Der "Österreich-Aufschlag"
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Lebensmittel und Drogerieartikel kosten in Österreich deutlich mehr als im häufigsten Referenzmarkt Deutschland. Im Schnitt um rund ein Viertel, bei manchen Produkten ist es sogar doppelt so viel. Der Grund sind territoriale Lieferbeschränkunge: Internationale Hersteller verlangen von ihren österreichischen Handelspartnern deutlich höhere Großhandelspreise als in großen Nachbarländern. Die Bundesregierung fordert nun gemeinsam mit anderen betroffenen EU-Staaten, dass Brüssel diese Preisdifferenzierung verbietet. Aber die Fronten sind verhärtet: Während der Handel auf faire Wettbewerbsbedingungen pocht, warnt die Lebensmittelindustrie vor Billigimporten und Arbeitsplatzverlusten. "Help" beleuchtet, wie der Österreich Aufschlag funktioniert, wer davon profitiert und was Konsumentinnen und Konsumenten selbst gegen die hohen Lebensmittelpreise tun könnten.
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