Claim Ownership

Autor:

Abonniert: 0Gespielt: 0
teilen

Beschreibung

 Episodes
Reverse
Diskursinsel vom 21. April 2022 mit Jennifer Holleis (Übersetzerin und Dolmetscherin), Prof. Nadja Mayer (Hochschule Mainz), Dr. Dietmar Molthagen (Friedrich-Ebert-Stiftung) und Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW Berlin), moderiert von Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt). Diskurse und Debatten sind immer riskant und brisant. Der Erfolg von Argumenten ist niemals garantiert. Aber Demokratie lebt von der Diskussion und vom Streit. Nur darf dieser nicht verletzend sein und die Menschenwürde beschädigen. Wie kann unsere Kommunikation künftig (besser) gelingen?
Vortrag und Gespräch vom 30. März 2022 mit Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Bergische Universität Wuppertal) im Rahmen der Reihe Präventionscafé unter der Leitung von Katharina Lange (Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main) und Annette Lorenz (Evangelische Akademie). Geschichtsbewusstes pädagogisches Handeln erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – und mit deren Auswirkungen auf unser Zusammenleben heute. Welche postkolonialen und postnationalsozialistischen Kontinuitäten sind aktuell (wieder) prägend?
Wirtschaftspolitisches Forum vom 4. April 2022 mit Dr. Manuel Lösel (Hess. Kultusministerium), Dr. Larissa Zierow (ifo Zentrum für Bildungsökonomik) und Gerrit Ulmke (Helmholtz-Gymnasium, Frankfurt), moderiert von Doris Renck (Hessischer Rundfunk). Ein robustes Bildungssystem spielt eine Schlüsselrolle in einer den Menschen zugewandten, wettbewerbsfähigen und modernen Gesellschaft. Was muss unternommen werden, damit es zukunftsfähig bleibt?
Diskussion vom 22. März 2022 mit Prof. Dr. Christopher Daase (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Arnd Henze (Journalist), Sabine Müller-Langsdorf (EKHN) und Dr. Klaus Wittmann (Brigadegeneral a.D.), moderiert von Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt). Die Geschehnisse in der Ukraine erschüttern die ganze Welt. Über vieles müssen wir spekulieren, weil Informationen und eindeutige Erkenntnisse fehlen. Die Positionen zu diesem Konflikt sind vielfältig. Was aber dafür umso klarer ist: Dieser Krieg wird die Welt verändern. Aber was genau kann auf uns zukommen?
Diskussion vom 25. Februar 2022 mit Dr. Liane Bednarz (Publizistin und Juristin) und Dr. Martin Mittelmeier (Komparatist und Autor), moderiert von Dr. Eberhard Pausch (Evangelische Akademie Frankfurt). Impulsreferat von Dr. Martin Mittelmeier über sein Buch "Freiheit und Finsternis. Wie die 'Dialektik der Aufklärung' zum Jahrhundertbuch wurde", München 2021. „Die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.“ Das ist die Grundthese der „Dialektik der Aufklärung“ (Adorno/Horkheimer). Über das wirkungsmächtige Buch und den Stellenwert der aufklärerischen Vernunft diskutiert Martin Mittelmeier mit Liane Bednarz.
Gespräch vom 1. Juli 2021 mit Prof. Dr. Julian Garritzmann (Goethe-Universität Frankfurt) und Hanna-Lena Neuser (Evangelische Akademie Frankfurt) Die Evangelischen Akademien Bad Boll, Berlin, Hofgeismar, Frankfurt und Sachsen – im Verbund der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung – wollen gemeinsam eine breite und konstruktive öffentliche Debatte über ungleiche Bildungschancen und mögliche Schritte hin zu einer gerechteren Bildung in Deutschland anregen. In der achtteiligen Gesprächsreihe „Chancen.Bildung“ werden unterschiedliche Perspektiven entfaltet.
Gespräch vom 14. Juni 2021 mit Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) und Hanna-Lena Neuser (Evangelische Akademie Frankfurt) Die Evangelischen Akademien Bad Boll, Berlin, Hofgeismar, Frankfurt und Sachsen – im Verbund der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung – wollen gemeinsam eine breite und konstruktive öffentliche Debatte über ungleiche Bildungschancen und mögliche Schritte hin zu einer gerechteren Bildung in Deutschland anregen. In der achtteiligen Gesprächsreihe „Chancen.Bildung“ werden unterschiedliche Perspektiven entfaltet.
Diskussion vom 15. Dezember 2021 mit Prof. Dr. Steffen Augsberg (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Prof. Dr. Martin Gutzeit (Justus-Liebig-Universität Gießen), moderiert und geleitet von Prof. Dr. Bernhard Kretschmer (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Prof. Dr. Kurt W. Schmidt (Evangelische Akademie Frankfurt) Über viele Monate wurde von der Politik beteuert, dass es eine Impfpflicht gegen Covid-19 nicht geben werde. Nun hat sich der Wind gedreht: Politiker/innen aus den unterschiedlichsten Lagern können sich die Einführung einer Impfpflicht nicht nur vorstellen, manche fordern sie sogar direkt ein.
Trialogisches Gespräch vom 18. November 2021, moderiert von Dr. Eberhard Pausch Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei Gott gelobt, „… der das Niedrigste beachtet“. Reflexionen aus den Perspektiven der abrahamitischen Weltreligionen zu Psalm 113, der in diesem Jahr die Grundlage und den Ausgangstext für das Konzert des Interreligiösen Chors Frankfurt darstellt.
Zur Lage der Nation

Zur Lage der Nation

2021-11-0502:09:31

Diskussion vom 4. Oktober 2021 mit Prof. Dr. Dr. Aleida Assmann (Universität Konstanz) und Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski (Universität Leipzig), moderiert von Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie Frankfurt) In Deutschland gilt der Begriff der Nation als verpönt. Wäre es jedoch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen Spaltung, die wir in Europa wie in den USA feststellen, nicht notwendig, ihn im Sinne eines demokratischen, zivilen, diversen und solidarischen Miteinanders neu zu besetzen?
Diskussion vom 27. Mai 2021 mit Prof. Dr. Detlef Pollack, (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Dr. Claudia Zilla (Stiftung Wissenschaft und Politik), moderiert von Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie Frankfurt) Die Evangelikalen haben bei der Präsidentschaftswahl in den USA mehrheitlich Donald Trump gewählt, in dem sie einen Garanten ihrer politischen Werte sahen. Wie wird sich ihr Einfluss unter dem demokratischen Präsidenten Joe Biden entwickeln? Und wie sieht die Lage in Brasilien aus?
Diskussion vom 25. Juni 2021 mit Dr. Martin Herrmann (Klug– Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) und Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber (Psychotherapeutin), moderiert von Dr. Regina Oehler (Wissenschaftsjournalistin) und Dr. Gunter Volz (Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung) Nach mehr als einem Jahr Leben unter der Pandemie stellen sich zunehmend Fragen nach dem „Wie weiter“? Was haben wir aus der Auseinandersetzung mit Covid-19 für die Zukunft unserer Gesellschaft gelernt? Was für den Umgang mit der Klimakrise?
Diskussion vom 20. September 2021 mit Dr. Emilia Roig (Center for Intersectional Justice), Prof. em. Dr. Wolfgang Sander (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Bielefeld), moderiert von Anne Baier (Hessischer Rundfunk) und Annette Lorenz (Evangelische Akademie Frankfurt) An der Debatte um die sogenannte Identitätspolitik manifestiert sich aktuell ein tiefer Graben in der Gesellschaft. Für die Bildungsarbeit stellt sich angesichts dieser Kontroversität die Frage: Wie sprechen wir mit Jugendlichen über Rassismus? Wie kann Ambiguitätstoleranz und Meinungsfreiheit gefördert werden, ohne Empathie und Solidarität für Betroffene einzubüßen?
Diskussion vom 23. September 2021 mit Prof. Dr. Carola Dietze (Friedrich-Schiller-Universität Jena) und Prof. Dr. Claus Leggewie (Justus-Liebig-Universität Gießen), moderiert von Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie Frankfurt) Die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 haben die Welt erschüttert und markieren ein neues Kapitel der Weltpolitik. Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie die Folgen der Anschläge unsere Gegenwart prägen.
Präventionscafé vom 30. Juni 2021 mit Benjamin Böhm (Sozialarbeiter), moderiert von Katharina Lange (Jugendmigrationsdienst des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt) und Annette Lorenz (Evangelische Akademie Frankfurt) Bilder und Vorurteile, die sich Menschen von vermeintlichen „Zigeunern“ machen, gehen mehr als 500 Jahre weit in die Geschichte zurück. Wir schauen uns Geschichte, Narrative und Wirkungsweisen des Antiziganismus an und diskutieren Handlungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis.
Diskussion vom 2. Juli 2021 mit Karin Dalka (Frankfurter Rundschau), Martin Franke (EKHN), Marianne Preis-Dewey (Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen), Prof. Dr. Sabine Sczesny (Universität Bern) und Petra Weitzel (Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität), moderiert von Jannika Kämmerling (Hessischer Rundfunk) und Dr. Stina Kjellgren (Arbeitskreis Gender der Evangelischen Akademie Frankfurt) Welches Genderzeichen wird sich durchsetzen? Müssen wir uns überhaupt auf eines einigen? Mit welchen Vor- oder Nachteilen gehen die verschiedene Schreibweisen einher, und wessen Perspektiven müssten berücksichtigt werden?
Gespräch vom 19. Mai 2021 mit Roberto Fabian (Jüdische Volkshochschule Frankfurt), Dr. Kornelia Siedlaczek (Katholische Erwachsenenbildung) und Songül Yasar (Krankenhausseelsorgerin), moderiert von Dr. Eberhard Pausch Wir Menschen brauchen Träume von einer besseren Welt. Gerade in Zeiten, die für viele von uns dunkel und schwierig scheinen. Aber Träume brauchen auch einen Rahmen, in dem sie sich in geordneter Weise entfalten können und umsetzen lassen. Die Weisheit bildet einen solchen Rahmen.
Lesung vom 13. Mai 2021 mit Anke Sevenich Die große amerikanische Autorin Joan Didion gerät in die größte Krise ihres Lebens. Völlig unerwartet verstirbt ihr Mann an den Folgen eines Herzinfarkts, während ihre einzige Tochter schwerst erkrankt auf der Intensivstation mit dem Tode ringt. Durch ihren autobiografischen Bericht „Das Jahr magischen Denkens“ ist eines der eindrücklichsten Bücher über Lebenskrisen und Intensivstationen entstanden, für das Joan Didion in den USA mit dem renommierten National Book Award ausgezeichnet wurde. Die bekannte Schauspielerin Anke Sevenich liest ausgewählte Passagen, die aus interdisziplinärer Perspektive kommentiert werden.
Politik an der Scherzgrenze

Politik an der Scherzgrenze

2021-06-1201:29:31

Tagung vom 7. Juni 2021 mit Dennis Lichtenstein (Medien- und Kommunikationswissenschaftler), Marco Bülow (MdB, Die Partei) und Oliver Welke („heute-show“), moderiert von Dr. Dietrich Krauß („Die Anstalt“) und Hanna-Lena Neuser Abends vor der „Tagesschau“ oder dem „heute-journal“ gibt es wenig, worüber man lachen kann. Politik ist ein ernstes Geschäft, und auch das, was sich in der Gesellschaft abspielt, hat oft nicht viel mit Spaß zu tun. Sind humorvolle Formate wie die „heute-show“ und „Die Anstalt“ die besseren „Tagesthemen“? Kann man heute noch „korrekt“ witzig sein? Wo sind Grenzen? Wo endet die Kunst- und Meinungsfreiheit? Leisten Satire und Kabarett das, was politische Bildung anstrebt? Oder sorgen sie im Gegenteil für eine Entpolitisierung?
Vortrag von Benjamin Ziemann vom 26. April 2021 Martin Niemöller (1892–1984) zählt zu den bekanntesten deutschen evangelischen Kirchenvertretern des 20. Jahrhunderts. Vor 1933 positionierte er sich deutschnational und stand der NSDAP nahe. Danach wurde er zu einer führenden Gestalt des Widerstands der Bekennenden Kirche gegen den NS-Staat. Nach 1945 betonte er die Schuld der evangelischen Kirche und engagierte sich radikalpazifistisch für Frieden und Versöhnung im Ost-West-Konflikt und für eine gerechtere Ordnung der einen Welt. Bis heute ist er eine prominente, aber auch umstrittene Person. Der Historiker Benjamin Ziemann hält eine Neubewertung von Niemöllers Antisemitismus für nötig. In seinem Vortrag knüpft er an seine 2019 erschienene Biografie über Niemöller an.
Kommentare 
Von Google Play herunterladen
Vom App Store herunterladen