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Spirituelles Bücherregal Ep 50 : Finanzielle Weisheit entwickeln – Teil 17

Spirituelles Bücherregal Ep 50 : Finanzielle Weisheit entwickeln – Teil 17

Update: 2025-10-07
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Hallo zusammen!
Wie geht’s euch diese Woche? Ich hoffe, alles läuft gut bei euch.
Heute machen wir weiter mit unserer Reise durch Poor Charlie’s Almanack. Wir sind jetzt bei Vorlesung 11, und es geht um menschliche Fehlentscheidungen. Charlie Munger gibt uns eine Liste von 25 häufigen Ursachen, warum Menschen unlogische Entscheidungen treffen.
 
Heute schauen wir uns drei davon an:
                 
1. Tendenz, Inkonsistenz zu vermeiden
Was heißt das genau? Ganz einfach: Unser Gehirn mag keine Veränderungen. Um Energie zu sparen, wehrt es sich gegen Anpassungen. Deshalb sind Gewohnheiten – egal ob gut oder schlecht – so schwer zu ändern.
Überlegt mal: Wie viele schlechte Gewohnheiten habt ihr wirklich ablegen können? Bei den meisten Menschen ist die Liste… eher kurz. Aber fast jeder kann Gewohnheiten nennen, die er über Jahre hinweg beibehalten hat, obwohl er weiß, dass sie nicht gut sind. Genau das ist die Macht der Inkonsistenz-Vermeidung.
 
Benjamin Franklin meinte: „Ein Unze Prävention ist ein Pfund Heilung wert.“ Es ist viel einfacher, eine schlechte Gewohnheit von Anfang an zu vermeiden, als später zu versuchen, sie zu ändern.
 
Das Problem: Wenn „Zweifel vermeiden“ auf „Veränderung ablehnen“ trifft, entstehen viele schlechte Entscheidungen. Wir kennen sicher alle Menschen, die ein Leben lang an alten Überzeugungen festhalten, selbst bei klaren Gegenbeweisen.

2. Neugier-Tendenz
Jetzt etwas Positives: Neugier! Menschen sind von Natur aus neugierig – viel neugieriger als die meisten Tiere. Das treibt Fortschritt und Wissen an.
Beispiele: Athen und Alexandria in der Antike florierten wegen ihrer Neugier, besonders in Mathematik und Wissenschaft. Rom hingegen setzte mehr auf praktische Technik: Straßen, Aquädukte, Bergbau.
Wie können wir unsere eigene Neugier fördern?
                  •Fragen stellen: Nicht einfach oberflächliche Antworten akzeptieren. Jeden Tag drei „Warum“-Fragen aufschreiben. Toyota nutzt die Methode „5 Whys“, um die Ursache eines Problems zu finden.
                  •Ungewissheit zulassen: Nicht sofort eine Antwort suchen. Im „Ich weiß noch nicht“-Raum bleiben.
                  •Neues entdecken: Reisen, andere Speisen probieren, Menschen außerhalb des eigenen Kreises kennenlernen. Neue Erfahrungen wecken Neugier automatisch.
                 

3. Kantische Fairness-Tendenz
Zuletzt: Fairness. Immanuel Kant sprach vom kategorischen Imperativ – das heißt grob: Handle nach Regeln, die du auch für alle anderen gelten lassen würdest.
Fairness ist tief in uns verankert. Wenn wir Ungerechtigkeit sehen, sind wir verärgert. Wenn Regeln unfair sind, wehren wir uns. Dieses Fairness-Gefühl hilft, Gesellschaften zu organisieren.
Aber Perfektion gibt es nicht: Strikte Gleichverteilung kann Kreativität und Produktivität hemmen. Trotzdem hat Fairness die Geschichte geprägt:
                  •Die Abschaffung der Sklaverei weltweit basierte stark auf diesem Fairness-Bedürfnis.
 
Welche spricht euch am meisten an? Vielleicht probiert ihr diese Woche, mehr Fragen zu stellen oder eine alte Überzeugung zu hinterfragen.
Ich wünsche euch viel Weisheit auf eurem Weg – sowohl im Finanzleben als auch im Alltag.
Passt gut auf euch auf, und bis zum nächsten Mal!

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