DiscoverAuf ein Glas…
Auf ein Glas…

Auf ein Glas…

Author: Ulrich van Stipriaan

Subscribed: 1Played: 0
Share

Description

Gespräche beim Wein. Über Wein. Über Essen. Und übers Leben, natürlich.

Alle vierzehn Tage freitags neu. Manchmal aber auch wöchentlich…
17 Episodes
Reverse
Bacchus, Kerner, Gezwitscher – wenn man liest, was da so auf den Etiketten steht, könnte man sich gegebenenfalls schnell abwenden. Und damit wahrscheinlich einen Fehler begehen, denn was Hendrik Weber vom Coswiger Weingut Matyas im Weinberg und im Keller produziert, ist gut. Überraschend gut, wenn man den Betrieb nicht auf dem Schirm hat. Vielre scheitern ja schon an der Aussprache (der Autor dieser Zeilen inklusive), aber wer sich aufs Ungarische des Firmengrüders nicht einlassen mag, sagt einfach Matthias. Womit erstens geklärt wäre, dass Matyas ein Vorname ist und man zweitens froh sein kann, dass eben dieser für das Weingut steht und nicht der nur Ungarn leichtfüßig von der Zunge gehende Hausname Probocskai. Seit 2014 ist Andrea Leder, Tochter des Gründerehepaars, die Chefin des Weinguts. Nicht nur im Keller steht (seit 2013 schon!) Hendrik Weber für Weine und Sekte des Hauses gerade (und nebenbei macht er in seinem Perlgut auch noch ein Dutzend eigene Sekte, aber die kamen bei unserem Besuch nicht vor und wir nehmen sie also später durch. Dafür probierten wir – vor Ostern, als es gerade hübsch warm war, die Basisweine des Hauses. Das mit Ostern ist auch wichtig zu wissen, weil wir da den Begriff Brücke noch recht ungezwungen und völlig politikfrei verwendet haben. Mehr Infos & Bilder bei den STIPvisiten!
"Ich bin Dirk, 52 Jahre alt und Winzer." Dirk Würtz, grandioser Weinmacher mit klarem Standpunkt und unvergleichlichem Unterhaltungswert, kann die Dinge auch kurz auf den Punkt bringen. Aber wenn er erst einmal loslegt, könnte es auch länger dauern – wobei: langweilig wird's nie. Wir hatten uns über Zoom zum Mittagswein verabredet, nicht ahnend, dass uns die Nachbarn die schönsten Wellen des Netzes mopsten und die Bandbreite schwand wie der Pegel in einer Flasche trinkigen Rieslings. Und weil wir im netzarmen Studio Rdbl. den Würtz so schlecht verstanden, blökten wir auch viel zu laut unseren Bildschirm an. Schöne neue Welt! Und technisch teils leider (wieder mal…) eine Zumutung. Aber wo was zu sagen ist, kann man ja zuhören… Drei Flaschen hatte Dirk Würtz uns aus St. Antony geschickt – und wir hatten zwei Weine aus der aktuellen Kollektion von Andreas Kretschko (einen eigenen haben wir ja – noch? – nicht…) gen Nierstein auf die Reise gebracht, auf dass in unserer Redestunde nicht so einseitig getrunken werden möge. Bei den STIPvisiten gibt's, wie immer, ein bissl mehr…
Wer bezweifelt, dass Wein Kunst ist? Siehste. Kunst auf der Weinflasche ist also durchaus angemessen. Schön, wenn sie nicht ablenkt vom Inhalt, sondern ihn unterstützt. Derzeit angesagt ist der Rosé Love and Hope aus dem Weingut St. Antony – einer von dreien, die es derzeit im Shop unter der Rubrik Rosé gibt. Wir probierten, weil uns irgendwie die Sehnsucht gen Sommer treibt,, alle drei – bei lausigen Außentemperaturen, aber egal. Eingeladen hatten wir zur Probe Thomas – erstens weil er was vom Wein versteht, zweitens weil wir eh befreundet sind und drittens weil er zwei der drei Weine "zufällig" im Hause hatte und herausfinden wollte, welchen er sich nachbestellen sollte. Und den dritten gibt's beim Wein/fein vom Herrn Gräfe sowieso, somit waren wir komplett. Wir probierten: 2020 Rosé aus Pinot Noir und Blaufränkisch, 2020 Love & Hope Rosé, aus Blaufränkisch produziert und der mit dem Banksy-Etikett sowie 2019 Wunderschön Anders, ebenfalls zu 100% aus Blaufränkisch gemacht – spontan vergoren im klassischen Stückfass. Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten
Gunther Hiestand aus Guntersblum im Anbaugebiet Rheinhessen ist vielen Dresdnern kein Unbekannter: auf dem Elbhangfest schenkte er seine Weine aus. Man kann ihn auch ohne Elbhangfest sehen, auf YouTube beispielsweise. Am 12. März gab's dort live eine falstaff-Verkostung – mit Weinen, die der falstaff mit 90 oder mehr Punkten bewertet hat. Das Video ist noch online. Einen Tag später hatten wir in unserem Studio Rdbl. den Winzer in Flaschen – und Matthias hatte Vorsprung, denn er war am Vorabend auch schon mit dabei (Motto: Trinken bildet!) Rheinhessen "die Traumfabrik deutscher Weine" ist mit 26.578 ha Rebfläche das größte Weinbaugebiet Deutschlands – von den 136 Gemeinden Rheinhessens betreiben lediglich Budenheim, Hochborn, Eich, Hamm und Nieder-Wiesen keinen Weinbau auf der eigenen Gemarkung [Quelle]. Guntersblum, eine 4.000-Leute-Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen allein hat 550 ha Weinbaufläche – mehr als ganz Sachsen. Im Podcast reden wir natürlich über die Weine – aber auch über Spargelwein, Korkschmecker und Mehlwürmer (karamelisiert). Bilder und mehr, wie immer, bei den STIPvisiten.
Die vorsichtige Frage im Vorgespräch war kurz und knapp: "Seid ihr abergläubisch?" Zwiefach "Nein!" und die Rückfrage, wiesoweshalbwarum? Nun ja: weil es die 13. Episode des Podcasts "Auf ein Glas" ist, zu der wir uns trafen – erstmals nicht im Ladengeschäft von Gräfes Wein&fein, sondern 100 Schritte weiter weg in dem, was wir in völlig korrekter Überschätzung der Rolle der Bedeutung von "Aufeinglas!" das Studio Rdbl nennen. Zu Gast im Podcast sind Aaron Schwegler, Ausnahmewinzer aus Korb im Remstal (Württemberg) und Matthias Dathan, gebürtiger Dresdner, Sommelier und bei der Veritable Groupe im Vertrieb für, salopp gesagt, den Osten Deutschlands zuständig. Auf der anderen Seite des Tischs, wie immer, Matthias Gräfe (Wein & fein, Radebeul) und Ulrich van Stipriaan als Autor dieses Beitrags. Wie immer gibt's bei den STIPvisiten einen längeren Text und Bilder…
Rot, ja: knallerot sind die Etiketten. Die Schrift darauf: gülden. Die sollte man lesen, so lange man noch nix getrunken hat, sonst glaubt man noch, man sei betrunken! Das Etikett, wo wir gerade dabei sind, sieht aus wie eine liegende Acht – was kein Zufall ist: es ist das Zeichen für den Ewigen Weinbau, dem sich das Weingut Clüsserath Eifel verschrieben hat. Alois Clüsserath und Clemens Eifel waren 1745 die Namenspatrone des Weinguts in Trittenheim. Sieben Generationen blieb es im Familienbesitz – bis Gerhard Eifel im Jahr 2019  das kleine, exklusive Weingut an die Winzerfamilie Stefan Lergenmüller übergibt. Unser Gast ist Stefan Maas, Winzer und umtriebiges Urgestein in der Weinszene. Er hat schon viel gesehen und aktiv angeschoben, so beispielsweise das Projekt Vinosaurier (hatten wir schon im Glas!). Und jetzt macht er bei Stefan Lergenmüller in dessem jüngsten Weingut Clüsserath Eifel mit und rastet vor Begeisterung fast aus. Nicht ganz zu unrecht, wie man neidlos zugeben kann. Mehr Infos und was zum Gucken, wie immer, bei den STIPvisiten!
Am Sonntag ist Valentinstag. Ganz früher außerhalb der Länder mit englisch sprechender Bevölkerung ein Nix, dann ein Blumenhändlerumsatzsteigerungstag, mittlerweile ein voll im kapitalistischen Gewürge integrierter Schenkttag voll ohne Romantik. Denkste Dir. Und dann stolperst Du in all derLove-is-all-around-E-Mail-Flut über ein Angebot von Christoph Hammel, dessen Weine Du nicht nur am 14. Februar magst – und den Typen ja sowieso. "Der Valentinstag naht – dieses Jahr ohne rote Rosen ? Das muß nicht sein!" Nee, nicht wirklich. Wir haben also sein Valentinspaket (Listenpreis 55,80€, Valentinspreis 43,95€) bestellt und unvorbereitet wie immer (außer ein wenig Lesen im Internet und Wissen aus dem Wissensfundus weintrinkender Menschen). Bei den STIPvisiten gibt's Infos und Bilder zum Podcast.
Wir waren zu Gast bei Andreas Kretschko im Weinkeller. In der vorherigen Folge dieses Podcasts sprachen wir dabei über seinen Sekt Rosé vom Spätburgunder, den neuen Weißburgunder und den kommenden Riesling sowie über einen farbenfrohen Grauburgunder – alles hier nachzulesen und -hören. Bei der Fortsetzung geht es um drei weitere Tank- und Fassproben: Rosé, Summer und Spätburgunder. Und um Themen wie Piwi, Korkgeld und Erweiterung der Rebflächen. Wie immer: Der Beitrag mit Text & Bild bei den STIPvisiten!
Für die neunte Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" haben Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein) und ich die vertrauten Gemäuer unseres Nicht-Studios in Radebeul verlassen und sind gen L.A. gefahren. L.A. steht für Liegau-Augustusbad, das zur Bierstadt Radeberg gehört – was aber nicht schlimm ist. Denn hier entstehen im Keller des Hauses von Andreas Kretschko Weine, die in ihrer eigenen gradlinigen Stilistik uns immer wieder begeistern. Nahezu zwei Stunden haben wir probiert, gefachsimpelt, wieder probiert und mit Leberwurschtbrot und Spaghetti Olio e Aglio ergründet, ob Sekt und Weine dem standhalten. Da "Auf ein Glas" aber nur etwa höchstens 30 Minuten lang sein soll (wer kann uns schon länger am Stück ertragen?), wird es demnächst eine zweite Folge geben. Hier schon mal die Nummer eins, in der wir 2017er Sekt Rosé und als Fass- bzw. Tankproben 2020er Weiß- und Grauburgunder sowie Riesling im Glas hatten. Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
Mit einem Sekt von Schloss Proschwitz beginnt das Podcastjahr 2021 bei den STIPvisiten. Wie in der Episode 6 schon angedeutet, wurde aus Pinot Blanc  ein Weißburgunder, aber egal. Den trinken wir sozusagen vorab zum Eingrooven. Dabei kommt es zu leichten Abschweifungen zum Thema "aus welchen Gläsern soll man trinken"? Wir hatten nämlich kurz vorm Jahresende einen 2017 Weißburgunder Spätlese (ebenfalls von Schloss Proschwitz) im Wettbewerb, bei dem Behältnisse aus Pappe und Plastik sowie ein Zahnputzbecher antraten. Das Ergebnis des Tests verrät Matthias Gräfe im Podcast. Bei den drei Weinen im Hauptprogramm steht die Frage im Vordergrund: kann man die noch empfehlen, sind die noch gut? Oder haben sie ihren Zenit überschritten? Wir probieren 2016 Silvaner vom VDP-Weingut Wagner Stempel in Rheinhessen ,  2015 Scheurebe von Eva Fricke, Rheinhessen – und 2016 Weißwein "m Pfarrer seiner" vom VDP-Weingut Roth, Franken. Bilder und mehr Infos wie immer bei den STIPvisiten.
Als wir neulich zusammensaßen, um über Blubber im Glas zu sprechen, haben wir (natürlich!) viel länger miteinander geredet als die 32:23, die es in den Podcast geschafft haben. Was dann rausfliegt, landet teils im Papierkorb und teils als Outtake in einer Sammelspur, um vielleicht später mal wiederbelebt zu werden. Das Silvestermenü, das uns spontan beim Schnurpseln von in Thunfischpaste getunkte Grissini einfiel, ist dafür ein Beispiel. Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
Weil Weihnachten ist, wollen wir froh und lustig sein und uns sicher ein paar Freunde vergraulen. Matthias Gräfe propagiert Schampus aus dem Zahnputzbecher – zwar nicht als allererste Wahl, aber er meint: lieber so als gar kein Schampus. Es geht um Blubberndes in der Flasche und im Glas. Einen echten Champagner haben wir bei unserer wie immer unvorbereiteten und sehr spontanen Verkostung gar nicht dabei gehabt, dafür aber einen sächsischen Winzersekt, der durchaus in dieser Liga spielt und der nach 52 Monaten des Wartens nun endlich (rechtzeitig zum Jahreswechsel) zu haben ist: der 2013 Pinot Blanc Reserve 52, ein Brut nature von Martin Schwarz. Wer den trinkt, kann – einer in der sechsten Folge unseres Podcasts zu hörenden Verschwörungstheorie der ganz anderen Art folgend – Gutes tun. Matthias Gräfe fragt sich (und uns) nämlich: haben wir 2019 zu schlechte Sekte getrunken? Weswegen 2020 so ein befremdliches Jahr war? Dann sollten wir mit gutem Stoff vorangehen, auf dass 2021 besser wird!  Der Text zum Podcast, wie immer, bei den STIPvisiten…
Vinosaurier

Vinosaurier

2020-12-1830:00

Endlich mal wieder ein Gespräch beim Wein – mit Matthias Gräfe in seinem Wein & fein in Radebeul. Ein in jeder Hinsicht systemrelevanter Laden, weil es dort Wein, Sekt, Champagner, Saft sowie Essen zum Abholen für die Mahlzeit daheim gibt. Wir haben uns über die Vinosaurier unterhalten – nicht ohne die Weine auch zu probieren und gelegentlich ins schwadronieren philosophieren zu geraten. Die Vinosaurier sind ein Weinprojekt von Stefan Maas und Robert Hesse. Maas ist gebürtiger Schwabe, gelernter Winzer, studierter Weinbautechniker und seit über 40 Jahren in Sachen Wein unterwegs. Der Hesse ist Sachse und trinkt gerne Wein – steht im Internet, also wird es stimmen. Als Dritter im Bunde kommt im Gespräch mit Matthias Gräfe noch Dr. Ernst Loosen vor. Dessen Weingut in Bernkastel an der Mittelmosel wurde gerade auf Platz 15 der weltbesten Weingüter gewählt. Und dessen Zweitbetrieb Villa Wolf in Wachenheim in der Pfalz ist der Lieferant für vier der sechs hier besprochenen Weine. Mehr Text und Bilder bei den STIPvisiten!
Nein, Weihnachten fällt auch dieses Jahr nicht aus! Es wird, sehr wahrscheinlich, nur anders sein als die Jahre zuvor. Unter anderem vielleicht auch mit einem anderen Ohrwurm? Nicht mehr Dschingelbells oder Lars Kristmess – dafür Danke lieber Weihnachtsmann! Diesen Wurm musizieren die Lebkuchenfreunde uns in die Gehörgänge. So gesehen ist dies eine ernst zu nehmende Warnung, gar nicht erst reinzuhören in das Erstlingswerk von Alexander Teich. Den kennt man vielleicht eher als Mann am Klavier bei den Firebirds, aber bei den Lebkuchenfreunden ist er mit anderen Kolleginnen und Kollegen dem Rock'n'Roll untreu geworden. Die Idee zum Lied kam ihm vor einem Jahr, unterm Weihnachtsbaum. Sein damals zweijähriger Sohn Henry traf spielend Klaviertasten, die zehnjährige Schwester steuerte Textfragmente bei: der Anfang war gemacht. Mitten im Hochsommer schrieb Alexander Teich – Zeit hatte er in diesem Jahr ja, wie die meisten Künstler, mehr als gewollt – seinen ersten eigenen Song auf. Ein Weihnachtslied für Kinder, in dem er für die Liebe, die Familie und die Nähe der Menschen plädiert. Das Lied „Danke, lieber Weihnachtsmann!“ hat er dann mit Freunden – den „Lebkuchenfreunden“ – in vier Fassungen eingespielt. Es ist jetzt als CD und online erschienen. Wir trafen Alexander Teich bei einem Pressetermin zur CD-Veröffentlichung im Dresdner Backhaus zusammen mit Tino Gierig (Brotsommelier und Stollen-Fan) und Kay LEO Leonhardt, der als Künstler sowohl die CD als auch den Stollen im ihm eigenen Stil verpackt hat ("Solch ein Gewimmel möcht' ich sehn!" – Goethe). Wie immer: Bild und Text bei den STIPvisiten!
Heute geht es ausnahmsweise nicht um Wein, sondern um – darf man das so sagen? – um ein anderes Grundnahrungsmittel: Brot! Deutschland ist ja weltweit bekannt für seine Brotvielfalt. Über 3.200 Brotsorten sind aktuell bereits ins Brotregister eingetragen und ständig werden es mehr. Der Kubschützer Dorfbäcker Stefan Richter hat sich an seine Gesellenzeit in Weyhe (südlich von Bremen) erinnert, wo er Grünkohl mit Dinkel kennen und wohl auch lieben) gelernt hat. Zu Hause in Kubschütz, das südlich von Bautzen liegt, baute seine Frau erfolgreich Grünkohl an. Und der landete jetzt im Brot. Ohne Pinkel, aber mit Dinkel. Ich habe Stefan Richter in seiner Backstube besucht. Dort hatte er schon was vorbereitet, denn in den Gärkörben lagen herrlich grüne Teiglinge. Der Ofen wurde aufgeheizt, man hört hin und wieder sein heimliches Surren. Wie immer gibt es Bilder und einen kleinen Text zu dieser Folge von "Auf ein Glas" bei den STIPvisiten!
Wann darf man eigentlich einen Wein „alt“ nennen? Gar nicht so einfach, angesichts der Vielfalt der Regionen, Rebsorten und Qualitäten. Aber wenn Du einen einfachen Müller-Thurgau aus Sachsen findest und auf dem Etikett als Jahrgang 2010 steht – dann könnte die erste Reaktion lauten: hau wech das Zeuch, der ist dafür nicht gemacht. Und was soll man zu einem Goldriesling aus dem Jahr 2011 sagen? Ach, vergiss es! Bei einem Weißburgunder aus dem Barrique, der als Spätlese deklariert ist, könnte man da schon eher aufhorchen. Oder doch nicht? Wir haben's probiert, mit drei Weinen aus Sachsen an zwei Orten und an mehreren Tagen. Und waren ob der Ergebnisse überrascht! Die Ergebnisse und Gespräche mit Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein, Radebeul) und Silvio Nitzsche (WeinKulturBar, Dresden) sind in der zweiten Episode des neuen Podcasts Auf ein Glas nachzuhören! …und nachlesen inklusiv Bilder gucken kann man, wie immer, das auch. Bei den STIPvisiten…
Was macht der Boden mit dem Wein? Die Riesling Lagenbox von Matin Tesch will Antworten auf diese Frage geben. „Man findet an der Nahe auf nur ca. 4.000 Hektar Rebfläche über 150 verschiedene Formationen“, weiß Martin Tesch. „Diese geologische Diversität machen wir uns seit Generationen zu Nutze, keine andere Rebsorte bildet die unterschiedlichen Bodenverhältnisse besser im Wein ab als der Riesling!“  Ich habe mich mit Matthias Gräfe vom Radebeuler Wein & fein auf Spurensuche begeben und durch lehmigen Boden mit Kies, Lehmlöss und verwitterten Roten Granit, Kalkstein und Löss, verwitterten Roten Sandstein, Vulkanverwitterung sowie Rotliegendes mit Eisenoxyd getrunken. Die Weine, die zu diesen Böden passen, sind in der Box: Löhrer Berg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 13,0 % Krone, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Königsschild, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Karthäuser, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % St. Remigiusberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Rothenberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 % Diesen Podcast kann man arg verkürzt nachlesen bei den STIPvisiten…
Comments 
Download from Google Play
Download from App Store