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Nachbarin Natur: Die Heuschrecke in Wien

Nachbarin Natur: Die Heuschrecke in Wien

Update: 2021-08-24
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Wenn in Wien die Tage und Nächte wärmer werden, sind sie zu hören: Heuschrecken. Ihre Gesänge sind der Soundtrack des Sommers. Es beginnt im Frühsommer mit dem Zirpen der Feldgrillen auf den Wiesen des Wienerwalds. im Sommer sorgt das Große Grüne Heupferd auch mitten in der Stadt für eine flirrende Geräuschkulisse. Den Abschluss im Spätsommer macht das Weinhähnchen. Es verbreitet ein wohlbekanntes „Grü–Grü–Grü“, das abends in Gärten, Parks und beim Heurigen zu hören ist.

In Wien gibt es 85 Heuschreckenarten. Manche sind auffällig wie das Große Grüne Heupferd oder die blauflügelige Ödlandschrecke. Manche sind unscheinbar wie das Weinhähnchen. Biolog*innen erkennen Heuschrecken an ihrem Gesang. Allerdings ist ihr Gesang nicht mit dem des Menschen vergleichbar. Heuschrecken erzeugen ihre Laute nicht mit dem Mund, sondern mit dem Flügeln oder den Beinen. Und auch das Hören funktioniert anders als bei uns: Heuschrecken hören mit den Beinen oder mit den Hüften.

Der Heuschreckenexperte Harald Gross von der Stadt Wien Umweltschutz erzählt, dass manche Heuschreckenarten als blinde Passagiere mit dem Auto mitfahren, eine besonders große Heuschreckenart wie ein Alien durch die Wiese kriecht und eine andere Art sogar Züge zum Entgleisen brachte.

Heuschrecken sind vielfältige und faszinierende Wiesenbewohner, die mit dem Rückgang naturnaher Wiesen auch ihren Lebensraum verlieren. Es lohnt sich, diese singenden, springenden Boten des Sommers näher zu betrachten – und zu belauschen!

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