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didacta - der Bildungspodcast
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Author: didacta
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© Didacta Ausstellungs- und Verlagsgesellschaft mbH
Description
Bildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Im didacta Bildungspodcast sprechen wir daher mit Expert:innen, Forschenden und Prominenten über ihren persönlichen Zugang zu Bildung und die deutsche Bildungslandschaft - ob Kita, Schule, Ausbildung, Studium an einer Hochschule oder Weiterbildung am Arbeitsplatz. Was läuft gut, wo gibt es Verbesserungspotenziale, wie waren die eigenen Erfahrungen?
Hier moderieren im Wechsel die Redakteur:innen Martin Stengel und Anna Petersen.
Hier moderieren im Wechsel die Redakteur:innen Martin Stengel und Anna Petersen.
53 Episodes
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Künstliche Intelligenz im Unterricht einsetzen – ohne dass Schülerinnen und Schüler ihr Denken bequem auslagern, sondern stattdessen sogar besser lernen: Dieses Ziel stellt Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen. Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal wurde jüngst für sein KI-Konzept ausgezeichnet. Wie die Schule mit Künstlicher Intelligenz umgeht, erzählt Lehrer und KI-Koordinator Felix Urban in der neuesten Episode des didacta-Bildungspodcast. Im Gespräch mit Moderatorin Anna Petersen geht es um digitale Lernbegleiter, die Vermittlung eines Zukunfts-Mindset und die Frage, ob und wie sich die Rolle der Lehrkraft durch KI verändert.
Das Gespräch führte Anna Petersen am 3. August.
Foto: Lioba Urban
Shownotes:
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Quellen:
Anmoderation: „Denn: Dessen KI-Konzept wurde Anfang des Jahres mit dem erstmals vergebenen KI-Schulpreis ausgezeichnet.“
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Immer mehr Kinder in Deutschland fallen bei der Einschulung durch sprachliche oder motorische Schwierigkeiten auf. Bildungsministerin Karin Prien will das Problem mit einem neuen Kita-Gesetz angehen. Helfen sollen beispielsweise verpflichtende Sprachtests für Vierjährige. Aber: Ist das der richtige Weg, um Bildungsungleichheit in Kitas zu begegnen? Was brauchen Erzieher:innen, um gut arbeiten zu können? Antworten gibt Rahel Dreyer
im didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen spricht die Erziehungswissenschaftlerin über ein vielerorts chronisch überlastetes System.
Das Gespräch führte Anna Petersen am 21. Juli.
Foto: Hertrich/ZDF
Rahel Dreyer ist Professorin für Pädagogik und Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.
Shownotes:
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Quellen:
Anmoderation: „Immer mehr Kinder in Deutschland müssen die 1. Klasse wiederholen.“
Anmoderation: Sprechen möchte ich mit ihr auch über ein Memorandum, das sie mit verfasst hat.
[ca. 14:38] „Sie halten wenig von einer solchen „Vermessung der Kinder“, wie Sie es gegenüber der „Zeit“ genannt haben.“
[ca. 18:44] „In dem Entwurf von Karin Prien wird ja festgelegt, dass, wenn Förderbedarf vorliegt, den Kindertageseinrichtungen personelle Ressourcen im Umfang von mindestens 30 Minuten je Kind pro Woche zur Verfügung gestellt werden.“
[ca. 29:40] „Sie haben in einem Interview mit der „Zeit“ Ende 2025 erzählt, dass Sie bei Ihren Studien zu kindlichem Stress auch mit Videoanalysen aus dem Kitaalltag arbeiten.“
[ca. 32:25] „Sie haben beispielsweise 2024 einen Aufruf zum Handeln gegen die Kitakrise mitinitiiert.“
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Wenn junge Menschen regelmäßig in der Schule fehlen, ist das problematisch. Hat ein Kind Schulangst oder eine Depression? Pflegt eine Jugendliche zuhause ihren Vater? Oder boykottieren die Eltern das Schulsystem? Die Ursachen für Schulabsentismus sind vielfältig. Was Lehrkräfte, Eltern und Schulen tun können – auch präventiv, sagt Heinrich Ricking in der 50. Folge des didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen spricht der Erziehungswissenschaftler über ein Problem des deutschen Schulsystems, das viele Jahre kaum untersucht wurde.
Das Gespräch führte Anna Petersen am 19. Juni.
Foto: Universität Leipzig
Prof. Dr. Heinrich Ricking befasst sich mit emotionaler und sozialer Entwicklung unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Förderung und inklusiver Kontexte an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Seine Forschung zielt darauf ab, die Qualität formeller Bildung für Kinder und Jugendliche in Risikolagen zu verbessern und die schulische Partizipation zu fördern.
Shownotes:
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Deutschland hat ein Problem mit Bildungsungleichheit. Daran hat sich in den letzten 25 Jahren wenig geändert. Warum viele Maßnahmen nicht gefruchtet haben, wo Ungleichheiten entstehen und wie unser Bildungssystem alle Kinder besser mitnehmen könnte, sagt Kai Maaz im didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen wirft der Bildungsforscher einen Blick auf Ganztagsausbau und Startchancenprogramm, Selektion nach Schulformen, Sprachstandserhebungen und insbesondere den Bildungsauftrag von Kita. Kai Maaz bezieht sich dabei auch auf Ergebnisse des neuen nationalen Bildungsberichts, den der Soziologe mitverantwortet und der am 15. Juni veröffentlicht wurde.
Kai Maaz leitet das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Bildungssysteme und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2014 ist er Sprecher der Autorengruppe des Nationalen Bildungsberichts, zudem ist er Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz.
Das Gespräch führte Anna Petersen am 11. Juni.
Foto: fotorismus für DIPF
Shownotes:
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Den nationalen Bildungsbericht 2026 finden Sie hier: https://www.bildungsbericht.de/de
Quelle Anmoderation: „Jedes vierte Kind kann am Ende der 4. Klasse nicht ausreichend lesen.“ (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/iglu-studie-lesekompetenz-der-viertklaessler-verschlechtert-sich-deutlich/)
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Verlernen Kinder und Jugendliche durch KI-Nutzung das Denken? Oder können Lehrkräfte bald individueller auf ihre Schülerinnen und Schüler eingehen? Und so mithilfe von KI vielleicht sogar für mehr Chancengleichheit sorgen? Sicher ist: Künstliche Intelligenz in der Schule ist ein polarisierendes Thema – zwischen Sorge und Hoffnung. Für die neueste Folge des didacta-Bildungspodcast hat Moderatorin Anna Petersen deshalb eine Digitalexpertin eingeladen: Ulrike Cress ist Direktorin des Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen. Wie wichtig geeignete Lern-Tools sind, welche Kompetenzen junge Menschen im Umgang mit KI dringend brauchen und wie sich die Rolle der Lehrkraft verändert, sagt die Lernforscherin im Podcast. Dabei verdeutlicht sie: Ein Kind, das sich schlecht selbst regulieren kann, ist von ChatGPT und Co. „völlig überfordert“.
Ulrike Cress ist Professorin an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fachbereich Psychologie. Sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutsche Telekom Stiftung und Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK).
Das Gespräch führte Anna Petersen am 11. Mai.
Foto: Leibniz-Institut für Wissensmedien
Shownotes:
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Quelle bei 0:23:45: „Und eine aktuelle Forsa-Befragung zeigt eben auch, dass sich ein knappes Drittel der Lehrkräfte gut informiert fühlt, wie sie KI gestützte Anwendungen bei schulischen Aufgaben nutzen dürfen.“ (https://www.telekom-stiftung.de/fileadmin/media/analysen/pdf/trendmonitor-spezial-ki-regelwerke.pdf, S.55)
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