DiscoverVoll in die PresseVIDP#15 - Nilpferd, Corona-App und Hobby Horsing
VIDP#15 - Nilpferd, Corona-App und Hobby Horsing

VIDP#15 - Nilpferd, Corona-App und Hobby Horsing

Update: 2020-06-24
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Voll in die Presse - Episode 15

In der fünfzehnten Episode unseres improvisierenden Presse-Podcasts "Voll in die Presse" mussten wir das angekündigte "Diktatoren-Special" leider kurzfristig verschieben. Stattdessen machen wir einen spontanen Rundgang durch die wie immer äußerst lebendige Medien-Landschaft. Neben kolumbianischen Fluss- und trendigen Steckenpferden geht es unter anderem um enttäuschte und käufliche Liebe. Außerdem berichten wir über (darm-)windige Studenten und zeugungsfähige Stiefsöhne.


Die vollständigen Shownotes findet ihr unter: www.benanza.de/2020/podcast/vidp15-nilpferd-corona-app-und-hobby-horsing


Flusspferd und Steckenpferd


Es dürfte allseits bekannt sein, dass mit den Geschäften des verstorbenen Drogenbarons Pablo Escobar große Gefahren einhergingen. Weniger bekannt ist, dass nun auch von seinem hinterlassenen Privatzoo Gefahr ausgeht. Mindestens 80 Flusspferde leben schätzungsweise in der Gegend um den Rio Magdalena im Zentrum Kolumbiens. Allesamt Nachkommen der vier Nilpferde, die Escobar für seinen Privatzoo ins Land gebracht hatte. Kolumbianische Behörde schlagen Alarm, immerhin töten die drei Tonnen schweren Tiere in Afrika pro Jahr mehr Menschen als jede andere Wildtierart. Deutlich harmloser dürfte da das Reiten auf selbstgebastelten Steckenpferden sein, das unter dem Schlagwort "Hobby Horsing" derzeit zur Trendsportart mutiert. Die größte Gefahr hier ist, dass man sich vollkommen zum Affen macht, jedenfalls als Erwachsener.


Darmwind und Stiefsohnkind


Als Erwachsener in der Öffentlichkeit zu pupsen ist meist ähnlich beschämend. Wenn man dies aber mutwillig und provokant während einer Polizeikontrolle tut, ist es einfach nur frech - und teuer. 500 Euro Strafe zahlen muss deswegen ein Wiener Student, der sich aber kämpferisch gibt und auch künftig überall furzen will. Angesichts der zunehmenden Respektlosigkeit gegenüber Ordnungsbehörden können wir die Reaktion der Wiener Polizei jedoch gut verstehen. Verstehen kann man vielleicht auch noch, dass sich Stiefmutter und ihr erwachsener Stiefsohn ineinander verlieben. Weniger verständlich ist uns hingegen, warum man die daraus entstandene Schwangerschaft der hauptberuflich "influencenden" Stiefmutter auf Instagram ausbreiten muss - und das schon in der vierten Woche!


Puffsicherheit und Datenschutz


In Griechenland sorgt währenddessen ein besonderer Vorschriften-Katalog, auch die "elf Gebote" genannt, für Kopfschütteln im Rotlichtmilieu. Zwar dürfen Bordelle seit kurzem wieder Liebesdienste anbieten, doch müssen Prostituierte und Freier mindestens "eine Elle Abstand" halten (obenrum). Zudem müssen die Kunden vor dem Haus mit zwei Meter Abstand Schlange stehen, ihre Anschrift und Telefonnummer hinterlassen und den Akt in maximal 15 Minuten über die Bühne bringen. Deutlich einfacher ist da die Nutzung der Corona-Warn-App, in der die Bundesregierung einen wichtigen Helfer sieht, "um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen". Datenschützer erteilen der App erstaunlich gute Noten, Sicherheitsbedenken gibt es dennoch. Diese betreffen aber vor allem die Schnittstellen zu Apple und Google - und an die haben wir uns alle ohnehin schon lange verkauft.


Über diesen Podcast


Voll in die Presse“ ist der Medienspiegel-Podcast über herrlich schräge Meldungen, Berichte und Social-Media-Posts. Ob nun kurios, peinlich oder einfach nur verrückt, wir sprechen darüber. Dabei geht es nicht nur um die Meldung als solche sondern vor allem auch um die Geschichte dahinter, manchmal sogar um das große Ganze. Vieles ist auf den ersten Blick lustig, manches stimmt auf den zweiten Blick aber vielleicht auch nachdenklich. Auf jeden Fall bietet die Medienwelt unzählige Gelegenheiten für eine angeregte Unterhaltung.


Damit es dabei nicht zu trocken zugeht, gibt es parallel zum Gequatsche eine exquisite „Bottle-Party“. Das heißt konkret, jeder Mitstreiter bringt ein Getränk seiner Wahl mit zur Sendung und wir verkosten dieses während wir unsere Presse-Fundstücke diskutieren. So bekommt der Name „Voll in die Presse“ eine ganz neue Bedeutung. Aufgenommen wird das Ganze im Benanza-Bus, unserem fahrenden Ton-Studio. Das literarische Quartett von VIDP besteht aus den Herren Sammer, Karl-Heinz Ballermann, Prollo Ferrari und dem Gastgeber Ben Cartwright.


Kontakt & Mehr


Web: https://www.benanza.de


Twitter: https://twitter.com/benanza_online


Instagram: https://www.instagram.com/benanza_pix


YouTube: https://www.youtube.com/benanza_online


Mail: voll-in-die-presse@benanza.de

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Ben Cartwright für Benanza.Podcast