Claim Ownership

Autor:

Abonniert: 0Gespielt: 0
teilen

Beschreibung

 Episodes
Reverse
Der Experimentalfilmer Oskar Fischinger experimentierte mit Bild und Ton. Dabei entstand auch die Ornamentrolle zur synthetischen Tonerzeugung, die einen Höhepunkt seiner Karriere darstellte. Katharina Jost, freie Mitarbeiterin der Museumspädagogik, spricht mit Eva Becker (DFF) über die Ornamentrolle, die in der Dauerausstellung des DFF zu sehen ist, über Fischingers Studien und deren Einfluss auf die Musik- und Filmgeschichte.
Die Fahne aus roten Stoff zeugt von einem unglaublichen Stunt, den der damals 29-jährige Stuntman Arnim Dahl am 12. September 1951 in Hamburg vollführte. Sammlungsleiterin Dr. Eva Hielscher berichtet von dem Stunt, der beinahe in einer Katastrophe endete, und zeichnet die Karriere des Mannes nach, der ihn ausführte. Am 12. März 2022 wäre Arnim Dahl, der an mehr als 40 Filmproduktionen und zahlreichen Werbefilmen mitwirkte, 100 Jahre alt geworden. Im Archiv des DFF wird sein Nachlass verwahrt.
Pablo Burattis Storyboards zum Film LO IMPOSIBLE (ES 2012, R: Juan Antonio García Bayona) skizzieren eine Schlüsselszene im Film, als eine beim Tsunami 2004 in Thailand verunglückte britische Familie glücklich im Krankenhaus wieder vereint ist: Der Vater mit seinen drei kleinen Söhnen findet die Mutter im Krankenhaus tatsächlich am Leben, nachdem er längst das Schlimmste befürchtet hatte. Stefanie Plappert, Kuratorin der Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende? (bis 22. Mai 2022) erläutert im Podcast, wie Buratti seine Storyboards zunächst vorzeichnet und später auf dem Computer finalisiert  - und wofür man Storyboards beim Dreh eigentlich braucht.
George Steinmetz' aus der Luft aufgenommenes Foto der mauretanischen Stadt Chinguetti macht deutlich, wie die Wüste die Stadt nach und nach unter sich begräbt. Das 2018 aufgenommene Foto aus der Serie "Climate Change" ist in der aktuellen DFF-Sonderausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende?, zu sehen, die noch bis 22. Mai 2022 im DFF gezeigt wird.  Im Gespräch mit Frauke Haß erläutert Kuratorin Stefanie Plappert, warum sie das Exponat ausgewählt hat, das für sie die apokalyptischen Folgen des Klimawandels besonders anschaulich macht.
In der aktuellen Sonderausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende?, die noch bis 22. Mai 2022 im DFF zu sehen ist, befinden sich zwei Filmplakate des Katastrophen- und Rettungsspektakels THE TOWERING INFERNO (US 1974. R: John Guillermin). Das Besondere: Ein Plakat kündigte den Film in der BRD an, das andere bewarb den Film in der DDR.   Im Gespräch mit Frauke Haß erläutert Kuratorin Stefanie Plappert, wie sich die Plakate in ihrer Gestaltung unterscheiden und welche Vermarktungsstrategien man damit verfolgte.  
Über Werner Herzogs Film FITZCARRALDO (BRD 1981/82) lassen sich viele unglaubliche Geschichten erzählen. Hans-Peter Reichmann (Senior Curator, DFF), der 2001/02 für die Ausstellung ICH, Kinski verantwortlich zeichnete, gibt Einblick in das Textilarchiv des DFF und stellt die Kostüme vor, die Klaus Kinski und Claudia Cardinale in FITZCARRALDO trugen. Die Objekte entstammen der Sammlung der Kostümbildnerin Gisela Storch-Pestalozza. Dabei spricht er auch über die Schwierigkeiten bei dem Filmdreh und der Besetzung der Hauptfigur sowie die Zusammenarbeit zwischen Herzog und Kinski. Zu hören ist ein Ausschnitt aus dem Trailer MEIN LIEBSTER FEIND (DE/GB/US 1999, R: Werner Herzog).
In der Dauerausstellung des DFF befindet sich ein Porträtfoto der Hollywood-Ikone Greta Garbo, das im Zusammenhang mit dem Film MATA HARI (US 1931, R: George Fitzmaurice) entstanden ist, in dem sie die Hauptrolle spielte. Katharina Jost, freie Mitarbeiterin im museumspädagogischen Team des DFF, spricht mit Emilia Palancares (DFF) über das Foto, die Umstände seiner Entstehung und den Star Greta Garbo.
Ein ganz besonderes Exponat aus der Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende? (bis 9. Januar 2022) stellt Kuratorin Stefanie Plappert in dieser Folge vor: Zwei Konzeptdesigns oder Storyboards zu Lars von Triers MELANCHOLIA (Dänemark u.a. 2011), die den gewaltigen Meteoriteneinschlag auf der Erde in mehreren Einzelbildern zeigen. Der Meteorit ist dabei so gigantisch, dass er die Erde komplett zu vernichten scheint. Plappert erläutert im Gespräch mit Frauke Haß auch, wofür Storyboards im Film überhaupt genutzt werden, und ob Storyboards heute noch gezeichnet werden, oder nur noch am Computer entstehen.
Drei Plakate zum Film BRIEFE EINES TOTEN (UdSSR 1986, R: Konstantin Lopuschanski), der die Folgen eines Atomkriegs thematisiert, sind in der Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende (noch bis 9. Januar 2022) zu sehen. Kuratorin Stefanie Plappert erläutert im Podcast unter anderem, wie sich die in der BRD erschienenen Plakate von jenen in der DDR unterscheiden. 
Wie hat Rainer Werner Fassbinder gearbeitet? Darüber gibt auch die Schreibmaschine seiner Mutter Liselotte „Lilo“ Eder Auskunft. Senior Curator Hans-Peter Reichmann berichtet, was die Schreibmaschine über Fassbinders besondere Arbeitsweise erzählen kann und warum sie in gewisser Weise Filmgeschichte geschrieben hat. Der Nachlass Fassbinders wurde dem DFF von der Rainer Werner Fassbinder Foundation 2019 übergeben und wird seitdem im Archiv und Studienzentrum des DFF aufbewahrt. Die Ausstellung Methode Rainer Werner Fassbinder. Eine Retrospektive ist von 10. September 2021 bis 6. März 2022 in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen.
Ein vom Deutschen Roten Kreuz sonst im Katastrophenschutz verwendeter Chemikalienanzug ist in der Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende? zu sehen. Aus Sicht von Kuratorin Stefanie Plappert steht der Anzug für die menschliche Widerstandskraft gegen Gefahren. Im Podcast mit Frauke Haß nennt sie ihn aber auch ein "starkes Symbol" für anonyme Bedrohungen im Katastrophenfilm, von Pandemiefilmen bis zu Werken, die die atomare Bedrohung thematisieren.
Wenige Wochen vor Eröffnung der neuen Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende? stellt Kuratorin Stefanie Plappert drei Satire-Postkarten von 1910 vor, die in der Ausstellung zu sehen sein werden. Die Postkarten nehmen das Erscheinen des Halleyschen Kometen zum Anlass, die mediale Aufregung auf Erden satirisch aufzuspießen. Kometen- oder Meteoriteneinschläge sind ein regelmäßig wiederkehrendes Thema in vielen Katastrophenfilmen, wie die Ausstellung (14. Juli 2021 bis 9. Januar 2022) zeigen wird. 
Mecki war in Deutschland in der Zeit des Wiederaufbaus eine nationale Berühmtheit. Seinen ersten Auftritt hatte der Igel in dem schwarz-weißen Puppenfilm DER WETTLAUF ZWISCHEN DEM HASEN UND DEM IGEL, den die Brüder Diehl 1938/39 drehten. Die etwa 38 cm große Mecki-Figur befindet sich im Archiv und Studienzentrum des DFF – zusammen mit anderen Animationsfiguren und Requisiten der Filmproduktionsfirma Diehl Film, die 1988 von der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege für das Filmmuseum erworben wurden.
Stefanie Plappert, Kuratorin der Ausstellung KATASTROPHE. Was kommt nach dem Ende? (14. Juli 2021 bis 9. Januar 2022) stellt ein Exponat aus dem Archiv des DFF vor: das unter anderem vom Regisseur Roland Emmerich signierte Weltpremierenplakat zu THE DAY AFTER TOMORROW (US 2004), das in der Ausstellung zu sehen sein wird. Der Katastrophenfilm und seine anhaltende Anziehungskraft stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich der Beziehung zwischen filmischen und realen Katastrophen widmet. 
Verleihkataloge informieren Kinobetreibende über die kommende Film-Saison. Jens Kaufmann, Bibliothekar in der DFF-Bibliothek, spricht über ein Exemplar, das besonders prachtvoll anmutet: den Verleihkatalog der UFA, der Universum Film AG, für die Saison 1939/40. Dieser kündigt auch einige Filme an, die nicht realisiert werden konnten, darunter den Science-Fiction-Film WELTRAUMSCHIFF 18.
DER AMERIKANISCHE FREUND aus den Jahren 1976/77 ist die erste Zusammenarbeit von Regisseur Wim Wenders und Schauspieler Bruno Ganz und war für beide ein großer Erfolg. DFF-Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann betrachtet ein Requisit aus dem Film, eine Musikbox der Rudolph Wurlitzer Company (kurz Wurlitzer), erläutert ihren Auftritt im Film und verrät, wie sie – zusammen mit Drehbüchern, Fotografien, Schriftgut und einem Flipper-Automaten – in den Besitz des DFF gelangte.
Der österreichische Schauspieler Curd Jürgens war begeisterter Schachspieler. Auf einer Reise erwarb er ein kostbares Schachspiel. Was das Objekt-Ensemble über Jürgens’ Lebensstil verrät und wie es ins Archiv des DFF gelangte, berichtet Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann im Gespräch mit Lotti Schulze (DFF). In einer virtuellen Ausstellung präsentiert das DFF den Nachlass von Curd Jürgens.
Trailer

Trailer

2021-02-0501:18

Trailer zum Podcast "Filmgeschichte in Objekten"
Otto Hunte (1881–1960), der vielleicht bedeutendste Architekt der Universum-Film AG (Ufa) in den 1920er und 30er Jahren, war für die Ausstattung vieler Großproduktionen der klassischen deutschen Filmgeschichte verantwortlich, darunter auch Fritz Langs METROPOLIS (1925/26). DFF-Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann spricht über einen der Entwürfe Otto Huntes von der Zukunftsstadt Metropolis, der zu den am häufigsten ausgeliehenen Archivobjekten des DFF zählt.
Der Kinematograph, die erste deutsche Filmfachzeitschrift, erschien von 1907 bis 1935 erst wöchentlich, von 1928 täglich. Debora Classen, Archivmitarbeiterin im Zeitschriften- und Textarchiv des DFF, nimmt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) die erste Ausgabe unter die Lupe: Worüber wurde in der Zeitschrift für die Kino- und Filmbranche geschrieben, welche - heute kurios erscheinenden - Anzeigen waren darin zu finden? Sie spricht über den großen Filmzeitschriftenmarkt in dieser Zeit und erläutert, was historische Filmzeitschriften über die damalige Kino- und Filmkultur erzählen können.
Kommentare 
Von Google Play herunterladen
Vom App Store herunterladen