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hr-iNFO Das Interview

Author: hr-info

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Gespräche mit interessanten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft
306 Episodes
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Es sind vor allem alte Menschen, die ein hohes Risiko haben, durch das Corona-Virus schwer krank zu werden oder zu sterben. Die Alten zu schützen - das ist eines der Ziele, die erreicht werden sollen durch die drastische Einschränkung des öffentlichen Lebens in diesen Wochen und Monaten. Dabei leiden die Alten natürlich auch selbst unter dem Mangel an Kontakten zu Freunden und Verwandten. Einer, der sich seit Jahren mit viel Engagement um alte Menschen kümmert, ist der Altenpfleger Sandro Pé aus Weibern in der Eifel. Und weil er sich über Facebook, Instagram und youTube auch für die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen einsetzt, ist er zu einem wichtigen Sprachrohr der Pflegeberufe geworden. Christoph Scheffer hat mit ihm gesprochen.
Auf dem Heimweg von der Arbeit noch schnell was Einkaufen: Wurst, Käse, ein paar Äpfel. Bis vor ein paar Wochen war das das Normalste der Welt. Doch jetzt wird der Einkauf strategisch geplant: wann ist die Schlange vor dem Supermarkt am kürzesten? Hab ich an die Maske gedacht? Corona hat auch unser Verhältnis zum Einkaufen verändert, vor allem zum Einkaufen in Supermärkten. Was macht das mit uns Kunden? Und wie musste sich der Handel umstellen - zum Beispiel „tegut…“. Thomas Gutberlet leitet die Supermarktkette mit Sitz in Fulda in der 3. Generation. Ein Gespräch über Nudeln, Klopapier - und Hildegard von Bingen.
Die Corona-Krise deckt schonungslos auf, was im hessischen Schulsystem seit Langem schlecht läuft. Genau die Kinder, die schon vorher benachteiligt waren, weil sie zuhause keine Unterstützung bekommen, sind beim Homeschooling wieder die Verlierer. Schulen, die über eine schlechte digitale Infrastruktur verfügen, erreichen Ihre Schüler*innen jetzt viel schlechter als das zum Beispiel in Laptop-Klassen gelingt. Thomas C. Ferber ist das Thema Digitale Schule und Chancengleichheit an seiner Richtsbergschule schon lange vor Corona angegangen. Wie ist seine Schule bislang durch die Krise gekommen und wie ist der Neustart in dieser Woche gelaufen?
Die Corona-Krise muss zu einer neuen, fairen Wirtschaft führen, sagt Sina Trinkwalder. Sie lässt in Augsburg Alltagsmasken und Filterschals nähen. Die Produktion ihrer Firma Manomama ist über Nacht systemrelevant geworden. Belächelt wird die zupackende Chefin jetzt nicht mehr.
Die Fußball-Bundesliga darf wieder spielen. Nach wochenlangen Diskussionen über eine Sonderrolle des Fußballs, Coronatests bei den Profis und Hygienekonzepte rollt der Ball wieder in den Stadien. Wie verändert diese Zeit den Fußball und was machen die Spiele ohne Zuschauer mit einem Reporter? Tom Bartels ist Fußball-Kommentator der ARD. Er wird beim Restart der Bundesliga im Stadion dabei sein. Im Interview spricht Tom Bartels über seinen garnicht mehr normalen Fußball-Alltag.
Dominik Eulberg ist ein international gefragter Techno-DJ und studierter Biologe aus dem Westerwald. Mit seiner Musik, in die er Tierstimmen und Naturgeräusche einbaut oder sich davon inspirieren lässt, möchte er Menschen für die Schönheit und Genialität der Natur vor der eigenen Haustür sensibilisieren. Denn grade in Zeiten von Corona, ist die Natur ein wichtiger Rückzugsort für uns, sagt Dominik Eulberg im Interview mit Mariela Milkowa.
Alexander Lorz ist derzeit oberster Krisenmanager eines Ausnahmezustandes, der Schülerschaft, Lehrkräfte, Eltern und Verwaltung bis an die Grenze des Machbaren belastet. Hätte Hessen bei der Digitalisierung der Schulen mehr Gas geben sollen? Und können schwache Schüler in Sommerkursen wieder ins Boot geholt werden? Das wollte hr-iNFO Landtagskorrespondentin Heidi Radvilas vom hessischen Kultusminister Alexander Lorz wissen.
Eigentlich ist sie Biologin und liebt alles was lebt. Deshalb wohnt Jasmin Schreiber nicht nur mit Hund und Hamster zusammen, sondern auch mit Asseln, Schnecken und Gottesanbeterinnen. Jetzt hat die Frankfurterin ihren ersten Roman geschrieben, der trotz Corona-Krise sofort zum Bestseller wurde. Vielleicht auch, weil er Hoffnung macht, dass man aus Trauer und Depression wieder auftauchen kann. Christoph Scheffer hat mit Jasmin Schreiber gesprochen.
Als Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden ist Mende derzeit vor allem Krisenmanager. Im Interview spricht er über den Organisationsaufwand für Kommunen, die Debatte über Lockerungen und das, was er in der Corona-Krise besonders vermisst.
Professor Gerhard Trabert ist der Arzt der Armen. Seine Patienten findet er auf der Straße, in den Flüchtlingsunterkünften und den Krisenregionen der Welt. Vor wenigen Wochen ist er nach Lesbos gereist, um Geflüchtete im Flüchtlingslager Moria medizinisch zu versorgen. Hier in Deutschland ist seine ärztliche Praxis ein umgebauter Sprinter, ein Arztmobil, in dem Wohnungslosen in Mainz behandelt. Seine Mission: Wenn die Patienten nicht zum Arzt kommen, kommt der Arzt eben zu ihnen. Er fordert die Politik auf, gerade die Ärmsten der Gesellschaft nicht aus dem Blick zu verlieren und sie medizinisch zu versorgen - vor allem in Corona-Zeiten.
Michael Boddenberg hat Ja gesagt, als nach Thomas Schäfers Tod die Pflicht rief. Er hat das Finanzministerium in Krisenzeiten übernommen. Wegen Corona muß viel Geld ins System, ein neuer Nachtragshaushalt und einige Schlüsselbranchen wie Banken, Gastronomie und Luftfahrt beschäftigen den gebürtigen Rheinländer. Zum Gitarrespielen bleibt kaum noch Zeit. Und die Gitarre von Landtagskorrespondent Christopher Plass ist ausgerechnet in seinem Abschiedsinterview schlecht gestimmt.
Nicht nur auf Expertinnen und Experten aus Virologie und Epidemiologie sollte die Politik in der Corona-Krise hören, sondern auch auf die Sozialwissenschaften. Das fordert die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin Jutta Allmendinger. Da die Lasten der Corona-Krise nicht gerecht verteilt seien, warnt die Soziologin vor einem dramatischen Vertrauensverlust in der Bevölkerung. Christoph Scheffer hat mit ihr gesprochen.
Die Abiturientin Lou-Marleen Appuhn vertritt die Interessen von etwa 800.000 Schülerinnen und Schülern in Hessen. Für die einen beginnt in der kommenden Woche wieder ein Unterricht mit Einschränkungen. Viele werden weiter Homeschooling versuchen müssen - alle sind massiv betroffen von der Corona-Pandemie. Wie erleben die jungen Leute die aktuelle Situation? Warum würde Lou-Marleen gerne noch einmal in die Schule gehen und glaubt sie wirklich, dass auf Schultoiletten so etwas wie Hygiene möglich ist?
Seit die Räume des Kinderhilfswerks ARCHE geschlossen sind, bringt Bernd Siggelkow den Kindern Lebensmittel und gebrauchte Handys bis an die Haustür, um sie versorgt zu wissen und Kontakt halten zu können. Einige Familien wachsen gerade enger zusammen, die ARCHE-Mitarbeiter unterstützen das Familienleben durch Beratungsgespräche und Familien-Challenges, sie bringen Utensilien zum Kuchenbacken. Andere Kinder aus prekären Familien werden wegen Corona gerade nicht betreut. "Geht an die Haustüren", fordert der Pastor die Jugendämter und Hilfsorganisationen im Interview auf, telefonieren im Homeoffice reicht nicht.
Ostern findet statt !! Diesen Satz sagt Pfarrerin Pia Baumann aus Frankfurt gerade häufig. Zusammen mit Pfarrer Rüdiger Kohl setzt sie derzeit alles daran, das Gemeindeleben in Bockenheim am Laufen zu halten. Gar nicht so einfach, wenn sie keine Gottesdienste feiern können und weil sie die Menschen in ihrer Gemeinde gar nicht oder nur auf Abstand sehen können - und das in einer Zeit, in der sich viele Zuspruch und Trost wünschen
In der Corona-Krise sollen wir soziale Kontakte vermeiden, aber diese Isolation kann sehr belastend sein. Viele Menschen empfinden dadurch großen Stress, Ängste und Einsamkeitsgefühle sagt Prof. Ulrich Stagnier, Abteilungsleiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Goethe-Universität. Deshalb wurde dort eine Krisenberatung eingerichtet. Über die ersten Erfahrungen am Krisentelefon, Rituale gegen den „Corona-Blues“ und die Folgen der Krise für die Gesellschaft hat Mariela Milkowa mit Prof. Ulrich Stangier gesprochen.
Kai Klose ist seit gut einem Jahr Hessens Gesundheitsminister. Der 46jährige Grünen-Politiker muss derzeit topfit sein: er braucht alle Kraft, um sich den gesundheitspolitischen Herausforderungen der Corona-Krise stellen zu können. Der Druck auf ihn ist riesig und wächst von Tag zu Tag. Was kann die Politik eigentlich gegen das Virus ausrichten und wo fühlt sie sich machtlos? Wie geht man persönlich mit dem immensen Druck um? Und was macht die Corona-Katastrophe mit der schwarz-grünen „Kuschelkoalition“ in diesem Härtetest? Darüber hat hr-iNFO Landtagskorrespondent Christopher Plass mit dem hessischen Gesundheitsminister Kai Klose gesprochen
Mitten in der Corona-Krise, wo noch niemand weiß, ob die aktuelle Saison in der Bundesliga überhaupt zu Ende gespielt werden kann, hat Eintracht Frankfurt seinen Big Deal mit der Deutschen Bank bekanntgegeben. Axel Hellmann, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG sagt: Uns ging es um ein starkes Zeichen, dass der Fußball und das Leben nach Corona weitergehen. Wie sehr er die Stadionhymne derzeit vermisst und wie Solidarität unter den Vereinen aussehen kann - auch darum geht es im Interview mit Martina Knief.
Jetzt, wo wir wegen Corona möglichst alle zuhause bleiben sollen, ist Lesen eine prima Möglichkeit, der Welt zu entfliehen, nachzudenken oder sich auseinanderzusetzen mit unserer Wirklichkeit. Doch für einen Schriftsteller, der gerade ein neues Buch veröffentlicht hat, bedeutet Corona auch: keine Begegnung mit dem Publikum. So geht es Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren. Gerade ist sein Roman - Die rechtschaffenen Mörder - erschienen, der uns hineinzieht in die faszinierende Welt eines Büchermenschen in der DDR. Und der uns schockiert, weil diese Bücherwelt zusammenbricht - mit fatalen Folgen für unsere Gegenwart.
Er ist einer der klugen Köpfe hinter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Werner D’Inka, einer der FAZ-Herausgeber, geht Ende März in den Ruhestand - und das in schwierigen Zeiten. Mariela Milkowa wollte von dem 65Jährigen wissen, welche Rolle Qualitätsjournalismus in Zeiten von Corona spielt und wie es sich anfühlt, als „Senior“ plötzlich zur Virus-Risikogruppe zu gehören?
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