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Organspende: Das neue Gesetz reicht nicht aus

Organspende: Das neue Gesetz reicht nicht aus

Update: 2020-01-161
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Fast 10 000 Menschen warten in Deutschland auf ein Organ. Verglichen mit anderen Ländern sind hierzulande relativ wenige Organspender. Gesundheitsminister Spahn machte deswegen den Vorschlag der sogenannten "doppelten Widerspruchslösung". Das heißt, jeder würde als Organspender gelten. Es sei denn, er widerspricht.


Durchgesetzt hat sich aber ein anderer Vorschlag, für den unter anderem die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock und die Linken-Vorsitzende Katja Kipping geworben haben. Sie wollen die bewusste Entscheidung zur Organspende stärken. Niemand soll vom Staat zur Organspende gezwungen werden. Für den SZ-Wissenschaftsredakteur Felix Hütten ist das zu wenig. Manche Leute müssen irgendwann zu einer Entscheidung gezwungen werden, meint er. Seine Kollegin Christina Berndt widerspricht: Menschen sollten auch das Recht haben, sich nicht mit dem Tod beschäftigen zu müssen.


Weitere Themen: Einigung bei Kohleausstieg, Neuer russischer Ministerpräsident.


Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro


Redaktion: Laura Terberl


Produktion: Justin Patchett


Zusätzliches Audio-Material über Deutscher Bundestag.

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Süddeutsche Zeitung