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Hitman 2 Xbox One Test

Hitman 2 Xbox One Test

Update: 2018-12-07
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Description

Publisher wechselt, alter Held
Und täglich grüßt das Murmeltier, oder eher Agent 47. Hitman 2 ist nicht dafür gemacht es einmal zu spielen, sondern mehrere Male. Beim ersten Mal spielen hat man noch begrenze Möglichkeiten, aber schließt man die zahlreichen Herausforderungen ab oder deckt die verteilten Story Missionen auf, so steigt das Level der jeweiligen Mission und man schaltet für den nächsten Anlauf neue Ausrüstung frei, Kostüme oder Einstiegspunkte. Ist schon witzig anzusehen wie wir auf einer Rennstrecke als Maskottchen rumlaufen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten zeichnet Hitman 2 aus und der Fokus liegt natürlich bei Stealth. Wir haben zwar auch große Kaliber zur Auswahl, aber in direkten Feuergefechten haben wir die Unterhand wegen der schieren Überzahl an NPCs, außer man nutzt die recht dumme KI manchmal aus und lockt die NPCs nach und nach an die gleiche Stelle und schaltet sie aus. Bis auf die KI ist das Gameplay also top, nicht top sind die Sequenzen zwischen den Missionen: Standbilder. Das bisschen Story was uns erzählt wird durch steife und langweilige Standbilder rübergebracht, schade eigentlich, denn die Briefings zu den Missionen sind wiederum animiert und gut gemacht. Abschließend kann ich aber sagen, dass mir Hitman 2 viel Spaß bereitet hat. Aber wer weiß, vielleicht schreibt das hier gerade auch Agent 47 😉
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In Channel
This War of Mine Switch Test
Als Anti-Kriegssimulation hat sich This War of Mine ja schon einen Namen gemacht, jetzt erscheint die Complete Edition auch für die Switch. Ziel dieses Spiels ist es eigentlich nur, den Krieg mit seinen Überlebenden zu überstehen. Dabei hat es viele Survival-Elemente, denn unsere Gruppe muss essen, schlafen, Wunden versorgen, Medikamente gegen Krankheiten einnehmen und auch für Wärme im Winter sorgen, das alles in einer vom Krieg zerstörten Behausung. Unsere Überlebenden müssen dafür nicht nur das Haus durchsuchen, sondern auch nachts andere Orte plündern, da schnell alles leer gesammelt wurde. Das kann sehr gefährlich werden, denn es gibt auch Menschen, die einem nicht wohl gesonnen sind oder die gar ihre Behausung verteidigen. Da sterben unsere Leute schneller als uns lieb ist, wenn sie nicht selbst Waffen dabei haben, die gilt es aber erst zu craften und dafür brauchen wir erst Teile. Die ganten Sammel- und Crafting-Mechaniken machen unheimlich süchtig und die deprimierende Atmosphäre, welche sich wirklich wie Krieg anfühlt unterstützt das Spielgefühl. Nicht selten kommen gerade am Anfang Frustmomente auf, wenn unsere Überlebenden sterben oder einfach die Gruppe verlassen, man kann aber jederzeit neu starten und auch mit anderen Charakteren, welche alle besondere Fähigkeiten und Eigenarten haben. Oft müssen wir moralische Entscheidungen treffen, welche Auswirkungen auf die Moral der Gruppe haben können. Für die Switch bekommen wir das Komplettpaket mit allen bisher erschienen Addons. Eine Touchfunktion gibt es leider nicht, aber das wäre auch etwas fummelig auf dem kleinen Display gewesen. Wer This War of Mine noch nicht gespielt hat, sollte es unbedingt nachholen.
Kingdom Two Crowns PS4 Test
Ein Königreich für ein König … gut der König sind wir aber wo ist das Königreich? Das müssen wir uns in Kingdom Two Crowns erstmal erbauen, alleine oder auch mit einem zweiten König als Koop Partner. Wie? Mit einer Taste! Rumrennen, Kisten mit Münzen finden, damit dann die ersten Gebäude bauen, unseren Bewohnern Jobs zuweisen und immer weiter ausbauen sodass wir nachts dem Angriff der Gier gewachsen sind. Dann geht die Sonne wieder auf und es geht von vorne los. An sich simples und einfaches Gameplay, allerdings zu simpel an manchen Stellen. Den Bewohnern kann man keine klaren und genauen Anweisungen geben und sie handeln dadurch leider manchmal etwas doof und sterben im schlimmsten Fall sogar. Für uns nicht nur ein emotionaler Verlust, sondern er könnte schlimmsten Fall auch zum Game Over führen. Und dann kommt noch der Jahreszeitenwechsel. Hört sich ja erstmal gut und realistisch an, aber spielerisch schon schwer. Im Winter können wir nicht mehr jagen gehen, unser Getreide wächst nicht mehr, unser Reittier kann sich im Gras nicht mehr erholen … da hätte ich lieber eine Wahl gehabt für welchen Schwierigkeitsgrad ich mich entscheide, denn das ist nicht ohne. Story? Die wurde auch ausgelassen. Wenn wir eine neue Insel betreten, sehen wir einen Geist der uns die Richtung zeigt und das wars. Warum sind wir alleine? Was ist es das uns angreift und warum? Gibt’s was Positives? Ja! Der Pixel Sidescroller sieht einfach nur schön aus, der Soundtrack ist auch sehr passend und das Spiel fesselt, auch wenn es hier und da einfach nur anstrengend ist.

Kingdom Two Crowns PS4 Test

2019-01-1100:12:21

Luigi's Mansion 3DS Test
Ich selbst hatte nie einen Gamecube oder ein N64, daher gingen mir im Verlauf meiner Kindheit einige Perlen aus dem Hause Nintendo abhanden. Deshalb bin ich froh, dass einige dieser Spiele es auf den 3DS geschafft haben, wie Luigi’s Mansion. Ein Titel, der mir im Vorfeld überhaupt nichts gesagt hat, denn Luigi kommt genau wie alle anderen Charaktere aus dem Mario Universum immer etwas kurz. Und ich muss sagen, es funktioniert super auch mal dem Bruder unseres Lieblings-Italieners das Rampenlicht zu überlassen. Oder wie in diesem Fall, das Taschenlampen-Licht. Nachdem Luigi und Mario eine Villa gewonnen haben, geht Luigis geliebter Bruder genau dort verschollen und so muss Luigi den Helden spielen und seinem Bruder zuhilfe kommen. Das Ganze hat natürlich einen Haken, denn die Villa ist voll mit Geistern. So macht sich der leicht verängstigte Luigi auf mit Taschenlampe und Staubsauger bewaffnet und sucht nach seinem Bruder. Die Geschichte ist simpel, aber super putzig. Obwohl ich häufig Mario Spiele etwas zu albern finde, ist Luigis Mansion ein guter Mix aus Humor mit leichtem Gruselunterton. Natürlich ist es nicht wirklich gruselig, aber die Darstellung der Geister bis hin zu den kleinen Mause-Geistern trägt super zum Setting bei. Generell entdeckt man an allen Ecken und Enden kleine Details, die einem von der Darstellung überzeugen, wie Luigi selbst, der fröhlich zur Melodie summt oder nach seinem Bruder ruft, wenn man den richtigen Knopf drückt. Der Soundtrack unterstreicht nochmal das quirlige Spiel, von der albernen Sprache des Verrückten Professors I. Gidd oder der verzerrten Lache der Geister. Dabei ist das Spielprinzip sehr simpel gehalten: In jedem Raum der Villa sind Geister versteckt, die wir einsaugen und sammeln müssen. Wenn der Raum leer ist, bekommen wir einen Schlüssel und gehen zum nächsten Raum. Es gibt aber Unterschiede zwischen den Geistern. Es gibt reguläre Geister in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und es gibt sogenannte Gemäldegeister, die wir nur nach Erledigung gewisser Aufgaben einsaugen können. Letztere können auch Bossgeister sein, die etwas schwieriger einzufangen sind, aber vom Schwierigkeitsgrad sind sie alle machbar. Die verschiedenen Räume beinhalten immer kleine Verstecke, die Herzen, Geld oder eben auch Geister beherbergen. Also ist es sinnvoll hier und da mal zu rütteln und Schubladen zu öffnen. Generell finde ich die Darstellung der einzelnen Räume, die alle einem anderen Zweck dienen und entsprechend Namen haben, sehr kreativ und abwechslungsreich mit Hindernissen und kleineren Rätseln. Generell ist das Spiel nicht super anspruchsvoll, aber an manchen Stellen muss man schon mal überlegen, wie man den Gemäldegeist nun triggern soll, damit man ihn einfangen kann. Und dann gibt es dafür sogar noch eine Hilfestellung in Form eines Gameboys, der euch Hinweise darauf gibt, was die Herzen der Geister so bewegt. Luigis Mansion ist eines der besseren Spiele für den 3DS im Jahr 2018, auch wenn es nur ein Remake ist, kann ich es wärmstens empfehlen, denn ich hatte wirklich viel Spaß mit dieser kleinen Perle.

Luigi's Mansion 3DS Test

2019-01-0300:15:45

Wer weiss denn sowas? Switch Test
Die ARD Show: "Wer weiss denn sowas?" erfreut sich großer Beliebtheit. Kommentiert von Kai Pflaume und den Ratefüchsen Bernhard Hoecker und Elton ist das Show Prinzip durchaus interessant gestaltet und lädt natürlich zum mitraten ein. Das Videospiel zum Quiz ist durchaus interessant gestaltet. Denn egal ob wir mit 1-4 Spielern unterwegs sind, wir können sofort mitraten. Denn bei einem 4-Spieler-Game ersetzt man die bekannten Teamkollegen einfach durch den Mitspieler. Beim klassischen Spiel mit 1-2 Spielern unterstützen uns Hoecker sowie Elton manchmal mehr aber auch oft weniger sinnvoll. Toll finde ich, dass wenn man die Antworten auswählt, diese noch nicht automatisch eingeloggt sind und die beiden Teamkameraden ab und an auf die Frage abgezielten Spruch sagen. Doch wenn die Hilfe dann so aussieht, dass alle 4 Antwortmöglichkeiten ausgeschlossen werden, ist dieses natürlich weniger hilfreich. Grafisch erkennt man die Show auf jedenfall alleine durch die Kamerafahrten wieder, dennoch sind die Charaktere insbesonders die Lippenbewegungen eher schlecht. Hier hätte man sich durchaus noch mehr Mühe geben können die Prominenten besser ins Licht zu bringen. Inbegriffen sind 30 Shows mit 390 Fragen, die exakt eine gleiche Abfolge haben. Das bedeutet, dass jede Frage chronologisch hintereinander weg gestellt wird. Sollte man also 30 Shows gespielt haben, beginnt man von vorne und weiß vermutlich noch die Antworten der besonderen Fragen. Dennoch finde ich "Wer weiss denn sowas?" durchaus interessant in einer kleinen sowie größeren Runde zu spielen, denn die Fragen sind durchaus interessant und werden mit den schönen Erklärvideos gut wiedergegeben.
Achtung! Cthulhu Tactics PS4 Test
Cthulhu Tactics ist vom Gameplay her vergleichbar mit XCOM, wir haben taktische Rundenkämpfe, in denen es sehr wichtig ist auf die Positionierung der Charaktere und Deckung zu achten. Das Ganze wurde ins Lovecraft Universum gepackt, in dem Licht und Schatten eine große Rolle spielen. Wenn wir Gegner entdecken, sie aber zunächst zu weit weg sind, erscheinen sie uns nur als Schemen und wir kennen ihre genaue Klasse nicht. Zudem treffen wir sie schlechter und sie machen mehr Schaden, daher ist es wichtig, die Sichtkegel unserer vier Charaktere immer auf die Gegner auszurichten um diese dann aufzudecken. Jeder der vier Charaktere hat eigene Stärken und Schwächen und einen eigenen Talentbaum, bei dem man ihn noch auf drei unterschiedliche Arten spezialisieren kann. Leider waren das auch schon die Vorzüge des Spiels. Es gibt kaum Story und diese wird dann in einer kurzen Missionsbeschreibung abgehandelt. Die Missionen sind Schlauchlevel, die nicht zum Erkunden einladen, da man sich eigentlich nur von Kampf zu Kampf hangelt. Loot gibt es auch nur in Form von Missionsbelohnungen und bei den gegnertypen hätten ein paar mehr sehr gutgetan, denn es gibt nur sehr wenig verschiedene, weswegen fast jeder Kampf gleich abläuft. Wirklich schwer sind diese dann allerdings auch nicht. Eigentlich schade, denn das Spiel hat doch Potenzial, welches aber irgendwie durch die Linearität und wenig Abwechslung verschenkt wirkt
Distrust PS4 Test
Inspiriert von John Carpenters 'Das Ding aus einer anderen Welt'? Das muss ich zocken. Denn wer mich kennt weiß auch welche Meinung ich zu dem Film habe. Ich halte mich kurz: Keinen anderen Film habe ich so oft gesehen, und meinen Nickname habe ich auch nicht zufällig nach R.J. gewählt. Nachdem es ja schon eine Quasi-Fortsetzung zum Film als Spiel für PC und PS2 gab kommt nun eine eigene Variante mit „Distrust“ auf die PS4. Natürlich ist das Spiel nur inspiriert und kein offizielles The Thing Spinoff. Sebastian hat das Spiel ja schon für den PC getestet und ich muss sagen, dass ich ihm in vielen Punkten zustimme. Das Spiel wurde gut auf die PS4 portiert und macht auch hier eine Menge Spaß. Wie schon bei vielen anderen Spielen ist aber auch hier wieder einmal die Schrift sehr gewöhnungsbedürftig. Man sitzt bei einer Konsole nun einmal im Normalfall weiter weg vom Monitor/TV als bei einem PC. Ansonsten ist die Grafik OK, aber nicht wirklich weltbewegend. Sehr schön funktioniert die Steuerung mit dem Joypad. Wirklich gut ist hier der Soundtrack, der wirklich für eine tolle Stimmung sorgt. Überleben in der Kälte, und das mit Aliens im Nacken ist halt kein Zuckerschlecken. Nach wie vor sucht man nach überlebenswichtigen Dingen und ärgert sich dann über Items die man im letzten Spiel benötigt hätte und die jetzt unnötig sind. Bei diesem Spiel ist es dafür gut, dass es ein Tutorial gibt, und 2 Schwierigkeitsgrade. Sehr cool ist auch, dass man hier immer neue Maps generiert bekommt. So hat man auch über längere Zeit Spaß am Spiel. Da ein Durchgang nicht sehr lange dauert ist das ein Faktor der dazu führt, dass man es öfter probiert. Wer ein Fan von Carpenters Klassiker ist wird mit diesem Spiel sicher seine Freude haben, und alle anderen werden bei dem Preis-Leistungsverhältnis auch nicht enttäuscht sein.

Distrust PS4 Test

2018-12-2100:11:33

Ride 3 PS4 Test
Die Modelle sehen toll aus und es gibt jede Menge Bikes die einem zur Verfügung stehen. Ebenso gibt es eine Vielzahl an Strecken durch die man mit den unterschiedlichen PS-Monster heizen darf. Am schönsten sind die Strecken die der Realität nachempfunden sind und nicht eine Rundstrecke abbilden. Laguna Seca mit der CorkScrew Corner ist zwar cool, aber die Strecke um den Garda See ist dann doch um einiges netter. Wie schon bei MotoGP 18 ist die Fahrphysik wirklich gut gelungen. Zum Glück gibt es auch wieder die Möglichkeit die Schwierigkeit anzupassen, denn nicht jeder will wirklich extrem Simulationslastig fahren. Leider ist es aber in den einzelnen Klassen und Gruppen oft nicht so wirklich erkennbar warum man gewonnen oder verloren hat. Zu unterschiedlich ist hier die Gegner KI und das Balancing, und das, obwohl nichts verändert wurde. Es scheint auch so als ob die angegebenen Leistungspunkte oft keine Relevanz haben. Diese kann man zwar durch Tunen erhöhen aber nicht immer führen sie zu dem was man sich erhofft hat. Sehr nett ist die Möglichkeit die Bikes auch ein bisschen zu personalisieren mit anderen Rückspiegeln, Gabeln oder auch dem Editor für die Lackierung. Bei diesem ist wie bei GT auch die Community ein wichtiger Bestandteil. Kaum auf den Markt gab es z.B. schon Lackierungen in so gut wie allen MotoGP Varianten. Auch der Multiplayer macht Spaß, fehlen ihm doch zum Glück die Anfangsprobleme die es bei MotoGP 18 gab. Warum man aber die Ladezeiten nicht in den Griff bekommt verstehe ich nicht ganz. Und der Verantwortliche für das Entfernen des Splitscreen-Koop-Modus sollte am besten seinen Hut nehmen. Insgesamt wurde mit Ride 3 jetzt sicher das Rad nicht neu erfunden, es ist aber für Motorrad-Fans auf alle Fälle ein gutes, abwechslungsreiches Spiel um eben nicht immer nur auf MotoGP Rennstrecken virtuell Gas zu geben.

Ride 3 PS4 Test

2018-12-2100:16:15

Marvel's Spider-Man: Revierkämpfe DLC PS4 Test
Die zweite Erweiterung zu Marvel's Spider-Man ist hier und wir alle haben uns gefragt wie es nach dem Cliffhanger aus Teil 1 weitergeht. Nun, darauf haben wir leider noch keine Antwort bekommen. Eigentlich wird in „Revierkämpfe“ bis auf eine Info zu Beginn auch nicht viel darüber erwähnt oder weitergeführt. Alles dreht sich um Hammerhead und den Kampf der Mafiafamilien. Und natürlich gibt es für die Familie Vorteile, wenn man Sable Technologie sein eigen nennen kann. Zu viel möchte ich natürlich nicht erwähnen damit ich niemanden spoilere, aber es gibt einen Bosskampf. Und es gibt wieder einen Cliffhanger. Hoffentlich werden im 3. DLC alle Fragen beantwortet. Wie schon im ersten DLC gibt es neue Screwball Herausforderungen und es können wieder neue Kostüme erspielt werden. Trotzdem ist die Präsentation sehr lasch, denn eigentlich hetzt man Storygetrieben immer nur von Kampf zu Kampf bis man dem Endboss gegenübersteht. Die Kämpfe sind aber diesmal schon herausfordernder. Es gibt zwar auch wieder eine Schleichmission mit dem Spiderbot und einen neuen Gegnertyp, aber insgesamt wirkt diese Episode liebloser als „Der Raubüberfall“. Und wie schon der erste Zusatz, ist auch dieser nur als eben dieser auf einer eigenen Map dargestellt. Macht es daher noch immer Spaß mit Spidey durch die Lüfte zu schwingen? Ja, das macht es. Aber jetzt muss von Insomniac mit dem 3. DLC dann die Geschichte rund um "Die Stadt, die niemals schläft" auch ohne Wenn und Aber ordentlich zu Ende erzählt werden. Inklusive einer Auflösung der Cliffhanger, und vor allem ohne einen Neuen.

Ticket to Ride PS4 Test

2018-12-1400:12:29

Overkill's The Walking Dead PC Test
Bei den ganzen Neuerscheinungen von Titeln, die das ganze Jahr über auf dem Markt erscheinen gehen leider einige unter. Deshalb wurde ich erst auf der Gamescom auf das Spiel aufmerksam. Zum Glück muss ich sagen, denn als Online-Koop-Spieler ist dieses Game genau mein Ding. Zusammen mit seinen Kumpels Zombies metzeln und looten, was gibt es schöneres? Der Titel lehnt sich an die Comic Reihe an, die mir persönlich leider nicht bekannt ist und ich deshalb keine Vergleiche ziehen kann. Das Spiel bietet eine persönliche Story der Charaktere, die man sich in den einzelenen Episoden durch Fundstücke erarbeitet. Jeder von den zu Beginn vier Persönlichkeiten, hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die sich auch auf die Auswahl der Waffen auswirkt, wobei jede von jedem genutzt werden kann, nur mit unterschiedlichen Boni. Das Spiel hatte mir zu Beginn einen anderen Eindruck vermittelt, als er es am Ende ist. Das Game entwickelt sich, lässt an einigen Stellen aber den Spieler hinter sich, was schade ist, da es so viele gute Ideen hat, die für sich genommen nicht neu aber gut umgesetzt sind. So können auf den Missionen neue Arbeiter gefunden werden, die unterschiedlich eingesetzt werden können und über "Missionen-Tage" arbeiten. Man ist zwar auf "Randoms" angwiesen, da das Spiel selbst keine Kollegen NPCs zur Verfügung stellt, aber wenn die nicht konform spielen, dann wird meist geschlossen abgestimmt.
Let´s go Pokémon Switch Test
Pokémon Let´s Go ist das perfekte Spiel für sowohl Neulinge, als auch Fans der ersten Stunde, denn der erste Teil der Reihe für die Switch ist gleichzeitig ein Remake der allerersten Generation. Dabei macht es optisch natürlich einiges her, denn die Switch ist ja wesentlich leistungsstärker als zuletzt der 3DS. Von Anfang an fühlt man sich heimisch, wenn man das Original damals gespielt hat und man wird viele Gegenden und Personen wiedererkennen. Die Spielmechanik wurde allerdings relativ stark verändert, so fängt man wilde Pokémon jetzt indem man nicht gegen sie kämpft, sondern wirklich einen Ball auf sie wirft. Dafür können wir entweder einen Joy-Con oder den gleichzeitig erschienenen Pokéball Plus Controller verwenden. Leider ist bei beiden die Wurftechnik nicht wirklich genau und es kommt immer wieder vor, dass man nach rechts werfen will, aber der Ball nach links fliegt. Die Mechanik funktioniert wie in Pokémon Go, um das Pokémon ist ein Kreis, der kleiner wird und je mittiger wir treffen desto besser. In diesem Fall bekommt unser Team mehr Erfahrung je besser wir werfen. Auch für riesige Pokémon bekommen wir mehr Erfahrung, diese sind auf der Map sogar ersichtlich, da sie rot schimmern. Es gibt generell keine zufallskämpfe im Gras mehr, wir sehen jetzt jedes einzelne Pokémon auf der Karte und können es auch ignorieren. Alles in allem ist das Spiel im Vergleich zu klassischen Teilen sehr einfach, wir müssen eigentlich nie den weg suchen, weil uns jemand dorthin führt, wo es weitergeht, die Arenen sind einfacher und auch das Durchqueren von Höhlen, da wir ja jetzt alle wilden Pokémon sehen und ausweichen können. Lediglich die Trainerkämpfe fordern uns. Dafür sieht es aber einfach wunderschön aus und es macht unheimlich Spaß möglichst viele Monsterchen zu sammeln. Echt Fans kommen eh nicht um den ersten Switch-Teil herum und Neulinge finden hier einen guten Einstieg in die Welt der Pokémon.
Fallout 76 PS4 Test
Ich habe versucht, mich nicht von den negativen Meinungen zu Fallout 76 im Vorfeld beeinflussen zu lassen und habe mich ganz neutral an den Online-Teil der Reihe gesetzt. Wir starten als Pionier aus Vaul 76, welche als erst nach dem Fallout rauskommen und die Welt, diesmal in West Virgina, neu besiedeln sollen. Vom Spielerischen erinnert es von der Charaktererstellung an sehr stark an Fallout 4, sobald wir in die offene Welt kommen merken wir, dass sie im Vergleich recht wenig vom Fallout betroffen scheint und es sehr viel Natur gibt, das sieht wirklich nett aus, die Grafik ist generell hübsch anzusehen. Im Laufe des Spiels fällt allerdings vermehrt auf, dass die Welt doch recht leblos ist, auch durch fehlende NPCs. Die Story wird durch Audiologs erzählt, welchen man nicht immer mit voller Aufmerksamkeit folgt, wenn man beispielsweise kämpft. Dadurch geht leider ein großer Teil des Fallout-Feelings verloren. Wo dieses Feeling jedoch wiederkommt ist beim schlichten Erkunden und Looten. Es macht nach wie vor Spaß jeden Winkel zu erkunden und man kann wirklich alles gebrauchen, da man Gegenstände verwerten kann und sie wie schon in Teil 4 zum Crafting verwenden kann. Diesmal haben wir ein mobiles Lager, welches wir versetzen können, was ich recht angenehm fand. Ich habe oft alleine gespielt und empfand es nicht als unangenehm, man trifft ab und zu auf Fremde, welche meistens aber nur kurz winken oder eine event-Quest mit einem erledigen, dann trennen sich die Wege wieder. Am meisten Spaß macht das Spiel aber mit Freunden, gemeinsam zu Leveln und Questen ist halt einer der Vorteile eines Online-Fallouts. Leider muss ich zum Abschluss aber auch noch erwähnen, dass das Spiel technisch wirklich sehr verbuggt ist. Ich habe es auf der normalen PS4 gespielt und diese ruckelte mitunter stark und das Spiel stürzte auch ab und zu ab, das beeinträchtigt leider doch sehr das Spielgefühl und muss Punktabzug geben. Wenn man davon einmal absieht erwischte ich mich aber oft dabei, dass ich doch viel Spaß hatte erneut ins Fallout-Universum einzutauchen.

Fallout 76 PS4 Test

2018-12-0200:21:47

Taiko no Tatsujin: Drum Session! PS4 Test
Nachdem ich in Japan schon das Original spielen konnte, war ich richtig gehyped bei der Ankündigung des ersten Ablegers im westlichen Raum. Selbst meine Team-Kollegen von Gamefeature habe ich mit dem Trommelspiel auf der Gamescom angesteckt. Doch mit der Ankündigung folgte auch gleich der Frust. Für die Switch-Version gibt es ein Bundle mit Trommel, jedoch nicht für die PS4 Version. Warum sollte man ein Trommelspiel ohne Trommel veröffentlichen? Das machte für mich irgendwie wenig Sinn, denn ohne den Controller macht es nur halb so viel Spaß. Also habe ich mich schlau gemacht und eine Third-Party-Trommel aus Asien bestellt, die tatsächlich problemlos auf der PS4 mit dem Spiel funktioniert. Das war auch mein größter Kritikpunkt, auch wenn ich sagen muss, dass man das Spiel auch mit dem Controller genießen kann und es vielleicht gerade für Einsteiger die bessere Option ist. Denn das Spiel ist wirklich schwer und man muss ein gutes Rhytmusgefühl haben um die Songs vollends zu schaffen. Begeistert war ich dabei vor allem von der Songauswahl, die wirklich klasse ist. Dabei muss ich gleich vorweg sagen, wer keine japanische Musik mag, sollte hier die Finger von lassen, denn man bekommt eben genau das. Neben klassischen Stücken bekommt man einiges an bekannten Anime-Songs geboten, wie die Titelmelodie von Attack on Titan oder die japanische Version von „Let it Go“ aus Frozen. Meine persönlichen Highlights waren jedoch „Gimme Chocolate“ von Baby Metal und der Internethit „Pen-Pinapple-Apple-Pen“ von Pikotaro. Doch die große Herausforderung und das was am meisten Spaß macht, ist gegen andere Spieler zu spielen. Das können wir tatsächlich in Form von Ranglisten, wo wir gegen Geisterspieler, also aufgezeichneten Spielen anderer Spieler, online antreten können. Je häufiger wir gegen die anderen Spieler gewinnen, desto höher steigen wir im Rang, können aber auch Punkte durch Niederlagen verlieren. Und damit unser Avatar, eine Taikotrommel, auch aus der Masse heraussticht, können wir jede Menge Accessoires und Kostüme freischalten um sie zu schmücken. Und ich rede hier wirklich von Unmengen an Accessoires. Toll fand ich auch die optische Aufmachung des Spiels, denn es ist bunt und untermalt die Musik passgenau, wie man es von einem japanischen Tempelfest erwarten würde mit viel Feuerwerk und Tamtam. Ich finde das Spiel einfach klasse und es ist sicherlich gerade etwas auch für Kinder, als auch schlagfertige Erwachsene, aber besonders für Japanfans, wie ich es einer bin. Dennoch würde ich fast empfehlen aufgrund der fehlenden Trommel, zur Switch Version zu greifen, auch wenn ich persönlich die Songauswahl der PS4 Version besser finde.
The Ballad Singer PC Vorschau
Mein erstes Abenteuer in die Welt der westlichen Visual Novels wurde im Vorfeld mit vielen Features angepriesen: 40 verschiedene Enden, RPG-Elemente und ein bisschen Erotik. Klar, dass ich gleich Feuer und Flamme war und mir ein aufregendes Erlebnis erhofft hatte. Die Geschichte ist sehr simpel und nach klassischer Fantasy-Manier. Wir haben vier Charaktere, deren Geschichten innerhalb der Story verwoben sind. Es geht um Machtsucht, Rebellion und auch Liebe, also alles, was man braucht für eine gute Geschichte. Ich empfand sie zwar spannend und interessant, aber doch etwas zu Groschenroman-mäßig für meinen Geschmack. Von Elfen bis hin zu Drachen und bösartigen Magiern ist alles klischeehafte vertreten, nur, dass die magischen Wesen alle von experimentierfreudigen Magiern erschaffen wurden in dieser Welt. Ansonsten habe ich nichts gelesen, was es noch nicht gibt. Aber die Geschichte ist ja noch nicht fertig und so hoffe ich auf mehr Inhalt, wenn The Ballad Singer aus dem Early Access raus ist. Schleierhaft ist mir aber bis Dato noch der RPG-Inhalt. Jede spielbare Figur hat zwar eine Klasse und verschiedene Stats, aber bislang konnte ich diese im Spiel nicht verbessern. Man kann zwar auch Gegenstände in Dungeons bekommen, aber welchen Einfluss sie auf das Spiel haben ist mir auch schleierhaft. Immerhin ist es eine Visual Novel, also sind diese Gegenstände etc. nur optionale Gesprächs- oder Handlungsoptionen, die man zu bestimmten Zeitpunkten benutzen kann, aber halt nicht immer. Dennoch muss ich unbedingt das tolle Artwork betonen, denn das hat mich wirklich überrascht. Es erinnert mich an mein Lieblings-Kartenspiel Blue Moon, der vom Fantasy-Stil sehr ähnlich ist. Man versucht die Geschichte mit kleinen Animationen und Zwischensequenzen aufzuwerten, was wie ich finde gut gelingt. Auch der Soundtrack ist wunderschön mit teils elfenhaften Klängen, was natürlich super zum Spiel passt. Nur bei der Vertonung gibt es starke qualitative Unterschiede zwischen den Sprechern. Anchoran und Ancelimo, zwei der Hauptcharaktere, hören sich wenig motiviert und überzeugend an in der englischen Fassung, wobei Leon wieder ein sehr hohes Niveau aufweist. Es ist halt eine kleine Produktion und daher kann ich die Einschneidungen in der Qualität verstehen. Was jedoch am meisten bisher angepriesen wurde, sind die vielen Wege, die man in der Story einschlagen kann und die später hinzukommenden 40 Enden. Ich bin gespannt, wie das umgesetzt wird und wie dann auch der Wiederspielwert ausfällt. Bei einigen Storylines, wie bei Ancelimo habe ich die Auswirkungen schon stark gespürt, wobei bei Kämpfen oder Gegenständen, die ich besorgen kann bisher viel zu oft der Tod die einzige Konsequenz war. Das hatte bislang für mich eigentlich weniger den Eindruck von Auswirkungen auf das Spiel. Wenn man jedoch stirbt, kann man mittels „Fates“, oder auch Leben, die Szene nochmal spielen. Die Anzahl dieser wird übrigens durch den Schwierigkeitsgrad bestimmt. Ich bin gespannt auf das Endergebnis und bin zumindest nach meinem Ersteindruck interessiert daran, wie es weiter geht.
LEGO DC Super-Villains PS4 Test
Nachdem LEGO schon mehrere Marvel und DC Spiele veröffentlicht hat dachte man sich wohl wie man das ganze Auffrischen könnte. So kam man scheinbar auf die Idee einmal die Schurken ins Rampenlicht zu stellen. Dass die Geschichte so aufgebaut ist, dass die Schurken eigentlich die Guten werden (zumindest für diese Geschichte), ist natürlich auf Grund des familienfreundlichen Image von Lego keine Überraschung. Das ganze funktioniert aber recht gut, vor allem da man schon zu Beginn den eigenen Schurken/Helden erstellen kann und dieser auch in der Kampagne gespielt wird. Das kennt man sonst nur aus der freien Spielwelt der Lego-Spiele. Sonst ist es mit den Neuerungen auch schon wieder vorbei. Es spielt sich wie die Vorgänger Superhelden-Spiele. Wie die Geschichte ist aber auch hier wieder die freie Spielwelt ein Grund für den langanhaltenden Spielspaß. Leider gibt es neben den altbekannten Spaßgaranten auch wieder die altbekannten Probleme. Abstürze gab es diesmal wenige, dafür gab es Bugs wo manche Ereignisse nicht getriggert wurden und ich das Level neu starten musste. Ebenso bekam mein Mitspieler beim Koop manchmal Trophäen und manchmal nicht. Wie immer also wieder Dinge durch welche man an der Qualitätssicherung zweifelt. Und der schon seit Jahren von vielen gewünschte Online-Koop ist auch noch immer nicht verfügbar. Das ist sehr schade und verwundert doch sehr. Insgesamt kann man mit LEGO DC Super-Villains aber sehr viel Spaß haben. Vor allem wenn man zu zweit spielt und gemeinsam durch die Spielwelt zieht. Für Fans der Lego Spiele ist auch dieses Spiel eine tolle Ergänzung, und für Spieler die neu einsteigen ist es ein gutes Beispiel wie viel Spaß man mit den digitalen Lego-Figuren haben kann.
Déraciné PS4 Test
Déraciné kam für mich wie aus dem Nichts, und dementsprechen hatte ich auch keine bestimmten Erwartungen an das Spiel. Was mir gut gefallen hat ist, dass man einfach in das Spiel eingeführt wird. Es ist nicht wirklich kompliziert dem Gameplay zu folgen. Die Geschichte ist sehr nett erzählt und man bekommt immer mehr über die Hintergründe mit. Es ist interessant die Geschichten der Schülerinnen und Schüler zu entdecken, sowie mit ihnen durch Zeitverschiebung zu kommunizieren. Es gibt also doch Spiele mit Geistern ohne Splatter und Jumpscares, und sie funktionieren auch. Leider ist technisch nicht alles so gut gelungen. Die Grafik ist zwar nett, aber dieses Gebeame wenn man sich fortbewegt, statt gemächlich durch die Räume zu gehen oder auch zu schweben nervt. Man kann sich dadurch zwar schnell fortbewegen, aber das wirkt nicht passend. Auch ist es mir unverständlich warum Move-Controller voraussetzung sind für das Spiel. Das hätte man sicher mit den analogen Sticks des DualShock Controller auch lösen können, immerhin funktioniert es bei anderen Spielen auch gut. Die Aufgaben an sich sind fair und gut gemacht, jedoch wird es gegen Ende des Spiels oft zu einem Hin- und Hergelaufe um von einem Punkt der Aufgabe zum nächsten zu kommen, nur um dann wieder zurück zu gehen usw.. Doch all das macht den Gesamteindruck nicht kaputt. Das Spiel unterhält auf seine eigene Weise und beweist, dass nicht immer nur Geschwindigkeit, Action und Grafikopulenz benötigt werden. Insgesamt ist Déraciné ein angenehmes Spiel und gut geeignet für Spieler die gerne auch einmal ruhige VR Erlebnisse spielen wollen.

Déraciné PS4 Test

2018-11-2000:08:07

Giana Sisters: Twisted Dreams - Owltimate Edition Switch Test
Ich kenne tatsächlich Giana Sisters noch aus Amiga Zeiten und mir liegt immer noch der Soundtrack von Chris Hülsbeck des Klassikers in den Ohren. Vielen Dank auch Chris. Dennoch war Giana Sisters immer die kleine Schwester von Mario, konnte aber auf vielen Plattformen wie auf dem C64, Amiga PC, Dreamcast etc. punkten. Nun folgt Giana Sisters: Twisted Dreams - Owltimate Edition auf die Switch. Nachdem Black Forest Games das Spiel bereits auf PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Nintendo Wii-U und Xbox 360 herausgebracht haben. Die Steuerung ist für die Switch idealerweise auch für unterwegs gut geeignet. Da es ein Jump'n'Run der alten Schule ist, brauchen wir nicht viel zum Gameplay sagen, jedoch mit einem großen Unterschied. Denn wir durchleben in Twisted Dream auf Knopfdruck eine andere Welt unserer Zwillingsschwester. Diese ist eigentlich in der gleichen Welt unterwegs, jedoch in einer Art anderen Dimension. Während bei der einen Schwester alles noch so liebevoll aussieht, so düster sieht es bei der anderen aus. Wir wechseln auf Knopfdruck einfach in die andere Dimension und müssen auch gut zusammenarbeiten, denn auch die Fähigkeiten unserer Heldinnen sind unterschiedlich. So durchstreifen wir Level für Level ohne großen Storyverlauf. Dabei unterstützt uns wieder ein toller Soundtrack und wahrlich schöne detailverliebte Grafiken. Auf Dauer jedoch verliert das Spiel leider seinen Reiz, denn dann werden die Level einfach zu monoton. Dennoch hat mir Twisted Dream besonders auf der Switch sehr viel Spaß bereitet, da es ein ideales Spiel für unterwegs ist.
Leisure Suit Larry - Wet Dreams Don´t Dry PC Test
Er ist wieder da! Der einzig und artige Larry Laffer. Ich muss zugeben mein erstes Larry Spiel, aber nicht mein erstes Point & Click… und ich habe mal wieder gemerkt warum ich sowas nicht oft spiele. Beim Starten des Spiels die erste Hürde, ein Alters-Test, ob wir auch wirklich alt genug sind, da fängt das Grinsen schon an. Und das muss man fast dauerhaft. Es gibt so viele Parodien auf die heutige Zeit und es vermittelt gut wie sich Larry durch seine kleine Zeitreise nun fühlt: Internet, Handys, Influencer, alles Neuland für ihn. Genauso wie seine Stimme: "How I met your Mother"– Fans werden ihn kennen. Das sind dann aber auch schon die einzigen Punkte durch die sich Wet Dreams Don’t Dry abheben, es ist halt ein gutes Point & Click, viel Rumgeklicke, die Hintergründe genau untersuchen (zum Glück kann man sich mit Hilfe der Leertaste alle Interaktions-Punkte anzeigen lassen), immer wieder mal durchprobieren welchen Gegenstand sich womit kombinieren lassen (hier auch die Anmerkungen, dass das Inventar nicht ganz optimal ist wenn man die meiste Zeit zwischen 10 und 18 Gegenständen bei sich hat, etwas fummelig) und was ich leider auch schade fand, dass man sich gerne mal im Spiel verlieren kann. Wir haben ein tolles Smartphone, da hätte man eine Tagebuch-Funktion einbauen können, was alles so passiert ist. Wir haben mehrere kleine Storystränge, das kann manchmal verwirren und dann verliert man gerne mal die Übersicht was eigentlich noch zu erledigen ist. Aber ich denke mal Genre Fans haben da weniger Probleme mit. Nach langer Zeit haben wir also wieder ein gutes Leisure Suite Larry bekommen.
Fallout 76 PS4 Vorschau
Viel hat man im Vorfeld über Fallout 76 gehört, darunter auch sehr viele Kritikpunkte. Nun hatten wir die Möglichkeit, uns in der Beta einmal selbst ein Bild davon zu machen, was uns im neuen Ableger der beliebten Reihe so erwartet. Ja es ist ein reiner Online-Titel und man spielt mit anderen Menschen auf einem Server, dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass ich mit den anderen interagieren muss. Vieles konnte ich allein erledigen und die Menschen, die ich traf waren entweder schnell wieder weg, oder man erledigt kurz zusammen ein paar Gegner. PVP gibt es auch, aber zum einen erst ab Level 5 und zum anderen macht der Gegner wenig Schaden, bis man selbst auch angreift und signalisiert, dass man Interesse am Kampf hat. Rennt man weg und wird trotzdem verfolgt oder getötet, so wird auf den Gegner ein Kopfgeld ausgesetzt und alle anderen Spieler können ihn auf der Karte sehen. Apropos Karte: Die Welt ist wirklich riesig und noch größer als bei Fallout 4. Ähnlich wie im letzten Teil, hat man auch hier die Möglichkeit Ausrüstung und Gebäude zu craften und diesmal ist es sogar wichtiger als noch in Fallout 4. Das Levelsystem funktioniert ähnlich, man wählt beim Level Up ein SPECIAL-Attribut und eine dazu passende Perk-Karte. Diese kann man jedoch beliebig auswechseln, da man nur eine bestimmte Anzahl aktivieren kann. Menschliche NPCs gibt es diesmal leider nicht und wir bekommen Quests lediglich von Robotern oder Holodecks, jeder Mensch, den wir treffen ist ein anderer Spieler. Insgesamt hatte ich trotz der anderen Spieler aber jederzeit das „Fallout-Feeling“, denn das Gameplay und die Umgebung fühlten sich sehr vertraut an und ich hatte nie das Gefühl, dass mich die anderen Spieler stören. Ich bin gespannt, wie das Endgame im fertigen Spiel, welches mehr auf Multiplayer ausgelegt ist sein wird.

Fallout 76 PS4 Vorschau

2018-11-0900:14:11

Skyhill PS4 Test

2018-11-0700:11:58

Assassin's Creed Odyssey Xbox One Test
Für die Assassine … nein wartet, für die Medjai … auch falsch … für Sparta …? Was soll ich groß sagen, Assassins Creed Odyssey ist wieder ein tolles Spiel geworden. Allerdings ist es meiner Meinung nach einfach kein Assassins Creed mehr so wie früher. Damals wo man mehr am Schleichen war, das Ziel suchen, untersuchen und dann eliminieren musste, anschließend den vorher ausgesuchten Fluchtweg nehmen um unterzutauchen…das ist heute nicht mehr. Heute haben wir ein Rollenspiel mit Stealth-Elementen, die Attentate von damals, die Gegner sofort tötet gibt es nicht, jetzt wird starken Gegnern dadurch nur ein Teil ihres Lebens abgezogen. Man muss leveln, auf die Rüstung achten und aufpassen, dass man nicht von einem viel stärkeren Gegner mal eben geoneshotted wird. Materialien sammeln oder alte Rüstungsteile verwerten um die aktuelle Rüstung für ein paar Stunden (bis man wieder ein neues Level erreicht hat und dann neue Teile findet die zwar nur „normal“ und nicht episch sind, aber einen besseren Rüstungswert haben) zu verbessern oder schön sammeln und dann unser Schiff stärken, aber auf lange Sicht muss man eh beides machen. Und dann gibt es noch den eigentlich größten Unterschied: Der Charakter. Wir haben die Wahl zwischen Kassandra oder Alexios… aber eigentlich ist es auch egal, denn die Auswirkungen sind gering. Aber wie schon am Anfang gesagt, wieder ein tolles Assassins Creed mit dem man einige Stunden verbringen kann, auch dann, wenn man nicht alles erkunden will.
This is the Police 2 Switch Test
Eigentlich bin ich ja vom Spielprinzip This is the Police recht angetan. In die Rolle eines Polizeichefs zu schlüpfen und die Tagesplanung einer kleinen Polizeistation zu übernehmen ist wahrlich eine große Aufgabe. Die vielen kleinen Probleme, die im Alltag durchaus anfallen können uns gar vor großen Problemen stellen. Dabei ist die Nintendo Switch Version des Spiels wohl die schlechteste Wahl, die ihr treffen könnt, denn die kleinen Texte, die zahlreich im Spiel vertreten sind, kann man nur kaum im Handheld-Modus lesen und sie wurden somit nicht gerade groß zu anderen Versionen verändert.. Der Management Part dieser Simulation wäre durchaus besser zu bewältigen via Touchscreensteuerung, Doch auch dieses Feature hat THQ Nordic außer Acht gelassen. Der sehr hohe Schwierigkeitsgrad bringt uns schnell ins schwitzen, was natürlich sehr gut ist aber sich auch deutlich frustierend aufs Spiel auswirkt. Immer wenn wir mit Elan in den Tag starten kommen unvorhergesehene Ereignisse, die uns wieder zurückwerfen. Das mag zwar durchaus realistisch sein, bringt uns aber um den Spielspaß. Optisch geht das Spiel wie im Vorgänger einen recht eigenen Weg und zeigt sich künstlerisch, jedoch sehr rudimentär. Spielerisch wurden rundenbasierte Kämpfe hinzugefügt und die fügen sich durchaus sinnvoll in die recht gut inzinierte Story ein. Frustresistent muss man sein um dem Spiel wirklich Spaß abzuringen. Oftmals ist dieses jedoch nicht so leicht, ich würde jedoch eher zur PC Fassung raten.
Armello Switch Test
Der König ist krank und von Fäule befallen, er wird langsam wahnsinnig, höchste Zeit, dass vier Helden sich auf machen, um ihn zu ersetzen. Das ist das Ziel bei Armello, einem digitalen Brettspiel. Um nun selbst an die Macht zu kommen und die drei Konkurrenten auszustechen gibt es verschiedene Wege, man kann entweder durch Kampf den König töten, oder auch vier Geistersteine sammeln um ihn zu heilen und wenn er 9 Krankheitspunkte gesammelt hat, stirbt er von selbst und es gewinnt der Spieler mit dem meisten Prestige. Das wiederum kann man durch viele Dinge, wie etwa gewonnene Kämpfe erlangen. Das Spiel ist also recht vielfältig und nicht nur auf Kampf ausgelegt, was auch gut ist, denn die vier Helden spielen sich alle unterschiedlich und haben andere Stärken. Auf der Switch läuft das Spiel im Handheld-Modus etwas detailarmer, aber dafür hat es eine Touch-Funktion, mit der sich das Spiel einfach super spielen lässt, wenn man zum Beispiel die Karten einfach mit dem Finger zieht und ausspielt. Das Artdesign des Spiels ist einfach toll und die Tag- und Nachtwechsel verstärken dieses noch. Anfangs wirken die vielen Regelmechaniken etwas verwirrend und so dauert es etwas, bis man alles verinnerlicht hat, aber das Tutorial unterstützt dabei sehr gut. Etwas schade ist, dass es keinen lokalen Multiplayer gibt, dafür kann man aber online mit bis zu vier Spielern spielen und ich kann dieses Spiel echt jedem Brettspiel-Freund ans Herz legen.

Armello Switch Test

2018-10-2000:12:12

Astro Bot Rescue Mission PS4 VR Test
Schon als ich Playroom VR gespielt habe dachte ich mir, dass ein Jump’n’Run mit den Bots doch eigentlich ein cooles Spiel abgeben müsste. Das noch dazu so ein gutes Spiel kommt habe ich damals nicht gedacht. Die Story ist eigentlich schnell erzählt. Unser Held Astro muss sich pro Welt durch Level bewegen um andere Bots zu retten und am Ende jeder Welt einen Endboss besiegen um ein Teil des Raumschiffes zurück zu bekommen damit alle Bots sicher weiterreisen können. Klingt einfach und dient eigentlich nur als Rahmenhandlung. Und wenn man ehrlich ist, ist die Geschichte hier wirklich Nebensache. Das Gefühl Astro durch die Welten zu bewegen ist wirklich toll. Angefangen von der tollen Steuerung, der wirklich guten Grafik und dem „Mitten drin“-Gefühl bis hin zu den abwechslungsreichen Leveln und dem Sound hat man hier fast alles richtiggemacht. Die Steuerung ist zwar sehr gut, trotzdem stürzt sich unser Held ab und an in die Tiefe, da man die Übersicht verlieren kann. Auch aufstehen und umsehen hilft da nicht immer. Aber immerhin sind die Checkpoint sehr fair gewählt. Störender ist jedoch die Tatsache, dass man nicht zurückgehen kann. Die Figur kann es, aber die Kamera bewegt uns nicht mit ihr zurück, sondern verweilt auf der Stelle. Nur wenn wir uns Richtung Levelende bewegen bewegt sich auch die Kamera mit uns mit. Schade finde ich auch dass die nette Koop Variante vom Playroom nicht auch den Weg zu Astro Bot gefunden hat. So kann man sich leider nur alleine auf die Rettungsmission begeben. Das VR Genre setzt viel auf Action und Egoperspektiven, hat aber schon mit Moss gut bewiesen, dass VR auch für das Erzählen von Geschichten und Jump’n’Run gut eingesetzt werden kann. Astro Bot Rescue Mission ist derzeit sicher das Highlight für PlayStation VR und kein VR Spieler sollte sich dieses Spiel entgehen lassen.
Shenmue I+II PS4 Test
Endlich, nach so vielen Jahren komme ich in den Genuss von Shenmue. Als alter PS2-Konsolero war ich schon etwas neidisch auf die Leute mit einer Dreamcast oder Xbox, denn das Spiel galt als Geheimtipp und ich hörte nur Schwärmereien in den Medien und von Freunden. Und nun nach fast 20 Jahren konnte ich es spielen. Doch wie bei allen HD-Remasters von Spielen mit 3D Grafik von solch alten Klassikern (wie DMC vor einer Weile), wusste ich, dass es mich optisch nicht vom Hocker hauen wird. Und so war es auch. Steife oder gar aufgemalte Gesichter mit wenig Animation und unschöne Texturen. Dabei war die Gesichtsanimation der Hauptcharaktere damals bahnbrechend und ebnenso die Möglichkeit mit vielen Gegenständen zu interagieren. Auch die Synchro, obwohl japanisch ebenfalls dabei ist, ist alles andere als gut. Die Synchronsprecher wirken gerade bei den NPC unprofessionell und gelangweilt von ihren Texten. Auch die Qualität ist dumpf und zum Teil auch mit echten Aussetzern. Wenn man zum Beispiel an einer Tür klopft, kommt es häufig vor, dass erst eine Männerstimme fragt, wer da ist und anschließend eine Frauenstimme weiterredet. Auch die Steuerung ist grausam und hat mich von allem glaube ich am meisten gefrustet, weil sie nicht flüssig ist und man teils ewig braucht, um sich genau vor ein Schild zu stellen um es zu lesen. Und dennoch, Shenmue ist ein super Spiel. Warum? Weil es die Atmosphäre, die Charaktere und auch die Story sind, die einen am Spiel halten. Es kommt einem ein bisschen vor wie diese alten Martial-Arts-Filme aus den 80ern und man erlebt den Alltag von dem Hauptcharakter Ryo und seinen Abenteuern rund um Rache, chinesischen Mythen und natürlich auch die Liebe. Deshalb verstehe ich den Hype von damals, auch wenn das Spiel nicht gut gealtert ist, hat es Charme und ist eine wunderbare Vorbereitung auf den endlich nächstes jahr erscheinenden 3. Teil der Saga, der die Geschichte nun endlich zu Ende erzählen kann. Ich freue mich darauf und kann dies jedem Fan von japanischen Spielen alter Schule empfehlen. Ihr müsst nur die vielen Macken des Spiels ertragen und dennoch erhaltet ihr ein schönes Stück Spielgeschichte und einen tollen Ausflug in das Japan der 80er.

Shenmue I+II PS4 Test

2018-10-0700:31:26

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Hitman 2 Xbox One Test

Hitman 2 Xbox One Test

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