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.ausgestrahlt Audio-Podcast

Author: .ausgestrahlt

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Du willst Dich informieren aber hast wenig Zeit?
Dann ist unser .ausgestrahlt Audio-Podcast genau das Richtige! In unserem regelmäßig erscheinenden Podcast berichten wir zu den Hintergründen und Zusammenhängen aktueller Themen aus Atomenergie und Atompolitik.
36 Episodes
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In der ersten Ausgabe unseres Podcast spricht Jochen Stay über: Abgebrannte, hochradioaktive Brennelemente aus dem stillgelegten AKW Brunsbüttel: Diese sollen aus dem Nasslager in Castor-Behälter gepackt werden um sie danach in die Zwischenlager-Halle auf dem dortigen Gelände zu stellen - so der Wunsch von Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck. Dabei wurde die Genehmigung für das Zwischenlager längst gerichtlich aufgehoben.
In der zweiten Ausgabe unseres Podcast spricht Jochen Stay über die Verabschiedung vom Verursacherprinzip bei den Folgekosten der Atomkraft. Der Staat entlässt die Atomkonzerne aus der Haftung für die langfristige Atommülllagerung. Mit nur 23 Milliarden Euro sollen sie sich freikaufen können.
Atomausstieg

Atomausstieg

2016-12-1204:31

In der dritten Ausgabe unseres Podcast spricht Jochen Stay darüber, was sich tatsächlich hinter dem schönen Wort „Atomausstieg" verbirgt. Viele Menschen glauben, mit dem politischen Beschluss von 2011 wäre die Atomenergie in Deutschland beendet, oder wenigstens ihr baldiges Ende vollständig besiegelt. Damit könnte man auch meinen, die Arbeit von Anti-Atom-Organisationen wie .ausgestrahlt sei nun nicht mehr nötig. Die Realität sieht aber leider anders aus.
Wie sicher sind die Atomkraftwerke in Deutschland im Falle eines Flugzeugabsturzes? Diese Frage erörtert Jochen Stay im vierten Podcast von .ausgestrahlt. Als am 10. März 2017 der Funkkontakt zu einem Passagierflugzeug abbricht, lauten die schlimmsten Befürchtungen, dass ein terroristischer Anschlag kurz bevorstehen könnte. Keiner der Meiler in Deutschland wäre gegen eine solche Katastrophe wirklich geschützt. Ob allein aufgrund dieser massiven Sicherheitsrisiken nicht alle Atomkraftwerke sofort abgeschaltet gehören, wird nach diesem Vorfall viel zu wenig diskutiert.
Gorleben immer noch im Verfahren, Atommüll-Exporte nicht ausgeschlossen, Bürgerbeteiligung eine Farce – am 22. März beschloss der Bundestag das veränderte Standortauswahlgesetz. Die Mängel in diesem Gesetz sind zahlreich. Die Chance für einen echten "Neustart" wurde vertan.
Die Sicherheits-Lüge

Die Sicherheits-Lüge

2017-05-0408:18

Der marode Zustand der deutschen Atomkraftwerke ist alarmierend. Zudem werden Sicherheitsbestimmungen nur fahrlässig eingehalten und kein deutscher Meiler ist ausreichend vor Flugzeugabstürzen, Erdbeben oder Überschwemmungen geschützt. Was bedeutet das für Brokdorf, Gundremmingen oder auch Phillipsburg? Darüber redet Jochen Stay im .ausgestrahlt-Podcast Nummer 6.
Am 7. Juni entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Brennelementesteuer rechtswidrig war. E.On, EnBW und RWE können sich nun auf Rückzahlungen von sechs Milliarden Euro freuen - plus Zinsen. Über die Hintergründe der Steuer und mögliche Konsequenzen des Urteils spricht Jochen Stay im .ausgestrahlt- Podcast Nummer 7.
Die kommende Bundestagswahl stellt die Weichen für die Atompolitik der nächsten Jahre. Denn wenn es der neuen Bundesregierung nicht gelingt, die Energiewende weiter voranzutreiben, droht schon bald eine Diskussion um die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke! Welche Hebel hat die neue Bundesregierung hingegen für ein schnelleres AUS aller AKW? Und welche Forderungen gibt es von Atomkraftgegner*innen für den Umgang mit den gefährlichen Altlasten - dem hoch-, mittel- und schwachradioaktivem Atommüll?
17.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll bleiben, wenn Ende 2022 das letzte AKW in Deutschland runterfährt. Wohin mit dem gefährlichen Erbe? Im September 2017 hat die Standortsuche für das Atommüll-Lager offiziell begonnen. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat das staatliche Standortauswahlverfahren analysiert und kritisch hinterfragt. .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay fasst die Ergebnisse in diesem Podcast zusammen.
Deadline für die Bundesregierung: Bis zum 30. Juni 2018 muss die GroKo das Atomgesetz ändern. Das fordert das Bundesverfassungsgericht. Im Dezember 2016 hat das Gericht befunden, dass das Atomgesetz in Teilen nicht verfassungskonform ist. Jochen Stay erläutert die Hintergründe dieser Gesetzespanne. Was plant die Regierung, um das Karlsruher Urteil umzusetzen? Und warum gehen diese Pläne nicht weit genug? Jochen Stay:
Am 31. Dezember 2017 ging einer der beiden letzten Deutschen Siedewasserreaktoren endlich vom Netz. Block B des AKW Gundremmingen. Sein gefährlicher Zwilling – Reaktorblock C – produziert weiterhin Atomstrom. Daran soll sich bis 2021 auch nichts ändern, so sieht es zumindest die derzeitige Regierungspartei CSU. Auch gegen den Willen der Bevölkerung. Mit der im Oktober anstehenden Landtagswahl in Bayern, wächst die Chance das Block C nun doch früher abgeschaltet werden könnte.
Obwohl nur gut ein Drittel der Mitgliedstaaten langfristig eine atomfreundliche Energiepolitik verfolgt, pumpt die EU Milliardenbeträge in die Förderung der Atomkraft. Schuld daran ist der Euratom-Vertrag – ein Überbleibsel aus den Anfängen des Atomzeitalters; den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Warum die EU an einem unzeitgemäßen Uralt-Vertrag festhält, erkläutert Armin Simon im .ausgestrahlt Podcast.
18 Jahre Atomausstieg

18 Jahre Atomausstieg

2019-06-0506:11

Am 11. Juni 2001 hat Deutschland den Atomausstieg beschlossen. Trotzdem laufen auch hierzulande Atomkraftwerke "strahlend" weiter. Warum Deutschland mit dem endgültigen Abschalten nicht bis Ende 2022 warten sollte, erläutert Angela Wolff im .ausgestrahlt Podcast.
In dieser Folge des .ausgestrahlt-Podcasts redet Jochen Stay über mangelnde Transparenz beim Suchverfahren für ein Atommüll-Lager für hochradioaktive Abfälle. Seit 2017 suchen eine Bundesgesellschaft und eine Bundesbehörde gemeinsam nach einem Standort und werben mit Verfahrenstransparenz. Tatsächlich lassen sie sich bisher jedoch keinesfalls in die geologischen Karten schauen.
Mit der Klimakrise wittert die Atomlobby ihre Chance und das Märchen vom angeblich ach so sauberen Atomstrom macht wieder die Runde. In dieser Folge des .ausgestrahlt-Podcast setzt sich Angela Wolff kritisch mit den Argumenten der Atomfans auseinander. Sie erläutert, warum die Hochrisikotechnologie mit all ihren ökologischen und ethischen Problemen ein Auslaufmodell ist, das auch aus rein praktischen Gründen keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Am 11. März 2011 verursachte ein Erdbeben vor der Küste Japans eine dreifache Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima. Neun Jahre später dauert die Nuklearkatastrophe an und bestimmt das Leben der Menschen aus der Region. Dagegen kommt auch die von der japanische Regierung verordnete "Normalität" nicht an. Diese geht jetzt so weit und lässt im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2020 Wettkämpfe in verstrahltem Gebiet austragen. In dieser Podcast-Folge erinnert Angela Wolff an die Nuklearkatastrophe und berichtet über die aktuelle Situation rund um die "radiolympischen" Spiele.
Wenn die "Bundesgesellschaft für Endlagerung" im Herbst die Regionen benennt, die im Suchverfahren für das Atommüll-Lager bleiben, wird sie die wichtigste Frage der Menschen vor Ort nicht ausreichend beantworten können: Warum hier?
Wie ein kleines deutsches Pro-Atom-Netzwerk die Öffentlichkeit in der Klimadebatte an der Nase herumführt und sich ganz nebenbei mit den Klimaleugner*innen der AfD verbündet.
Replik auf den Gastbeitrag zum Atomausstieg in der ZEIT von Dr. Rainer Moormann und Dr. Anna Veronika Wendland
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