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Filmgeschichte in Objekten

Filmgeschichte in Objekten

Author: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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Welche Geschichte verbirgt sich hinter den roten Haaren aus LOLA RENNT? Wie stellte sich Filmarchitekt Otto Hunte die Zukunftsstadt Metropolis vor? "Filmgeschichte in Objekten" gibt Einblicke in die Ausstellungen, Archive und Sammlungen des DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. In kurzen Beiträgen erzählen Mitarbeiter:innen die spannenden Geschichten hinter den Objekten - von der Anekdote zu ihrem Einsatz beim Filmdreh über ihren mitunter unerwarteten Gegenwartsbezug bis hin zu ihrer bewegten Provenienzgeschichte.

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DER AMERIKANISCHE FREUND aus den Jahren 1976/77 ist die erste Zusammenarbeit von Regisseur Wim Wenders und Schauspieler Bruno Ganz und war für beide ein großer Erfolg. DFF-Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann betrachtet ein Requisit aus dem Film, eine Musikbox der Rudolph Wurlitzer Company (kurz Wurlitzer), erläutert ihren Auftritt im Film und verrät, wie sie – zusammen mit Drehbüchern, Fotografien, Schriftgut und einem Flipper-Automaten – in den Besitz des DFF gelangte.
Der österreichische Schauspieler Curd Jürgens war begeisterter Schachspieler. Auf einer Reise erwarb er ein kostbares Schachspiel. Was das Objekt-Ensemble über Jürgens’ Lebensstil verrät und wie es ins Archiv des DFF gelangte, berichtet Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann im Gespräch mit Lotti Schulze (DFF). In einer virtuellen Ausstellung präsentiert das DFF den Nachlass von Curd Jürgens.
Trailer

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2021-02-0501:18

Trailer zum Podcast "Filmgeschichte in Objekten"
Otto Hunte (1881–1960), der vielleicht bedeutendste Architekt der Universum-Film AG (Ufa) in den 1920er und 30er Jahren, war für die Ausstattung vieler Großproduktionen der klassischen deutschen Filmgeschichte verantwortlich, darunter auch Fritz Langs METROPOLIS (1925/26). DFF-Sammlungsleiter Hans-Peter Reichmann spricht über einen der Entwürfe Otto Huntes von der Zukunftsstadt Metropolis, der zu den am häufigsten ausgeliehenen Archivobjekten des DFF zählt.
Der Kinematograph, die erste deutsche Filmfachzeitschrift, erschien von 1907 bis 1935 erst wöchentlich, von 1928 täglich. Debora Classen, Archivmitarbeiterin im Zeitschriften- und Textarchiv des DFF, nimmt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) die erste Ausgabe unter die Lupe: Worüber wurde in der Zeitschrift für die Kino- und Filmbranche geschrieben, welche - heute kurios erscheinenden - Anzeigen waren darin zu finden? Sie spricht über den großen Filmzeitschriftenmarkt in dieser Zeit und erläutert, was historische Filmzeitschriften über die damalige Kino- und Filmkultur erzählen können.
Die Zeitschrift Filmwoche erschien von 1923 bis 1943 wöchentlich und richtete sich an ein breites, filminteressiertes Publikum. Debora Classen, Archivmitarbeiterin im Zeitschriften- und Textarchiv des DFF, nimmt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) eine Ausgabe der Filmwoche unter die Lupe. Sie spricht über den großen Filmzeitschriftenmarkt in dieser Zeit und erläutert, was historische Filmzeitschriften über die damalige Film- und Alltagskultur erzählen können.
Ein Filmprogramm diente bis in die 1960er Jahre dem Kinopublikum als Andenken. Mit Texten und Szenenfotos gab ein solches Heft Auskunft über den Inhalt des Films. Das Filmprogramm zu BERGNACHT (DE 1913/14, R: Curt A. Stark) mit Henny Porten ist nicht nur ein besonders altes, schön gestaltetes und gut erhaltenes Exemplar, sondern darüber hinaus auch wertvoll für die Rekonstruktion der Handlung des verloren gegangenen Films. Jens Kaufmann, Bibliothekar im DFF, stellt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) das Objekt aus dem Textarchiv vor, das auf filmportal.de auch vollständig online angesehen werden kann.
In der Stummfilmzeit gab es nur wenige Filmmusiken, die für einen bestimmten Film komponiert waren. Stattdessen wurden die Filme live im Kino begleitet, wobei die Musiker:innen auf ihr Repertoire zurückgriffen. Die Kinothek des italienischen Filmkomponisten Giuseppe Becce, dessen Teilnachlass sich im Musikarchiv des DFF befindet, ist eine Sammlung beliebig einsetzbarer Stimmungsstücke. Daniela Dietrich, Leiterin der Museumspädagogik des DFF, stellt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) das Objekt aus der Dauerausstellung vor.
Die Filme Walt Disneys haben zweifellos ihren Platz in der Filmgeschichte. Ausstellungskuratorin Daria Berten nimmt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) anhand eines Exponats der Dauerausstellung des DFF, einer Vorzeichnung der Figur Tinkerbell, eine besonders interessante Figur aus dem Disney Universum in den Blick, die ihren Auftritt in PETER PAN (US 1953, R: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske) hat. Die Sonderausstellung The Sound of Disney. 1928-1967 befasst sich von 7. August 2020 an mit der Klangwelt der klassischen Disney Animationsfilme.
Die Filme Walt Disneys haben zweifellos ihren Platz in der Filmgeschichte. Ausstellungskuratorin Daria Berten gibt im Gespräch mit Naima Wagner (DFF) anhand eines Exponats der Dauerausstellung des DFF, einer Zeichnung der Figur Alice, einen Einblick die spannende Produktionsgeschichte des Films ALICE IN WONDERLAND (US 1951, R: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske). Die Sonderausstellung The Sound of Disney. 1928-1967 befasst sich von 7. August 2020 an mit der Klangwelt der klassischen Disney Animationsfilme.
Die Filme Walt Disneys haben zweifellos ihren Platz in der Filmgeschichte. Ausstellungskuratorin Daria Berten spricht mit Naima Wagner (DFF) über ein Exponat der Dauerausstellung des DFF, eine Figurenstudie der sieben Zwerge, und Disneys ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm SNOW WHITE AND THE SEVEN DWARFS (US 1937, R: David Hand u.a.). Die Sonderausstellung The Sound of Disney. 1928-1967 befasst sich von 7. August 2020 an mit der Klangwelt der klassischen Disney Animationsfilme.
In der Sonderausstellung Maximilian Schell (10. Dezember 2019 bis 28. Juni 2020) liegt es in einer Vitrine in der Mitte eines leuchtend weißen Raumes: Ein 1500-teiliges Puzzle der großen Filmschauspielerin Marlene Dietrich. Es handelt sich um ein Requisit des Dokumentarfilms MARLENE (BRD/FR/ČSSR 1984) von Maximilian Schell. Kurator Hans-Peter Reichmann und Kuratorin Isabelle Bastian verraten im Gespräch mit Antonio Mariani (DFF), wie das Objekt zum DFF kam und welche Rolle es für den Film spielte.
Tom Tykwers Film LOLA RENNT (DE 1998) machte Franka Potente zum internationalen Star und Lola, die im Film 20 Minuten Zeit hat, um irgendwo in Berlin 100.000 Mark aufzutreiben und so ihrem Freund das Leben zu retten, zur Kultfigur. Handelte es sich bei Lolas strubbeligen, knallrote Haaren um eine Perücke – oder nicht? Ausstellungskuratorin Stefanie Plappert lüftet im Gespräch mit DFF-Kollegin Jenni Ellwanger das Geheimnis um die wohl berühmtesten roten Haare der deutschen Filmgeschichte.
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