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Plattdeutsches aus MV
Plattdeutsches aus MV
Author: NDR 1 Radio MV
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Menschen ganz nah: Gute Gespräche, hintergründig und ausführlich in "De Klönkist". Dazu einmal im Monat "De Plappermoehl": Geschichten, Lieder, Witze und Anekdoten up Platt, wenn die Plappermöller zum Klönsnack am Moehlendisch einladen.
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Wenn eine Landärztin aus dem Nähkästchen plaudert, ein weit gereister Segler von seinen Reisen erzählt und eine Universitätslehrerin die Ostseewellen zum Klingen bringt, dann ist Zeit für unsere Plappermoehl von NDR1 Radio MV. Diese Ausgabe kommt aus der Peene-Stadt Loitz und wurde dort ermöglicht von ganz viel Ehrenamt hinter den Kulissen... Kulturkonsum, Handballer, Schülerinnen und Schüler, die Stadt Loitz - alle haben mitgeholfen, die Aufzeichnung zu einem echten Erlebnis zu machen - für die 250 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Peenetalhalle, aber auch für die Plappermoehl-Crew. Musik: Die Breitling Stompers
In Wittenförden, vor den Toren Schwerins, hat sich Heike Mayer für die Klönkist hier auf NDR1 Radio MV umgeschaut und viele Menschen gefunden, die ihr das Dorf und die Besonderheiten dort zeigen. Und Ralph Nemitz, der hat nicht nur Ziegen sondern eben auch ein Stück Wittenfördener Kirchengeschichte zu bieten. Außerdem in dieser Sendung: Gabelstapler, Rasenmäher und ein W50, der seine Historie als Militärfahrzeug weder verbergen kann, noch soll.
Fritz Reuter gilt bekanntlich als einer der erfolgreichsten plattdeutschen Schriftsteller aller Zeiten.In der Sonderausstellung "Erinnern an Reuter" im Volkskundemuseum Schönberg wird schnell klar, der berühmte Mecklenburger hat seine Spuren nicht nur auf Straßenschildern, Medaillen, Urkunden, Bildern sondern auch bei einer LPG und als Kunstpreis hinterlassen. Ein munterer Hörspaziergang mitten durch das Ausstellungsgetümmel, der zeigt, was Fritz Reuter so besonders macht und warum er bis heute nicht vergessen ist.
Von Frauentagsfeiern gestern und heute bis zur ersten Liebe, vom Fußballplatz bis zur Brigadefeier, von großen Frauen der Weltgeschichte bis zu den Wechseljahren, von einer starken Frau des 17. Jahrhunderts bis hin zu den Ostseewellen in Lied und am Strand: Wenn diese sechs Frauen zusammen kommen, treffen sechs Lebenswelten aufeinander und jede trägt etwas bei zur munteren Plauderei vor dem Mikrofon. Die Frauentags-Klönkist - mit Kaffee, Keksen und Saft und sogar mit Gesang zur Gitarre!
Ein Teppich für Honecker, unzertrennliche Zwillinge, ein Fräulein in der Schule, ein Plattdeutscher in Bayern und ein Country-Sänger vom Bürgerradio: diese Plappermoehl ist vollgepackt mit guten Geschichten. Und mit vielen Gratulationen, denn der Dörpladen in Alt Schwerin ist eine Institution geworden in den vergangenen zehn Jahren - für die Touristen natürlich, aber auch für alle, die gute Gesellschaft, gutes Essen und Live-Musik schätzen. Zu all dem passen die Lieder von Jan Graf aus Kiel wie die Faust aufs Auge. Den in der Plappermoehl erwähnten Fernsehbeitrag aus "De Noorden op Platt" finden Sie in der ARD Mediathek in der Februar-Sendung 2026.
Das Logo, das er für den Vogelpark Marlow entwickelt hat, ist heute im ganzen Land zu sehen, wohl jeder hat es vor Augen, doch eigentlich kommt er vom Radio. Allerdings nicht als Moderator oder Reporter - Andreas Dietzel hat für das Design der berühmten DDR-Radios gesorgt. Heute führt er eine Grafik- und Design-Agentur in Ribnitz-Damgarten und schreibt nebenbei Geschichten auf Plattdeutsch.
Einer der wichtigsten Tage im Jahr für Blumenhändler, Pralinen-Hersteller und: Standesbeamte. Der Valentinstag. Deshalb plaudert Reporter Thomas Lenz in der Klönkist über den alten Valentin und über Hochzeiten, und was dabei passieren kann. Dafür hat er einen Standesbeamten aus Röbel getroffen, der Geschichten aus 25 Jahren Berufserfahrung zum Besten gibt. Detlev Kunter heißt der Mann, und er sagt: Bei Trauungen erlebt man so einiges!
Ein unglaubliches Leben hat sie gelebt und von ihrer wohl bekanntesten Hinterlassenschaft haben andere profitiert. Martha Müller-Grählert hat ihrer Heimat ein Denkmal gesetzt, mit ihrem Werk - insbesondere aber mit dem weltweit bekannten "Ostseewellenlied" dessen Text sie geschrieben hat. Wie diese besondere Frau ein Leben zwischen der Küste, Berlin und Japan geführt hat und warum sie verarmt gestorben ist - der Barther Museums-Chef Gerd Albrecht und Klönkist-Reporterin Heike Mayer haben 2019 darüber geredet. Nun im Grählert-Jubiläumsjahr hören wir diese Sendung noch einmal.
Bis zum 1. März noch haben Sie Zeit, Ihre Kurzgeschichten für den Geschichtenwettbewerb "Vertell doch mal" von NDR, Radio Bremen und dem Ohnsorg-Theater einzureichen. Als Inspiration und zur Freude an guten Geschichten hier die fünf Siegerbeiträge aus dem Jahr 2025. Und exklusiv online noch eine halbe Stunde mit Annie Heger obendrauf. Die Moderatorin, Sängerin und Autorin aus Ostfriesland ist die diesjährige Botschafterin des Wettbewerbs - in der Klönkist erzählt sie von ihrer Familie, ihrem Besuch in Freiburg, von Kreativität und Botschaft und einem großen Plan.
Wenn Gerd Albrecht einmal ins Schwärmen gekommen ist, dann hört er auch so bald nicht auf. der Museums-Chef aus Barth hat über Jahre viel Kraft und Zeit investiert, um ein historisch einmaliges Gebäude vor dem Verfall zu retten. Nun ist der Papenhof neben der Marienkirche restauriert und ermöglicht Besuchern einen Blick in die Geschichte der stolzen Stadt Barth. Von Toilettentraditionen im Mittelalter bis zu einer originalen päpstlichen Bulle, gefunden bei der Restaurierung - wenn einer Geschichtene erzählen kann, dann Gerd Albrecht. Und er tut es - in dieser Klönkist
Angefangen hat es zu einer Zeit, in der es begehrte Dinge nicht im Laden zu kaufen gab. Gisela Ratzlaff hat schon zu DDR-Zeiten Kleider aus Bettlaken genäht, hat alte Jeans in Taschen verwandelt und sich allerlei einfallen lassen, um all das selbst zu machen, was der DDR-Bürger nur aus dem Westfernsehen kannte. Später hat Gisela Ratzlaff einen eigenen Laden für Bastelzubehör aufgemacht und noch später hat sie in ihrem Beruf als Krankenschwester sogar extra Zeit dafür bekommen, die Praxis, in der sie arbeitete, für Weihnachten zu verschönern. Heute leistet sie viel ehrenamtliche Arbeit in ihrer Kirchgemeinde und Langeweile kennt sie gar nicht.
Reporterin Heike Mayer hat ihren Badezimmerschrank ausgeräumt und hat zu diesem Termin bei Erika Rieck und Jutta Marbach alles mitgenommen, was man so braucht, für die neue Frisur. Kämme, Sprühflasche, Fön, Scheren und Glätteisen - denn sie will die zwei ehemaligen Friseurinnen dazu bewegen, ihr die Haare zu schneiden. Die wehren sich nach Kräften, ist doch Heike Mayer für sie das "Engelchen", dessen zauberhafte Erscheinung sie gar nicht ändern wollen. Im Disput, ob nun abgeschnitten wird, oder nicht, kommen die besten Anekdoten aus einem langen Arbeitsleben zu Tage und auch das eine oder andere Geständnis.
Wenn einer sich auskennt, dann er: Bernd Ruchhöft hat die besten Anekdoten aus der Plauer Stadtgeschichte parat und er erzählt sie Thomas Lenz bei einem Spaziergang über den Parkfriedhof der Stadt. Im Museum finden sie ein tiefes Verlies und einen ebenso tiefen Blick in die Geschichte von Plau am See.
Viele fleißige Hände haben im Hintergrund diese Plappermoehl vorbereitet, haben Kuchen und Plätzchen gebacken, Kaffee gekocht und aus dem Kirchenraum der Ufergemeinde einen perfekten Ort für das Publikum, die Plappermoeller, ihre Gäste und die Musiker gemacht. Weihnachtsengel Hanna hat zauberhafte Gedichte mitgebracht, Brauns Blechbläserquartett sorgt für die Musik. Und für gute Geschichten von Baum, Traditionen, Geschenken und Festtagsbraten sorgen Christian Voß, Pastor i.R., Gisela Ratzlaff, die gute Seele der Ufergemeinde und der Pastor der Gastgeberkirche Jörg Utpatel. Und spätestens, wenn in dieser Sendung alle gemeinsam singen, leuchtet hell ein Licht aus Rostock in die Welt.
Was für ein Gewusel: der Schmied und die Wirtin, Josef und Maria und all die anderen kommen nach und nach zur zweiten Probe für das Krippenspiel in die kleine Kirche von Kirch Stück. Der eine fremdelt noch mit seinem Text, andere wissen bereits genau, was sie zu sagen haben. Und das ist in jedem Jahr etwas anderes, denn das Krippenspiel in Kirch Stück stellt immer auch Bezüge zu aktuellen Ereignissen her. Heike Mayer hat sich mitten hinein begeben, in die Aufregung und eine Probe erlebt, die alle einstimmt auf das Weihnachtsfest.
Zu Weihnachten hat für ihn alles angefangen: Es war 1984 und die Fahrt ging nach Kuba. Heiko Loest, der Schlosser, ging als Maschinenherlfer an Bord der "Theodor Fontane". In seinen Jahren auf See hat er den Panama-Kanal kennen gelernt und die Azoren, hat Havanna gesehen und die Flucht eines Schiffselektrikers in den "goldenen Westen" miterlebt - inklusive der Verhöre danach. Bei der letzten Fahrt liefen die Tränen. Thomas Lenz fragt Heiko Loest Löcher in den Bauch, für diese Klönkist mit Blick auf die weite Welt, eine Welt die sich für Heiko Loest zu Weihnachten vor mehr als 40 Jahren ganz plötzlich öffnete.
Was fällt ihnen bei dem Wort Weihnachtsschnitzerei ein? Das Erzgebirge, oder? Pyramiden, Krippen, Schwibbögen? Klönkist-Reporterin Heike Mayer hat Klaus Pieper kennen gelernt, der schon seit 40 Jahren Weihnachtspyramiden herstellt – nicht im Erzgebirge, sondern in seiner Werkstatt in Serrahn-Hof bei Krakow. Klaus Pieper ist in dieser Zeit ein echter Experte geworden.
Viermal bereits war die Plappermoehl in den vergangenen 25 Jahren in Banzkow und im Archiv schlummern Perlen. Nach denen sind die Plappermoeller Susanne Bliemel und Thomas Lenz getaucht, und sie haben Antwort gefunden auf die Frage, warum die Aufführungen der örtlichen Theatergruppe in Banzkow immer ausverkauft sind, warum Dahlien zwar Arbeit machen, aber ein guter Schmuck für Sommerfeste sind und die Musiker Gerrit Hoss und Kai Lindner klären, warum dem "Stutenkierl" ein Bein fehlt. Und als Bonus locken: Feuerwehrrivalitäten, die Kirchenheizung und ein mittelalterlicher Kelch als Fußballpokal.
Haben sie sich nun kennen gelernt, weil der Polizist den Elektriker verwarnen musste im Straßenverkehr oder weil der Elektriker dem Polizisten bei der Hauselektrik geholfen hat? So genau wissen sie das nicht mehr, aber sicher ist: da haben sich zwei gefunden: Richard Feldt und Heinz Rieckhoff. Fast 90 sind sie nun und ihrer Geschichten noch lang nicht müde. Und die Geschichten haben es in sich: Eine handelt zum Beispiel davon, wie das Haus von Schriftstellerin Christa Wolf abgebrannt ist. Klönkist-Reporterin Heike Mayer hört zu und hat sogar noch einen Witz in der Hinterhand.
Gut ein Jahr hat es gedauert, die Stelle neu zu besetzen, nun hat Mecklenburg-Vorpommern endlich wieder eine "Fachreferentin für Niederdeutsch". Die Lehrerin Ramona Mix aus Gadebusch kümmert sich um alles, was in Sachen Plattdeutsch so an den Schulen im Land wichtig istUnterricht, Abitur, Referendare, Wettbewerbe ... Und natürlich unterrichtet sie auch selbst PlattHeike Mayer hat Ramona Mix und ihre Schüler für die Klönkist in Gadebusch besucht.




