Die Kirche befindet sich derzeit im Umbau zur ersten Urnenbegräbniskirche Hessens im Frankfurter Nordend. Menschen finden dort ihre letzte Ruhestätte, unabhängig von Religion oder Konfession. Nach Fertigstellung bietet sie Platz für 2500 Urnen in ästhetischer und würdevoller Umgebung der denkmalgeschützten Kirche von Rudolf Schwarz.
Seit dem 1. Oktober gibt es in der Weißfrauenkirche im Frankfurter Bahnhofsviertel Übernachtungsplätze für obdachlose Männer. Die 45 Schlafplätze stehen bis Ende März bereit. Die Männer schlafen auf Feldbetten, die an den langen Seiten des Kirchenschiffs aufgereiht sind.
In Gersfeld ist die Wanderausstellung über 400 Jahre jüdisches Leben in der Rhön zu sehen. Auf über 60 großformatigen Roll-ups dokumentiert die Ausstellung die wechselvolle Geschichte der jüdischen Bevölkerung in und um Fulda.
Die katholische Kirche will nicht untätig warten, bis die Menschen zu ihr kommen. Sie will selbst dorthin gehen, wo sie gebraucht wird. Trauernde haben oft das Bedürfnis, Erinnerungen an die geliebte verstorbene Person mit jemanden zu teilen. In einem Pilotprojekt der Stadt Eltville am Rhein und der katholischen Kirche waren daher auf dem Eltviller Friedhof jeden Sonntag ein Trauerseelsorger oder eine Trauerseelsorgerin anwesend, um Trauernden in ihrem Schmerz und Verlust beizustehen.
3,2 Mio. Euro kostet die neue Orgel, die Gemeinde trägt 0,5 Mio., der Rest muss über Spenden und Zuschüsse zusammenkommen. Geplant ist u.a. ein Orgel-Adventskalender, um Spenden einzutreiben.
„Ich bleibe!“ Mit diesem markigen Slogan macht seit Anfang September die Pfarrei St. Bonifatius in Frankfurt-Sachsenhausen auf viele gute Gründe aufmerksam, in der Kirche zu bleiben.
Etwa 270 Menschen gehören zur jüdischen Gemeinde in Gießen. An jedem Sabbat gibt es einen Gottesdienst - das allein ist ein Kraftakt für die kleine Gemeinschaft. Zuletzt kam aber noch ein Problem hinzu: Die alte Thora der Gemeinde ist weg. Ohne die wichtigste Schrift im jüdischen Glauben - kein Gottesdienst. Deshalb hat die Gemeinde eine neue Schriftrolle anfertigen lassen - und die wird am 12. Oktober feierlich eingeweiht.
"Der Bischof ist ein Top-Winzer und seine Preise sind barmherzig", so urteilt ein Fachhändler über das Bischöfliche Weingut in Rüdesheim. Neulich hat es ein Rheingauer Riesling vom Bischöflichen Weingut sogar bis in den Vatikan geschafft - der Bundespräsident hat dem Papst drei Flaschen als Geschenk mitgebracht. Die kleine Weinmanufaktur im Gewölbekeller des ehemaligen Klosters der Heiligen Hildegard ist Geschichte pur: eines der ältesten Weingüter im Rheingau und eines von bundesweit nur noch zwei bischöflichen Weingütern. Wir stellen es vor.
Wer in Kassel unterwegs ist, könnte sie schon gesehen haben: Autos mit dem Schriftzug "Danke Jesus". Gesponsert werden sie von Diethard Kumpf, früher Drogenhändler und selbst Konsument. Mit 23 wurde er verhaftet, kam in U-Haft und wurde zu Arbeitsstunden verurteilt. Die Bibel im Haus seines Onkels veränderte sein Leben, Jesus faszinierte ihn sofort. Er holte das Abitur nach, studierte und gründete ein Start-up. Das beschäftigt heute in Kassel zwölf Mitarbeitende und weitere in Indien. Und: Kempf setzt sich selbst für Menschen am Rand der Gesellschaft ein.
Seit Jahrhunderten geben die Glocken der Valentinuskirche in den Takt des Lebens an im Weinbauort Kiedrich im Rheingau ...
Die Frankfurter Band "Habakuk" macht seit 1975 Pop- und Rockmusik zu geistlichen Texten. Bei Kirchentagen und Jugendgottesdiensten, finden sie sich in den Gesangbüchern der Kirchen. Und eben im Programm dieser Band, die seit einem halben Jahrhundert auf der Bühne steht und seither 22 Platten und CDs produziert hat. Habakuk mit seinen Musikern aus dem Rhein-Main-Gebiet plant eine Reihe von Jubiläumskonzerten, um die treuen Fans zum Geburtstag zu erfreuen.
Nach 60 Jahren verlassen die Franziskaner Anfang September das Kreuzburg-Gymnasium Großkrotzenburg. Sie haben Generationen von Schüler*innen an dieser katholischen Privatschule geprägt, die Trauer ist entsprechend groß. Warum ziehen sie sich zurück? Vor allem der Nachwuchsmangel bei den Ordensleuten ist der Grund. Die Schule bleibt als gefragte katholische Privatschule erhalten, aber die beliebten Brüder mit den braunen Kutten sind Geschichte.
Mit einer großen Kampagne im Stadtbild und in den Sozialen Medien ehrt Nidda den Reformator Johannes Pistorius. Das Motto lautet: Johannes Pistorius: Unser Reformer. Für Toleranz und Vielfalt. "Selber denken" ist einer seiner Leitsprüche, mit denen er 1526 die Reformation in Nidda eingeführt hat. Er war zunächst Bäcker, studierte dann Theologie und amtierte auch als Priester in Nidda, wo er dann einer der maßgeblichen Kräfte bei der Einführung der Reformation wurde. In den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts schrieb er zusammen mit Luther und Melanchthon an der Confessio Augustana. Persönlich erlebte er viele Schicksalschläge, von acht Kindern überlebten sieben, seine Frau kam bei einem Unfall ums Leben. Warum die Stadt so stark einsteigt in das Gedenken, hängt auch mit der politischen Situation der Stadt zusammen, wo die AfD überdurchschnittlich abschnitt und den Botschaften, die Pistorius hinterlassen hat: "Haltung zeigen", "Menschlichkeit beweisen" zum Beispiel.
Einen "Domschweizer" hat es in Fritzlar seit über 15 Jahren nicht mehr gegeben. Thomas Drößler hat jetzt buchstäblich den Stab übernommen. Zu ausgewählten Gottesdiensten sorgt er mit seiner imposanten Montur im Dom St. Peter für Ruhe und Ordnung. Damit lässt er eine alte katholische Tradition aus dem Umfeld großer Kathedralen, wie etwa dem Kölner oder dem Mainzer Dom, wieder aufleben. In der Gemeinde kommt das gut an.
In Marburg lädt ein Audiowalk dazu ein, die Stadt in einem interaktiven Spaziergang aus einer neuen Perspektive zu erleben. An sieben Punkten gibt es Audiostationen mit inspirierenden Inhalten. Neben Informationen zum jeweiligen Ort sind Geschichten aus Marburg zu hören. Und immer gibt es auch Denkanstöße zu gesellschaftlichen Werten, persönlichen Lebensfragen und Impulse, um die Gedanken schweifen zu lassen. Mit Smartphone und Kopfhörer kann man die rund drei Kilometer lange Strecke im eigenen Tempo laufen.
In Kaufungen vor den Toren Kassels wird es vierstellig. Die Kirche "des Heiligen Kreuzes", heute kurz "Stiftskirche" genannt, wurde am 13. Juli 1025 geweiht, für den 11. bis 13. Juli ist deshalb ein Festwochenende zum 1000-jährigen Jubiläum geplant. Dieses außergewöhnliche Datum ist für die Gemeinde weit mehr als nur eine Zahl. Es ist lebendiges Zeugnis der Geschichte, der Kultur und des Glaubens und eine Herausforderung für die Zukunft.
Beim Langener Ebbelwoifest und auch anderen Volksfesten wie dem Heinerfest in Darmstadt bietet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) neuerdings eine "Segenszeit im Riesenrad" an. Interessierte können hoch über den Dächern des Festes einen Segen empfangen. Wolfgang Hettfleisch hat das beim Langener Ebbelwoifest beobachtet.
Wüste, Paradies und Himmelsleiter: Gott in der Natur entdecken - das ist Programm im Bibelgarten auf der Halbinsel Scheid am Edersee.