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Author: GameFeature Redaktion

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Description

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175 Episodes
Reverse
Overkill's The Walking Dead PC Test
Bei den ganzen Neuerscheinungen von Titeln, die das ganze Jahr über auf dem Markt erscheinen gehen leider einige unter. Deshalb wurde ich erst auf der Gamescom auf das Spiel aufmerksam. Zum Glück muss ich sagen, denn als Online-Koop-Spieler ist dieses Game genau mein Ding. Zusammen mit seinen Kumpels Zombies metzeln und looten, was gibt es schöneres? Der Titel lehnt sich an die Comic Reihe an, die mir persönlich leider nicht bekannt ist und ich deshalb keine Vergleiche ziehen kann. Das Spiel bietet eine persönliche Story der Charaktere, die man sich in den einzelenen Episoden durch Fundstücke erarbeitet. Jeder von den zu Beginn vier Persönlichkeiten, hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die sich auch auf die Auswahl der Waffen auswirkt, wobei jede von jedem genutzt werden kann, nur mit unterschiedlichen Boni. Das Spiel hatte mir zu Beginn einen anderen Eindruck vermittelt, als er es am Ende ist. Das Game entwickelt sich, lässt an einigen Stellen aber den Spieler hinter sich, was schade ist, da es so viele gute Ideen hat, die für sich genommen nicht neu aber gut umgesetzt sind. So können auf den Missionen neue Arbeiter gefunden werden, die unterschiedlich eingesetzt werden können und über "Missionen-Tage" arbeiten. Man ist zwar auf "Randoms" angwiesen, da das Spiel selbst keine Kollegen NPCs zur Verfügung stellt, aber wenn die nicht konform spielen, dann wird meist geschlossen abgestimmt.
Let´s go Pokémon Switch Test
Pokémon Let´s Go ist das perfekte Spiel für sowohl Neulinge, als auch Fans der ersten Stunde, denn der erste Teil der Reihe für die Switch ist gleichzeitig ein Remake der allerersten Generation. Dabei macht es optisch natürlich einiges her, denn die Switch ist ja wesentlich leistungsstärker als zuletzt der 3DS. Von Anfang an fühlt man sich heimisch, wenn man das Original damals gespielt hat und man wird viele Gegenden und Personen wiedererkennen. Die Spielmechanik wurde allerdings relativ stark verändert, so fängt man wilde Pokémon jetzt indem man nicht gegen sie kämpft, sondern wirklich einen Ball auf sie wirft. Dafür können wir entweder einen Joy-Con oder den gleichzeitig erschienenen Pokéball Plus Controller verwenden. Leider ist bei beiden die Wurftechnik nicht wirklich genau und es kommt immer wieder vor, dass man nach rechts werfen will, aber der Ball nach links fliegt. Die Mechanik funktioniert wie in Pokémon Go, um das Pokémon ist ein Kreis, der kleiner wird und je mittiger wir treffen desto besser. In diesem Fall bekommt unser Team mehr Erfahrung je besser wir werfen. Auch für riesige Pokémon bekommen wir mehr Erfahrung, diese sind auf der Map sogar ersichtlich, da sie rot schimmern. Es gibt generell keine zufallskämpfe im Gras mehr, wir sehen jetzt jedes einzelne Pokémon auf der Karte und können es auch ignorieren. Alles in allem ist das Spiel im Vergleich zu klassischen Teilen sehr einfach, wir müssen eigentlich nie den weg suchen, weil uns jemand dorthin führt, wo es weitergeht, die Arenen sind einfacher und auch das Durchqueren von Höhlen, da wir ja jetzt alle wilden Pokémon sehen und ausweichen können. Lediglich die Trainerkämpfe fordern uns. Dafür sieht es aber einfach wunderschön aus und es macht unheimlich Spaß möglichst viele Monsterchen zu sammeln. Echt Fans kommen eh nicht um den ersten Switch-Teil herum und Neulinge finden hier einen guten Einstieg in die Welt der Pokémon.
Fallout 76 PS4 Test
Ich habe versucht, mich nicht von den negativen Meinungen zu Fallout 76 im Vorfeld beeinflussen zu lassen und habe mich ganz neutral an den Online-Teil der Reihe gesetzt. Wir starten als Pionier aus Vaul 76, welche als erst nach dem Fallout rauskommen und die Welt, diesmal in West Virgina, neu besiedeln sollen. Vom Spielerischen erinnert es von der Charaktererstellung an sehr stark an Fallout 4, sobald wir in die offene Welt kommen merken wir, dass sie im Vergleich recht wenig vom Fallout betroffen scheint und es sehr viel Natur gibt, das sieht wirklich nett aus, die Grafik ist generell hübsch anzusehen. Im Laufe des Spiels fällt allerdings vermehrt auf, dass die Welt doch recht leblos ist, auch durch fehlende NPCs. Die Story wird durch Audiologs erzählt, welchen man nicht immer mit voller Aufmerksamkeit folgt, wenn man beispielsweise kämpft. Dadurch geht leider ein großer Teil des Fallout-Feelings verloren. Wo dieses Feeling jedoch wiederkommt ist beim schlichten Erkunden und Looten. Es macht nach wie vor Spaß jeden Winkel zu erkunden und man kann wirklich alles gebrauchen, da man Gegenstände verwerten kann und sie wie schon in Teil 4 zum Crafting verwenden kann. Diesmal haben wir ein mobiles Lager, welches wir versetzen können, was ich recht angenehm fand. Ich habe oft alleine gespielt und empfand es nicht als unangenehm, man trifft ab und zu auf Fremde, welche meistens aber nur kurz winken oder eine event-Quest mit einem erledigen, dann trennen sich die Wege wieder. Am meisten Spaß macht das Spiel aber mit Freunden, gemeinsam zu Leveln und Questen ist halt einer der Vorteile eines Online-Fallouts. Leider muss ich zum Abschluss aber auch noch erwähnen, dass das Spiel technisch wirklich sehr verbuggt ist. Ich habe es auf der normalen PS4 gespielt und diese ruckelte mitunter stark und das Spiel stürzte auch ab und zu ab, das beeinträchtigt leider doch sehr das Spielgefühl und muss Punktabzug geben. Wenn man davon einmal absieht erwischte ich mich aber oft dabei, dass ich doch viel Spaß hatte erneut ins Fallout-Universum einzutauchen.

Fallout 76 PS4 Test

2018-12-0200:21:47

Taiko no Tatsujin: Drum Session! PS4 Test
Nachdem ich in Japan schon das Original spielen konnte, war ich richtig gehyped bei der Ankündigung des ersten Ablegers im westlichen Raum. Selbst meine Team-Kollegen von Gamefeature habe ich mit dem Trommelspiel auf der Gamescom angesteckt. Doch mit der Ankündigung folgte auch gleich der Frust. Für die Switch-Version gibt es ein Bundle mit Trommel, jedoch nicht für die PS4 Version. Warum sollte man ein Trommelspiel ohne Trommel veröffentlichen? Das machte für mich irgendwie wenig Sinn, denn ohne den Controller macht es nur halb so viel Spaß. Also habe ich mich schlau gemacht und eine Third-Party-Trommel aus Asien bestellt, die tatsächlich problemlos auf der PS4 mit dem Spiel funktioniert. Das war auch mein größter Kritikpunkt, auch wenn ich sagen muss, dass man das Spiel auch mit dem Controller genießen kann und es vielleicht gerade für Einsteiger die bessere Option ist. Denn das Spiel ist wirklich schwer und man muss ein gutes Rhytmusgefühl haben um die Songs vollends zu schaffen. Begeistert war ich dabei vor allem von der Songauswahl, die wirklich klasse ist. Dabei muss ich gleich vorweg sagen, wer keine japanische Musik mag, sollte hier die Finger von lassen, denn man bekommt eben genau das. Neben klassischen Stücken bekommt man einiges an bekannten Anime-Songs geboten, wie die Titelmelodie von Attack on Titan oder die japanische Version von „Let it Go“ aus Frozen. Meine persönlichen Highlights waren jedoch „Gimme Chocolate“ von Baby Metal und der Internethit „Pen-Pinapple-Apple-Pen“ von Pikotaro. Doch die große Herausforderung und das was am meisten Spaß macht, ist gegen andere Spieler zu spielen. Das können wir tatsächlich in Form von Ranglisten, wo wir gegen Geisterspieler, also aufgezeichneten Spielen anderer Spieler, online antreten können. Je häufiger wir gegen die anderen Spieler gewinnen, desto höher steigen wir im Rang, können aber auch Punkte durch Niederlagen verlieren. Und damit unser Avatar, eine Taikotrommel, auch aus der Masse heraussticht, können wir jede Menge Accessoires und Kostüme freischalten um sie zu schmücken. Und ich rede hier wirklich von Unmengen an Accessoires. Toll fand ich auch die optische Aufmachung des Spiels, denn es ist bunt und untermalt die Musik passgenau, wie man es von einem japanischen Tempelfest erwarten würde mit viel Feuerwerk und Tamtam. Ich finde das Spiel einfach klasse und es ist sicherlich gerade etwas auch für Kinder, als auch schlagfertige Erwachsene, aber besonders für Japanfans, wie ich es einer bin. Dennoch würde ich fast empfehlen aufgrund der fehlenden Trommel, zur Switch Version zu greifen, auch wenn ich persönlich die Songauswahl der PS4 Version besser finde.
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