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Topf & Deckel - der Podcast rund um das Gericht des Lebens
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Topf & Deckel - der Podcast rund um das Gericht des Lebens

Author: Simon Tress & Jochen Knecht

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Description

Im Mittelpunkt steht Nachhaltigkeit. Deutschlands bekanntester Bio-Koch Simon Tress und Automobil-Journalist Jochen Knecht treffen Promis. Echte Typen. Und reden. Über ein Gericht, das sein oder ihr Leben geprägt, verändert oder beeinflusst hat. Und natürlich auch über alles andere: Bildung. Fußball. Kindheit, Lebenseinstellung. Mobilität. Landwirtschaft.
12 Episodes
Reverse
Treffen sich ein Business Manager und ein Chemiker in der Kantine eines mittelständischen Chemikalienhändlers. Wie daraus ein Fine-Dining-Blog mit internationaler Reputation wird? Till Bruckner und Christian Fladda sind Köpfe und Gaumen hinter Les Etoiles. Den Sternen. In der aktuellen Folge von Topf und Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens berichten die beiden, was sie beim Thema Fine Dining umtreibt. Und was sie am Restaurant 1950 von Simon Tress besonders schätzen. Der bekam von den Machern von Les Etoiles nichts Hochkomplexes auf einem Sud aus was Exotischem an einer Creme aus etwas Aromatisiertem, sondern einen klassischen schwäbischen Zwiebelrostbraten mit Spätzle als Aufgabe. Wieder so ein Klassiker, vor dem jeder Spitzenkoch Respekt hat. Warum trotz der nicht handgeschabten Spätzle mal wieder fast zur Maximalpunktzahl gereicht hat, wie es für die beiden Macher von Les Etoiles weitergeht und wie der Kümmel in die geschmälzten Zwiebeln kommt - das erfahrt ihr in dieser kulinarisch ziemlich anspruchsvollen Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Unsere heutige Gästin kennt jeder, der schon einmal bei Simon Tress im Restaurant 1950 gegessen hat. Weil Heidrun König wirklich bei jedem Gang mit dabei ist. Auf dem Teller, mit ihrem Demeter-Gemüse, das sie in Zusammenarbeit mit der Familie Tress anbaut. Und auf den Quartett-Kärtchen der Erzeuger der einzelnen Zutaten, die zu jedem Gericht mitserviert werden. Ihr Gericht des Lebens stellt Simon Tress aber vor eine ganz besondere Herausforderung. Wann hat der noch gleich die letzte Dampfudel gemacht? In der Ausbildung? Noch nie? Hilft ja aber alles nichts. Heidrun König hat sich Dampfnudeln mit Kartoffeln und sauren Bohnen gewünscht. Kriegt sie auch. Und dazu natürlich ein Glas Milch. Weil’s dazugehört. Genauso übrigens, wie jede Menge Einblicke in den Alltag einer Demeter-Landwirtin, die mindestens genauso wuselig ist, wie Simon Tress selbst. Viel Spaß bei der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Unser heutiger Gast möchte im Zweifel gerne als Karotte wiedergeboren werden und ist bei den TressBrüdern so etwas wie der Vorsitzende im Team Gemüse. Seit diesem Jahr ernährt sich Dominik Tress vegetarisch - auch, weil er als Chef der Convenience-Produkte eh den ganzen Tag mit fleischfreien Bio-Suppen und veganen Fertig-Menüs zu tun hat. Irgendwie logisch, dass sich der jüngste Tress-Bruder beim Gericht des Lebens für einen echten Klassiker aus der vegetarischen Vollwert-Küche von Mama Inge Tress entschieden hat: Reisküchle-Cordon-bleu auf Dinkel-Tomatensauce. Aber natürlich reden wir auch über Fußball. Zusammenhalt. Und wie es ist, wenn aus 4 Brüdern quasi über Nacht 4 Unternehmer werden müssen. Nicht nur kulinarisch eine ziemlich emotionale Folge.
Obwohl sie AUF einem Schloss wohnt, ist Anke Krohmer keine Prinzessin. Sondern die Königin der Food-Magazine. Als Chefredakteurin beim Burda-Verlag verantwortet sich gleich sechs reichweitenstarke Magazine rund ums Essen, von “Lust auf Genuss” über “Das schmeckt!” bis hin zu “Slowly Veggie”. Ihr Gericht des Lebens: Geschmälzte Maultaschen in der Brühe mit Kartoffelsalat. Gleich zwei schwäbische Klassiker. Heimspiel oder Himmelfahrtskommando? Irgendwie beides. Kartoffelsalat? 9 von 10 Punkte. Für die Brühe gibt die Medien-Fachfrau sogar 10 Punkte. Und die Maultaschen? Da wird’s dann interessant. Wie viele Punkte Simon Tress insgesamt einfahren kann und warum Anke Krohmer zu Hause trotz zweier Teenager keine Angst haben muss, dass ihr jemand ihre Schokolade wegisst erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Der Lebenslauf von Personal Coach Holger Fischer ist so bemerkenswert wie die Klienten, denen er hilft, sich selbst zu helfen. Nach einem Berufseinstieg als Tennislehrer hängt er 2001 den Tennisschläger an den Nagel und wechselt ins Coaching-Business. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Neben Tennisprofis wenden sich auch Profi-Fußballer, Triathleten, Rodler oder Führungskräfte großer Konzerne an den “Promi-Flüsterer”. Die Tennisprofis Andrea Petkovic und Angelique Kerber gehörten zwischenzeitlich ebenso zu den Klienten von Holger Fischer, wie Fußballer Adam Szalai oder Dressurreiterin und Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl. Seit 7 Jahren coacht Holger Fischer auch Simon Tress. Warum der beim ersten Treffen eingeschlafen ist, weshalb Holger Fischer auf keinen Fall Mentalcoach genannt werden möchte, wie gut Simons schwäbischer Ofenschlupfer bei der “Psycho-Glatze” ankommt und warum Geschwindigkeit die Schnellen langsamer macht, erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund ums Gericht des Lebens.
Antje Hügel begeistert als @frauhuegel_ ihre Follower auf Instagram mit Rezepten und animiert sie zu einer gesunden und bewussten Ernährung und einem nachhaltigen Lebensstil. “Wenn ich nicht koche oder esse, dann denke ich darüber nach, was ich kochen oder essen könnte!”, sagt Antje über sich selbst. Klingt ein bisschen nach Simon Tress, der aber beim Gericht des Lebens von @frauhuegel_ so richtig ins Schwitzen kommt. Was unterscheidet denn bitte Sommer- von Frühlingsrollen? Was kommt da rein? Und wie kriegt man die Reispapier-Blätter weich und klebrig? Ob Simon trotz der Stress-Schweißperlen bei Vegetarierin Antje punkten kann, warum wir uns beim Thema Marmelade alle einig sind und was das alles mit #vanlife zu tun hat, erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
In dieser Folge ist alles anders. Und doch auch wieder nicht. Podcast-Gastgeber Simon Tress ist Gast und lässt sich sein Gericht des Lebens von Jochen Knecht kochen. Mutig? Nur, wenn der Journalist dafür am Herd in Simons Fine-Dining-Restaurant 1950 gestanden hätte. Musste er aber gar nicht. Leider. Oder zum Glück. Kommt immer darauf an, auf welcher Seite des Tisches man sitzt. Theoretisch ist die Komplexität eines Wurstsalats außerordentlich überschaubar, auch wenn sich Simon Tress die herzhafte Kalorienbombe als Schwäbisch-Schweizer-Crossover-Version gewünscht hat. Praktisch kann so ein Ausflug in die herzhafte kalte Küche aber trotzdem schnell im Wurstsalat-Waterloo enden. Weil Simons Oma-Hänle Lyoner traditionell verarbeitete. Bei Familie Knecht aber nur Fleischkäse in die Marinade kommt. Es geht also um die Wurst. Aber nicht nur auf dem Teller, sondern auch drumherum. Weil kaum in ein Gespräch passt, was Simon Tress bis jetzt als Lebenserfahrung eingesammelt hat. Nach der Schule geht’s auf die Bavaria Hotelfachschule in Altötting. Anschließend folgt die Ausbildung im Hotel Vier Jahreszeiten am Schluchsee. Während des Wehrdienstes tauscht Simon den Kasernenhof mit der Küche des Gästekasinos des Verteidigungsministeriums in Berlin und will im Anschluss 2003 eigentlich in Portugal durchstarten. Landet aber wieder zu Hause in Hayingen-Ehestetten, weil bei Vater Johannes Tress Krebs diagnostiziert wird. Warum ihm der Einstieg ins gastronomische Gesamtkunstwerk der Familie Tress erst 2008 gelingt und was das alles mit Pizza Hawaii und Marmeladenbrot mit Lyoner zu tun hat? Vielleicht nicht viel. Oder halt auch jede Menge. Lasst euch überraschen und freut euch auf die neueste Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Jetzt wird’s persönlich: Unsere heutige Gästin wurde 1959 in die Gastronomie hineingeboren und kennt Simon Tress besser, als jede andere! Natürlich. Inge Tress ist ja auch seine Mutter. Die gibt’s sogar doppelt. Als Mama im privaten Umfeld und als Inge im beruflichen Alltag. Und der dreht sich seit über 42 Jahren um die Rose in Hayingen-Ehestetten. Gemeinsam mit Mann Johannes macht sie sich damals daran, den Demeter-Bauernhof mit angeschlossener Gaststube umzukrempeln. Die Landwirtschaft zog aus, das Vollkornfestival zog in die Küche ein. Die kulinarische Welt von Inge Tress ist die vegetarische Vollwertküche. Reisküchle-Cordon bleu und Dinkelgerichte sind damals ähnlich revolutionär, wie die Entscheidung, in den 90er Jahren die Raucher aus der Gaststube zu verbannen und Softdrinks von der Karte zu nehmen. Und weil das nicht schon anstrengend genug gewesen wäre, managt sich mit 27 nicht nur die Küche in der Rose, sondern auch die 4 Söhne: Daniel, Christian, Simon, Dominik. Die machen eine Bilderbuch-Demeter-Bio-Kindheit durch und stehen parat, als 2008 Johannes Tress junior mit nur 53 Jahren an Krebs stirbt. Da ist die Rose ist längst mehr als ein Bio-Restaurant. Das Stammhaus ist das kulinarische Epizentrum eines mittelständischen Bio-Unternehmens, das streng nach dem Rose-Prinzip nachhaltig, regional und ökologisch wirtschaftet.Fischsuppe, ihr Gericht des Lebens, fällt zwar aus dem regionalen Bio-Rahmen, ist für Inge Tress aber eine wunderbare Möglichkeit für einen kulinarischen Kurzurlaub am Meer. Ob Simons Forellen-Interpretation mit einer klassischen Bouillabaisse mithalten kann, wie sich Vollblut-Gastronomin als sechsfache Oma schlägt und welche gastronomischen Ziele Inge Tress noch hat, erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Als Martin Strobel im April 2020 den Handball an den Nagel hängt, endet seine Profi-Karriere so, wie man ihn auf dem Spielfeld kannte: mit einem Plan. Statt nach 15 Jahren, einem Europameister-Titel, einer Olympia-Medaille in Bronze und 147 Länderspielen in eine Lebenskrise zu schliddern, geht er direkt im Anschluss beruflich völlig neue Wege und erfindet sich als Referent, Berater für Teamentwicklung & Autor neu. Der Titel seines ersten Buches, “Höhepunkt am Tiefpunkt: Extreme erleben und Chance begreifen” ist beim ehemaligen Spielmacher Programm. Der sieht Chancen, wo andere scheitern und will genau dieses “Athletendenken” in der Geschäftswelt verankern. Eitelkeit? Hat bei Martin Strobel keinen Platz. Nicht im Leben. Und nicht auf dem Teller. Gaisburger Marsch, sein Gericht des Lebens, ist ein schwäbischer Klassiker, der dramatisch viel besser schmeckt, als er aussieht. Bestes Soulfood. Essen fürs Herz, das sogar in der Umkleidekabine funktioniert. Weil es Generationen und Nationen verbindet. Ob der Gaisburger Marsch von Simon Tress mit dem Original von Mama Strobel mithalten kann erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Im Bürokraten-Deutsch ist Janosch Vecernjes ein Präzisionswerkzeugmechaniker für Schneidwerkzeuge, im echten Leben ein Messerschmied. Einer der Besten. Ein Meister seines Fachs. Seine Messer sind weltweit bei Spitzenköchen im Einsatz und natürlich auch bei Simon Tress. Das hätte aber auch alles ganz anders kommen können. Denn bis 2010 waren Messer ein Hobby, bis dahin verdiente Janosch nämlich sein Geld vor allem an der Börse. Sein berufliches Glück fand er aber erst in der Manufaktur Albmesser, die er gemeinsam mit seinem Vater gründete. Warum ihn Töltött Paprika, ungarische gefüllte Paprika, auf seinem Weg zum Messermacher-Meister begleitet haben und warum es Janosch beim Probieren die Sprache verschlägt, erfahrt ihr in der neuesten Folge von Topf & Deckel, dem Podcast rund um das Gericht des Lebens.
Verena Bentele hat sich vor allem als Sportlerin in die Herzen der Menschen gekämpft, geschossen und gefahren. Die blinde Biathletin und Langläuferin hat vier Weltmeister-Titel und zwölf Paralympische Goldmedaillen eingesammelt, fünf davon alleine bei den Winter-Paralympics 2010. Nebenbei ist sie dann noch den Kilimandscharo hochgeklettert, hat Literatur, Sprachwissenschaften und Pädagogik studiert, war 4 Jahre lang die Behinderten-Beauftragte der Bundesregierung, leitet seit 2018 den Sozialverband VdK und hat gerade ihr zweites Buch veröffentlicht: Wir denken neu: Damit sich Deutschland nicht weiter spaltet. Weil alleine die Sport-Karriere als Lebensleistung völlig ausreichen würde, interessiert uns natürlich, was Verena Bentele antreibt. Und landen dann ganz schnell bei ihrer Kindheit im beschaulichen Wellmutsweiler. Bei der Familie als Kraftquelle, die ihr bis heute hilft, sich unerschrocken mit der Politik anzulegen und für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.Als Gericht des Lebens hat sich Verena Bentele Käsespätzle ausgesucht. Ein Klassiker und alles, nur keine leichte Hipster-Küche. Sondern schwere Kost. Wegen der Zutaten. Kohlenhydrate, Käse und so. Und wegen der Bedeutung für uns “Schwaben”. Wir reden hier schließlich von einem Nationalgericht. Dem sich Simon Tress aber mindestens genauso furchtlos stellt, wie Verena Bentele, wenn sie sich mit 70 km/h durch die Loipe jagt.
Premieren-Besucherin: Natalie Amiri. Die spricht neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Farsi und Arabisch, ist Diplom-Orientalistin, eine von deutschlands renommiertesten Politik-Journalistinnen, moderiert seit 2014 den Weltspiegel und das Europa-Magazin des Bayerisches Rundfunks, hat fünf Jahre das ARD-Studio in Teheran geleitet, für diverse Beiträge und Recherchen Preise abgeräumt, ist Mutter eines Sohnes und hat gerade ihr erstes Buch “Zwischen den Welten: Von Macht und Ohnmacht im Iran” veröffentlicht. Natürlich interessiert uns die Frage, ob so eine multibegabte Power-Frau auch mal schläft. Vor allem aber wollten wir wissen, was sie an- und umtreibt. Woher sie den Mut nimmt, den Mullahs im Iran die Stirn zu bieten. Und lernen dabei viel über Wurzeln. Heimat. Sicherheit. Aber auch über Genuss und unbändige Lebensfreude. Für Khoreshte Fesendschān, Natalies Gericht des Lebens, musste Simons Frau Katharina erstmal den nächsten Orient-Lebensmittelmarkt plündern. Mit Erfolg. So ein persisches Schmorgericht schmeckt auch, wenn ein schwäbischer Spitzenkoch die Finger im Topf hat. :-)
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