DiscoverPeacebyPeace
PeacebyPeace
Claim Ownership

PeacebyPeace

Author: GPPi/PeaceLab

Subscribed: 30Played: 376
Share

Description

„PeacebyPeace“ ist ein Podcast zu Friedens- und Sicherheitspolitik, der der Frage nachgeht, wie wir in Deutschland und in Europa besser dazu beitragen können, Krisen zu verhindern und Frieden zu fördern. Der Podcast ist Teil des PeaceLab-Blogs (www.peacelab.blog), ein Projekt von GPPi, welches vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird. Moderation und Produktion: Sarah Brockmeier. Feedback zum Podcast gerne an peacebypeace@gppi.net.
30 Episodes
Reverse
For this episode of PeacebyPeace, Sarah Brockmeier spoke to Professor Gilbert M. Khadiagala of the University of the Witwatersrand in Johannesburg about his views on EU policies on conflict prevention, stabilization, and peacebuilding in Africa. Links * Professor Gilbert M. Khadiagala on Twitter: https://twitter.com/gkhadiag * Professor Khadiagala' research profile: https://www.researchgate.net/profile/Gilbert_Khadiagala
In dieser Folge des PeacebyPeace-Podcast diskutiert Sarah Brockmeier Deutschlands Rolle in der Friedensmediation mit Staatsminister Niels Annen (Auswärtiges Amt) sowie der Mediationsexpert*in Dr. Anne Holper vom Center for Peace Mediation der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Anlass ist die Veröffentlichung des Buches: „Friedensmediation: Spannungsfeld aus Methodik, Macht und Politik“, das dieses Jahr erschienen ist und von Anne Holper und Lars Kirchhoff herausgegeben wurde. Das Buch gibt einen einmaligen Überblick darüber, wie sich das Profil Deutschlands in der Friedensmediation in den letzten Jahren herausgebildet hat, wo Deutschland als Akteur in diesem Feld gerade steht und was die Herausforderungen dabei sind, das eigene Profil zu schärfen und auszubauen. Weiterführende Links: * S3E4 | Deutschland & Friedensmediation (Teil 1): Zwischen Methodik, Macht und Politik: https://soundcloud.com/user-466032275/s3e4-deutschland-friedensmediation-teil-1-zwischen-methodik-macht-und-politik * Buch: "Friedensmediation: Spannungsfeld aus Methodik, Macht und Politik": https://www.nomos-shop.de/titel/friedensmediation-id-88420/ * Profil: Staatsminister Niels Annen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aamt/leitung/staatsminister-annen-seite * Profil Dr. Anne Holper & Center for Peace Mediation an der Viadrina Universität Frankfurt (Oder): http://www.peacemediation.de/about.html * PeacebyPeace Folge 2: Wie weiter mit der Friedensmediation? (Interview mit Almut Wieland-Karimi und Sebastian Dworack vom Zentrum für Internationale Friedenseinsätze vom Juni 2014): https://peacelab.blog/2018/06/peacebypeace-folge-2-wie-weiter-mit-der-friedensmediation-1 * PeacebyPeace S2E5 | Jemen: Welche Ansatzpunkte gibt es für Deutschland? Interview mit Mareike Transfeld und Per Byman vom November 2019: https://peacelab.blog/2019/11/s2e5-jemen-welche-ansatzpunkte-fuer-deutschland-in-der-groessten-humanitaeren-katastrophe-weltweit
In dieser Folge des PeacebyPeace-Podcast diskutiert Sarah Brockmeier Deutschlands Rolle in der Friedensmediation mit Julia von Dobeneck und Prof. Dr. Lars Kirchhoff vom Center for Peace Mediation der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Anlass ist die Veröffentlichung des Buches: „Friedensmediation: Spannungsfeld aus Methodik, Macht und Politik“, das dieses Jahr erschienen ist und von Anne Holper und Lars Kirchhoff herausgegeben wurde. Das Buch gibt einen einmaligen Überblick darüber, wie sich das Profil Deutschlands in der Friedensmediation in den letzten Jahren herausgebildet hat, wo Deutschland als Akteur in diesem Feld gerade steht und was die Herausforderungen dabei sind, das eigene Profil zu schärfen und auszubauen. Weiterführende Links: * S3E5: Deutschland & Friedensmediation (Teil 2): Interview mit Niels Annen: https://soundcloud.com/user-466032275/s3e5-deutschland-friedensmediation-teil-2-interview-mit-niels-annen * Buch: "Friedensmediation: Spannungsfeld aus Methodik, Macht und Politik": https://www.nomos-shop.de/titel/friedensmediation-id-88420/ * Profile von Dr. Anne Holper, Julia von Dobeneck und Prof. Dr. Lars Kirchhoff & Informationen zum Center for Peace Mediation der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder): http://www.peacemediation.de/about.html * PeacebyPeace Folge 2: Wie weiter mit der Friedensmediation? (Interview mit Almut Wieland-Karimi und Sebastian Dworack vom Zentrum für Internationale Friedenseinsätze vom Juni 2014): https://peacelab.blog/2018/06/peacebypeace-folge-2-wie-weiter-mit-der-friedensmediation-1 * PeacebyPeace S2E5 | Jemen: Welche Ansatzpunkte gibt es für Deutschland? Interview mit Mareike Transfeld und Per Byman vom November 2019. https://peacelab.blog/2019/11/s2e5-jemen-welche-ansatzpunkte-fuer-deutschland-in-der-groessten-humanitaeren-katastrophe-weltweit
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leiterin der HSFK) und Sebastian Groth (Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt) über das neue "Weißbuch Multilateralismus" der Bundesregierung. Die Folge ist eine Aufnahme der Online-PeaceLab-Diskussion beim Deutschen Forum Sicherheitspolitik am 7. Oktober 2020, bei der auch die Teilnehmer*innen Fragen einbrachten. Weiterführende Links: * "Weißbuch Multilateralismus Impulse für die Bundesregierung": Debatte auf dem PeaceLab-Blog: https://peacelab.blog/debatte/weissbuch-multilateralismus * "Wer Multilateralismus will, muss auch sagen können, wo und wie": PeaceLab-Blog-Beitrag von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff: https://peacelab.blog/2020/10/wer-multilateralismus-will-muss-auch-sagen-koennen-wo-und-wie * Profil Prof. Dr. Nicole Deitelhoff: https://www.hsfk.de/team/mitarbeiter/nicole-deitelhoff/ * Sebastian Groth auf Twitter: https://twitter.com/planungsstab * Die Kernpunkte und Ergebnisse der Diskussion finden Sie auch hier auf Twitter: https://twitter.com/PeaceLabBlog/status/1313867709784956928
This episode and the previous episode of the PeacebyPeace podcast are special editions: They feature a two-part podcast that discusses challenges and opportunities for one particular challenge in stabilization and peacebuilding: The process of planning a transition from peacekeeping to peacebuilding. This second episode focuses on the potential transition of MONUSCO, the peacekeeping mission in the DRC. It features five experts: Ruphin Bo-Elongo, the director general of the DRC’s Social Fund; Passy Mubalama, who is the executive director of AIDPROFEN; Leila Zerrougui, the special representative of the Secretary-General in the DRC and head of MONUSCO; Jean-Marc Châtaigner, the European Union's Ambassador to the DRC; and Paul Bance, the social protection team leader for DRC at the World Bank. The podcast is hosted by Marie Wagner (Global Public Policy Institute). For more information on the two-part PeaceLab podcast on peacekeeping transitions, please check out www.peacelab.blog/transitions.
This episode and the following episode of the PeacebyPeace podcast are special editions: They feature a two-part podcast that discusses challenges and opportunities for one particular challenge in stabilization and peacebuilding: The process of planning a transition from peacekeeping to peacebuilding. This first episode features four senior policymakers: Roselyn Akombe, who co-chairs the UN Transitions Project; Franck Bousquet, the senior director of the World Bank’s Fragility, Conflict, & Violence Group; Hilde Hardeman, who heads the Foreign Policy Instruments Service of the European Commission; and Rüdiger König, the director general for Crisis Prevention, Stabilization, Post-Conflict Peacebuilding and Humanitarian Assistance in the German Federal Foreign Office. In addition, transitions expert Daniel Forti provides insights on major takeaways from previous transitions. The episode is hosted by GPPi's Marie Wagner. For more information on the two-part PeaceLab podcast on peacekeeping transitions, please check out www.peacelab.blog/transitions.
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Dr. Magdalena Kirchner, Leiterin des Afghanistan-Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie diskutieren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Afghanistan, den Stand der Friedensverhandlungen und Politikoptionen für Deutschland nach dem bevorstehenden Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Land. Dr. Magdalena Kirchner leitet seit Juli 2019 das Afghanistan-Projekt der Friedrich Ebert Stiftung mit Sitz in Kabul und Neu Delhi. Sie hat an der Universität Heidelberg promoviert und gelehrt, schreibt und forscht seit mehr als zehn Jahren zum internationalen Krisenmanagement, zur Außen- und Sicherheitspolitik insbesondere der Türkei und anderer NATO-Staaten, zum syrischen Bürgerkrieg und zu Fragen des internationalen Terrorismus. Sie hat u.a. für die RAND Cooperation in Washington DC, die SWP und die DGAP, in Israel, Jordanien und in der Türkei gearbeitet, einige Jahre lang die internationalen und transatlantischen Projekte der Deutschen Atlantischen Gesellschaft koordiniert und die Redaktion der Bundeswehr als wissenschaftliche Redakteurin des Reader Sicherheitspolitik unterstützt. Weiterführende Links • Magdalena Kirchner, Keine Atempause - Afghanistan und das Virus, Foto-Essay in Internationale Politik, Mai 2020: • https://internationalepolitik.de/de/keine-atempause-afghanistan-und-das-virus • Magdalena Kirchner, Ein bisschen Frieden, Internationale Politik und Gesellschaft (IPG), März 2020: https://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/ein-bisschen-frieden-4121/ • Magdalena Kirchner, Afghanistan – Peace in the time of COVID-19, Friedrich Ebert Foundation, April 2020: https://www.fes-asia.org/news/afghanistan-peace-in-the-time-of-covid-19/
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Lisa Musiol von der International Crisis Group. Sie diskutieren die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Konfliktländer, aber auch darüber, welche Chancen sich bieten und was Deutschland und die EU tun können, um diese zu ergreifen. Lisa Musiol ist Senior Analyst im EU Advocacy & Research Team der International Crisis Group. Das ist sie seit 2017. Vorher arbeitete sie u.a. bei Human Rights Watch, bei der EU-Delegation in Tunesien, und dem Open Society European Policy Institute in Brüssel. Ihre Schwerpunktthemen sind Frühwarnung, Konfliktprävention und Krisenmanagement. Bei der Crisis Group fokussiert sie sich auf die Politik der EU zu Krisenprävention und Friedensförderung in Brüssel, unter anderem mit einem Schwerpunkt auf der europäischen Sahelpolitik. Weiterführende Links • Profil Lisa Musiol: https://www.crisisgroup.org/who-we-are/people/lisa-klingenberg • Crisis Group (März 2020): 7 Trends: COVID-19 and Conflict: Seven Trends to Watch: https://www.crisisgroup.org/global/sb4-covid-19-and-conflict-seven-trends-watch • Crisis Group zu Guterres' Vorschlag des globalen Waffenstillstands (April 2020): Global Ceasefire Call Deserves UN Security Council’s Full Support: https://www.crisisgroup.org/global/global-ceasefire-call-deserves-un-security-councils-full-support • Crisis Group zu Äthiopien (April 2020): Managing the Politics of Ethiopia’s COVID-19 Crisis: https://www.crisisgroup.org/africa/horn-africa/ethiopia/managing-politics-ethiopias-covid-19-crisis • Crisis Group zu Venezuela und Kolumbien (April 2020) Broken Ties, Frozen Borders: Colombia and Venezuela Face COVID-19: https://www.crisisgroup.org/latin-america-caribbean/andes/colombia/b24-broken-ties-frozen-borders-colombia-and-venezuela-face-covid-19 • Alle Veröffentlichungen der Crisis Group zu COVID-19: The Covid-19 Pandemic and Deadly Conflict: https://www.crisisgroup.org/latin-america-caribbean/andes/colombia/b24-broken-ties-frozen-borders-colombia-and-venezuela-face-covid-19 • PeaceLab-Blog-Debatte zu Corona-Pandemie und Auswirkungen auf Krisenprävention & Friedensförderung: https://peacelab.blog/debatte/corona-pandemie
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Theodore Murphy, Gründungsdirektor der Organisation „Mediation Europe“. Sie diskutieren die Herausforderungen und Erfolgsbedingungen eines Mediators am Beispiel von Verhandlungen im Darfur-Konflikt sowie die gegenwärtige Lage im Sudan. Theo Murphy ist Spezialist für Mediation und Politische Prozesse. Er kommt ursprünglich aus Kanada und den USA und er hat u.a. in Afghanistan, Irak und im Sudan gearbeitet, für Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, die Vereinten Nationen und in den verschiedensten Positionen als Mediator in Krisenregionen. In den letzten Jahren hat er für das Centre for Humanitarian Dialogue in Genf, sowie die Berghof Foundation in Deutschland gearbeitet. 2018 hat er seine eigene Organisation gegründet, „Mediation Europe“, mit der er u.a. auch mit dem Auswärtigen Amt zusammenarbeitet. Weiterführende Links • Organisationsprofil von Mediation Europe: http://mediationeurope.de/ und Profil von Theodore Murphy: http://mediationeurope.de/partners-friends • Theo Murphy, taz, 28. Februar 2020 „Die Macht der Golfstaaten“: https://taz.de/Archiv-Suche/!5664173/ • Sudan Tribune, 7. Dezember 2018: Sudan, armed groups agree to resume talks for peace in Darfur: https://www.sudantribune.com/spip.php?article66723 • PeacebyPeace, 6. November 2019: S2ES2E4 | Sudan: Zwischen Hoffnung und enormen Herausforderungen: https://peacelab.blog/2019/11/s2e4-sudan-zwischen-hoffnung-und-enormen-herausforderungen
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Tobias Schneider, Research Fellow am Global Public Policy Institute, über die Situation in Idlib in Syrien, russische und türkische Interessen und verbleibende Politikoptionen für Deutschland und die Europäische Union. Tobias Schneider arbeitet seit 2018 als Research Fellow bei uns beim GPPi. Dabei fokussiert er sich in erster Linie auf den Nahen Osten und insbesondere Syrien. Bereits seit vielen Jahren beschäftigte er sich an der Uni, als Berater und Forscher mit dem Syrienkrieg. Seit knapp zwei Jahren arbeitet Tobias an einer Datenbank, die akribisch den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dokumentiert. Zusammen mit unserer Kollegin Theresa Lütkefend veröffentlichte Tobias Anfang 2019 auch eine Studie zu den Daten, in denen sie 336 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien seit 2011 dokumentieren. Tobias Schneider argumentiert, dass insbesondere die Bundesregierung, aber auch die gesamte europäische Politik ein fundamentales Interesse daran haben, in einer einheitlichen und koordinierten Antwort Druck auf Russland auszuüben und die Türkei zu unterstützen. Denn sollten Russland und das Assad-Regime ihre militärische Offensive in Idlib wieder aufnehmen und die Türkei militärisch zurückdrängen, wären mehr als zwei Millionen Menschen in Idlib in akuter Lebensgefahr. Und mehrere hunderttausend Menschen hätten keine andere Wahl als in die Türkei und nach Europa zu fliehen. Weiterführende Links: • PeacebyPeace-Folge mit Dr. Salam Said und Tobias Schneider: S2E1 | Syrien: Woher kommt die politische Lösung? https://peacelab.blog/2019/08/s2e1-syrien-woher-kommt-die-politische-loesung • Claudia Meier: Europa und die Flüchtlinge: Rettet das EU-Asylrecht! https://taz.de/Europa-und-die-Fluechtlinge/!5669661/ • Studie von Tobias Schneider und Theresa Lütkefend zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Nowhere to Hide - The Logic of Chemical Weapons Use in Syria https://www.gppi.net/2019/02/17/the-logic-of-chemical-weapons-use-in-syria • New York Times Investigation: 12 Hours. 4 Syrian Hospitals Bombed. One Culprit: Russia. https://www.nytimes.com/2019/10/13/world/middleeast/russia-bombing-syrian-hospitals.html • @tobiaschneider
Wie groß ist die Gefahr durch terroristische Gruppen in Mali? Wie sollte die Bundesregierung auf französische Bitten reagieren, zum Kampf gegen solche Gruppen auch mehr Soldaten zu entsenden? Das diskutiert Sarah Brockmeier in dieser Folge von PeacebyPeace mit der Forscherin Anna Schmauder. Anna Schmauder forscht beim niederländischen Clingendael Institute zur Sahelzone mit einem Fokus auf Mali. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Sicherheitspolitik und hybrider Governance – also z.B. der Regierungsführung von nicht-staatlichen bewaffneten Gruppierungen und traditionellen Autoritäten. Anna Schmauder analysiert und kritisiert die derzeitige französische Strategie im Anti-Terrorkampf. Sie fordert vor allem auch die Bundesregierung auf, für Mali und die Sahelregion eine klarere politische Strategie zu entwickeln. Weiterführende Links • Profil von Anna Schmauder, Clingendael Institute: https://www.clingendael.org/person/anna-schmauder. • PeacebyPeace: S2E2 | Mali: Vor welchen Herausforderungen steht die UN-Mission? https://peacelab.blog/2019/09/s2e2-mali-vor-welchen-herausforderungen-steht-die-un-mission • Melissa Li, PeaceLab-Blog: „Mali: Zeit mit Jihadist*innen zu reden“: https://peacelab.blog/2020/02/mali-zeit-mit-jihadist-innen-zu-reden • Bericht von Anna Schmauder und Kolleg*innen, Clingendael Institute: The Status Quo Defied: The legitimacy of traditional authorities in areas of limited statehood in Mali, Niger and Libya: https://www.clingendael.org/legitimacy-traditional-authorities-mali-niger-and-libya/ • ECFR Mapping von bewaffneten Gruppen in der Sahel-Region: https://www.ecfr.eu/mena/sahel_mapping: https://www.ecfr.eu/mena/sahel_mapping • Human Rights Watch: Mali: Militias, Armed Islamists Ravage Central Mali: https://www.ecfr.eu/mena/sahel_mapping • Denis Tull, IRSEM: The European Union Training Mission and the struggle for a new model army in Mali: https://www.irsem.fr/data/files/irsem/documents/document/file/3233/RP_IRSEM_89.pdf • Anna Schmauder auf Twitter: @annateesch
In dieser Folge von PeacebyPeace spricht Sarah Brockmeier mit Botschafter Ekkehard Brose, dem Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) über den vernetzten Ansatz und die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland. Wieso dreht sich die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland so oft um die Mittel und so selten um die politischen Strategien? Gibt es die eine Struktur, um den vernetzten Ansatz effektiv umzusetzen? Welchen Wert haben Debatten um Prozentzahlen in Verteidigungs- und Entwicklungsetat? Wie kann es gelingen technische Reformen im Sicherheitssektor politisch einzubetten? Bevor er im Oktober 2019 dieses Amt antrat war Brose Beauftragter für Zivile Krisenprävention und Stabilisierung im Auswärtigen Amt und von 2014 bis 2016 Botschafter Deutschlands im Irak. Die BAKS ist die zentrale Weiterbildungsstätte der Bundesregierung für Sicherheitspolitik. Weiterführende Links • Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS): https:/www.baks.bund.de/de/die-baks/auftrag-und-aufgaben-der-bundesakademie-fuer-sicherheitspolitik • Lebenslauf von Botschafter Ekkehard Brose: https://www.baks.bund.de/de/team/praesident. • Der PeaceLab-Blog: www.peacelab.blog • Kurzkommentar von Botschafter Ekkehard Brose #angeBAKSt: Mehr Abstimmung auch außerhalb des Bundessicherheitsrats möglich: https://www.baks.bund.de/sites/baks010/files/angebakst_19-2.pdf • Kurzkommentar von Botschafter Ekkehard Brose: #angeBAKSt: Keine Stabilisierung ohne Risiko: Deutschland darf den Irak jetzt nicht allein lassen: https://www.baks.bund.de/de/newsletter/archive/view/2098 • Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr: https://www.bmvg.de/de/themen/weissbuch und die Leitlinien der Bundesregierung „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/krisenpraevention/leitlinien-krisen/217444?isLocal=false&isPreview=false • Sarah Brockmeier & Philipp Rotmann in SIRIUS – Zeitschrift für Strategische Analysen: „Weit genug gedacht? Drei Jahre PeaceLab im Rückblick“: https://www.degruyter.com/view/j/sirius.2019.3.issue-4/sirius-2019-4005/sirius-2019-4005.xml • Debatte auf dem PeaceLab-Blog zur neuen SSR-Strategie der Bundesregierung: https://peacelab.blog/debatte/sicherheitssektorreform PeaceLab-Blog auf Twitter: @PeaceLabBlog BAKS auf Twitter: @BAKS_Sprecher Sarah Brockmeier auf Twitter: @sarahbrockmeier
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Ottmar von Holtz über die aktuellen Entwicklungen im Kosovo und in Serbien, den Unterausschuss für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln, dem von Holtz vorsitzt, und über die (Un-)Sichtbarkeit der Krisenprävention. Von Holtz ist Bundestagsabgeordneter für die Partei Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für zivile Krisenprävention der Grünen-Bundestagsfraktion, Vorsitzender des Unterausschusses für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln und Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Weiterführende Links: * Website des Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln: https://www.bundestag.de/ausschuesse/a03/ua_zks * Reisebericht – Serbien und Kosovo: Deutschland muss Haltung zeigen (November 2019) von Ottmar von Holtz auf dem PeaceLab-Blog: https://peacelab.blog/2019/11/serbien-und-kosovo-deutschland-muss-haltung-zeigen *Reisebericht - Kamerun: Die brennende Lunte nicht ignorieren (März 2019) von Ottmar von Holtz auf dem PeaceLab-Blog: https://peacelab.blog/2019/03/reisebericht-aus-kamerun * Debatte „Krisenarbeit kommunizieren: Impulse für die Bundesregierung“ auf dem PeaceLab-Blog: https://peacelab.blog/debatte/krisenarbeit-kommunizieren
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Mareike Transfeld und Per Byman. Sie diskutieren die unterschiedlichen Konfliktlinien im Jemen und die Frage, welche Ansatzpunkte es für Deutschland gibt, zu einem Ende des Krieges beizutragen. Sie erklären auch, was eigentlich der Unterschied zwischen Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe ist. Mareike Transfeld leitet ein EU-Projekt zum Sicherheitssektor am Yemen Polling Center und ist Associate Fellow am Center for Applied Research in Partnership with the Orient. An der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies promoviert sie zur jemenitischen Staatlichkeit. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Per Byman ist Managing Director des Norwegian Refugee Council (NRC) in Deutschland, einer humanitären Hilfsorganisation für Flüchtlinge, wo er seit 2013 in unterschiedlichen Rollen tätig ist. Zuvor arbeitete er unter anderem bei der Caritas und als Humanitarian Director in der schwedischen Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit SIDA. Zusammenfassung der Folge auf dem PeaceLab-Blog: https://peacelab.blog/2019/11/s2e5-jemen-welche-ansatzpunkte-fuer-deutschland-in-der-groessten-humanitaeren-katastrophe-weltweit Weiterführende Links: • Mareike Transfeld & Marie-Christine Heinze: Understanding Peace Requirements in Yemen. Needs and Roles for Civil Society, Women, Youth, the Media and the Private Sector, CARPO Report 06 (März 2019). http://carpo-bonn.org/wp-content/uploads/2019/05/carpo_policy_report_06_2019.pdf • Muriel Asseburg, Wolfram Lacher & Mareike Transfeld: Mission Impossible? UN-Vermittlung in Libyen, Syrien und dem Jemen. SWP-Studie 2018/S 12 (Juli 2018). https://www.swp-berlin.org/publikation/mission-impossible-un-vermittlung-in-libyen-syrien-und-dem-jemen/ • (Zu Jemens Transformationsprozess) Mareike Transfeld: Yemen: GCC Roadmap to Nowhere. Elite Bargaining and Political Infighting Block a Meaningful Transition. SWP Comment 2014/C 20 (May 2014). https://www.swp-berlin.org/en/publication/yemens-transformation-process/ • Yemen Fact Sheet vom NRC: https://www.nrc.no/resources/fact-sheets/nrc-yemen--fact-sheet/ • Nasser Abdulkareem: New fuel crisis deepens suffering for hungry Yemenis (Oktober 2019). https://www.nrc.no/news/2019/october/new-fuel-crisis-deepens-suffering-for-hungry-yemenis/ • Mareike Transfeld auf Twitter: @projectyemen • Per Byman auf Twitter: @perbyman
In dieser Folge spricht Sarah Brockmeier mit Philipp C. Jahn, dem Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Khartum, Sudan. Sie diskutieren die Herausforderungen, vor welchen das Land nach dem Ende der Diktatur von Umar al-Bashir steht. Sie besprechen auch, welche Unterstützung die neue Übergangsregierung von Akteuren wie Deutschland braucht. Nach 30 Jahren Diktatur musste Sudans Präsident Umar al-Bashir im April 2019 abtreten. Wie kam es dazu? Wer sind die zivilen Demonstranten, die monatelange Proteste organisierten? Wie kam es danach zur Bildung der neuen Übergangsregierung und vor welchen Herausforderungen steht diese jetzt? Philipp C. Jahn und Sarah Brockmeier diskutieren diese und weitere Fragen in dieser Folge von PeacebyPeace. Wie immer geht es dabei auch darum, was Deutschland und die Europäische Union dafür tun können, eine positive Entwicklung im Sudan zu unterstützten. Dazu gehört laut Jahn vor allem schnelle technische Unterstützung und Bereitstellung von Expertise beim Institutions- und Verwaltungsaufbau sowie u.a. Unterstützung bei Reformen des Sicherheits- und Justizsektors. Wichtig sei, dass die Übergangsregierung der Bevölkerung schnell Erfolge zeigen kann, die ihr alltägliches Leben betreffen – zum Beispiel bezüglich des Preises von Brot oder der stundenlangen Wartezeiten für Benzin. Als politisches Signal der Unterstützung für die Übergangsregierung sei auch wichtig, dass der Bundestag einen Beschluss von 1989 schnell aufhebe, der die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit dem Sudan verbietet. Philipp C. Jahn leitet das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Khartum. Zuvor arbeitete er für die GIZ in Afghanistan, Äthiopien, Aserbaidschan sowie als Antikorruptions-Berater für das BMZ. Er hat Rechtswissenschaften in Berlin, Madrid und der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London studiert. Weiterführende Links * FES-Büro im Sudan: https://www.fes-sudan.org/ *„Der Diktator ist weg: Die Herausforderungen für Deutschland wachsen“ – Briefing der FES vom April 2019: https://www.fes-sudan.org/fileadmin/user_upload/documents/190417_FES_Briefing_Sudan.pdf * Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika der Friedrich-Eberst-Stiftung: https://www.fes.de/referat-naher-mittlerer-osten-und-nordafrika * Philipp C. Jahn auf Twitter: @philippcjahn: https://twitter.com/philippcjahn
Wie hat sich Tunesien seit dem Arabischen Frühling 2011 entwickelt? Welche Konfliktlinien gibt es zwischen verschiedenen politischen Akteuren? Wie verlief der Aufarbeitungsprozess der Diktatur? Mit Dr. Mariam Salehi vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und Max Gallien, Doktorand an der London School of Economics (LSE) spricht Sarah Brockmeier in dieser Folge von PeacebyPeace darüber, was sich in Tunesien ändern müsste, damit sich das Land auf dem Weg zu einem nachhaltigen Frieden befindet. Tunesien braucht nicht nur einfach wirtschaftliche Reformen, so die Analyse der beiden Wissenschaftler*innen – obwohl diese zum Beispiel im Bereich der Steuer- und Handelspolitik dringend notwendig wären. Es geht vor allem auch um politische Verteilungsfragen und mehr politische Teilhabe. Das Gespräch dreht sich auch um die verschiedene Aspekte des deutschen und europäischen Engagements in Tunesien: Von entwicklungspolitischen Maßnahmen und Handelspolitik bis hin zur Ertüchtigungsinitiative und dem Engagement der deutschen politischen Stiftungen in Tunesien. Ein Fazit – wie schon bei der Diskussion zu Mali in der vorherigen Folge von PeacebyPeace: Es sind dringend umfassende politische Reformen notwendig und diese werden Zeit brauchen. Wer sich in Tunesien in der Krisenprävention und Friedensförderung engagieren möchte, der braucht einen langen Atem. Dr. Mariam Salehi ist Postdoktorandin in der Abteilung Global Governance am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Sie forscht zu internationalisierten Prozessen sozialen und politischen Wandels nach Konflikten und Gewaltherrschaft. In ihrer Dissertation hat sie das Zusammenspiel von Vergangenheitsaufarbeitung/Transitional Justice und politischer Transition in Tunesien untersucht und dafür insgesamt 6 Monate Feldforschung durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Interviews mit politischen und sozialen Eliten sowie internationalen Akteuren in der Hauptstadt Tunis, aber auch in den Zentralregionen des Landes. Max Gallien ist Politikwissenschaftler und Doktorand an der London School of Economics (LSE). Er forscht zu politischer Ökonomie, Entwicklungspolitik und insbesondere zu informellen und illegalen Wirtschaftsräumen. Seine Promotion betrachtet die Rolle von Schmuggel in der Politik Nordafrikas, und basiert auf über 14 Monate Feldforschung in Grenzgebieten im Süden Tunesiens und im Norden Marokkos. Weiterführende Links: Mariam Salehi: How Tunisia is addressing its authoritarian past — and why it matters (Washington Post, 2019): https://www.washingtonpost.com/politics/2019/04/15/how-tunisia-is-addressing-its-authoritarian-past-why-it-matters/ Mariam Salehi: Zu viel versprochen? (Internationale Politik, 2019): https://zeitschrift-ip.dgap.org/de/ip-die-zeitschrift/archiv/jahrgang-2019/maerz-april-2019/zu-viel-versprochen Max Gallien: Informal Institutions and the Regulation of Smuggling in North Africa (Perspectives on Politics, 2019): https://www.cambridge.org/core/journals/perspectives-on-politics/article/informal-institutions-and-the-regulation-of-smuggling-in-north-africa/531F344957F020D2167C990EBAE876A6 Max Gallien: In North Africa’s borderlands, smuggling has helped keep a fragile peace. Now it’s under threat (Washington Post, 2019): https://www.washingtonpost.com/politics/2019/06/19/north-africas-borderlands-smuggling-has-helped-keep-fragile-peace-now-its-under-threat/ Max Gallien: Tunesiens Demokratisierung: Erhebliche Gegenbewegungen (SWP-Aktuell, 2019): https://www.swp-berlin.org/publikation/tunesiens-demokratisierung-erhebliche-gegenbewegungen/ Website von Max Gallien: • https://www.maxgallien.com/
Im Gespräch mit dem Konfliktforscher Denis Tull und dem Diplomaten David Remmert diskutiert Sarah Brockmeier in dieser Folge den Konflikt in Mali. Wer hat ein Interesse daran, das Friedensabkommen von 2015 in Mali umzusetzen – und wer nicht? Welche Rolle hat die UN-Mission MINUSMA dabei? Was machen deutsche Soldaten vor Ort und welche Aufgaben hat ein ziviler Berater mit dem Kontingent der Bundeswehr in Gao in Mali? Welche Druckmittel und Anreize haben die Bundesregierung und andere Geberländer in Mali, um darauf hinzuwirken, dass vereinbarten Reformen wie eine neue Verfassung und Dezentralisierung durchgeführt werden? Dr. Denis Tull forscht seit 2004 bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zu Afrika südlich der Sahara, innerstaatlichen Konflikten und u.a. zu Mali. Zur Zeit ist er in Paris beim „Institut de Recherche Stratégique de l'Ecole Militaire“ (IRSEM). Dr. David Remmert war im Auftrag des Auswärtigen Amts von 2017-2019 ziviler Berater im deutschen Einsatzkontingent der Bundeswehr in Gao in Nordmali und arbeitet jetzt wieder im Auswärtigen Amt in Berlin. Weiterführende Links: - Denis Tull auf dem PeaceLab-Blog: "Wie geht Ertüchtigung (nicht)? Erfahrungen aus Mali": https://peacelab.blog/2018/05/wie-geht-ertuechtigung-nicht-erfahrungen-aus-mali. - Policy Brief von Denis Tull zur UN-Mission in Mali: https://www.swp-berlin.org/publikation/vn-peacekeeping-in-mali/ - Dissertation von David Remmert zu Auswirkungen von UN-Missionen auf Korruption: https://www.nomos-shop.de/Remmert-Effects-of-International-Peace-Missions-on-Corruption/productview.aspx?product=41204 - Buch von Sarah Brockmeier und Philipp Rotmann "Krieg vor der Haustür: Die Gewalt in Europas Nachbarschaft und was wir dagegen tun können" (mit Kapitel zu Mali): http://dietz-verlag.de/isbn/9783801205485/Krieg-vor-der-Haustuer-Die-Gewalt-in-Europas-Nachbarschaft-und-was-wir-dagegen-tun-koennen-Sarah-Brockmeier-Philipp-Rotmann.
Im Gespräch mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Salam Said und dem Politikberater Tobias Schneider geht es in dieser Folge um die aktuelle Situation in Syrien und verschiedene Wege, wie sich Deutschland und die Europäische Union dort engagieren könnten und sollten. Die beide machen konkrete Vorschläge: von Investitionen in Gebieten, die nicht vom Assad-Regime kontrolliert werden, über Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen bis zur Strafverfolgung von syrischen Kriegsverbrechern in Deutschland und der politischen Arbeit mit der syrischen Diaspora, um an langfristigen politischen Visionen für Syrien zu arbeiten. Dr. Salam Said ist Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie kommt aus Syrien und hat dort Wirtschaftswissenschaften studiert und ein Diplom von der Universität Damaskus erhalten, bevor sie an der Universität Bremen promoviert hat. Seit 2009 forscht und unterrichtet Salam zur Wirtschafts-und Handelspolitik arabischer Staaten sowie der politischen Ökonomie Syriens. Sie ist seit 2010 Lehrbeauftragte an verschiedenen deutschen Universitäten, koordiniert Entwicklungsprojekte und hat zu diesen Themen zahlreiche Zeitschriftenartikel und Policy Papers veröffentlicht. Tobias Schneider arbeitet seit 2018 als Research Fellow bei uns beim Global Public Policy Institute in Berlin. Dabei fokussiert er sich in erster Linie auf den Nahen Osten und insbesondere Syrien. Bereits seit vielen Jahren beschäftigte er sich an der Uni, als Berater und Forscher mit dem Syrienkrieg. Seit knapp zwei Jahren arbeitet Tobias an einer Datenbank, die akribisch den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien dokumentiert. Zusammen mit unserer Kollegin Theresa Lütkefend veröffentlichte Tobias Anfang dieses Jahres auch eine Studie zu den Daten, in denen sie 336 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien seit 2011 dokumentieren. Weiterführende Links: - Dr. Salam Saids Artikel in der ZEIT: "Erst Frieden schaffen, dann aufbauen": https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/syrien-wiederaufbau-politischer-wandel-assad-regime/komplettansicht - Dr. Salam Saids FES Paper: The Reconstruction of Syria - Socially Just Re-integration and Peace Building or Regime Re-consolidation? (FES-Paper: http://library.fes.de/pdf-files/iez/14939.pdf - Studie von Tobias Schneider und Theresa Lütkefend zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Nowhere to Hide - The Logic of Chemical Weapons Use in Syria: https://www.gppi.net/2019/02/17/the-logic-of-chemical-weapons-use-in-syria Moderation & Produktion: Sarah Brockmeier (Global Public Policy Institute)
Folge 10: Wie vergangenes Unrecht aufarbeiten? Mit Natascha Zupan by GPPi/PeaceLab
Felix Schwarz ist Leiter der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Internationale Polizeimissionen“ in Potsdam und war selbst mehrmals als Polizist im Auslandseinsatz – mit der EU im Kosovo, mit den Vereinten Nationen in Mali. Heute ist er mitverantwortlich dafür, in Deutschland genügend qualifizierte Polizeibeamte zu finden, um die Zusagen der Regierung für internationale Einsätze zu erfüllen. Er erklärt, woran es dabei hakt, warum wir trotzdem mehr davon brauchen und wie das klappen kann.
loading
Comments 
Download from Google Play
Download from App Store