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biophon - Geschichten aus Biowissenschaft und Forschung

Author: biophon

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Clara und Erik erzählen die kleinen und großen Geschichten aus (Bio)wissenschaft und Forschung, verknüpfen faszinierende Faktenschnipsel mit den dahinterliegenden Grundideen und leisten damit einen Beitrag dazu, sich selbst und ihre Hörerinnen und Hörer ein Stück weit vom Glatteis des gefährlichen Halbwissens zu führen.
22 Episodes
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Der Storch mag keine Kinder bringen, wohl aber Beweise: So lieferte ein außergewöhnlich wiederstandsfähiges Exemplar im Jahr 1822 die entgültige Antwort auf die Frage, wo die Vögel eigentlich sind, wenn sie woanders sind. Doch wie kommen sie nach woanders, und warum bleiben sie nicht einfach hier? Die Erforschung des Vogelzugs entpuppt sich als Spezies- und Jahrzentumgreifendes globales Unterfangen und liefert auf die trivialsten Fragen die faszinierendsten Antworten.  In dieser Folge begeben wir uns auf eine Reise in ein Jahrzent des kreativen Experimentalaufbaus und lernen, wieso Route und Reisezeitpunkt vererbbar sind,  wie sich Vögel am Magnetfeld orientieren und was einen Storch in den Knast bringen kann. Heutzutage lassen Großprojekte wie die ICARUS-Initiative erahnen, was uns Tiermigrationsbewegungen über die Welt, in der wir leben, verraten können, wenn man sie von ganz weit oben betrachtet. Wir bleiben gespannt, was die Zkunft beginnt. Achja, und falls jemand den Sender von Weißstorch Ralph gesehen hat, gebt ihn bitte zurück. Quellen"Reisen in Corona-Zeiten: der Rekordflug einer Ente von Hessen nach Russland", Universität Giessen, Oktober 2021, https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm78-20rekordflugeinerente"Eyes on Stork? Egyption Fisherman tought bird was foreign spy", The Guardian, September 2013, https://www.theguardian.com/world/2013/sep/02/eyes-on-storks-egyptian-fisherman-spy-camera Liedvogel, Miriam. "Zugvogelgenetik–wie finden Vögel ihren Weg? Migration genetics–how do migratory birds find their way?." (2016) , Website der Max-Planck-Gesellschaft, https://www.mpg.de/10919943/_jb_2016 Helbig, A., et al., 1996. Genetic basis, mode of inheritance and evolutionary changes of migratory directions in palaearctic warblers (Aves: Sylviidae). The Journal of experimental biology. DOI: https://doi.org/10.1242/jeb.199.1.49 Åkesson, Susanne, et al.,  Animal navigation . Animal movement across scales 21 (2014): 151-178. Emlen, Stephen T.  et al., 1967. Migratory orientation in the indigo bunting, passerina cyanea: part i: evidence for use of celestial cues. The Auk . DOI: https://doi.org/10.2307/4083084 Emlen, Stephen T.  et al., 1970. Celestial rotation: its importance in the development of migratory orientation. Science. DOI: 10.1126/science.170.3963.1198 Wiltschko, W., et al., 1987. The development of the star compass in garden warblers, Sylvia borin. Ethology 74.4 (1987): 285-292. Vortrag von Prof. Wikelski: https://www.youtube.com/watch?v=QDRBX8NsfhQWebsite der ICARUS- Initiative: https://www.icarus.mpg.de/deMoveBank: https://www.movebank.org/cms/movebank-mainAudioquellenVogelstimmenhttps://www.lingenverlag.de/downloads/vogelstimmen/ , 12. 10.2021 BildquellenCoverbild: privatRostock Pfeilstorch , CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons  Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla),  CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons   
Der Kiemenfußkrebs Triops cancriformis scheint schon seit bereits seit 220 Millionen Jahren so auszusehen, wie er heute aussieht. Damit führt er die Liste der langebigsten, heute noch lebenden Spezies an. Wenngleich er möglicherweise nicht so alt ist wie er aussieht, recht alt dürfte seine Art auf jeden Fall sein. Aber auch der hartnäckigste Krebs findet irgendwann sein Ende und gesellt sich zu den 99,9% der Arten, die unsere Erde bereits gesehen hat, deren Vermächtnis aber mittlerweile vor allem aus deren Nachfahren und Fossilien besteht. Wie auch die Entstehung neuer Arten ist das Aussterben von Arten ein normaler Teil der Evolution des Lebens auf unserem Planeten. Wir schauen uns in Folge 20 einmal genauer an, warum. Welche Faktoren können eine Spezies an den Rand ihrer Existenz bringen? Und was führt dazu, dass so viele Spezies ebendiesen Rand überschreiten und für immer verschwinden? Wir reisen erneut in der Zeit zurück und betrachten die fünf großen Massenaussterbeereignisse, die zwar für drei Viertel aller zur jeweiligen Zeit lebenden Arten verheerend waren, aber auch Platz für Nachfolger machten und letztendlich zum heutigen Leben auf der Erde geführt haben. Natürlich machen wir auch nicht vor unser eigenen Spezies Halt und beschreiben den menschlichen Einfluss auf das Aussterben. Und auch wenn es deprimierend ist: auch unsere Tage sind gezählt. Weniger aufgrund von Meteoriten oder Supervulkanen, vielmehr schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Aber hört selbst…Quellen:IUCN RED LIST CATEGORIES AND CRITERIA, Version 3.1 Second edition Barnosky, A. D. et al. (2011). Has the Earth’s sixth mass extinction already arrived?. Nature. https://doi.org/10.1038/nature09678Mathers, T. C. et al. (2013). Multiple global radiations in tadpole shrimps challenge the concept of ‘living fossils’. PeerJ. https://doi.org/10.7717/peerj.62Steffen, W. et al. (2018). Trajectories of the Earth System in the Anthropocene. Proceedings of the National Academy of Sciences. Greshko, M. (2019). Massenaussterben: Ein wiederkehrendes Phänomen? National Geographic. https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2019/10/massenaussterben-ein-widerkehrendes-phaenomenLemmino. Consumed by the apocalypse. YouTube, 18.01.2021.Link: https://www.lemmi.no/p/consumed-by-the-apocalypseYouTube: https://youtu.be/nx2-4l4s4NwChannel: https://www.youtube.com/channel/UCRcgy6GzDeccI7dkbbBna3QBildquellen:Coverbild: Gerd Altmann (https://www.instagram.com/gerdaltmannpixabay/), via pixabay.com. 
Manche mögen's heiß: was für kultige Schwarz-Weiß-Komödien gilt, lässt sich auch in der Natur wiederfinden. Denn auch sie hat in ihrer langen Karriere zahlreiche Heißblütige, Feuerliebhaber und Pyromanen hervorgebracht. Doch der Reihe nach: in dieser Folge sprechen wir über Wärme. Diese ist nämlich - vor allem dann, wenn sie sich im positiven Bereich befindet - eine wichtige Voraussetzung für das Leben. Damit sich diese Geschichte nicht zu schnell und unkontrolliert entzündet, erhöhen wir die Temperatur nur sehr langsam, und schauen uns erst einmal an, was so am absoluten Nullpunkt los ist (Spoiler: nicht viel).  Sobald wir die Null-Grad-Celsius-Marke passieren, wird es allerdings spannend. Welche Strategien des Temperaturmanagements haben Organismen eigentlich entwickelt, und wie funktionieren die? Warum brennen wir eigentlich ständig? Und warum sollte man Bären nicht pieksen? Im hitzigen Finale lernen wir schließlich Pflanzen und ganze Ökosysteme kennen, die auf das Feuer angewiesen sind, kommen wie immer nicht um den Klimawandel herum und lernen, warum kontrollierte Brände manchmal besser sind als Brandschutz um jeden Preis. Die biophon - Lifehacks in dieser Folge sind gratis und vom Umtausch ausgeschlossen.QuellenShi, et al. 2015. Keeping cool: Enhanced optical reflection and radiative heat dissipation in Saharan silver ants. Science. DOI: 10.1126/science.aab3564  Nibau, et al. 2020. Thermo-sensitive alternative splicing of FLOWERING LOCUS M is modulated by cyclin-dependent kinase G2. Frontiers in plant science. DOI: https://doi.org/10.3389/fpls.2019.01680Giant Sequoias and Fire, U.S. National park service, August 2021, https://www.nps.gov/seki/learn/nature/giant-sequoias-and-fire.htmKilgore, Bruce, and H. Biswell. 1971. Seedling germination following fire in a giant sequoia forest. California AgricultureForschergeist - Podcast Folge 65: FeuerökologieAudio-QuellenLagerfeuergeräusch From Soundjay, https://www.soundjay.comInterview mit Johann Goldammer: Forschergeist - Podcast Folge 65, Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International LicenseBildquellenCover: PrivatWaldbrand - Karte: FIRMS, Public Domain, via NASASequoia: PrivatJohann Goldammer: Forschergeist - Podcast, s.o.
„Wenn Menschen von Affen abstammen, warum gibt’s dann noch Affen?“ Diese Frage hören Biologinnen und Biologen viel zu häufig. Leicht zu beantworten ist die nicht, denn sie ist von Grund auf falsch gestellt. Menschen stammen nicht von heute lebenden Affen ab - vielmehr haben sie mit ihnen einen gemeinsamen Vorfahren. Menschen haben sich als Teil der Tierwelt des Planeten durch graduelle Evolution innerhalb der Gruppe der Primaten in Afrika zur heute weltweit verbreiteten Spezies Homo sapiens entwickelt und evolvieren nach wie vor. Wir begeben uns in Folge 18 auf die Reise durch die Zeit und verfolgen die Spur des modernen Menschen bis hin zu LUCA, dem letzten gemeinsamen Vorfahren allen Lebens. Wenngleich wir nicht alle Zwischenstationen dieser viele Millionen Generationen andauernden Entwicklung beleuchten können laden wir ein, die wichtigsten Vorfahren unserer eigenen Spezies kennenzulernen und unterwegs zu erfahren, wie Evolution funktioniert, was Klimaveränderungen anrichten können und wieviele Menschen man braucht, um einen Kontinent zu besiedeln. Natürlich schauen wir dabei nicht nur zurück in die weite Vergangenheit, sondern werfen auch einen Blick in die Zukunft und beantworten die Frage, wohin sich der Mensch in Zukunft entwickelt wird. Die faszinierende Antwort (Achtung, Spoiler!): Keine Ahnung.QuellenLucas, T. et al. (2020). Recently increased prevalence of the human median artery of the forearm: A microevolutionary change. Journal of Anatomy. https://doi.org/10.1111/joa.13224Janečka, J. E. et al. (2007). Molecular and genomic data identify the closest living relative of primates. Science. https://doi.org/10.1126/science.1147555Harrison, T. (2010). Apes among the tangled branches of human origins. Science. https://doi.org/10.1126/science.1184703Prang, T. C. et al. (2021). Ardipithecus hand provides evidence that humans and chimpanzees evolved from an ancestor with suspensory adaptations. Science Advances. https://doi.org/10.1126/sciadv.abf2474Vaesen, K. et al.  (2021). An emerging consensus in palaeoanthropology: demography was the main factor responsible for the disappearance of Neanderthals. Scientific reports. https://doi.org/10.1038/s41598-021-84410-7Ingman, M. et al. (2000). Mitochondrial genome variation and the origin of modern humans. Nature. https://doi.org/10.1038/35047064https://www.spektrum.de/news/die-evolution-des-menschen-geht-weiter/1831030https://www.bbcearth.com/news/what-will-humans-look-like-in-a-million-yearsRichard Dawkins demonstrates the evolution of the eye (DebatesOnline, www.youtube.com): https://youtu.be/2X1iwLqM2t0BildquellenCoverbild (Schädel von H. sapiens und H. neanderthalensis), verändert nach: hairymuseummatt (original photo), DrMikeBaxter (derivative work), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia CommonsArdipithecus: T. Michael Keesey, CC BY 2.0, via Wikimedia CommonsAustralopithecus: Neanderthal-Museum, Mettmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsHomo erectus: Neanderthal-Museum, Mettmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsHomo neanderthalensis: Neanderthal-Museum, Mettmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsHomo sapiens: Neanderthal-Museum, Mettmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Mit einer übelst grünen Hydra fängt alles an. Von da aus arbeiten wir uns vor, über Stock, Stein, Pflanze und Tier.  Denn heute geht es um - wer hat es nicht erraten - Korallen. Doch was sind Korallen eigentlich, und wenn ja, wie viele? Ob Fragen von solch existentieller Tragweite abschließend benatwortet werden können, sei dahingestellt, aber jedenfalls sind Korallen eines: Meister des Mitbewohnens. Ob mit Symbionten in der eigenen Haut, riesigen Klon - Kolonien oder engster Nachbarschaft mit Riffbewohnern, immer verkörpern sie auf perfekte Weise das Prinzip: Gemeinsam sind wir stark.  Die etwas salbungsvolle Beschreibung von Korallenriffen als "Regenwälder der Meere" ist damit auch mal so gar nicht übertrieben.  Warum die Riffe trozdem in Gefahr sind, was es mit der mysteriösen Korallenbleiche auf sich hat und warum man diese Regenwälder unter Wasser auch durch das Versenken von allerlei Dingen im Meer wieder aufforsten kann, darüber reden wir heute. Aber werft um Himmels Willen keine Autorreifen ins Meer. Weder zwischen den Wendekreisen oder sonst wo. QuellenDie Süddeutsche Zeitung: Stilles Drama im Ozean. https://www.sueddeutsche.de/wissen/great-barrier-reef-korallenbleiche-1.4890102The Guardian: World Heritage Committee agrees not to place Great Barrier Reef on `in Danger` list. 2021. https://www.theguardian.com/environment/2021/jul/23/world-heritage-committee-agrees-not-to-place-great-barrier-reef-on-in-danger-list Goreau, TJF, et al. 2017. Biorock electric reefs grow back severely eroded beaches in months. Journal of Marine Science and Engineering. DOI: https://doi.org/10.3390/jmse5040048Vortrag von Dr. D. Vaughan bei TedxBermuda, 2017. Info und Audio.  https://www.tedxbermuda.com/2017videos Page, CA, et al. 2018. Microfragmenting for the successful restoration of slow growing massive corals. Ecological Engineering . DOI: https://doi.org/10.1016/j.ecoleng.2018.08.017Tortolero-Langarica, J. J., et al. 2020.  Micro-Fragmentation as an Effective and Applied Tool to Restore Remote Reefs in the Eastern Tropical Pacific. International Journal of Environmental Research and Public Health. DOI: https://doi.org/10.3390/ijerph17186574BildquellenCoverbild: privatH. viridissima aufgenommen mit Dunkelfeldmikroskopie, CC BY-SA 3.0 de,  via Wikimedia Commons Ursprüngliche Nesselzelle im unentladenen Zustand, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia CommonsMedusa und Polyp (Schema), Gemeinfrei, via Wikimedia Commons  Regionen mit dauerhaft über 20 °C Wassertemperatur,  Gemeinfrei, via Wikimedia CommonsTote Steinkoralle,  CC BY-SA 2.5 it, via  Wikimedia Commons Kloschüsseln im Roten Meer: Privat Die Oriskany beim Untergang, Gemeinfrei, via Wikimedia CommonsReifen im Osborne-Riff (2007),  Gemeinfrei, via Wikimedia Commons 
Medikamente nutzt der Mensch bereits seit Jahrtausenden: Schon die Neandertaler wussten um die Heilkraft bestimmter Pflanzen und Kräuter. Mit dem Aufkommen der chemischen Herstellung von Medikamenten wurde nicht nur die moderne Pharmaindustrie geboren, auch viele Krankheiten, die zuvor hochgradig problematisch waren sind heute gut behandelbar. Zusätzlich zu „Big Pharma“ haben sich Alternativen etabliert, deren Praxis mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht immer im Einklang steht. Das bekannteste Beispiel: die Homöopathie. Aber, wie funktioniert das eigentlich? Wie funktionieren Medikamente, wie funktioniert Homöopathie? Wir gehen der Geschichte und der Wirksamkeit von Medikamenten und Homöopathie auf den Grund und versuchen, auf Basis naturwissenschaftlicher Fakten zu begründen, warum wir im Zweifel eher zu Scopolaminbutylbromid als zu Carbo vegetabilis greifen würden.Quellen:Hardy K et al. (2012). Neanderthal medics? Evidence for food, cooking, and medicinal plants entrapped in dental calculus. Naturwissenschaften. doi: 10.1007/s00114-012-0942-0Lietava, J. (1992). Medicinal plants in a Middle Paleolithic grave Shanidar IV?. Journal of Ethnopharmacology. doi: 10.1016/0378-8741(92)90023-k.https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/so-entsteht-ein-medikament.htmlKaptchuk, T.J. et al. (2008). Components of placebo effect: randomised controlled trial in patients with irritable bowel syndrome. Bmj. doi: https://doi.org/10.1136/bmj.39524.439618.25https://de.statista.com/statistik/daten/studie/311808/umfrage/durchschnittliche-entwicklungskosten-der-weltweiten-pharmaindustrie-je-neuem-wirkstoff/Dt Ärztebl 1997; 94: A-1811-1812[Heft 26] - https://www.aerzteblatt.de/archiv/6926/Ein-Vorlesungsversuch-zur-HomoeopathieWolf, R. (2006). Homöopathie. Naturwissenschaftliche Rundschau | 59. Jahrgang, Heft 8 -https://web.archive.org/web/20110727163256/http://www.naturwissenschaftliche-rundschau.de/navigation/dokumente/Stichwort0806.pdfhttps://www.quarks.de/gesundheit/medizin/darum-ist-bei-vielen-homoeopathischen-mitteln-keine-wirkung-nachgewiesen/Löhner, George. Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg: Als Anhang: Ein Beispiel homöopathischer Heilart. 1835. - https://books.google.de/books?id=Fds8AAAAcAAJSarah Brien, Laurie Lachance, Phil Prescott, Clare McDermott, George Lewith, Homeopathy has clinical benefits in rheumatoid arthritis patients that are attributable to the consultation process but not the homeopathic remedy: a randomized controlled clinical trial, Rheumatology. doi: https://doi.org/10.1093/rheumatology/keq234Shang, A. et al. (2005). Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. The Lancet. doi: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(05)67177-2Bildquellen:Coverbild: „Several
" An einem verregneten Nachmittag im April pflanzt Frau M. einen Salbeistrauch auf ihrem Balkon. Sie weiß nicht, dass das Gewächs in den kommenden Tagen um sein Leben kämpfen wird. Auch die aufmerksamen Blicke der späteren Täter, die das Geschehen interessiert von den umliegenden Bäumen aus verfolgen, bemerkt sie nicht. "So würde sich das anhören, wenn wir ein True-Crime-Podcast wären. Sind wir aber nicht. Trozdem leihen wir etwas von deren Dramatik und stilisieren eine harmlose Naturbeobachtung zum Kriminalfall hoch. Der Tatort: Claras Balkon. Das Opfer: Salbei. Die Tatverdächtigen: Vögel.  Die große Frage: Warum tun die das? Natürlich hat dieses Verhalten herzlich wenig mit Böswilligkeit zu tun. Im Laufe der Hauptverhandlung nehmen wir verschiedenen Tatmotive unter die Lupe und lernen, wie Vögel Salbei und andere Kräuter dazu verwenden, sich selbst vor Krankheiten und Parasiten zu schützen, ihre Nester zu verbessern und ihr eigenes Brutverhalten zu beeinflussen. Und vielleicht auch, um ein ganz kleines Bisschen high zu werden. Am Ende müssen wir natürlich Straffreiheit in allen Punkten gewähren. Ein Urteil ergeht an alle Balkoninhaber: pflanzt mehr Kräuter. QuellenLachenmeier, Dirk W., et al. , 2006. Thujone—cause of absinthism? Forensic science international. DOI: https://doi.org/10.1016/j.forsciint.2005.04.010Universität Kiel:Fressen, um nicht gefressen zu werden. 2021. https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/fressen-um-nicht-gefressen-zu-werden Mansouri, I., et al., 2021 (preprint). Nest building, dimension, and selection of aromatic and medicinal twigs to repel ectoparasites in the European Turtle dove. Journal of Animal Behaviour and Biometeorology. DOI: http://dx.doi.org/10.31893/jabb.21033 Suárez‐Rodríguez, M. and Macías Garcia, C., 2017.  An experimental demonstration that house finches add cigarette butts in response to ectoparasites. Journal of Avian Biology. DOI: https://doi.org/10.1111/jav.01324 Gwinner, H., et al. , 2018. ‘Green incubation': avian offspring benefit from aromatic nest herbs through improved parental incubation behaviour. Proceedings of the Royal Society B. DOI: https://doi.org/10.1098/rspb.2018.0376 Ruiz-Castellano, C. et al., 2018. Nest material preferences by spotless starlings. Behavioral Ecology. DOI: https://doi.org/10.1093/beheco/arx139AudioquellenGesang von Haussperling, Kohlmeise und Starhttps://www.lingenverlag.de/downloads/vogelstimmen/ , 02. 07.2021BildquellenCoverbild: PrivatBeweisstück A: PrivatWeiblicher Haussperling, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons Männchen der Kohlmeise (Parus major), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia commons  Common starling, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons Heilsalbei (Salvia officinalis), Illustration, Gemeinfrei, via Wikimedia CommonsGemeiner Wermut (Artemisia absinthium), Illustration,  Gemeinfrei, via Wikimedia Commons  Jakobskrautbär (Tyria jacobaeae), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons House finch at a bird feeder in New York City, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons 
Diese kleinen Wassermonster fanden wir schon immer spannend - so spannend, dass sogar einmal zwei von ihnen in 50% der biophon-Haushalte lebten. Axolotl faszinieren nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt, sie finden auch in zahlreichen Büchern, Filmen, Serien und musikalischen Werken Erwähnung. Hoch erfreut haben wir uns Folge 295 unseres Lieblingspodcasts „Geschichten aus der Geschichte“ angehört und gelernt, wie diese spannenden Amphibien nach Europa kamen und nehmen das zum Anlass, die Biologie der Tiere nachzuliefern. Die ist nämlich erzählenswert: Axolotl sind mitnichten „Standard-Lurche“. Der hauptsächliche Grund für ihre Verbreitung in den Laboren der ganzen Welt: wird einem der Tiere ein Bein abkömmlich, wächst es nach. Vollständig funktionsfähig. Gleiches gilt für nahezu alle Organe der Tiere. Wie das funktioniert wüsste die Wissenschaft auch gern und hat unter anderem zwei Institute gegründet, die die Regenerationsfähigkeiten der Axolotl erforschen. Wo und wie die Tiere leben, wie sie aussehen, wen und wie sie fressen und wie man sie im heimischen Aquarium hält - darum gehts in biophon-Folge 14. Geschichten aus der Geschichte: https://www.geschichte.fmGAG295 - Die Verwandlung des Axolotls: https://www.geschichte.fm/podcast/gag295/Quellen:Kragl, M. et al (2009). Cells keep a memory of their tissue origin during axolotl limb regeneration. Nature. https://doi.org/10.1038/nature08152Menger, B. et al. (2011). AmbLOXe–an epidermal lipoxygenase of the Mexican axolotl in the context of amphibian regeneration and its impact on human wound closure in vitro. Annals of surgery. https://doi:10.1097/SLA.0b013e318207f39cRoensch, K. (2013). Progressive specification rather than intercalation of segments during limb regeneration. Science. https://doi.org/10.1126/science.1241796Nowoshilow, S. et al (2018). The axolotl genome and the evolution of key tissue formation regulators. Nature. https://doi.org/10.1038/nature25458Bildquellen: privat.
Manchmal ist es gut, eine Geschichte ganz am Anfang zu beginnen - besonders dann, wenn es um eine Tierfamilie geht, die die Menschheit schon seit Tausenden von Jahren begleitet.  Was ein Kamel ist, weiß schließlich jeder - groß, wüstenbewohnend, beladen mit, äh, wievielen Höckern jetzt eigentlich? Und was genau ist in diesen Höckern nochmal gespeichert? Und gibt es Kamele nur in Afrika? All diesen sicher geglaubten Wissensbruchstücken gehen wir in dieser Folge auf den Grund - denn die wiederstandsfähigen Paarhufer haben noch so Einiges mehr zu bieten als Höcker und Schaukelgang. Wie Kamele Wasser sparen, warum ihr Blut einzigartig ist und was sie mit Haifischen gemeinsam haben, gehört su den faszinierendsten Anpassungen an extreme Lebensräume im (Säuge)Tierreich. Für barrierefreien Zutritt für alle Kamele ist diese Folge außerdem garantiert nadelöhrfrei.QuellenDuke Research Blog: The Mytery Behind the Camel statue.  2021. https://researchblog.duke.edu/2014/09/23/the-mystery-behind-the-camel-statue/ Alexander, R. M. 2007. Knut Schmidt-Nielsen (1915–2007). Nature. DOIPerk, K. , 1963. The camel's erythrocyte. Nature.DOI: https://doi.org/10.1038/200272a0 Jain, N. C., et al., 1974. Morphology of camel and llama erythrocytes as viewed with the scanning electron microscope. British Veterinary Journal. DOI: https://doi.org/10.1016/S0007-1935(17)35895-5 Gross, M., 2004. The birds, the bees and the platypuses . ISBN-13 : 978-3527322879 Brooks, C. L., et al. 2018. Immunological functions and evolutionary emergence of heavy-chain antibodies. Trends in immunology. DOI: https://doi.org/10.1016/j.it.2018.09.008 Arbabi-Ghahroudi, M. 2017. Camelid single-domain antibodies: historical perspective and future outlook. Frontiers in immunology. DOI: https://doi.org/10.1038/446744aBildquellenCoverbild: privatBactrian Camel in Shanghai Zoo,  CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons Dromedary camel in outback Australia,  CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons Guanaco in Torres del Paine National Park in Chile, Public domain, via Wikimedia commons A vicuña grazing near Arequipa, Peru.,  CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commons Dromedar, das von einem Mann beobachtet wird.  Duke Research Blog: The Mytery Behind the Camel statue.  2021. https://researchblog.duke.edu/2014/09/23/the-mystery-behind-the-camel-statue/Camel Erythrocytes, from  Jain, N. C., et al., 1974. Morphology of camel and llama erythrocytes as viewed with the scanning electron microscope. British Veterinary Journal. DOI: https://doi.org/10.1016/S0007-1935(17)35895-5Lamaporträt , GFDL 1.2, via Wikimedia CommonsHeavy chain and common antibody, Public domain, via Wikimedia commons
Bücher, Plakate, Filme, Musikvideos - mal offen, mal subtil. Kaum ein Thema scheint uns wichtiger zu sein als Sex. Doch: was verbirgt sich eigentlich dahinter? Warum pflanzen sich Organismen sexuell fort? biophon Folge 12 erzählt, warum dieses Thema nicht nur für uns so unfassbar relevant scheint, sondern zurecht als eines der wichtigsten Themen der Biologie bezeichnet werden kann. Tiere legen für Sex weite Distanzen zurück, Pflanzen werden erfinderisch und nehmen es mit Weibchen und Männchen nicht ganz so genau und sogar Bakterien haben manchmal ihre Fing… - Entschuldigung: Geißeln - im Spiel. Wer Sex(uelle Fortpflanzung) aus der Perspektive der Biologie kennenlernen und wissen möchte, was es mit Schlangen in Blumentöpfen, Sex ohne Männchen, Sex mit sich selbst und Geschlechtsumwandlungen im Tierreich auf sich hat, sollte diese Folge auf keinen Fall verpassen.Quellen:Crow, J.F. (1994). Advantages of sexual reproduction. Developmental Genetics. https://doi.org/10.1002/dvg.1020150303Agrawal, A. (2001). Sexual selection and the maintenance of sexual reproduction. Nature. https://doi.org/10.1038/35079590Todd E, V, Liu H, Muncaster S, Gemmell N, J. (2016): Bending Genders: The Biology of Natural Sex Change in Fish. Sexual Development. https://doi.org/10.1159/000449297Bildquellen:Coverbild: Carl Mueller, Ladybugs, CC BY 2.0, via flickr.comBlumentopfschlange: Davidvraju, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsMagnolie: Ulf Eliasson, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Spinnen kennt man: Zu viele Beine, zu viele Augen, zu viele Haare, zu viele Netze in zu weit entfernten Ecken meines Wohnzimmers. Doch auch abgesehen von ihrer unanständigen Anzahl an Extremitäten sind Spinnen etwas ganz Besonderes. Wir werfen darum in dieser Folge einen tiefen Blick in unsere geistige Schublade mit der Aufschrift "Krabbeltiere", und räumen darin einmal gründlich auf.  Außerdem gehen wir einem diffusen Wissensbruchstück nach, welches vielleicht beim Einen oder der Anderen im Kopf schlummert und lautet: Spinnen hören mit den Beinen. Gleich vorneweg: Stimmt. Aber wie genau machen sie das eigentlich? Und kann man das überhaupt hören nennen? Und wenn ja, was hören Sie? Wie Minielektroden, Ogergesichtige Wurfnetzspinnen und Zufälle dazu beitragen, diese Frage zu klären, und wie es sich anhört, wenn man Computerprogramme ein Spinnennetz simulieren lässt, das erfahrt ihr hier - wenn ihr euch traut. Quellen:New Scientist: The Frequencies of a vibrating spider web have been made into music. 2021. https://www.newscientist.com/article/2274185-the-frequencies-of-a-vibrating-spider-web-have-been-made-into-music/ACS conference 2021: Making music from a spider web. https://www.youtube.com/watch?v=qBIHztbOAAc&list=PLjdmj19Qw3briq-rasCTd4SboRf0Aa8bl&index=7 TED talk Markus J. Buehler: Turning sound into matter. 2020. https://www.ted.com/talks/markus_j_buehler_turning_sound_into_matter Stafstrom, J., et al., 2020. Ogre-faced, net-casting spiders use auditory cues to detect airborne prey. Current Biology . DOI: https://doi.org/10.1016/j.cub.2020.09.048 Shamble, P., et al., 2016. Airborne acoustic perception by a jumping spider. Current Biology. DOI: https://doi.org/10.1016/j.cub.2016.08.041 Su, I., et al., 2018. Imaging and analysis of a three-dimensional spider web architecture. Journal of The Royal Society Interface. DOI: https://doi.org/10.1098/rsif.2018.0193National Geographic: Hören ohne Ohren - ganz normal für diese Spinnen. 2020. https://www.nationalgeographic.de/tiere/2020/10/hoeren-ohne-ohren-ganz-normal-fuer-diese-spinnenNew Scientist: Spider listens with its legs to grab flying insects out of the air. 2020. https://www.newscientist.com/article/2258445-spider-listens-with-its-legs-to-grab-flying-insects-out-of-the-air/Klang des Corona-Spikeproteins: Viral Counterpoint of the Coronavirus Spike Protein, 2019, on soundcloud. https://soundcloud.com/user-275864738/viral-counterpoint-of-the-coronavirus-spike-protein-2019-ncovAudiodateien:Spinnenentz Su, I. Interactive Spider Web Sonification Recordings. 2021, URI: https://hdl.handle.net/1721.1/129768Ausschnitt aus Videoabstract Shamble, P., et al., 2016. Airborne acoustic perception by a jumping spider. Current Biology. DOI: https://doi.org/10.1016/j.cub.2016.08.041 Bildquellen:Trichobothrium,
Man muss die Feste fallen lassen, wie man feiern will. Gemäß diesem Motto feiern wir heute ein Minijubiläum, denn wir haben zu unserem eigenen Erstaunen bereits zehn Folgen produziert.  Und um beim Thema - zehn - zu bleiben, besprechen wir heute zehn Dinge, die die Naturwissenschaft vor zehn Jahren noch nicht wusste, konnte oder kannte. Die Auswahl erfolgt hierbei entlang eines persönlichen Begeisterungsgradienten und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Und so unterhalten wir uns über Krebs, Corona und Klimawandel, beschäftigen uns mit synthetischer Biologie und künstlicher Intelligenz, treffen alte Verwandte und vollständige Genome und legen neue Maßstäbe an Alte Maßeinheiten und neue Grenzen. Und wer jetzt noch nicht dank verschachtelter Umschreibungen auf alle zehn Dinge gekommen ist, der muss sich die Folge wohl doch anhören. Quellen: Ding Nummer 1Jinek, M., et al. (2012), A programmable dual-RNA–guided DNA endonuclease in adaptive bacterial immunity. Science. DOI:  10.1126/science.1225829 Bild: CRISPR - Cas9, flickr, CC BY-NC-SA 2.0Ding Nummer 2 Schlamminger, S. (2018), Redefining the kilogram and other SI units. IOP Publishing, 2018. National Geographic: The Kilogram is forever changed. 2019. https://www.nationalgeographic.com/science/article/kilogram-forever-changed-why-mass-mattersDing Nummer 3 Fredens, J., et al. (2019) Total synthesis of Escherichia coli with a recoded genome. Nature. DOI: https://doi.org/10.1038/s41586-019-1192-5 Meng, Fankang, and Tom Ellis. (2020). The second decade of synthetic biology: 2010–2020. Nature Communications. DOI: https://doi.org/10.1038/s41467-020-19092-2New York Times: Scientists Created a Bacteria with a Synthetic Genome. Is This Artificial Life? 2019. https://www.nytimes.com/2019/05/15/science/synthetic-genome-bacteria.htmlDing Nummer 4NASA: 2020 tied for the warmest Year on record. 2020. https://www.nasa.gov/press-release/2020-tied-for-warmest-year-on-record-nasa-analysis-showsDing Nummer 5 Newick, K., et al. (2017) CAR T cell therapy for solid tumors. Annual review of medicine. DOI https://doi.org/10.1146/annurev-med-062315-120245New Scientist: Gene editing saves life of girl dying from leukemia, 2015. https://www.newscientist.com/article/dn28454-gene-editing-saves-life-of-girl-dying-from-leukaemia-in-world-first/Bild: Killer T-Cells surround a Cancer Cell, flickr, CC BY-NC-ND 2.0Ding Nummer 6Gurnett, D. A., et al. (2013). In situ observations of interstellar plasma with Voyager 1. Science. DOI:  10.1126/science.1241681 NASA: whats on the record: https://voyager.jpl.nasa.gov/golden-record/whats-on-the-record/National Geographic: Voyager I leaves Solar System, 2013, https://www.nationalgeographic.com/science/article/130911-voyager-interstellar-solar-system-nasa-science-spaceBild: NASADing Nummer 7 Miga, KH., et al. (2020) Telomere-to-telomere assem
Für einige Probleme gibt’s keine Lösung. Zumindest kennen wir keine. Wer eine größere Anzahl von Städten anfahren will und nach der kürzesten Route sucht steht vor einem solchen Problem. Mit jeder zusätzlichen Stadt wächst die Anzahl der möglichen Strecken mehr und mehr ins Unermessliche - so lange, bis selbst die schnellsten Computer der Welt nicht mehr mit dem Berechnen der optimalen Strecke hinterherkommen. Für die Lösung derartiger mathematischen Probleme sind zum Teil Preisgelder in Millionenhöhe ausgesetzt, die bisher nicht gewonnen wurden - und dennoch gibt es Organismen, die solche Probleme scheinbar mit Leichtigkeit lösen, ohne es zu wissen. biophon Folge 09 widmet sich einem solchen Problem und zeigt, wie unverstanden die Natur für uns ist, wie spannend es sein kann, Hummeln kleine Radartracker auf den Rücken zu kleben und wie ein Schleimpilz die Zukunft der Computertechnik mitbestimmen könnte.Quellen:M. Liu et al. (2020), A Slime Mold-Ant Colony Fusion Algorithm for Solving Traveling Salesman Problem. IEEE Access, http://doi.org/10.1109/ACCESS.2020.3035584Lihoreau M. et al. (2012) Radar Tracking and Motion-Sensitive Cameras on Flowers Reveal the Development of Pollinator Multi-Destination Routes over Large Spatial Scales. PLOS Biology. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.1001392M. Becker, "Design of fault tolerant networks with agent-based simulation of Physarum polycephalum," 2011 IEEE Congress of Evolutionary Computation (CEC), New Orleans, LA, USA, 2011, pp. 285-291, https://doi.org/10.1109/CEC.2011.5949630Watanabe, S. et. al (2011) Traffic optimization in railroad networks using an algorithm mimicking an amoeba-like organism, Physarum plasmodium. Biosystems.https://doi.org/10.1016/j.biosystems.2011.05.001Bildquellen:Coverbild: Bjorn S…, Slime mold, CC BY-SA 2.0, via flickr.com
Tief Luft holen, Nase zuhalten, abtauchen! Heute geht es in die Tiefsee. Entstanden unter Claras persönlichen Normaldruckbedingungen (zeitliche Knappheit) beschäftigt sich diese Folge ausführlich mit den metaphorisch-physikalischen Grundlagen des Drucks, beleuchtet daraus resultierende Tauchprobleme und geht der Frage nach, wie es wäre, auf dem Mars 30 Meter tief in 80-prozentigen Alkohol zu tauchen – Tiefenrausch inklusive. Wenn ihr es außerdem auch schon immer geliebt habt, Dinge über dem Bruchstrich zu kürzen, frohlocket, denn auch dafür schaffen wir Möglichkeiten. Für praktische Beispiele der Druckbewältigung wenden wir uns an Wal, Weddellrobbe und Co, an weiche Tiefseeroboter und ihre ebenso weichen lebendigen Vorbilder. Und von ihnen lernen wir: Entweder immer atmen oder von Anfang an gar nicht, im Tiefenrausch nicht mit Walen anlegen, und immer schön weich und wässrig bleiben. Achja, und solltet ihr  manchmal das Gefühl haben, eure Lunge wäre kollabiert, dann seid ihr entweder wirklich in Schwierigkeiten oder ein Pottwal. QuellenLaschi, C., et al. (2021), Soft robot reaches the deepest part of the ocean. Nature News and Views. DOI: https://doi.org/10.1038/d41586-021-00489-y Li, G., et al. (2021) Self-powered soft robot in the Mariana Trench. Nature. DOI: https://doi.org/10.1038/s41586-020-03153-z Wang, K., et al. (2019) Morphology and genome of a snailfish from the Mariana Trench provide insights into deep-sea adaptation. Nature ecology & evolution. DOI: https://doi.org/10.1038/s41559-019-0864-8 Garcia Parraga, D., et al. (2018) Pulmonary ventilation–perfusion mismatch: a novel hypothesis for how diving vertebrates may avoid the bends. Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. DOI: https://doi.org/10.1098/rspb.2018.0482BildquellenCoverbild: privatFigure 1 | Designed for the deep. From Li, G., et al. (2021) Self-powered soft robot in the Mariana Trench. Nature.Hier steht die Kraft F senkrecht auf der Fläche A,  public domain, via Wikimedia commonsLocation of the Mariana Trench, CC BY 2.5, via Wikimedia commonsEine junge Weddellrobbe, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia commonsDelfin: privatFunny-and-Scary-Animal-Blobfish, CC BY 2.0, via flickr
01:23:45 Uhr, 26. April 1986. Als Reaktor Nummer 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert und die schwerste Nuklearkatastrophe in der Geschichte der Menschheit ihren Lauf nimmt, ändert sich für die Menschen, die in der Nähe des Kraftwerks leben, alles. 300.000 von ihnen werden in den darauffolgenden Tagen evakuiert, die 2600 Quadratkilometer umfassende Sperrzone rund um den zerstörten Kernreaktor ist noch 35 Jahre nach der Katastrophe unbewohnbar und mit radioaktiv kontaminierten Material verseucht. Doch, was ist eigentlich das Problem an Radioaktivität und Strahlung? biophon-Folge 07 beschreibt am Beispiel des Reaktorunfalls, wie sich Strahlung auf Menschen, Zellen und die Natur auswirkt. Wir erzählen, welche fatalen Folgen Strahlenexpositionen für Organismen hat, wie uns die Ereignisse von Tschernobyl bis heute in Deutschland beeinflussen und wie es in der Sperrzone um das havarierte Kraftwerk im Jahr 2021 aussieht. Die unsichtbare Gefahr, die von Radioaktivität ausgeht sollten wir nicht unterschätzen - denn am Ende beherrscht die Natur den Menschen, nicht andersherum. Das sollten wir niemals verwechseln.Quellen:Berrington de González, A., & Darby, S. (2004). Risk of cancer from diagnostic X-rays: estimates for the UK and 14 other countries. Lancet. http://doi.org/10.1016/S0140-6736(04)15433-0International Atomic Energy Agency (2006). Environmental Consequences of the Chernobyl Accident and their Remediation: Twenty Years of Experience. https://www-pub.iaea.org/mtcd/publications/pdf/pub1239_web.pdfBundesamt für Strahlenschutz (2016). Die Kontamination von Lebensmitteln nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. https://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/ion/stth-lebensmittel.pdfMousseau, T.A. &  Møller, A.P. (2014). Genetic and Ecological Studies of Animals in Chernobyl and Fukushima. Journal of Heredity. https://doi.org/10.1093/jhered/esu040Free Documentary Nature (YouTube, 2021). Wildlife Takeover: How Animals Reclaimed Chernobyl. https://youtu.be/XaUNhqnpiOEBildquellen:Coverbild: ArticCynda, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsRed Forest (Warnschild): Timm Suess, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia CommonsISO-Symbol Radioaktivität: Maxxl2, Public domain, via Wikimedia CommonsKernspaltung: Stefan-Xp, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia CommonsZerstörter Reaktor 4, KKW Tschernobyl: atomicallyspeaking, CC BY-SA 2.0, via flickr: https://www.flickr.com/photos/148075881@N07/33004544191Elephant’s foot: (c) University of Washington Dept. of Chemistry: Elephant's foot (melted uranium fuel), InC 1.0 (http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/), https://digitalcollections.lib.washington.edu/digital/collection/chernobyl/id/233/
Breaking News: Die NASA landet ihren Rover “Perseverance” auf dem Mars. Und da Clara ihren Kopf seitdem sowieso voller Sterne hat, machen wir in dieser Folge einen Ausflug ins All und unterhalten uns über all (haha) die spannenden, skurrilen und erstaunlichen Experimente und Erkenntnisse, die uns die biowissenschaftliche Forschung im Orbit bisher beschert hat. Oder zumindest werfen wir einen Blick in jenes weite Feld, denn alle Themen abzudecken, wäre in der Tat ein großer Schritt für einen kleinen Podcast. Die Auswahl der Themengebiete erfolgt daher eher nach dem Kriterium der Wortwitztauglichkeit - so geht es um Antronauts, um Safe Space Salad und um Mondbäume. Und darum, dass wir in diesem Sonnensystem nur gemeinsam etwas reißen können. Also schnallt euch an! Und immer daran denken: Sie schwebt nicht, sie schwimmt nicht - sie fällt.QuellenWitze, A.  (2020) Astronauts have conducted nearly 3,000 science experiments aboard the ISS. Nature.  DOI: 10.1038/d41586-020-03085-8Countryman, SM., et al. (2015) Collective search by ants in microgravity. Frontiers in Ecology and Evolution . https://doi.org/10.3389/fevo.2015.00025Vaas, R. (2007) Woher Wurzeln wissen, wo unten ist.  wissenschaft.de. Paul, A., et al. (2013) Fundamental plant biology enabled by the space shuttle. American journal of botany . https://doi.org/10.3732/ajb.1200338Garrett-Bakelman, FE et al. (2019) The NASA Twins Study: A multidimensional analysis of a year-long human spaceflight.  Science.   DOI: 10.1126/science.aau8650 AudiodateienAudio clip of radio transmission between Apollo and Soyuz (shortened), NASA History Division, HQ Archives, ASTP (Apollo-Soyuz-TestProject) Video: President Ford calls to hold a personal interview with the crewmembers  (nur audio verwendet), NASA History Division, HQ Archives, ASTP (Apollo-Soyuz-TestProject)BildquellenMars Perseverance Sol 0: Front Left Hazard Avoidance Camera (Hazcam), 18. Februar 2021,  NASA/JPL-Caltech; Public domain, via NASAThe historic handshake between Stafford and Leonov, NASA; Public domain, via Wikimedia CommonsISS mit ATV-2 am 7. März 2011, aufgenommen aus dem Space Shuttle Discovery; Public domain, via Wikimedia CommonsLaika, dog launched into space on stamp from Rumania Posta Romania , 1957, 1,20 Lei Michel stamp catalogue (East-Europe part 4) number: 1685; Public domain, via Wikimedia CommonsThe Ants In Space CSI-06 investigation, Public domain, via NASA Plaque at the base of the Fort Smith, Arkansas, Moon Tree; CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsLettuce grown in space aboard ISS, NASA; Public domain, via Wikimedia CommonsImage taken by the panoramic camera (PCAM) on board the Chinese Yutu 2 lunar rover as it looked back at the Chang'e 4 lander;  CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsIdentical twin astronauts, Scott and Mark Kelly; Public domain, via NASAZinnia flower floating inside ISS, Earth in the background, NASA; Public domain, via Wikimedia Commons
Pflanzen stehen den ganzen Tag nur herum? Weit gefehlt! In dieser Folge biophon werfen wir einen Blick hinter (oder besser: unter) die Kulissen der Pflanzenwelt und erklären, warum diese faszinierenden Organismen weitaus mehr drauf haben, als wir oft denken. Das Pflanzenreich ist vernetzt, gesprächig, fürsorglich, umtriebig, manchmal auch hinterhältig und gemein. Wenn wir im Wald spazieren gehen können wir nur vage erahnen, was sich unter unseren Füßen abspielt. Das Geplapper der Bäume, die ständigen Warnmeldungen, die zahlreichen Interaktionen der Pflanzen untereinander und die riesige Datenleitung, die alles miteinander verbindet nehmen wir nur wahr, wenn wir uns Teile davon auf die Pizza legen. Wer Pflanzen schon immer „langweilig“ fand sollte diese Folge auf keinen Fall verpassen!Quellen:Deeg, J. (2018) Unterschätzte Botanik: Die vernetzte Welt der Pflanzen. (Spektrum). https://www.spektrum.de/news/die-vernetzte-welt-der-pflanzen/1598658Muroi, A. et al. (2011). The Composite Effect of Transgenic Plant Volatiles for Acquired Immunity to Herbivory Caused by Inter-Plant Communications. Plos One. http://doi.org/10.1371/journal.pone.0024594Elhakeem, A. et al. (2018). Aboveground mechanical stimuli affect belowground plant-plant communication. Plos One. http://doi.org/10.1371/journal.pone.0195646Falik, O. et al. (2011). Rumor Has It…: Relay Communication of Stress Cues in Plants. Plos One. http://doi.org/10.1371/journal.pone.0023625Gagliano, M. et al. (2012). Towards understanding plant bioacoustics. Trends in Plant Science. http://doi.org/10.1016/j.tplants.2012.03.002Simard, S. W. et al. (1997). Net transfer of carbon between ectomycorrhizal tree species in the field. Nature. http://doi.org/10.1038/41557Ekblad, A. et al. (2013). The production and turnover of extramatrical mycelium of ectomycorrhizal fungi in forest soils: role in carbon cycling. Plant and Soil. http://doi.org/10.1007/s11104-013-1630-3Bildquellen:Buckelwal: Dr. Louis M. Herman., Public domain, via Wikimedia CommonsBiolumineszenz (Fisch): Edith Widder/HBOI, Public domain, via Wikimedia CommonsMykorrhizza (Wurzelspitzen): Ellen Larsson, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons
Impfen - Wie geht das überhaupt? Und was passiert in unserem Körper, wenn unser Immunsystem einen Erreger bekämpft?In dieser Folge fangen wir ausnahmsweise wirklich von vorne an – und erklären erstmal, wer da eigentlich in unserem Intro zu hören ist. Es folgt eine sehr gute Frage und ein wirklich tagesaktuelles Thema, das dennoch in der Vergangenheit beginnt. Mit Kühen. Und einem visionären Landarzt. Und mit nichts Geringerem als einer der größten Errungenschaften der Medizingeschichte – dem Impfen. Geschmückt durch zahlreiche Militärvergleiche und ungewöhnlich viel Gekicher, wühlen wir uns durch die prinzipiellen Abläufe einer Immunantwort und versuchen, zu erklären, wie Impfen funktioniert und wie es unser Immunsystem trainiert. Ein Schlusswort? Habt keine Angst vor der Nadel. Und leckt keine Leute an.Links zu ausgesprochenen Empfehlungen: Die Balmis-Expedition, Geschichten aus der Geschichte, Folge 224, https://www.geschichte.fm/podcast/zs224/Last Week Tonight with John Oliver, Vaccines, from 26.06.2017, https://www.youtube.com/watch?v=7VG_s2PCH_c&t=2sCoverbild:  Dr Jenner performing his first vaccination on James Phipps, a boy of age 8. May 14th, 1796, by Ernest Broad, Public domain, via Wikimedia commonsQuellen:Elliot, Charles W. , The three original publications on vaccination against smallpox in The Harvard classics Volume 38,  Internet Archive, 24.01.2021, https://archive.org/details/harvardclassics38eliouoft/page/144/mode/1upSmallpox, Health Topics, World Health Organisation, 24.01.2021,  https://www.who.int/health-topics/smallpoxKV Impfsurveillance, Vacmap - Masern-Impfquote in Deutschland,  Vacmap, 24.01.2021, http://www.vacmap.de/Bildquellen: Dr Jenner performing his first vaccination on James Phipps, a boy of age 8. May 14th, 1796, by Ernest Broad, Public domain, via Wikimedia commonsThomas Jefferson to G. C. Edward Jenner. -05-14, 1806. Manuscript/Mixed Material. , Public domain, via https://www.loc.gov/item/mtjbib016128/. Paul Ehrlich: Eduard Blum,  CC BY 4.0  via Wikimedia commonsVereinfachtes Schema der Vorgänge bei der primären Immunantwort, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia commons
Dinosaurier sind faszinierend. Viele von uns wissen das noch aus ihrer Kindheit, als wir gespannt in Büchern geblättert und mit Modellen gespielt haben. Schade eigentlich, dass sie ausgestorben sind… Sind sie das? Was wäre, wenn sie noch leben? Was wäre, wenn sie unter uns sind, wir sie jeden Tag sehen und hören? Und was wäre, wenn sie ganz anders ausgesehen haben, als wir denken? Die dritte Folge biophon erzählt die Geschichte der Dinosaurier bis in die Gegenwart - auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse anstelle populärer Dinosaurier-Filme - und zeigt, warum wir unsere Vorstellungen dieser Tiere möglicherweise grundlegend verändern müssen.Coverbild: Tyrannosaurus on a watering hole, (c) Damir G. Martin, www.damirgmartin.comQuellen:Norell, M. A., & Xu, X. (2004). FEATHERED DINOSAURS.  Annual Review of Earth and Planetary Sciences. http://doi.org/10.1146/annurev.earth.33.092203.122511Li, Q. et al. (2012). Reconstruction of Microraptor and the evolution of iridescent plumage. Science. http://doi.org/10.1126/science.1213780Xu, X. et al. (2007). A gigantic bird-like dinosaur from the Late Cretaceous of China. Nature. http://doi.org/10.1038/nature05849Zhang, F. et al. (2008). A bizarre Jurassic maniraptoran from China with elongate ribbon-like feathers. Nature. http://doi.org/10.1038/nature07447Xu, X. et al. (2004). Basal tyrannosauroids from China and evidence for protofeathers in tyrannosauroids. Nature. http://doi.org/10.1038/nature02855Zheng, X.-T. et al. (2009). An Early Cretaceous heterodontosaurid dinosaur with filamentous integumentary structures. Nature. http://doi.org/10.1038/nature07856Bildquellen: Coverbild: Tyrannosaurus on a watering hole, (c) Damir G. Martin, www.damirgmartin.comSolnhofener Steinbruch: Presse03, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia CommonsArchaeopteryx-Fossil: James L. Amos, CC0, via Wikimedia CommonsArchaeopteryx-Zeichnung: DataBase Center for Life Science (DBCLS), CC BY 4.0 via Wikimedia CommonsSinornithosaurus: FunkMonk (Michael B. H.), CC BY-SA 3.0 via Wikimedia CommonsMicroraptor: Fred Wierum, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia CommonsGigantoraptor: Debivort, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia CommonsEpidexipteryx: Nobu Tamura   (nobu.tamura@yahoo.com , www.palaeocritti.com), CC BY 3.0 via Wikimedia CommonsYutyrannus: Tomopteryx, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsFedern in Dinosauriern: Cladogram by Kiwi Rex, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
In der zweiten Folge Biophon sind Erik und Clara immer noch etwas nervös und warnen prophylaktisch gleich zu Anfang vor Stottern und überspanntem Lachen. Doch dann wird alles gar nicht so schlimm und spätestens, als die Geschichte beginnt, haben sich die beiden ganz gut zurechtgeruckelt.  Es geht diesmal um Zeiten der Krise, um unfreiwillige Studienteilnehmer und um Giraffen, die alle in einem bestimmten Teilgebiet der Genetik eine Rolle spielen.  Wer jetzt schon weiß, wovon Clara da erzählt, dem gebührt Respekt. Wer noch ein bisschen mehr Input braucht, der sei herzlich zum Reinhören eingeladen.QuellenSmith, C. A. (1947). The effect of wartime starvation in Holland upon pregnancy and its product. American Journal of Obstetrics & Gynecology. https://doi.org/10.1016/0002-9378(47)90277-9Roseboom, T. J et al. (2001). Effects of prenatal exposure to the Dutch famine on adult disease in later life: an overview. Twin Research and Human Genetics. https://doi.org/10.1375/twin.4.5.293Veenendaal, M. V. et al. (2013). Transgenerational effects of prenatal exposure to the 1944–45 Dutch famine. BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology. https://doi.org/10.1111/1471-0528.12136Heard, E., & Martienssen, R. A. (2014). Transgenerational epigenetic inheritance: myths and mechanisms. Cell. https://doi.org/10.1016/j.cell.2014.02.045Loison, L. (2018). Lamarckism and epigenetic inheritance: a clarification. Biology & Philosophy. https://doi.org/10.1007/s10539-018-9642-2Skinner, M. K. (2014). Environmental stress and epigenetic transgenerational inheritance. BMC medicine. https://doi.org/10.1186/s12916-014-0153-y
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