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Author: m.next by marbet

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Description

m.next ist eine Denkwerkstatt, die Resonanz schafft. In unserem Podcast sprechen wir über relevante Themen der Zeit aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur, immer in Bezug zur Kommunikation. Wir sprechen mit renommierten Experten und Expertinnen, persönlich und auf Augenhöhe und möchten zum Mitdenken anregen.

Gute Unterhaltung und viel Spaß bei der Gewinnung neuer Erkenntnisse. Auf Kritik, Anregungen und Kommentare freuen wir uns.
56 Episodes
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Kaum ein anderes Thema wird so stark entlang politischer Lager verhandelt wie das Klima. Dabei ist Klima zunächst einmal Physik und unterliegt Naturgesetzen. Und die stehen politisch weder links noch rechts, kennen weder Mehrheiten noch Kompromisse. Trotzdem wird das Thema Klima häufig mit einer bestimmten politischen Richtung verbunden. Warum eigentlich? Politisch wird es doch erst bei der Frage: Was machen wir aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen? Darüber spricht Detlef Altenbeck im m.next Podcast mit Özden Terli, Diplom-Meteorologe, Redakteur und Wettermoderator beim ZDF. War der Sommer 2026 ein außergewöhnliches Wetterereignis oder erleben wir gerade unsere Klimazukunft? Lassen sich Wetter und Klima überhaupt klar voneinander trennen? Welche Kipppunkte drohen und was passiert, wenn sie überschritten werden? Außerdem geht es um die Fragen: Was müssen wir jetzt tun? Welche Verantwortung tragen Individuum, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik? Lassen sich Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Interessen zusammenbringen? Welche Rolle spielen Lobbyismus, Medien und gezielt geschürte Zweifel an der Klimawissenschaft? Dabei ist vieles von dem, was wir heute diskutieren, schon seit Jahrzehnten bekannt. Warum kommen wir trotzdem so schwer ins Handeln? Wenn weder naiver Optimismus noch fatalistischer Pessimismus weiterhelfen, welche Handlungsmöglichkeiten haben wir noch, um das Schlimmste abzuwenden? Ist Özden Terli mit all dem, was er weiß, noch zuversichtlich? Özden Terli hat nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagen-Elektroniker sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und anschließend Meteorologie in Berlin studiert. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Umweltmedienpreis ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert. Seit 2013 arbeitet er in der Wetterredaktion des ZDF.
Arbeit neu denken

Arbeit neu denken

2026-07-2001:03:53

In der m.next Podcast-Folge mit Wolf Lotter geht es um Fragen wie: Was unterscheidet die Industriegesellschaft von der Wissensgesellschaft und welche Rolle spielt dabei die Informationsgesellschaft? Worin liegt der eigentliche Kern menschlicher Wissensarbeit? Welche Aufgaben werden künftig Menschen übernehmen, welche die Künstliche Intelligenz? Liegt unsere Chance der KI-Nutzung vielleicht gar nicht darin, weniger zu arbeiten, sondern menschlicher: also mehr Zeit für das zu haben, was nur Menschen können? Außerdem spricht Detlef Altenbeck mit Wolf Lotter darüber, warum gute Führung Spielräume schafft, Kontrollverlust und Unsicherheit aushält und die Fähigkeit fördert, gemeinsam zu improvisieren. Gute Führung macht Unterschiedlichkeit produktiv, ohne dass sie durch Prozessoptimierung und Standardisierung verloren geht. Doch wie führt man Menschen so, dass sie nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern ihre ganze Persönlichkeit einbringen können, Verantwortung übernehmen und nicht zu austauschbaren Rädchen im System werden? Während früher die Frage lautete: „Wie produzieren wir mehr?“, müsste sie heute eher heißen: „Wie schaffen wir mehr Wertschöpfung?“ Wenn es künftig weniger um Effizienz als um Exzellenz geht, wie misst und entlohnt man Arbeit dann gerecht? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Wolf Lotter im m.next Podcast „Arbeit neu denken“. Wolf Lotter ist Wirtschaftsjournalist, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brand eins und einer der profiliertesten deutschsprachigen Autoren zur Zukunft der Arbeit. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den kulturellen Voraussetzungen von Innovation und Produktivität sowie mit dem Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und dessen Folgen für Unternehmen, Organisationen und Führung.
In dieser Folge des m.next Podcast geht es um Emotionen, Empathie, Macht, Zusammenarbeit und Führung und um die Frage, welche Rolle der Mensch in einer technologisierten Welt spielt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was bedeutet empathische Führung? Verliert man Einfühlungsvermögen mit wachsender Verantwortung? Welchen Wert hat Empathie für Unternehmen heute? Warum fällt es vielen Menschen schwer, Emotionen im Arbeitskontext zuzulassen? Ist das, was wir als Chaos erleben, vielleicht notwendige Reibung? Ist eine Kernkompetenz von Führung die Kunst, Spannungen auszuhalten statt sie zu kontrollieren? Und kann Künstliche Intelligenz helfen, Führung wieder attraktiver zu machen? Ein Gespräch über Verantwortung, Improvisation und die Frage, ob wir wieder lernen müssen, menschlicher zu werden.
In dieser Podcast-Folge spricht Thomas M. Fischer über die aktuelle Lage des Klimawandels. Vor allem im Hinblick auf unsere Verantwortung, den kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Was soll der Einzelne, was sollen Unternehmen und die Politik jetzt tun? Wie begegnet er Kritikern, die der Ansicht sind, Deutschland übertreibe es mit der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz und gefährde die wirtschaftliche Entwicklung des Landes? Im Gespräch geht es auch um eine grundsätzliche Perspektive: Sollten wir weniger in Rettungsszenarien als in Zukunftsbildern denken? Wo können und wollen wir hin? Unterschätzen wir das Potenzial von Technologie und menschlicher Vorstellungs- und Erfindungskraft? Müssen wir Wachstum neu denken? Thomas M. Fischer ist Unternehmer, Managementberater, Mitglied in Beiräten und Aufsichtsräten sowie Keynote-Speaker. In seinem Buch „Zukunft verpflichtet. Modernes Unternehmertum für ein lebenswertes Land“ beschäftigt er sich mit der Frage, wie wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung zusammengebracht werden können.
In dieser m.next Podcast-Folge mit dem Philosophen Markus Gabriel geht es um Moral und die Verantwortung wirtschaftlichen Handelns. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Moral für viele Menschen heute ein Reizwort ist. „Du bist immer so moralisch“ ist meist vorwurfsvoll, selten anerkennend gemeint. Und doch können wir auf moralische Orientierung nicht verzichten. Aber wann kippt Moral ins Moralisieren? Und was heißt es überhaupt, moralisch zu handeln? Gabriel spricht über universelle moralische Tatsachen, die Antworten darauf geben, was wir tun sollten und was moralisch richtig oder falsch ist. Sie existieren auf Basis unseres gemeinsamen Menschseins und gelten allgemein und objektiv, unabhängig von individuellen Meinungen oder Prägungen. Moralische Neutralität ist nicht möglich, so Gabriel. Gabriel fordert einen „ethischen Kapitalismus“, eine moralische, humane Marktwirtschaft, die nicht auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist. Kann das realistisch sein? Diskutiert wird das Modell des Grünen Wachstums und die Grenzen zwischen ökonomischen Anforderungen und moralischer Verantwortung, etwa mit Blick auf Klimawandel, Wettbewerbsdruck und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Überfordern sich Unternehmen, wenn sie öffentlich Haltung zu politischen oder gesellschaftlichen Fragen zeigen, oder kann das sogar ein wirtschaftlicher Vorteil sein? Welche Rolle kommt Unternehmen für die Stabilität von Demokratie und Gesellschaft zu? Ist Zuversicht eine moralische Pflicht? Markus Gabriel zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Philosophen der Gegenwart. Mit nur 29 Jahren wurde er zum jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands berufen. Heute ist er Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn sowie Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. In seinen Büchern, unter anderem „Moralische Tatsachen, Gutes tun – Wie der ethische Kapitalismus die Demokratie retten kann“ und „Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten“ beschäftigt er sich seit Jahren mit Fragen der Moral.
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