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Der neue Podcast vom Zündfunk wird die Geschichten hinter den Dingen erzählen. In "Die Sache ist die" findet unsere Host Ann-Kathrin Mittelstraß zum Beispiel heraus, was eine Häkelnadel mit kultureller Aneignung zu tun hat oder warum Sekundenkleber mehr kann als nur kleben.
Feminismus sei nur etwas für Frauen, denken viele. Und lange galt es als absolut unmännlich, sich "Feminist" zu nennen. Aber von der Überwindung des Patriarchats würden Männer genau so profitieren. Und immer mehr Männer fangen nun an, für die gemeinsame Sache zu kämpfen.
Wir leben in einer Kultur, die uns sagt: Wer viel und hart arbeitet, kann alles erreichen. Wohlstand, Respekt, Erfüllung. Aber das stimmt nicht. Das große Versprechen unserer Elterngeneration kann der heutige Markt nicht mehr halten. Zeit, unser Mindset anzupassen.
Der globale Buchmarkt steht in der Kritik. Bei fast jeder Preisverleihung heißt es: Wieder hat die Jury Afrika und Asien vergessen, wieder hat sie westlichen Autor*innen zu Aufmerksamkeit verholfen, statt weniger dominante Literaturen sichtbar zu machen. Der Generator Podcast fragt nach den Gründen für die westliche Dominanz.
Angriffe auf Krankenhäuser und Rettungsdienste: Die Hackergruppe Conti ist besonders skrupellos. Sie erpresst Einrichtungen, die Leben retten. Und fordert eine Menge Lösegeld. Doch dann werden die Hacker selbst gehackt. Sendung von Hakan Tanriverdi
In einer Demokratie wie der deutschen scheint einer Mehrheit das Bewusstsein abhanden gekommen zu sein, dass mündige Bürgerinnen und Bürger sich für Fortbestehen und Weiterentwicklung der Demokratie auch aktiv einsetzen müssen. Stattdessen sind Bürger zu Politikkonsumenten geworden und Politiker zu Dienstleistern. Wie kann eine Demokratie komplexe Herausforderungen wie Klimawandel und Artensterben meistern, wenn die Politiker den Bürgern und die Bürger sich selbst nichts zuzumuten trauen? In der Schweiz etwa sind Gemeindebürger automatisch Mitglieder der "Pflichtfeuerwehr", also grundsätzlich an der Gemeinschaftsaufgabe Feuerbekämpfung und Katastrophenschutz beteiligt.
Die Kultur ist in der Krise: Halbleere Hallen. Tour-Absagen bekannter Bands. Theater-Premieren mit leeren Stuhlreihen. Doch Großveranstaltungen wie Rolling Stones oder The Cure sind trotz saftiger Ticketpreise ausverkauft. Was ist das los? Und vor allem: Wie kommen wir da wieder raus? Sendung von Sandra Limoncini
In den Debatten um Antisemitismus und Rassismus in Deutschland läuft einiges schief: Menschen, die gegen Rassismus und die, die gegen Antisemitismus kämpfen, stehen häufig miteinander in Konflikt. Dieser geht häufig auf Kosten der diskriminierten Gruppen selbst. Sendung von Nabila Abdel-Aziz
Hohe Preise, unpünktliche Züge, schlechte Infrastruktur: Die Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit unserem ÖPNV. Kein Wunder, schließlich haben Politik und Gesellschaft ihn jahrzehntelang vernachlässigt und stattdessen das Auto subventioniert. Das 9-Euro-Ticket hat gezeigt, dass es auch anders geht. Zwar war es nach drei Monaten Geschichte. Aber es hat Leute wie Valentin inspiriert und sie auf neue Ideen für die Verkehrswende gebracht. Er protestiert für einen ÖPNV für alle - am Rande der Legalität.
Die Debatten um "Cancel Culture" werden oft verzerrt dargestellt. Es scheint, dass die Welt schlechter und die Gesellschaft gespalten ist. Der Generator-Podcast zeigt, warum hinter diesen Diskussionen jedoch finanzielles Interesse und PR steckt.
Shahrzad Osterer hat die letzten Wochen Kontakt zu Familie und Aktivist*innen gehalten und die Lage in ihrem Geburtsland sehr genau beobachtet. Die wenigen Nachrichten, die es noch von Menschen aus dem Iran gibt, fließen ein in das Gespräch mit Zündfunk-Moderatorin Bärbel Wossagk.
Mit Igel, Spatz und Fledermaus auf Du und Du? Die Stadt gilt als rein menschlicher Lebensraum. Aber die Tiere sind trotzdem da. Wie geht es der urbanen Fauna? Und wie können Habitate in der Stadt gerettet werden?
Rund eine Milliarde Menschen nutzen weltweit die App TikTok. Darunter viele Musiker*innen. Nicht wenige Stars sollen auch als Content Creator aktiv sein - im Sinne ihrer Labels. Aber wie viel Freiheit steckt in TikTok, das zum Teil von der chinesischen Regierung kontrolliert werden kann?
Nach dem Antisemititsmus-Skandal auf der Documenta Kassel wird es längst Zeit, die Geschichte Indonesiens neu und mit Hintergrund zu erzählen. In "Revolusi" untersucht David van Reybrouck - belgischer Historiker, Philosoph und Autor - die jahrhundertelange Kolonialgeschichte des heutigen Indonesiens und seine Emanzipation nach 1945. Van Reybrouck hatte 2010 mit seinem ersten Sachbuch Kongo seinen Durchbruch als Autor. Allein die Originalausgabe verkaufte sich über 300.000 Mal.
Viehzucht und Landwirtschaft verschärfen Klimaerwärmung und Artensterben. Die Zukunft: Fleisch und Gemüse, ohne Weiden und Äcker in Nährlösung gewachsen. Nahrung aus dem Labor könnte maßgeblich dazu beitragen, umweltschonend die zunehmende Erdbevölkerung zu ernähren. Eine Betrachtung.
Beim Thema Diskriminierung denken die meisten an Rassismus oder Sexismus. Eine Kategorie wird dagegen seltener diskutiert: das Alter. Dieser Generator-Podcast zeigt, warum sich das ändern sollte, wer von "Ageism" profitiert und warum der Kapitalismus auf "Ageism" angewiesen ist.
Dieser Zündfunk Generator ist anders. Autorin Nicole Ficociello bringt Zündfunk-Moderatorin Ann-Kathrin Mittelstrass etwas mit. Ein Ding, das etwas über unsere Gesellschaft erzählt und hinter dem eine Geschichte steckt, die man auf den ersten Blick so vielleicht nicht vermuten würde. In dieser Folge ist es ein Kalender mit Fotos, die Orte in München während des ersten Corona-Lockdowns zeigen. Statt Menschenmengen auf dem Marienplatz sieht man leere Straßen und Plätze an die sich nur ein paar Tauben verirrt haben. Wem dieser Kalender gehört, warum er für diese Person wichtig ist und was das mit uns als Gesellschaft zu tun hat, zeigt diese Sendung.
"Nudging" ist eine neue Methode der politischen Kommunikation, die Techniken der Verhaltensforschung anwendet. Barack Obama nutzte diese neue Form, die deutsche Politik machte es ihm nach. Ist Nudging ein politischer Lösungsansatz oder erzieherische Manipulation?
Das Gefühl ein "Fake" zu sein, kennen viele, doch nur die wenigsten sprechen darüber. Erst in den letzten Jahren haben sich sehr erfolgreiche Personen wie Tom Hanks, Michelle Obama oder Musikerin Pheoebe Bridgers zu ihren Gefühlen bekannt und das Impostor-Phänomen hat so an öffentlichem Interesse gewonnen. Ist es also normal, sich falsch zu fühlen? Oder treibt uns die Leistungsgesellschaft dazu?
In seinem mit dem Pulitzer-Preis und dem national Book Award ausgezeichneten Roman "Underground Railroad" erzählt der Schriftsteller Colson Whitehead von der Flucht der jungen Cora von der Baumwollplantage, auf der sie aufgewachsen ist. Und weil trotz der Abschaffung der Sklaverei längst nicht der alltägliche Rassismus in den USA verschwunden ist, lassen wir Colson Whitehead in einen virtuellen Dialog treten mit zwei weiteren brillanten afro-amerikanischen Intellektuellen: mit dem Essayisten Ta-Nehisi Coates, der mit dem Brief an seinen Sohn "Zwischen mir und der Welt" in Deutschland bekannt wurde, und mit dem Historiker und Professor Ibram X. Kendi, dessen Sachbuch "How to Raise an Antiracist" 2022 erschienen ist und der seit 2020 das Center for Antiracist Research an der Boston University leitet. Wiederholung vom 17. Dezember 2017.
Comments (5)

Andreas Goldberg

wie finde ich die Lieder die Ihr in der Sendung Spielt?

Aug 12th
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Julia Gerlach

was ist das für ein Lied in der 26 Minute? :)

Dec 18th
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Claudia

danke für diese Folge!!! sehr informativ und fesselnd. die Bücher werde ich lesen. ich finde euren Podcast großartig!!!!

Aug 9th
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Janna Gum

super Beitrag & echt toll aufbereitet!

Mar 2nd
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Danny Darko

es wäre super, wenn ihr Links zu den Künstlern in die Beschreibung reinpacken könntet. Sonst eine super Folge!

Jan 7th
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