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Autor: Futurebiz

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Beschreibung

Der Futurebiz Podcast rund um die Themen Digitale Kommunikation & Transformation.

Wir sprechen mit unseren Gästen über Herausforderungen und Lösungswege im Kontext der Digitalisierung. Im Fokus stehen Gespräche über digitale Kundenbeziehungen in B2C und B2B Unternehmen.
19 Episodes
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Der Corona-Shutdown hat viele Branchen schwer getroffen. Besonders schwer die Bildungsanbieter und Trainer in der betrieblichen Weiterbildung. Nahezu alle Bildungsanbieter mussten bestehende Schulungen, Seminare und Fortbildungs-Veranstaltungen absagen. Tausende von Trainern stehen aktuell ohne Verdienst da. Und ein Ende ist nicht abzusehen, da die Unternehmen nun die Budgets zusammenstreichen werden. So wie im Tourismus werden auch im Bildungssektor viele die Krise nicht überleben. Dabei ist die Krise auch eine echte Chance für die Zukunft; denn der Corona-Shutdown wird nur eine Entwicklung beschleunigen, die ohnehin gekommen wäre: Die digitale Transformation der Bildung auch im betrieblichen Bereich. Auch in den Schulen ist aktuell deutlich zu erkennen, dass Deutschland in der Digitalisierung stark im Rückstand ist; aktuell versenden viele Lehrer mühevoll Unterlagen per pdf. Dabei gibt es durchaus digitale Angebote für Schüler, die auch stark genutzt werden. Aber diese kommen eben nicht von den Schulen. Einer der wichtigsten Akteure in diesem Markt ist Daniel Jung.  Gestartet als Mathe-Youtuber hat Daniel heute nicht nur sagenhafte 200 Mio. views auf seine Mathe Erklärfilmen auf Youtube. Daniel ist zudem ein unermüdlicher Treiber in Sachen Digitalisierung der Bildung. In unserem Podcastgespräch deckt Daniel Jung schonungslos den Rückstand auf. Aber er macht auch Mut. Denn die technischen Möglichkeiten sind heute vorhanden, mit Laptop und Smartphone kann heute jeder im Home Office digitale Bildungsformate erstellen. Es fehlt eben nur am Umlegen des Schalters. So bitter es für viele derzeit ist. Die Corona Krise wird bei vielen für den notwendigen Druck sorgen, sich jetzt mit den Methoden und den technischen Werkzeugen für die Digitalisierung der eigenen Lehrinhalte zu kümmern. Wer das jetzt nicht angeht, der wird die Transformation des Bildungsmarktes nicht überleben. https://danieljung.io/
Jochen Sengpiehl, Chief Marketing Officer der Marke Volkswagen stellt den Mensch in den Mittelpunkt. Unter dem Oberthema "New Volkswagen" treibt der CMO die Neuausrichtung der Marke voran. Aktuell befindet sich VW hier in der zweiten Phase, die das Thema Elektromobilität in den Mittelpunkt stellt.  Auf der Ebene des Marketing und der Kommunikation steht VW dabei wie alle Hersteller mit Ausnahme von Tesla vor einer gewaltigen Herausforderung; denn in der Vergangenheit hatten die Hersteller nahezu keine eigene digitale Kundenbeziehung. Fahrzeuge wurden produziert und über die Händlerorganisation ausgeliefert. Dem lag ein Denken und Handeln auf der Ebene der Fahrgestellnummer zugrunde. Nun aber führt auch VW in den Fahrzeugen sukzessive ein digitales Betriebssystem ein, welches eine Verbindung von Fahrzeug und Kunde (oder Fahrer) ermöglicht.  Auf der Ebene der Kommunikation wird parallel ein digitales Ecosystem aufgebaut, das eine Ansprache der Kunden auf digitalen und personalisierungsfähigen Kanälen ermöglicht. Bis hin zu einem Shopssystem. Im einzelnen wird dies zu einer datengetriebenen Kundenkommunikation führen, das zu einem einheitlichen Markenerlebnis auf Basis einer Kunden ID führen. So kann jedem Kunden der für ihn passende Content auf allen digitalen Kanälen ausgespielt werden, wie z.B. einer personalisierten Webseite. Mit dieser Veränderung ist auch ein weiterer Shift im Budget verbunden, VW wird zukünftig 50% des Mediabudgets von 1,4 Mrd EUR (global) für digitale Kommunikation ausgeben. Dahinter steht auch ein das Ziel, die Mediaspendings effizienter da zielgenauer auszugeben. VW versteht sich hier selbst dann als "Brand Publisher", der auf Basis des Nutzungsverhaltens den Content Mix in einem Content Hub aussteuert und so analog zu einem Medienhaus mit einem zentralen Newsroom arbeitet. 
Bjoern Sjut ist Gründer von Finc3 und ein angesehener Experte für CRM in Deutschland. Im Gespräch sprechen wir über Stolpersteine bei der Entwicklung und Umsetzung von CRM Strategien. Denn oft werden CRM Projekte von der falschen Stelle angegangen. Gerade bei Corporates wird oft von der Software aus geplant mit der Folge, dass zu viel Ressourcen und Budget für Technik verwendet werden und Projekte so zu groß und zu teuer werden. Bjoern plädiert dafür, ein CRM Projekt nicht von der Systemfrage anzugehen. Denn der kritische Erfolgsfaktor ist fast nie die Software, sondern das know how und die personellen Ressourcen im Unternehmen, um ein System zu konfigurieren und zu bedienen. Auch das Bestreben nach einer Automatisierung von Anfang an sieht Bjoern als Fehler an. Das Programmieren einer API verzögert das Projekt und kostet Geld; der manuelle Austausch von Daten via Excel ist zu Beginn die bessere Lösung, um einen schlanken Prototyp zum Laufen zu bringen. Bei den Marketingverantwortlichen sieht Bjoern dabei für die Zukunft eine größere Verantwortung darin Technologie zu verstehen, um so im Dialog mit der IT zu funktionierenden Lösungen zu kommen. Im Gespräch gibt Bjoern auch Empfehlungen für kleinere und schnellere Softwarelösungen jenseits der großen Lösungen von SAP oder Salesforce. 
So wie Spotify die Musikindustrie auf den Kopf gestellt hat, will nur Grover den Markt für Unterhaltungselektronik verändert. Im Futurebiz Podcast sprechen wir mit dem Gründer und CEO Michael Cassau, einem ehemaligen Investmentbanker bei Goldman Sachs und von 2014 bis 2015 bei Rocket Internet für die internationale Verbreitung verantwortlich über seine Vision und Expansionspläne. Grover bietet Unterhaltungselektronik (Smartphones, Laptops, Drohnen, Kameras etc.) in einem monatlichen Mietmodell an und zielt damit auf "Käufer", die stets aktuelle Geräte haben möchten, aber eben nicht mehr kaufen müssen. Aus Käufern werden so Mieter. Dabei ist es Grover u.a. gelungen, Vertriebspartnerschaften mit Mediamarkt und Saturn einzugehen.  In einem "Asset Light" Modell finanziert Grover die Geräte über Banken, die das Eigentum an den Geräten halten. 
Die zu Gruner & Jahr / Bertelsmann gehörende Agenturgruppe Territory ist aktuell mit der Unit Territory Influencer die größte Influencer Agentur in Deutschland. In 2019 hatte Territory Influencer zudem die Inreach Konferenz für Influencer in Berlin fortgeführt.  Für uns Anlaß zu diesem Podcast Gespräch mit Marius Darschin, einer der Köpfe hinter Territory Influencer und im Führungskreis von Territory. Im Gespräch schildert Marius aus der Perspektive einer der größten Agenturen in Deutschland, welchen Stellenwert Influencer Marketing einnimmt und welche Zukunftsperspektiven er für Influencer sieht. 
Marc Oliver Nissen LinkedIn ist Teil des Teams Talent Solutions bei LinkedIn Zu Beginn unseres Gesprächs im Futurebiz schildert Marc, warum auch in 2019 in vielen Personalabteilungen das sog. "Post & Pray" immer noch die gängige Praxis ist. Im Zuge der Transformation des Arbeitsmarktes geht es aber immer weniger um die Suche nach dem „aktiv suchenden Kandidaten“. Dies werde zunehmend ersetzt durch die Suche nach dem „passiven Kandidaten“, der selbst gar nicht aktiv sucht. Nach Einschätzung von Marc ist der Weg zum digitalen HR gekennzeichnet durch -       Talentfindung sollte Chefsache sein-       Mach Deinen Erfolg messbar: Welche Kanäle haben im Recruiting funktionieren und die Bedeutung von KPIs-       Arbeitgebermarke ernst nehmen: Definiere, wofür die AG Marke steht-       Plattformen nutzen: Informationen sammeln, welcher Kandidatenpool auf mich anspricht und reagiert (Datensammlung). Z.B. wer interagiert mit dem Arbeitgeber oder den Mitarbeitern des Arbeitgebers
Nachdem wir vor einigen Wochen schon ein Podcast mit Tien Tzuo zur Subscription Economy geführt haben folgt nun heute ein Update mit Ricco Deutscher, dem Gründer und CEO vom deutschen Subsription Service Anbieter Billwerk. Anlaß der Aufnahme war das Subscription Leaders Summit am 16. Oktober in Frankfurt. Die schlechte Tonqualität bitten wir zu entschuldigen. In der Subscription Economy wird der Kauf von Produkten ersetzt durch die Bereitstellung einer Dienstleistung. Für den Endkunden entfällt die Notwendigkeit bzw. wirtschaftliche Sinnhaftigkeit zum Kauf von Produkten, wenn diese auf anderen Wegen einfacher zur Verfügung stehen. Wie z.B. Wissen durch Wikipedia oder Mobilität durch Sharing Dienste. Für den Anbieter (also z.B. den Mobilitätsdienstleister) besteht der Vorteil darin, dass er durch ein Pooling die Auslastung erhöhen kann und in einem Abo-Geschäftsmodell wiederkehrende Zahlungen erhält. Die Subscription Economy wächst im Zuge der Digitalen Transformation aktuell in die Industrie 4.0. Im Podcast Gespräch zeigt Ricco zunächst die Phasen auf, in denen sich der Wandel von einer auf den Verkauf von physischen Produkten orientierten Wirtschaft hin zu Abo-Modellen vollzieht. Alle Industrien werden von diesem Trend betroffen sein. In Phase 1 waren es die Softwareanbieter durch SaaS Modelle, gefolgt von den Streaming Diensten wie Netflix. Aktuell verändern sich stark die Branchen Mobilität. Der große Umbruch gerade für die deutsche Wirtschaft wird in der sog. Industrie 4.0 erfolgen. Hier haben die Anbieter immer physische Produkte verkauft wie Motoren oder Pumpen als Einmalgeschäft. Jetzt werden zunächst digitale Zusatzservices in einer Subscription verkauft, die die Produktivität der physischen Güter erhöhen, z.B. indem durch Predictive Maintanance die downtime von Maschinen reduziert wird. Im Anschluß werden dann die Hersteller statt des Produktes die damit verbundene Dienstleistung anbieten, wie es aktuell in Deutschland schon Heidelberg Druck vormacht (s. dazu unser Podcast). Prozesse und Marktlücke Wo aber liegt nun die Marktlücke, in denen sich Anbieter wie Billwerk oder Zuora etablieren wollen. Nach Einschätzung von Ricco seien die herkömmlichen ERP Systeme nicht für die Erbringung von digitalen Dienstleistungen geeignet. Denn dort gehe es um die Abwicklung von laufenden Nutzungsverträgen mit wiederkehrenden Zahlungen und Leistungen. Während die früheren Abo-Modelle hierzu Eigenlösungen rund um CRM oder Buchhaltungssysteme entwickelt haben, setzen sich nun spezifische Lösungen wie die von Zuora oder Billwerk durch, die die Abo-Modell verbundenen spezifischen Geschäftsprozesse flexibler und genauer abbilden. Im europäischen Markt wird das Wachstum weniger durch Start-Ups getrieben als durch etablierte Unternehmen und die sog. Grown-Ups. Bezogen auf die Umsätze werden in Deutschland über 50% der Umsätze durch größere Unternehmen erzielt. Da die Tiefe der Werttschöpfung im B2B Markt deutlich höher ist als in den B2C Märkten erwartet Ricco für die Zukunft im B2B Markt ein deutlich höhreres Wachstum.
Influencer Marketing hat sich auch in Deutschland fest etabliert. Auch wenn die Branche (noch) nicht die Durchschlagskraft der US Marktes oder erst recht des chinesischen Marktes hat, so ist doch bei den größeren Unternehmen in Deutschland Influencer Marketing fest im Kommunikationsmix etabliert. Einer der Kenner des Marktes ist Philipp John, der in 2015 einer der Mitgründer der Plattform Reachhero war. Mittlerweile als Vermittlungsplattform mit angeschlossener Agentur aus Berlin für viele Marken und Influencer ein fester Partner. Philipp gibt einen Einblick in das Volumen und auch das Potential des Marktes. Für Unternehmen, Influencer und auch Dienstleister. Und Philipp spricht über Preise. 
Mit dem WUCATO Marketplace hat die Würth Gruppe eine neutrale zentrale Beschaffungsplattform zur Optimierung der Einkaufsprozesse für den deutschen Mittelstand und Industrie aufgebaut.  Im Futurebiz Podcast mit dem Geschäftsführer Heiko Onnen sprechen wir über die Konzeption und Entstehung der Plattform und das  Geschäftsmodell. Das Gespräch wurde auf dem Tag der Industriekommunikation des BVIK aufgenommen. 
B2B Special: Grenzen zwischen Marketing und Vertrieb überwinden Gespräch mit Thomas Brückle (Bereichsleiter Marketing, Geberit Vertriebs GmbH)     Auf dem Tag der Industriekommunikation des BVIK haben wir mit Thomas Brückle über das Silodenken in Marketing, Vertrieb und IT gesprochen. Oder besser gesagt, wie die Silos eingerissen werden können. Thomas Brückle hatte in einem Vortrag am Beispiel von Geberit den Marktbearbeitungsprozesses für einen B2B2C Markt vorgestellt.   Einführung und Überblick in den Markt und die Kundenbeziehungen von Geberit   8:30 Über das Zusammenwachsen von B2C und B2B Customer Journey zu einer übergreifenden Betrachtungsweise   11:00 Interdisziplinäre Teams in der jährlichen Planung der Marktbearbeitung   16:30 Wie bei Geberit die Vertriebsteams in Marketing und Kommunikation geschult werden   19:00 Kundenfokus durch ein B2B Persona Konzept   22:00 Digitalisierung im Servicebereich   24:45 Content Marketing & Storytelling – was bringt es an Ergebnissen?   27:00 Warum in Social Media B2B und B2C in einem Kanal verbunden wurden   29:00 Zur Bedeutung von Fachmessen im Zeitalter von Digitale Kundenbeziehungen   33:45 Warum die Digitalisierung den kleineren Handwerksbetrieb noch nicht erreicht hat          
Louisa Dellert war einer der ersten Fitness Influencerin in Deutschland und das mit großem Erfolg. Im Futurebiz Podcast erzählt Lou warum sie sich jetzt für das Klima engagiert und wie sich dies mit ihrem alten Leben und Geschäftsmodell vereinbaren läßt.
Zu Gast im Futurebiz Podcast Studio: Sascha Pallenberg, seit Dezember 2018 Head of Digital Transformation bei Daimler und einer bekanntesten Blogger der deutschen Szene. Im Gespräch gibt Sascha Pallenberg Einblicke in seine Arbeit in der Unternehmenskommunikation, die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Daimler CEO Dieter Zetsche und seine Vision für eine moderne Unternehmenskommunikation.  Die Themen im Überblick:   Sascha Pallenberg über das buzzword Content Marketing und seine Mütze         0:30   Warum mag Sascha keine Influencer (Programme)?           3:30   Was sind die Ziele von Sascha bei seinem Arbeitgeber Daimler      7:30   Wandel und Dynamik in der internen Kommunikation:       10:30   Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation         13:00   Professionalisierung in Corporate Communications &  Social Media  16:30   Strategische Nutzung von LinkedIn und LinkedIn Elevate im Daimler Konzern      19:00   HR und Recruiting als Öffner für die Corporate Kanäle?      26:00   Wie läuft die CEO Kommunikation bei Daimler nach Dieter Zetsche          32:00   Interne Prozesse: Wie kann ein neuer CEO unterstützt werden?               37:30   Zum Schluß gibt Sascha noch ein paar Empfehlungen für LinkedIn:           42:00  
Heute sprechen wir im Futurebiz Podcast einmal über Politik oder genauer gesagt über digitale Beziehungen zu Wählern. Denn genau das interessiert uns am Thema Politik. Warum tun sich die etablierten Parteien so schwer darin, die digitalen Medien für den Aufbau von Beziehungen zu Wählern aufzubauen und zu pflegen.  Unser Gesprächspartner hierzu ist Matthias Machning, der in 1998 den Wahlkampf für Gerhard Schröder organisiert und gewonnen hat.  Warum setzen Parteien in der Kommunikation immer noch überwiegend auf die etablierten Methoden (Pressekonferenz, Interview) oder Kanäle (TV und Print). Der direkte Kontakt zum Wähler und die Nutzung von Social Media steckt im Verleich dazu auch in 2019 noch in den Kinderschuhen.  Matthias Machnig sieht eine der Hauptursachen darin, dass in den Parteizentralen im Rhythmus der Wahlen gearbeitet wird. Vor allem werden die Ressourcen meist erst im Kontext einer Wahl hochgefahren und zwischen den Wahlen nur "Personen- oder Regierungskommunikation" abgehalten. Da fehle es an Systematik und Durchschlagskraft um die strategischen Themen kontinuierlich bespielen zu können.  Defizite sieht Machnig auch in Blick auf die fehlende Bereitschaft Datenpools von Wählern aufzubauen - im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten. Gleichzeitig weist er auf die fehlenden finanziellen Ressourcen hin. Es werde deutlich mehr Geld für die laufende Mitgliederverwaltung ausgegeben als für Kommunikation. Das Podcast Gespräch gibt einen tiefen Einblick in die Funktionsweise von Parteien Kommunikation und den Rahmen in dem Parteien (digitale) Kommunikation betreiben können.
Der Aufbau einer Personenmarke (Personal Brand) ist nicht nur für Freelancer wichtig, sondern wird zunehmend auch von Mitarbeiter in Unternehmen vorangetrieben.  Dr. Natalia Wiechowski ist international erfolgreiche Beraterin und Coach für Personal Branding. Im Futurebiz Podcast gibt Natalia Einblick darüber, was eine erfolgreiche Personal Brand ausmacht, wie man ein Personal Brand aufgebaut wird und wie man die eigene Personenmarke erfolgreich in Social Media führt. LinkedIn steht für Natalia dabei im Vordergrund. Natalia gibt Tipps & Tricks, wie auf LinkedIn Reichweite aufgebaut werden kann und wie die Publikation von Content organisiert werden sollte. Und Natalia spricht auch über typische Fehler, die sie als Heavy LinkedIn Nutzerin täglich beobachtet. Begriffsbestimmung: Was ist eine Personenmarke                                                    2:00   Personal Brands bei Corporates vs. für Freelancer                                                    3:50   Wie ein Personal Brand erfolgreich aufgebaut werden kann                                    5:30   Im Personal Branding braucht es eine Geschichte ….                                                9:30   Welche Social Media Kanäle sind relevant für das Personal Branding                      15:00   LinkedIn oder Xing? Was ist die bessere Plattform für Personal Branding                17:45   LinkedIn im Detail: Formate und Taktiken                                                                  20:45   Wie persönlich kann eine Vernetzung auf LinkedIn gestaltet werden?                     23:30   Wie wird das organisiert? Hinweise für den Alltag auf LinkedIn                                29:30   Worauf ist bei LinkedIn zu achten? Was hat sich am Algorithmus verändert?         32:30   Welche Fehler gilt es zu vermeiden im Personal Branding auf LinkedIn                   37:30   Corporate Influencer & Personal Branding: Wie ist das vereinbar?                          42:00
Holger Schmidt ist einer der renommiertesten Beobachter der digitalen Plattformökonomie in Deutschland. Im Futurebiz Podcast Gespräch geht es zunächst um die Entwicklung der Plattformökonomie - von Marktplätzen als Plattformen der ersten Generation bis zu den durch KI getriebenen Plattformen der vierten Generation. Hier sieht Holger Schmidt die chinesischen Plattformbetreiber Alibaba und Tencent infolge ihrer KI Kompetenz als technisch überlegen gegenüber Amazon an. Im zweiten Teil sprechen wir über die Herausforderungen im deutschen Mittelstand und der Industrie im Kontext der Digitalisierung. Viele Industriebetriebe stehen derzeit vor der Frage, wie sie ihre Kundenbeziehungen auf den bestehenden Plattformen gestalten können, ohne zu viele Daten an die Betreiber abzutreten und langfristig sogar vom Kontakt zum Kunden abgeschnitten zu werden. Andere verfolgen daher die Strategie, eigene Plattformen aufzubauen. Holger Schmidt analysiert Fehler und zeigt die kritischen Faktoren auf, um die es beim Aufbau einer eigenen Plattform geht.   1:30 Holger Schmidt - vom Journalisten und Netzökonom zum Keynotespeaker  2:15 Begriffsbestimmungen: Plattformen als Interaktionsmanager. Plattform 1.0 als Marktplatz, 2.0 als Share-Econonmy, 3.0. Digitale Ökosysteme. KI als Treiber der Plattformen der 4. Generation mit Maschine Learning 5:45 Amazon als Prototyp des Plattformmodells (entstanden aus einem Handelsmodell) im Vergleich zu Alibaba und Tencent, die als Plattform Pureplayer weiter sind als Amazon 7:30 Wie Amazon sich derzeit wandelt durch KI, Logistik und Werbung 9:00 Warum Online Händler nicht mehr mit Plattformen konkurrieren können und sich zum Plattformanbieter wandeln müssen. 12:00 Wie Alibaba mit Hilfe von Datenökonomie und KI das Plattformmodell vorantreibt. 13:00 Alibaba verkauft 600 Mio Kunden jetzt auch Finanzprodukte 16:30 Wie steht es um die Digitale Transformation in der deutschen Industrie hin zu einer Industrie 4.0? 18:30 Transformation des Geschäftsmodells z.B. durch Subscription und Abomodelle und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, die auf Services beruhen 21:30 Warum Plattformen offen sein müssen. 24:00 Marketing im Wandel in der B2B Plattformökonomie. Von der Produktkommunikation zum Aufbau von Digitalen Kundenbeziehungen 27:00 Wie steht es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie mit Blick auf die KI Kompetenzen in Deutschland? 29:30 Warum der Aufbau von Plattformen langfristiges Denken und Investieren erfordert. Welche Chancen Mittelstand und Familienunternehmen in Deutschland schon nutzen. 31:30 Warum man lernen muss etwas abzugeben, wenn man eine erfolgreiche Plattform aufbauen möchte 32:30 Wie sieht der ideale Anstoß aus, um als Mittelständler die Transformation zu gestalten? Sind Labs in Berlin besser als Inhouse Modelle in der Heimat? 35:00 Welche Fehler häufig zu sehen sind und vermeidbar sind, um ein erfolgreiches digitales Ökosystem aufzubauen. Im Podcast ist auch der Plattform Index erwähnt. Diesen findet Ihr hier: Plattform Index Wer sich für das Thema interessiert kann Holger Schmidt auch als Speaker und Experten ansprechen: Dr. Holger Schmidt (LinkedIn) Weitere Folgen: http://www.futurebiz.de/podcast/
Im B2B Marketing ist es auch in 2019 immer noch sehr schwer, die teilweise sehr engen Zielgruppen zu targeten. Bei den großen Netzwerken (Facebook & Co.) fehlen oft die notwendigen Attribute, weil die Nutzer die Plattformen eher privat nutzen. Anzeigen auf LinkedIn und Xing sind eine Option, aber bringen oft nicht die gewünschten Reichweiten, wenn die Zielgruppen auf LinkedIn oder Xing nicht hinreichend aktiv sind, wie z.B. Ärzte oder Architekten.   Vor diesem Hintergrund haben wir uns im Futurebiz Podcast mit Opinary Mitgründer Max Meran über die Möglichkeiten von kontextbezogener Ansprache von B2B Zielgruppen unterhalten. Viele kennen Opinary von Medienseiten wie Spiegel Online. Am Ende eines Artikels erscheint ein Umfrage-Barometer, das nach der Umfrage ein kontextbasiertes Werbeformat ausliefert. Soweit solche Umfragen in Fachmedien platziert sind, lassen sich dort auch B2B Zielgruppen wie Ärzte, Architekten oder Ingenieure ansprechen. Die Platzierung kann z.B. durch das Angebot eines Whitepapers unmittelbar für die Leadgenerierung oder die Leser-Akquisition genutzt werden, z.B. für ein corporate blog.   Auch im corporate blog kann das Meinungsbarometer von Opinary eingesetzt werden, um Conversion auf den eigenen Seiten schaffen. Denn oft gelingt es nicht, die Leser des corporate blogs aus der Anonymität zu führen.   Opinary tritt mit einem interessanten Model an, um eigene Kundenbeziehungen zu B2B Kunden ausserhalb der großen Social Plattformen aufzubauen und so ein Stück von LinkedIn und Facebook zu schaffen.   _____________   Welchen Nutzen bringt  Opinary für Publisher         3:00 Usecase für den Werbepartner: 7:30 Wie über Opinary spitze B2B Zielgruppen erreicht werden können 15:45 Über kontextbezogene Platzierung 19:00 Leadgenerierung im B2B Funnel     20:30 Leser Akquisition und conversions für corporate blogs     23:00 Wie sich Opinary mit seinen Kunden weiter  entwickelt    28:30 Warum Opinary noch keine Self-Service Plattform ist  31:00 Über den Reifegrad von Content Marketing bei B2B Unternehmen     33:45 KPIs im B2B Content Marketing    35:00 Monetarisierung für Publisher auf Opinary     36:00 Wer sind die Wettbewerber von Opinary?     40:30 Wo sich Opinary in zwei Jahren sieht   42:30
Vom Maschinenbau zum Dienstleister - Heidelberger Druckmaschinen liefert in der digitalen Transformation In unserem letzten Podcast zur Subscription Economy mit Zuora Gründer Tien Tzuo waren wir der Frage nachgegangen, in welchen Branchen der Wandel vom Produkthersteller zum Dienstleister besonders schwierig sei. Tien Tzuo hatte als erfolgreiches Beispiel den Weltmarktführer Heidelberg Druckmaschinen genannt und wir haben es tatsächlich geschafft, zeitnah ein Podcast Gespräch mit den zuständigen Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Hermann zu führen. Die Herausforderung bei Heidelberg Druckmaschinen war und ist gewaltig. Kann ein Hersteller von Druckmaschinen ein Subskriptionsmodell aufbauen? Wird das Unternehmen in Zukunft überhaupt noch Druckmaschinen verkaufen? Es liegt auf der Hand, dass der Wandel deutlich komplexer ist, als in der Software oder auch Automobilindustrie.  Ulrich Hermann und sein Team der neu gegründeten Heidelberg Digital Unit denken vom Kunden, dies sind überwiegend Druckereibetriebe. Die hohen Anschaffungskosten erfordern es bei den Druckereien, die Laufzeiten der Druckmaschine zu maximieren und den Ausfall zu minimieren. An dieser Stelle ist Heidelberg Druckmaschinen nun angetreten, ein neues Geschäftsmodell rund um die Optimierung der Auslastung der Maschinen zu entwickeln. Basis ist die digitale Vernetzung der Maschinen. Derzeit hat das Unternehmen bereits 15.000 der laufenden Maschinen digital vernetzt und kann die Betriebsdaten über alle angeschlossenen Kunden und Maschinen hinweg auswerten. Schon durch diese Analyse und Predictive Maintenance wird die Dienstleistung rund um die Maschine verbessert und die Wertschöpfung verbreitert. Die eigentliche Transformation betrifft aber den Kern des Geschäftsmodells von Heidelberger Druckmaschinen. Ausgangslage ist der Gedanke einer Performance Partnerschaft zwischen Hersteller und Kunden. Denn wenn das Unternehmen die (Kauf) Kunden dabei unterstützen kann, die Laufzeiten zu optimieren, dann hilft das Unternehmen seinen Kunden (Druckbetrieben) dabei, deren eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Heidelberg sieht darin keine Gefahr weniger Maschinen zu verkaufen, sondern eine Chance an der höheren Wirtschaftlichkeit beim Kunden zu partizipieren (Performance Partnerschaft). Damit sieht das Unternehmen sich in Zukunft als Dienstleister, der seinen Kunden Druckmaschinen zur Verfügung stellt und in Subskriptionsmodellen abrechnet. Statt durch einen einmaligen Kaufpreis zahlt der Kunden in der Subskription für die produzierten Produkte. Maschine, Service und Verbrauchsmaterialen stellt Heidelberg Druckmaschinen als Betreiber der Maschine zur Verfügung.  Während viele Industriezweige noch über die Digitale Transformation nachdenken hat Heidelberg Druckmaschinen schon geliefert und hat neue Geschäftsmodelle in der Subscription Economy etabliert, die nicht nur die laufenden Prozesse optimieren, sondern neue Geschäftsmodelle mit signifikanten Wachstumspotential aufbauen. Im Gespräch zeigt Ulrich Hermann auf, wie Heidelberg Druckmaschinen Digitale Transformation gelungen ist und welche Hürden zu überwinden waren.
Hinter dem Begriff Subscription Economy verbirgt sich nicht weniger als der Kern der Digitalen Transformation. Unternehmen wandeln sich von Herstellern und Verkäufern von Produkten hin zu Anbietern von Dienstleistungen in einem digitalen Ökosystem. Beispiel Apple: Das Unternehmen rückt ab vom ursprünglichen Geschäftsmodell immer mehr Hardware zu verkaufen, hin zu Abodiensten rund um Streaming Angebote. Weitere Services in der Kundenbeziehungen werden folgen, mit Sicherheit rund um das Thema Gesundheit, Payments sowie der Verkauf von physischen Produkten über angeschlossene Partner. Ein Pionier in der Subscription Economy ist das US Unternehmen Zuora aus San Mateo / Kalifornien, dessen Gründer Tien Tzuo nun seine Erfahrungen in einem Buch ("Das Abo-Zeitalter") zusammengefasst hat. Anläßlich der Buchpräsentation in Berlin konnten wir dieses Podcast (auf Englisch) aufnehmen.
Magdalena Rogl leitet bei Microsoft den Bereich "Digital Channels" und ist - nach eigener begrifflicher Einordnung - kein Corporate Influencer ... Mehr dazu im Podcast Gespräch. Im Futurebiz Podcast über Corporate Influencer spricht Magdalena Rogl mit Andreas Bersch über die Chancen von Corporate Communications im Zeitalter von Social Media und die Chancen für Marketing und Vertrieb durch Corporate Influencer. Im Gespräch geht Magdalena Rogl auch auf andere Kollegen bei Microsoft ein, die als Corporate Influencer für das Unternehmen tätig sind und hier vom Unternehmen gefördert werden. 
Kommentare (1)

Marie-Christine Schindler

sehr informative Episode, danke dafür.

Mar 15th
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