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Stadt Wien Podcast

Author: Stadt Wien

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Description

Ein Podcast von und für alle Menschen, die in Wien leben. Hier hörst du Stimmen aus der Stadt zu relevanten Themen, die Wien bewegen.
42 Episodes
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Wien ist eine Stadt für Fledermäuse. 22 Arten konnten bisher nachgewiesen werden, von der seltenen Nymphenfledermaus bis zum auffälligen Großen Abendsegler. Ferdinand Schmeller von der Stadt Wien Umweltschutz erklärt im Podcast, warum sich Fledermäuse in Wien so wohl fühlen und verrät, an welchen Plätzen Fledermäuse besonders gut beobachtet werden können. Sogar mitten im dicht bebauten Ersten Bezirk gibt es Fledermauskolonien. Im Winter sieht man dort an einem bestimmten Ort den Großen Abendsegler auf nächtlichen Streifzügen fliegen.Fledermäuse schlafen mit dem Kopf nach unten und orientieren sich mit dem Gehör. Das ist aber nicht die einzige Besonderheit im Leben einer Fledermaus. Ferdinand Schmeller erzählt, was sich im Laufe des Fledermausjahres so abspielt – von der Geburt im Kopfstand bis zum langen Schlaf im Winterquartier. Er gibt Tipps, wie Fledermäuse in den eigenen Garten gelockt werden können und was zu tun ist, wenn eine Fledermaus in der Stadt in Gefahr gerät.
Die Erdkröte ist die häufigste Kröte in Wien. Die meiste Zeit des Jahres verbringt sie allerdings im Verborgenen. Erdkröten müssen nämlich ihre empfindliche Haut vor Trockenheit schützen. Bei ihrem Lieblingswetter, wenn die Luft feucht und warm ist, wagen sie sich in der Dunkelheit heraus.Wann haben Menschen die beste Gelegenheit, einen Blick in die bronzefarbenen Augen der Erdkröte zu werfen? Natürlich im Frühjahr, wenn für Kröten die Zeit des Flirtens und der Paarung gekommen ist. Dann erwachen die Kröten aus ihrer Winterstarre und machen sie bereit für die große Krötenwanderung. Sie ziehen zu ihren Laichgewässern. Wenn dabei ein Krötenmännchen auf ein wesentlich größeres Krötenweibchen trifft, dann nutzt es die Gelegenheit und das Männchen springt den Rücken des Weibchens. Es krallt sich dort fest und lässt nicht los bis das Weibchen das Gewässer erreicht hat, dort seinen Laich legt und das Männchen den Laich befruchten kann. Diese Wanderung kann gefährlich werden. Die größte Gefahr droht, wenn sie auf ihrem nächtlichen Weg eine Straße queren müssen.Die zweite Krötenart in Wien ist die Wechselkröte. Sie kommt in tieferen Lagen und in offenem Gelände vor. Für die Eiablage bevorzugen Wechselkröte Gewässer und große Lacken, die regelmäßig austrocknen.Der Biologe Harald Gross von der Stadt Wien Umweltschutz verrät in diesem Podcast, was Erdkröten an Wien gefällt, wie die Stadt Wien Kröten bei der Krötenwanderung schützt und warum die Wechselkröten gerne im Tigergehege des Tiergarten Schönbrunns wohnen.
Dohlen schauen Krähen sehr ähnlich, sind aber etwas kleiner und etwas heller gefärbt. Auffällig sind ihre hellblauen Augen, die ihnen einen geradezu stechenden Blick verleihen. In Wien kann man diese frechen Vögel vor allem in der Nähe der Donau beobachten. Aber auch auf dem Zentralfriedhof oder im Schönbrunner Schlosspark. Ein besonderes Naturschauspiel findet allabendlich im Angelibad an der Alten Donau statt. Dort treffen in der Dämmerung große Schwärme von Dohlen ein und mischen sich mit Schwärmen von Krähen. Die hohen, keckernden Rufe der Dohlen und das heisere Krächzen der Krähen erfüllen die Luft, wenn sich die Vögel in den alten Platanen niederlassen, um dort in Gesellschaft zu übernachten.Dohlen suchen als Kulturfolger die Nähe von Menschen auf. Sie nutzen gerne Hohlräume in Häusern und alten Kamine als Brutplätze, die sie energisch gegen Konkurrenten verteidigen. Sprichwörtlich ist die Intelligenz der Dohlen und ihre Vorliebe für glitzernde Gegenstände. Dohlenexperte Ferdinand Schmeller von der Stadt Wien – Umweltschutz erzählt im Podcast von der zahmen Dohle seines Großvaters, von den Dohlenquartieren, welche die Stadt Wien den Vögeln anbietet, und er erklärt, was Hausbewohnerinnen und –bewohner für Dohlen tun können. Und vor allem, wie die Hörerinnen und Hörer einen Dohlenruf aus dem Geschrei der Krähen heraushören können.
Wenn in Wien die Tage und Nächte wärmer werden, sind sie zu hören: Heuschrecken. Ihre Gesänge sind der Soundtrack des Sommers. Es beginnt im Frühsommer mit dem Zirpen der Feldgrillen auf den Wiesen des Wienerwalds. im Sommer sorgt das Große Grüne Heupferd auch mitten in der Stadt für eine flirrende Geräuschkulisse. Den Abschluss im Spätsommer macht das Weinhähnchen. Es verbreitet ein wohlbekanntes „Grü–Grü–Grü“, das abends in Gärten, Parks und beim Heurigen zu hören ist.In Wien gibt es 85 Heuschreckenarten. Manche sind auffällig wie das Große Grüne Heupferd oder die blauflügelige Ödlandschrecke. Manche sind unscheinbar wie das Weinhähnchen. Biolog*innen erkennen Heuschrecken an ihrem Gesang. Allerdings ist ihr Gesang nicht mit dem des Menschen vergleichbar. Heuschrecken erzeugen ihre Laute nicht mit dem Mund, sondern mit dem Flügeln oder den Beinen. Und auch das Hören funktioniert anders als bei uns: Heuschrecken hören mit den Beinen oder mit den Hüften.Der Heuschreckenexperte Harald Gross von der Stadt Wien Umweltschutz erzählt, dass manche Heuschreckenarten als blinde Passagiere mit dem Auto mitfahren, eine besonders große Heuschreckenart wie ein Alien durch die Wiese kriecht und eine andere Art sogar Züge zum Entgleisen brachte.Heuschrecken sind vielfältige und faszinierende Wiesenbewohner, die mit dem Rückgang naturnaher Wiesen auch ihren Lebensraum verlieren. Es lohnt sich, diese singenden, springenden Boten des Sommers näher zu betrachten – und zu belauschen!
Gehäuseschnecken sind überall in Wien unterwegs, wenn auch langsam und vorsichtig. Ihr Leben wird von einem geschwungenen Haus geschützt, in das sie sich zurückziehen können wenn es zu kalt, zu trocken oder zu gefährlich wird.Die Augen der Schnecken sind bei weitem nicht so scharf wie bei Wirbeltieren. Aber dafür können sie mit ihrem ganzen Körper „sehen“. Das ist noch nicht das einzige Erstaunliche an Schnecken. Sie kriechen über Stacheln, Dornen und sogar Rasierklingen ohne sich zu verletzen. Sie überstehen Winter, indem sie körpereigene Frostschutzmittel produzieren und ihr Liebespiel ist ein Schauspiel ganz besonderer Art.Der Sieveringer Steinbruch mit seinem Mosaik unterschiedlicher Lebensräume ist ein Paradies für Schnecken und die Stadt Wien sorgt dafür, dass dies so bleibt, indem sie Steine, Geröllhalden und Trockenrasen immer wieder freischneiden, damit diese nicht vom Gebüsch überwuchert werden. Hier finden wir die Zebraschnecke, deren Gehäuse wie ein spitzer, gewundener Turm aussieht. Leichter zu finden ist die Wiener Schnirkelschnecke. Man kann sie von der Gartenschnirkelschnecke leicht unterscheiden, indem man mit dem Fingernagel an ihrem Haus kratzt.Die Kartäuserschnecke ist in Wien nur selten anzutreffen. Sie ist streng geschützt, und auch ihr Lebensraum darf nicht zerstört werden.
In dieser Episode hörst du Stadtexpertin, Architektin und Universitätslektorin Daniela Allmeier und der Leiter der Wiener Abteilung für Stadtteilplanung und Flächenwidmung, Bernhard Steger. Die beiden haben wir am am Nordwestbahnhof aufgenommen, dem größten innerstädtischen Entwicklungsgebiet, in dem einmal rund 16.000 Menschen leben werden. Mehr Infos auf wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/
In Zeiten des Klimawandels kann die Stadt Antwort sein, und nicht das Problem. Was bedeutet die Kreislaufwirtschaft (mit Upcycling, Urban Mining und anderen "modernen" Begriffen) für die Stadtplanung - wenn schon seit der Antike "recycelt" wird? In diesem Gespräch unterhalten sich Werner Sobek, Architekt und ein Pionier der Kreislaufwirtschaft und Anna-Vera Deinhammer, zuständige Expertin der Baudirektion der Stadt Wien.
Wie kann die Stadtplanung Antworten finden auf eine der größten Fragen unserer Zeit, nämlich die Klimaveränderung? Wie muss sich eine Stadt verändern, wie kann gebaut und geplant werden? Wie verändert die Klimakrise das Leben in der Großstadt? In dieser Folge spricht Wiens Planungsdirektor Thomas Madreiter mit Doris Damyanovic, Professorin an der BOKU.
Infektionsketten unterbrechen, damit sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet - das versteht man unter Contact Tracing. In Wien ist dafür die "Gruppe Sofortmaßnahmen" zuständig. Ihr Chef, und damit der oberste Contact Tracer der Stadt, ist Walter Hillerer. Im Gespräch erzählt er von der sensiblen Aufgabe seines Teams.
Mein Kind geht in die Schule - und was passiert, wenn dort Corona ausbrich? Elternsein ist schwer, gerade in Zeiten von Covid-19. Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien hat hier Antworten auf die vielen Fragen rund um Schulalltag, Ansteckung und den Umgang mit Kindern.
Corona heißt nicht nur Fieber und Husten - Corona heißt auch Sorge um den Job, das Einkommen, die Familie. Wie wir unsere Seele in Zeiten der Pandemie gesund halten und auf welche Warnzeichen wir hören müssen, erklärt Georg Psota. Er ist Chefarzt der PSD, der Psychosozialen Dienste der Stadt Wien. Er weiß: Sorgen sind keine Schande, es gibt Hilfe und Anlaufstellen!
Plötzlich ist der Test positiv: Anstecken mit Covid-19 kann uns allen passieren. Im schlimmsten Fall müssen wir ins Krankenhaus. Was im Spital passiert, und wie die Medizin das behandelt, erklärt Christoph Wenisch. Der Corona-Experte leitet die Abteilung für Infektiologie in der Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef-Spital).
Die OIDA-Regel sagt: Abstand halten, Hände waschen, zuhause bleiben, Maske tragen. Was die Wissenschaft zu dieser Faustregel sagt, und warum das Wagerl-Desinfekt beim Supermarkt womöglich mehr schlecht als recht wirkt, erklärt hier Miranda Suchomel. Die Ärztin ist Chef-Hygienikerin am AKH Wien.
Wie kommen wir dem Virus auf die Schliche, mit Antigen oder PCR? Epidemiologin und Ärztin Eva Schernhammer beantwortet hier Fragen rund um das Testen, "Nasenbohren" und wie sich das Virus nachweisen lässt.
UK, Südafrika, Brasilien - das Coronavirus kennt Mutationen und verändert sich ständig. Hier antwortet die Wissenschaft: Eva Schernhammer von der MedUni Wien erklärt im Q&A, was diese "neuen" Virenstämme für uns bedeuten.
Es ist jetzt die Einser-Frage: Impfen gegen Corona, wann und mit welchem Impfstoff? Hier antwortet Monika Redlberger-Fritz: Sie leitet das Labor für Influenza-Viren an der MedUni Wien und weiß, was die verschiedenen Impfstoffe können.
In dieser Folge sprechen wir mit Claudia Throm. Sie ist beim Frauenservice der Stadt Wien beschäftigt, und leistet dort Grundlagenarbeit. Claudia Throm organisiert für Schülerinnen "DigiGirlPower"-Workshops und gibt Ratgeber für Mädchen und junge Frauen heraus. Ihr widmet sich diese Folge des Stadt Wien Podcast, der in der aktuellen Staffel starke Frauen in Zeiten der Digitalisierung beleuchtet.Im Gespräch erzählt uns Claudia Throm, wie soziale Medien insbesondere auf Mädchen und junge Frauen wirken. Wir bekommen unter anderem Tipps, wie wir helfen können, wenn unsere Töchter im Internet von Männern belästigt und vielleicht sogar erpresst werden.
Der Stadt Wien Podcast widmet sich an dieser Stelle der starken Rolle von Frauen in Zeiten einer digitalisierten Welt. In dieser Folge kommt Nadja Bergmann zu Wort. Sie ist Soziologin, Politikwissenschafterin und Volkswirtin. Sie forscht als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei L&R Sozialforschung für Ministerien, Firmen und oder Kommunen wie der Stadt Wien zu den Themen Wirtschaft, Soziologie und Gender.Von ihr erfahren wir, warum Gender Mainstreaming uns bislang enttäuscht hat, was die Industrie 4.0 ist und wie schwierig es ist, Sozialtöpfe und Förderungen so zu organisieren, dass Frauen und Männer gleichermaßen profitieren.
Diese Staffel des Stadt Wien Podcast beleuchtet starke Frauen in Zeiten der Digitalisierung. In dieser Folge sprechen wir mit Brigitte Lutz. Sie ist in der Stadt Wien für Data Governance, Innovationsmanagement und E-Government zuständig. Außerdem ist sie Gründungsmitglied und derzeit Sprecherin der Cooperation OGD (Open Government Data) Österreich. Diese bereitet öffentliche Daten auf und macht sie transparent und lesbar.In dieser Folge spricht Brigitte Lutz über die "Personalverrechnung ohne Taschenrechner", und warum die Stadt Wien in der Hinsicht besser ist als Google.
Martina K. Steiner ist seit 14  Jahren  Mitarbeiterin im Frauenservice Wien. Seit 2014 ist sie in der Leitung des 24-Stunden Frauennotrufs der Stadt Wien tätig. Schon vor dieser Tätigkeit  hat sie sich beruflich mit Fragen zur Geschlechtergleichstellung und Opferschutz auseinandergesetzt. Sie ist unsere Gesprächspartnerin in dieser Folge des Stadt Wien Podcast, der sich in der aktuellen Staffel mit Frauen und ihren Rollen in der Digitalisierung befasst.Beim 24h Frauennotruf der Stadt Wien stehen JuristInnen, SozialarbeiterInnen undPsychologInnen zur Beratung bereit. Sie bringen viel Erfahrung mit, was Gewalt und Stalking-Delikte betrifft, und sie unterstützen Frauen auch bei Gerichtsprozessen.Martina K. Steiner erklärt in dieser Folge auch, wie sich Frauen gegen aggressive Gefährder wehren können, die sie im Internet attackieren.
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