliert der Machtkampf innerhalb des Sinaloa-Kartells. Seit der Entführung und Auslieferung eines Mitglieds wurden über 2000 Menschen getötet. Der Staat verliert in immer mehr Regionen Mexikos die Kontrolle. Anne Demmer, Wolf-Dieter Vogel, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Menschen in der Ukraine haben mit Herausforderungen von außen und von innen zu kämpfen: mit dem Krieg Russlands gegen ihr Land, aber auch mit den vielleicht größten Korruptionsskandalen der Geschichte im Land. Was macht das mit ihnen? Florian Kellermann, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Einst deutsche Kolonie, später Kupferlieferant für die Welt und Schauplatz des blutigsten Krieges im Südpazifik in jüngster Zeit: 2027 will Bougainville unabhängig werden. Darüber hört man wenig, fand ein Hörer. Die Wunsch-Weltzeit ändert das. Volker Boege, Theonila Roka Matbob, Sister Lorraine Garasu, Katja Bigalke, Andre www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Als Mark Post 2013 den ersten Bioreaktor-Burger präsentierte, schien eine neue Ära angebrochen. Kultiviertes Fleisch sollte Massentierhaltung ersetzen. Dem Hype folgte Ernüchterung bei Start-ups – und in den USA wächst der politische Widerstand. Tobias Landwehr, Ramona Weinrich, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Norwegen will auf seine wichtigste Einnahmequelle nicht verzichten, obwohl sie sein größter Klimasünder ist: auf den Export von Gas und Öl. Aber gegen die Losung „Wir haben die sauberste Öl- und Gasindustrie der Welt“ formiert sich leiser Widerstand. Jane Tversted, Martin Zähringer, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Schweiz hat so viele Schutzbauten wie kaum ein anderes Land. Alle Einwohner sollen im Ernstfall Zuflucht finden. Doch Bunker allein reichen nicht, um die Bevölkerung zu schützen. Der Bundesrat will künftig auf "umfassende Sicherheit" setzen. Kathrin Hondl, Pälvi Pulli, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Bernardo Arévalo wurde auch mit Unterstützung Indigener zum Präsidenten Guatemalas gewählt. Doch seit seiner Amtsübernahme 2024 stagniert das Land. Viele junge Menschen wollen das nicht länger hinnehmen. Sie fordern Veränderung und Gerechtigkeit. Anne Demmer, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit























