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What's Next, Agencies?
What's Next, Agencies?
Author: Kim Notz
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Description
Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.
Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.
Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.
Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.
Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.
207 Episodes
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Thema: Wie denkt man Marke und Technologie zusammen?
„Der Anspruch war von Anfang an, Technologie zu nutzen, um Dinge besser zu machen – nicht um Bestehendes 1:1 durch synthetische Inhalte zu ersetzen.“
In der neuen Episode von „WhatsNextAgencies“ spricht Kim Notz mit Ivana Radovanovic und Philipp York Martin, Gründer von 12ft.studio, darüber, wie Markenführung und Technologie im Zeitalter von KI zusammengedacht werden müssen und warum die beste Lösung nicht zwangsläufig diejenige mit der meisten KI ist. Nach mehr als 15 Jahren in Markenstrategie und Branding und dem gemeinsamen Aufbau der Innovation- und AI-Unit bei Mutabor haben sie mit 12ft.studio ein netzwerkbasiertes Modell gegründet, das Marken- und Technologiekompetenz bewusst verbindet.
Im Gespräch geht es darum, warum Ivana und Philipp vor einer reinen Effizienzlogik warnen, bei der bestehende Arbeit lediglich durch synthetische Inhalte ersetzt wird. Stattdessen plädieren sie dafür, Technologie dort einzusetzen, wo sie Arbeit tatsächlich besser macht, und genau zu prüfen, welcher Einsatz zur Identität und zu den Werten einer Marke passt. Gleichzeitig kann KI Recherche, Analysen oder repetitive Prozesse beschleunigen und so mehr Raum für Gespräche, kreative Arbeit und menschlichen Austausch schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie Unternehmen und Agenturen mit der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung umgehen können. Mit ihrer AI-Academy setzen Ivana und Philipp weniger auf klassische Tool-Schulungen als auf konkrete Use Cases und Hackathons, in denen Teams reale Probleme gemeinsam lösen. Denn statt jedem neuen Tool hinterherzulaufen, braucht Innovation aus ihrer Sicht vor allem Struktur, kontinuierliches Lernen und die Fähigkeit, Wissen im Unternehmen verfügbar zu machen.
Thema: Next-Gen Videoproduktion
„Ich muss nicht schneller produzieren, sondern ich muss die Architektur, wie ich Entscheidungen treffe, anders bauen.“
In der neuen Episode von „WhatsNextAgencies“ spricht Kim Notz mit Philipp Haeberlin-Collet, Executive Producer und Co-Founder von fount.space und Scretch, darüber, wie sich Produktion neu denken lässt, und warum es dabei längst nicht mehr nur darum geht, Projekte schneller oder günstiger umzusetzen.
Mit fount.space wollten Philipp und sein Co-Founder ursprünglich eine Plattform schaffen, die neues Produktionstalent mit Agenturen und Unternehmen zusammenbringt. Aus dem Talent-Matching entwickelte sich jedoch ein anderes Modell: Heute verbindet fount.space Produktionskompetenz mit Organisationsentwicklung und hilft Teams dabei, Strukturen zu schaffen, in denen Entscheidungen schneller getroffen und neue Talente sinnvoll integriert werden können. Denn für Philipp liegt einer der größten Hebel moderner Produktion nicht in der Ausführung selbst, sondern in der Art, wie Agenturen, Kunden, Produktion und Talente miteinander arbeiten.
Im Gespräch geht es deshalb auch darum, was Agenturen von diesem Ansatz lernen können. Philipp plädiert dafür, Producing deutlich früher in kreative und strategische Prozesse einzubinden und die Rolle aus der reinen Umsetzung zu lösen. Gerade in einer Produktionswelt, in der Plattformen, Formate und KI die Anforderungen permanent verändern, werden Menschen wichtiger, die neue Talente erkennen, unterschiedliche Skills zusammenbringen und Verantwortung für die Machbarkeit übernehmen. Produktion wird damit vom letzten Glied im Prozess zunehmend zum strategischen Interface nach außen.
Zum Schluss richtet sich der Blick auf Scretch, das Philipp gemeinsam mit Channel 2 gegründet hat. Hier trifft Produktionskompetenz auf tiefes YouTube-Know-how mit dem Ziel, Kanalwachstum nicht über einzelne Kampagnen oder möglichst viel Content zu erzeugen, sondern langfristig und planbar aufzubauen. Auch dahinter steckt die gleiche Idee: Produktion nicht vom Output aus zu denken, sondern vom Ziel und Prozesse, Talente und Inhalte konsequent danach auszurichten.
Thema:Die neue Logik des Creator Commerce
Warum Brands beim Creator Marketing zwischen Kontrolle und Performance wählen müssen
„Wenn du wirklich auf Performance gehen willst, dann musst du den Creatorn kreative Freiheit geben.“
In der neuen Episode von „WhatsNextAgencies“ spricht Kim Notz mit Niklas Schwake, Co-CEO von Metapic, darüber, warum Marken im Creator Marketing immer wieder zwischen Kontrolle und Performance abwägen müssen – und weshalb mehr kreative Freiheit häufig die besseren Ergebnisse liefert.
Niklas bringt dabei eine konsequent datengetriebene Perspektive mit. Metapic kommt ursprünglich aus dem Affiliate-Geschäft und hat sich über mehrere Umwege von einer Fitness-App zur Full-Funnel-Creator-Commerce-Plattform entwickelt. Heute zeigt sich für ihn: Wer Creator zu stark über Brand Guidelines, Posting-Zeitpunkte oder konkrete Inhalte steuert, schränkt genau das ein, was ihre Stärke ausmacht – das Wissen darüber, was in der eigenen Community funktioniert. Gleichzeitig kann Performance allein nicht der Maßstab sein. Ohne Markenaufbau und Storytelling wird Abverkauf auf Dauer teuer, weshalb Brand und Performance für Niklas immer stärker zusammengedacht werden müssen.
Eine wichtige Rolle spielen dabei Daten und KI. Metapic analysiert die Performance von Millionen Content Pieces und kann daraus ableiten, welche Creator, Produkte oder Inhalte mit hoher Wahrscheinlichkeit funktionieren. Doch auch Daten können Erfolg nicht vollständig vorhersagen. Algorithmen verändern sich, Communities reagieren unterschiedlich und selbst ein Top-Performer kann bei einer anderen Marke plötzlich nicht funktionieren. Creator Commerce braucht deshalb vor allem Zeit zum Testen, Lernen und Iterieren.
Im Gespräch geht es außerdem um die Zukunft von Agenturen und Talenten. Niklas ist überzeugt, dass reine Vermittlung und intransparente Fixpreis-Modelle zunehmend unter Druck geraten. Chancen sieht er dagegen dort, wo Agenturen Creator langfristig aufbauen und dabei unterstützen, sich von Reichweitenlieferanten zu Medienunternehmern mit eigenen Produkten und Formaten weiterzuentwickeln.
Thema: Wie wird aus Hype Business?
„Hype entsteht nicht durch maximale Reichweite, sondern durch eine kleine Gruppe, die sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt und es weiterträgt.“
In der neuen Episode von „WhatsNextAgencies“ spricht Kim Notz mit Verena Sudarić-Hefner und Philipp Zwez, Co-Founder von PIERCE, darüber, wie aus kurzfristigem Hype langfristiger Wert für Marken entstehen kann.
Verena und Philipp bringen dabei ihre langjährige Erfahrung aus dem Entertainment-Business ein. Aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Universal Music haben sie vor allem eines mitgenommen: Marken konkurrieren heute nicht mehr nur mit anderen Marken um Aufmerksamkeit, sondern mit Creatorn, Musik, Gaming und Entertainment. Statt möglichst schnell maximale Reichweite zu erzeugen, setzen sie deshalb auf Mechaniken, die zunächst Superfans aktivieren und sich von dort aus selbst verstärken können. Hype ist für sie dabei kein Ziel an sich, sondern im besten Fall der Ausgangspunkt für nachhaltiges Markenkapital.
Im Gespräch geht es außerdem darum, was echte Kollaboration von einer klassischen Kooperation unterscheidet. Marken müssen einen glaubwürdigen Mehrwert für eine Community schaffen und bereit sein, Kontrolle abzugeben. Nur so können gemeinsam mit kulturellen Partnern Ideen entstehen, die Menschen freiwillig sehen, teilen und weiterentwickeln wollen. Entscheidend ist dabei eine klare Rolle der Marke, die auch über einzelne Hypes hinaus Bestand hat.
Auch das Agenturmodell von PIERCE folgt diesem Gedanken der Kollaboration. Statt Größe zum Selbstzweck zu machen, halten Verena und Philipp ihr Kernteam bewusst klein und stellen je nach Idee die passenden Expertinnen und Experten zusammen. Strategie, Kreation, Projektführung und Partnerships bleiben im Kern, weitere Kompetenzen kommen flexibel hinzu. Ein Modell, das zeigt, warum künftig nicht unbedingt die größte Agentur im Vorteil sein muss, sondern diejenige mit dem richtigen Netzwerk.
Thema: Wo liegt die Zukunft der PR Agenturen?
„Ich rede schon seit einem Jahr von einer Renaissance von PR.“
In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Notz mit Maximilian Ziche, Gründer und CEO von getpress, darüber, warum PR ausgerechnet im KI-Zeitalter wieder an Bedeutung gewinnen könnte und wie sich damit die Rolle von PR-Agenturen verändert.
Maximilian beschreibt einen „Visibility Collapse“: Menschen suchen Informationen zunehmend über ChatGPT, Claude oder KI-basierte Suchsysteme statt über klassische Links. Für Marken wird es deshalb wichtiger, in glaubwürdigen und autoritativen Quellen stattzufinden, auf die diese Systeme zurückgreifen. Gleichzeitig wächst in einer Welt synthetischer Inhalte der Wert von Vertrauen und Reputation, beides lässt sich nicht innerhalb weniger Tage aufbauen oder kopieren.
Im Gespräch geht es außerdem darum, was PR-Agenturen von Start-ups lernen können. Maximilian plädiert für mehr Geschwindigkeit, klare KPIs und ein stärkeres Commitment auf Ergebnisse. Mit KI verschiebt sich dabei auch die Wertschöpfung: Viele wiederkehrende Aufgaben lassen sich automatisieren oder deutlich verbessern, während strategisches Denken, menschliche Beziehungen und das Gespür für relevante Geschichten umso wichtiger werden.
Damit stellt sich auch die Frage nach dem Geschäftsmodell der PR-Agentur der Zukunft. Maximilian gibt Einblicke, warum getpress sich zunehmend als „PR Company“ versteht und wie aus dem Zusammenspiel von Menschen, Daten und eigener Technologie ein Modell entstehen kann, bei dem nicht mehr eingesetzte Stunden, sondern Wirkung und tatsächlicher Kundennutzen im Mittelpunkt stehen.








