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Author: The Axel Springer Ecosystem Firm

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Was Digitalisierung für Firmen, Branchen, Menschen und Gesellschaften bedeutet. Wie erfolgreiche Transformation gelingt. Der wöchentliche Podcast von Christoph Keese („Silicon Valley“, „Silicon Germany", „Disrupt Yourself“).
109 Episodes
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Dr. Hannes Ametsreiter ist CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. Er tritt als Gast der 100. Folge des hy Podcast auf - fast genau ein Jahr nach seinem ersten Auftritt an dieser Stelle in der 48. Folge. Anlässlich der 100. Ausgabe zieht Christoph Keese eine 12-Monats-Bilanz mit seinem Gast. Im Mai 2019 konnte niemand von Corona etwas wissen. Stimmt es wirklich, dass die Pandemie nun einen Digitalisierungs-Ruck im Lande auslöst? Kommt jetzt wirklich Geschwindigkeit in Themen, die vorher oft besprochen, doch selten umgesetzt wurden? Mit mehr als der Hälfte der Deutschen als Kunden und als Besitzer eines der größten Netze des Landes, an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik, Unternehmen und ihren Kunden - aus dieser besonderen Perspektive schaut Ametsreiter auf ein Land, das - unsanft geweckt - nun tatsächlich endlich in Angriff nimmt, was es schon längst hätte erledigen sollen. Eine aufschlussreiche Folge mit tiefen Einblicken in die Zukunft der 5G-Netze, der aufblühenden IoT-Ökonomie und der digitalisierten Arbeit wie Bildung. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Frank Dopheide ist Gründer und CEO von Human Unlimited, einem Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das sich auf das Thema "Purpose" spezialisiert hat. Was genau ist Purpose und warum sollte jedes Unternehmen seinen Purpose genau kennen? Darum geht es in dieser Folge. Dopheide ist ein anerkannter Experte für Kommunikation und Unternehmensführung. Er war Geschäftsführer der Agentur Grey, Eigentümer einer Agentur für Markenführung sowie Sprecher der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group. Im Gespräch mit Christoph Keese leitet Dopheide an zahlreichen Beispielen her, was Purpose ist: die Antwort auf die Frage nach dem "Wofür?" eines Unternehmens. Ohne klar definierten Purpose verlieren Firmen ihren Zweck und Gründungsmythos aus dem Blick, und geben ihren inneren Zusammenhalt sowie ihre äußere Akzeptanz der Erosion zu einer routinierten, instrumentalisierten Werbemasche preis. Damit, so argumentiert Dopheide, kann kein Unternehmen mehr auf Dauer überlegen. Fragt nicht zuerst nach eurer Rendite, sondern nach dem, was die Welt wirklich braucht, dann folgt in der Ableitung später auch die Rendite, rät er. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Anish Taneja ist President und CEO von Michelin Nord-Europa. Das traditionsreiche Reifenunternehmen hatte schon früh begonnen, sich über den Reifenmarkt hinaus als Mobilitätsanbieter zu verstehen. Guide Michelin, der Reise- und Restaurantführer, markierte eine frühe Etappe. Heute treibt die Corona-Krise die interne Weiterentwicklung noch schneller an. Im Gespräch mit Christoph Keese schildert Anish Taneja, was Michelin mit und ohne Reifen vorhat. von Pneus, die nicht mehr platzen können, bis zu Dienstleistungen rund um den Transport. Ein kenntnisreicher Einblick in eine Branche, die auch schon vor Corona mit disruptiven Herausforderungen zu kämpfen hatte. Sprache: Deutsch Tonqualität. Studio mit zugeschaltetem Gast
Dr. Rasmus Rothe ist Gründer und CEO von Merantix, einem führenden Company Builder, Venture Studio und Investor für Künstliche Intelligenz mit Sitz in Berlin. Ausgebildet in Princeton und an der ETH Zürich, besitzt Rothe eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung für maschinelles Lernen und Robotik. Mit 13 Jahren programmierte er seine ersten Algorithmen, mit 17 gewann er die Weltmeisterschaft im Roboter-Fußball. Als Unternehmer setzt Rothe alles daran, wissenschaftliche Ergebnisse in erfolgreiche Geschäftsmolle umzusetzen. Merantix baut ein bis zwei Firmen pro Jahr, in die er jeweils eine bis drei Millionen Euro investiert. Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert Rothe, mit welchem Prozess er Ideen findet, sie am Markt validiert, geeignete Gründer ausmacht, Kunden gewinnt und die neuen Firmen schließlich ausgründet. Eine Podcast-Folge, die interessante Einblicke gibt in strukturierte Methoden gezielter Innovation. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast Diese Folge wurde am 18. März 2020 aufgenommen. Der Nachrichtenstand zum Thema Corona bezieht sich auf dieses Datum.
Dr. Margarete Schramböck (ÖVP) ist Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort der Republik Österreich. Zuvor leitete sie unterschiedliche Unternehmen der Technologie- und Kommunikationsindustrie. Sie tritt entschieden für die Stärkung des Produktionsstandorts Europa ein und kritisiert die Abwanderung vieler Industriezweige. Dies hätte, so ihr Argument, politisch verhindert werden können und müssen. Zu bewältigen hat sie nun aber zusätzlich ein noch viel dringenderes Problem: das Hochfahren der Wirtschaft nach der Corona-Krise und das Bewältigen der ökonomischen Folgen. Im Gespräch mit Christoph Keese spricht Ministerin Schramböck über ihr Unverständnis für den plötzlichen Exportstopp Deutschlands, die ruckartige Schließung der Grenzen und den Rückfall Europas in Abschottung und Abgrenzung. Sie beschreibt die Vorschläge Österreichs für Europa, beschreibt die Willensbildung innerhalb ihres Kabinetts und ihre Schlussfolgerungen aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen, darunter Austrian Airlines und Lufthansa. Ein aufschlussreicher Einblick in die Überlegungen einer Regierung, die in Deutschland von vielen für ihre Klarheit und Deutlichkeit gelobt wird. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Karin Exner-Wöhrer ist CEO der Salzburger Aluminium AG, dem Weltmarktführer für Lastwagen-Tanks. Das Unternehmen befindet sich seit einem Management-Buyout im Jahr 1992 in der Hand der Familie Wöhrer. Gesund und mit vollen Auftragsbücher rutschte die Salzburger Aluminium in die Corona-Krise. Nach wie vor gibt es zwar keine einzige Corona-Erkrankung im Unternehmen, dennoch mussten die Bänder an Standorten in zehn Ländern stoppen - nicht wegen des Infektionsrisikos, sondern aufgrund der schlagartig kollabierten Nachfrage der Lastwagen-Hersteller. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Karin Exner-Wöhrer von ihren Erfahrungen mit dem Shutdown, vergleicht die Corona-Krise mit dem Lehmann-Zusammenbruch, beschreibt die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und rät zu geändertem Verhalten bei der nächsten Pandemie: Dann sollten nicht mehr unterschiedslos alle Regionen gleichzeitig geschlossen, werden, sondern nur solche mit tatsächlichen Ausbrüchen. Die Unternehmerin spricht auch über Führungsverhalten in der Krise und welches Maß an Offenheit und Authentizität man seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen schuldet - nämlich ein großes. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Ronald Focken ist Vorstandsmitglied von Serviceplan, einer der größten deutschen Werbeagenturen. Das Unternehmen befindet sich anders als viele seiner Wettbewerber nicht im Eigentum eines internationalen Netzwerks wie WPP oder Publicis, sondern ist unabhängig und in den Händen von Familie und Management. Die Corona-Pandemie hat dramatische Auswirkung auf Werbung und Werbeagenturen. Große Aufträge sind über Nacht weggebrochen, ganze Branchen haben ihre Kampagnen zurück gezogen - entweder, weil sie selbst existenziell bedroht sind oder weil sie dermaßen hohe Nachfrage zu bewältigen haben, dass Werbung überflüssig wird. Wie gehen Agenturen damit um? Wie sieht die Szene nach der Krise aus? Wie funktioniert Werbung angesichts des rapiden Aufstiegs digitalen Konsums? Welche Mediengattungen steigen auf und welche ab? Im Gespräch mit Christoph Keese gibt Ronald Focken einen anschaulichen Lagebericht und schildert eindrücklich, wie die Zukunft aussehen könnte. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Markus Haas ist Deutschland-Chef des Mobilfunkanbieters Telefonica, der vor allem mit seiner Marke 02 zu den größten Kommunikationsanbietern des Landes gehört. Rund 45 Millionen Kunden beziehen Leistungen des Konzerns. Die Corona-Krise stellt Telefonica vor besondere Herausforderungen. Rund 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mussten über Nacht ins Home Office verlegt werden, viele davon aus Call Centern. Telefondienste wurden blitzschnell virtualisiert. Das Gesprächs- und Datenvolumen im Netz ging sprunghaft nach oben und veränderte sein Profil. Es wird weniger aus Zügen, an Flughäfen und auf Straßen telefoniert, dafür mehr von zu Hause aus. Im Gespräch mit Christoph Keese berichtet Markus Haas von der erstaunlichen Robustheit der Netze, von Ministern und Staatssekretären, die plötzlich auch per Video zu erreichen sind, und von einem Land, das in wenigen Tagen Themen gelöst bekommt, bei den es in Jahren keinen Schritt voran gekommen ist. Ein digitaler Ruck geht durch Deutschland - wie können wir diese Erfahrung auch nach Corona produktiv nutzen? Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit zugeschaltetem Gast
Johannes Reck ist Gründer und CEO von GetYourGuide, einem der erfolgreichsten deutschen Startups. Das Berliner Unternehmen hat Wagniskapital in dreistelliger Millionenhöhe bekommen und als Unicorn eine Bewertung von über einer Milliarde Euro erreicht. Durch die Corona-Krise sind die Umsätze schlagartig in sich zusammen gebrochen - obwohl das Jahr 2019 und die ersten Monate des Jahres 2020 Rekordumsätze und -Margen in die Kasse gespült hatten. Jährliche Verdoppelung waren für GetYourGuide zum Standard geworden. Nun müssen Management und Team sich vollständig neuen Bedingungen anpassen. Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert Johannes Reck, wie er das macht, warum viele Startups in ihrer Existenz bedroht sind, wie unnachgiebig besonders amerikanische Geldgeber die Lage für sich nutzen wollen und warum deutsche respektive europäische Standortpolitik so wichtig ist. Wenn wir die Chancen dieser Krise nutzen, sagt Reck, können Deutschland und Europa den Rückstand in der Digitalisierung aufholen und Boden gegenüber den USA und China wieder gutmachen. Eine Lehre aus der Dotcom-Krise lautet: Gewonnen haben die USA, weil sie ihre Venture-Szene liquide gehalten und damit heutigen Welt-Champions wie Amazon, Facebook und Google den Weg bereiteten. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio mit Zuschaltung des Gastes Hinweis: Diese Folge wurde am 25.3.2020 aufgezeichnet und aus technischen Gründen erst am 19.4.2020 gepostet. Johannes Reck bezieht sich auf den Nachrichtenstand Ende März.
Caroline von Kretschmann ist Geschäftsführerin des Europäischen Hofs in Heidelberg. Das privat geführte 5-Sterne-Hotel gehört in vierter Generation ihrer Familie. Geschlossen durch behördliche Anordnung wegen der Corona-Pandemie, erlebt das Haus derzeit die schwerste Krise seiner Geschichte. Nicht nur, dass die Umsätze auf fast Null eingebrochen sind und fast alle Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt wurden. Vor allem wird das Haus wie viele andere Unternehmen in Deutschland von seinen Partnern im Stich gelassen. Banken geben keinen Kredit, das Rettungsprogramm der Regierung bleibt im Antragswege stecken, die Versicherungen zahlen nicht für den Betriebsausfall, und die Online-Buchungsplattformen haben Gästen ohne jede Absprache kostenlose Stornierung angeboten. Im Gespräch mit Christoph Keese zeichnet Caroline von Kretschmann eloquent und detailreich ein erschütterndes Bild der Lage, wie sie derzeit Hunderttausende von Unternehmen in Deutschland erleben.
Der hy Podcast macht nach einer Woche Pause wegen Umzugs ins Home Office weiter. Auch und gerade wegen Corona wollen wir dazu beitragen, etwas Normalität in den Ausnahmezustand zu tragen. Deswegen erscheint ab jetzt wieder jede Woche ein Gespräch mit einem interessanten Gast. Alexander Rinke ist Gründer und Co-CEO des Münchner Tech-Unternehmens Celonis, einem weltweit beachteten deutschen Unicorn und Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2019. Celonis ist ein führender Experte für industrielle Prozess-Optimierung mit Hilfe von Big Data und Künstlicher Intelligenz. Im Gespräch mit Christoph Keese schildert Alexander Rinke die Gründe seines Erfolgs und erläutert, warum Bootstrapping eine gute Strategie für dem Firmenstart ist. Er spricht auch darüber, wie moderne Technik dazu beitragen könnte, künftige Epidemien besser einzudämmen. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio und zugespielte iPhone-Tonspur des Gastes
Dr. Florian Petit ist einer der Gründer des deutschen High-Tech-Startups Blickfeld, das als einer der führenden Pioniere für Lidar-Technologie gilt. Autonomes Fahren, aber auch anonymisierte Verkehrs- und Frequenzzählung sind mit keiner anderen Technologie so preiswert und präzise möglich wie mit Lidar. Laser erstellen ein hochgenaues 3D-Bild ihrer Umgebung und vermessen Abstände mit eindrucksvoller Sicherheit. Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert Florian Petit anschaulich und verständlich, wie Lidar funktioniert und warum seine Vorteile besonders bei der industriellen Massenproduktion zum Tragen kommen. Er beschreibt, warum Lidar auch außerhalb des autonomen Fahrens zu einer unverzichtbaren Technologie werden kann. Für die Zukunft des Standorts Deutschland ist Petit mehr als optimistisch: Nirgendwo sonst gebe es so viel Kompetenz für industrielle Absicherung anspruchsvoller Technologie, sagt er. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
Miriam Meckel ist Gründerin der digitalen Lern- und Wissensplattform "ada", die in der Handelsblatt Media Group erscheint und ein vierteljährliches Magazin gleichen Namens heraus gibt. Mit zahlreichen Reden, Interviews und Artikeln, mit viel beachteten Büchern und mit beruflichen Erfolgen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Journalismus zählt Meckel zu den bekanntesten und profiliertesten Vordenkerinnen Deutschlands in Sachen Innovation, Technologie, Bildung und Transformation. Im Gespräch mit Christoph Keese legt Meckel eloquent ihre Einschätzung zu Künstlicher Intelligenz und Gehirnwissenschaften und zu den Chancen des Landes im internationalen Wettbewerb der Zukunft dar. Außerdem spricht sie offen über ihren Burnout vor zehn Jahren und ihre Erfahrungen aus dem behutsameren Umgang mit sich selbst. Ein Interessante Folge für jeden, der den Blick fürs Ganze gern gekonnt mit Liebe für Details verbunden sieht. Sprache: Deutsch Tonqualität. Studio
Uve Samuels ist Chef der Hamburg School of Business Administration(HSBA). Die Schule wurde von der Handelskammer gegründet, nachdem sich die Universität Hamburg Unwillens gezeigt hatte, eine praxisorientierte Wirtschaftsausbildung einzurichten. Inzwischen hat sich die HSBA von der Handelskammer emanzipiert. Sie gehört der Hamburger Kaufmannschaft und ihren eigenen Absolventen. Samuels richtet seine Hochschule konsequent auf moderne Wirtschaft aus. Unterrichtsinhalte sind neben klassischen Stoffen vor allem Disruption, neue Geschäftsmodelle, interdisziplinäres Arbeiten und Innovation. Im Gespräch mit Christoph Keese beschreibt Samuels anschaulich, warum Universitäten sich schwer tun, Anschluss an die Wirklichkeit zu finden, und wie er die Chance genutzt hat, ein erfolgreiches Gegenangebot zu gründen. Eine Folge für jeden, der sich für Hochschulpolitik interessiert und gut ausgebildete Nachwuchskräfte sucht. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
Andrea Martin ist Chefin des IBM Watson Centers in München. Außerdem sitzt sie in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Künstlichen Intelligenz. Doch was genau ist Watson eigentlich? Eine Software, eine Technologie, eine Dienstleistung? Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert Andrea Martin, was Watson anbietet, welchen Nutzen Künstliche Intelligenz in Firmen stiften kann, wo die wichtigsten Anwendungsfelder liegen und was KI heute noch nicht leistet. Außerdem berichtet sie vom Stand der deutschen KI im internationalen Vergleich und von ihrer Arbeit mit dem Bundestag. Diese Folge liefert Anregungen für alle, die nach Wegen suchen, gespeicherte Daten in ihren Unternehmen wirtschaftlich urbar zu machen und Künstliche Intelligenz praktisch einzusetzen. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio und Telefon Die ursprünglich im Studio geplante Aufnahme musste wegen des Sturmtiefs auf ein Telefonat verlegt werden.
Matthias Hoyer, Gründer und Chef der Hoyer Handel in Hamburg, erzielt mit intelligenten Küchengeräten große Erfolge. Er entwickelt in Deutschland, produziert in China und bringt seine Geräte in die Regale eines großen Discounters. Die Absatzzahlen sind beeindruckend. Doch wo kommen die Innovationen der Zukunft her? Nur vom eigenen Team und den Zuliefern? Oder vielleicht auch von ganz außen - von freien Erfindern und Entwicklern, die er heute noch gar nicht kennt? Mit Unterstützung von Axel Springer hy hat Hoyer Handel eine Innovations-Plattform namens "Good Stuff Ventures" gestartet. Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert Matthias Hoyer, wie er sein Unternehmen neu erfindet und 20 Jahre nach der Gründung eine traditionelle Stärke zu einem neuen Angebot formt - die eigene Prozesskompetenz. Sein Beispiel zeigt, wie Innovation im Internet-Zeitalter neu gedacht werden kann und dass traditionelle Tugenden ein Treiber für neue Erfindungen sind. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
Bears with Benefits ist eines der interessantesten Food- und Beauty-Startups, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Laurence Saunier und Lena Hien haben es geschafft, aus dem Nichts eine Firma hochzuziehen, die in ihrem ersten vollen Geschäftsjahr über 100.000 Artikel zum Verkaufspreis von rund 25 Euro abgesetzt hat. Bears with Benefits liefert Nahrungsergänzungsstoffe in Gestalt von Gummibärchen. Gesund- und Schönbleiben soll Spaß machen, lautet das Motto. Die Produkte - gestartet bei Amazon - sind inzwischen auch bei Douglas und dm gelistet. Im Gespräch mit Christoph Keese schildern die Gründerinnen ihr Erfolgsrezept. Ihre Erfahrungen sind relevant für jeden, der Digital Native Vertical Brands startet oder aus traditionellen FMCGs heraus Anschluss an moderne Märkte sucht. Diese Folge beschäftigt sich auch mit essentiellen Details wie Verpackungsdesign und Vermarktung über Instagram. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
Andras Forgacs is founder and CEO of the New York based biotech company Modern Meadow. He and his team - which includes his father Gabor as chief scientist and co-founder - produce leather without killing animals or using oil based raw materials. They genetically modify yeast bacteria to brew collagen, a protein essential to human and animal tissue. In a series of steps this bio-bred protein is refined into artificial leather possessing many of the qualities valued in the natural material. Modern Meadow has acquired 130m$ in Venture Capital and is working on scaling its technology to industrial mass production. Interviewed by Christoph Keese, Andras Forgacs speaks about his company, the emerging and potentially huge market for animal-free meat, dairy and leather as well as about his earlier ventures as a serial entrepreneurs. Language. English Sound quality: Studio and telephone
Maxim Nohroudi st Gründer und Co-CEO von Door2Door, einem Berliner Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, das sich der Digitalisierung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) verschrieben hat. Produkt des Unternehmens ist ein Software-Service, der kommunalen Verkehrsbetrieben ermöglicht, moderne Anruf-Sammeltaxen auf die Strecke zu schicken - also Kleinbusse, die per App bestellt und mit anderen Passagieren geteilt werden. Anders als VW mit Moia und BVG / Daimler mit BerlKönig betreibt Door2Door keine Autos und beschäftigt keine Fahrer. Stattdessen konzentriert es sich auf die Bereitstellung der notwendigen Software-Technologie. Mit diesem Ansatz hat Nohroudi ein nachhaltiges Geschäftsmodell gefunden. Im Gespräch mit Christoph Keese erläutert er, wie sich der Verkehr in den Städten und auf dem Land verändern wird und dass sich dabei - zur Überraschung vieler - oft die öffentlichen Verkehrsunternehmen als Gewinner entpuppen werden. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
Sebastian Thrun ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Professoren und Unternehmer im Silicon Valley. Der aus Deutschland stammende Experte für Künstliche Intelligenz lehrt in Stanford, gründete das Online-Bildungsunternehmen Udacity, leitete Googles sagenumwobenes Forschungslabor Google X, begründete Waymo und damit den heutigen Technologieführer für autonomes Fahren, bevor er mit Kitty Hawk einen Pionier für selbstfliegende Lufttaxen aus der Taufe hob. Im Gespräch mit Christoph Keese spricht Sebastian Thrun über die Gründe seines Erfolgs, seine Beziehung zu Deutschland und die Grundsätze seines Herangehens an Innovationen. Außerdem berichtet er vom Aufbau seiner Firmen Udacity und Kitty Hawk. Sprache: Deutsch Tonqualität: Studio
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Comments (3)

Ulf Kortenkamp

Sehr interessant! Vielen Dank!

Dec 17th
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Marcus Trepte

Überragend...macht am besten eine Tour durch Deutschland damit. Das sollten so viele Menschen mitbekommen wie möglich.

Mar 20th
Reply

Ulf Kortenkamp

Super, vielen Dank für den tollen Podcast!

Mar 18th
Reply
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