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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung
Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung
Author: Insurance Media
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© Jonas Piela Ventures GmbH
Description
Der Digital Insurance Podcast ist das Premium-Format für die digitale Transformation in der Versicherungswirtschaft.
Seit 2020 sprechen wir mit den Vorständen und CEOs deutscher Versicherer über die Herausforderungen der Digitalisierung. Zu Gast sind Vorstände von AXA, Nürnberger, Signal Iduna, ADAC, HDI, ERGO, Gothaer, RheinLand, Hallesche und vielen anderen.
Zusätzlich publizieren wir Monologe zu strategischen Themen wie Ökosystemen, InsurTech, Fintech, New Work und Nachhaltigkeit und Interviews mit Fachexperten, Dienstleistern und Thought Leadern aus angrenzenden Branchen wie Finance, Banking, Automotive, Industry und Technology.
Ihr könnt nicht genug Podcasts hören? Dann hört auch mal hier rein, das sind unsere Favoriten:
OMR (Philipp Westermeyer), Insurance Monday, Baby got Business (Ann-Katrin Schmitz), Fast & Curious (Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder), Finanzfluss Podcast, Lanz & Precht (Markus Lanz, Richard David Precht), Handelsblatt Disrupt Podcast, digital kompakt (Joel Kaczmarek), Marktgeflüster, Handelsblatt Morning Briefing
Seit 2020 sprechen wir mit den Vorständen und CEOs deutscher Versicherer über die Herausforderungen der Digitalisierung. Zu Gast sind Vorstände von AXA, Nürnberger, Signal Iduna, ADAC, HDI, ERGO, Gothaer, RheinLand, Hallesche und vielen anderen.
Zusätzlich publizieren wir Monologe zu strategischen Themen wie Ökosystemen, InsurTech, Fintech, New Work und Nachhaltigkeit und Interviews mit Fachexperten, Dienstleistern und Thought Leadern aus angrenzenden Branchen wie Finance, Banking, Automotive, Industry und Technology.
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OMR (Philipp Westermeyer), Insurance Monday, Baby got Business (Ann-Katrin Schmitz), Fast & Curious (Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder), Finanzfluss Podcast, Lanz & Precht (Markus Lanz, Richard David Precht), Handelsblatt Disrupt Podcast, digital kompakt (Joel Kaczmarek), Marktgeflüster, Handelsblatt Morning Briefing
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Willkommen zu unserem KI-Update im Februar 2026! Heute habe ich mich wieder mit meinem Kollegen Thomas Fröhlich hingesetzt, um über die wichtigsten KI-Themen des Monats zu sprechen – und ich verrate euch, wir hätten noch stundenlang weiterreden können!
Gleich zu Beginn sind wir tief in eine uralte Diskussion eingetaucht, die durch KI eine ganz neue Relevanz bekommt:
Ist KI ein Feature oder ein eigenständiges Produkt? Ich liebe Thomas' Schraubenzieher-Analogie dazu, die das Ganze perfekt auf den Punkt bringt. Wir sind uns einig, dass KI vor allem als Sparrings-Partner in unserem Alltag eine riesige Rolle spielt – ob für Kochrezepte oder komplexe berufliche Fragen.
Das führt uns direkt zur Frage, ob wirklich jeder zum Prompt-Engineer werden muss. Ich bin der Meinung:
Nein! Aber wir haben beleuchtet, warum das Prompting – ähnlich dem Schreiben eines detaillierten Drehbuchs – eine Fähigkeit ist, die nicht jedem liegt.
Eine weitere große Frage war, ob KI ein "Muss" oder ein "Kann" ist.
Wir haben darüber gesprochen, dass der niedrigschwellige Einstieg ins Gespräch mit KI für jeden möglich und empfehlenswert ist, während die tiefere Integration in komplexe Arbeitsabläufe mehr fordert.
Zuletzt haben wir uns mit der spannenden Frage beschäftigt:
Macht KI uns wirklich produktiver oder schafft sie nur mehr Arbeit? Hier hat Thomas das faszinierende Konzept von "Bad Work, Good Work, Great Work" vorgestellt, und wir haben diskutiert, wie KI uns dabei helfen kann, uns auf die wirklich bedeutungsvollen Aufgaben zu konzentrieren.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Folge tauche ich tief in die Welt der künstlichen Intelligenz ein und spreche mit Dr. Thomas Rodewis, dem Chief Innovation Officer der Versicherungskammer, und Ewa Chocianowska von Dataiku darüber, wie KI die Versicherungsbranche bis 2026 radikal umkrempeln wird. Wir lassen die Phase des reinen Experimentierens hinter uns und schauen uns an, wie KI ganz konkret Business-Ergebnisse liefert und dabei hilft, den massiven demografischen Wandel abzufedern.
5 Highlights der Episode:
Vom Spielzeug zum Werkzeug:
Wir diskutieren, warum die „KI-Party“ des reinen Ausprobierens vorbei ist und Unternehmen nun in der Phase der Verantwortung stecken, in der KI als geschäftskritische Infrastruktur messbare Erlöse bringen muss.
Der Demografie-Hammer:
Thomas erklärt, wie die Versicherungskammer bis 2030 fast ein Viertel ihrer Belegschaft durch den Ruhestand der Babyboomer verliert und warum KI die einzige Rettung ist, um dieses wegfallende Wissen zu kodifizieren und Prozesse am Laufen zu halten.
KammerGPT als Gamechanger:
Ich erfahre, wie die Versicherungskammer mit einer eigenen, sicheren internen GPT-Instanz arbeitet, die bereits von über 50 % der Belegschaft genutzt wird, um E-Mails zu schreiben, Code zu prüfen oder sogar Protokolle zu erstellen.
Abkehr von reiner Produktivität:
Ewa zeigt auf, dass wir neue Metriken wie „Time to Insight“ brauchen, da es nicht mehr nur darum geht, Minuten zu sparen, sondern dem Kunden in Echtzeit das richtige Angebot zu machen, bevor er zur Konkurrenz abwandert.
Demokratisierung der KI:
Wir besprechen, warum KI nicht in der IT-Abteilung versauern darf, sondern in die Hände der Fachexperten – der Aktuare und Schadenmanager – gehört, damit sie zu einem echten Hebel für die Business-Transformation wird.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Christian Krams, dem CEO der Bavaria Direkt, über den beeindruckenden Expansionskurs des digitalen Versicherers.
Wir tauchen tief in die Zahlen ein und analysieren, wie das Unternehmen sein Beitragsvolumen innerhalb kürzester Zeit massiv steigern konnte.
Christian erklärt mir, warum ein ausgefeiltes Pricing und eine konsequente technologische Ausrichtung die Eckpfeiler ihres Erfolgs sind. Er gibt spannende Einblicke, wie die Bavaria Direkt als digitaler Arm des Konzerns Versicherungskammer agiert und dabei die Vorteile eines jungen Unternehmens mit der Stärke eines etablierten öffentlichen Versicherers kombiniert.
Wir diskutieren außerdem über die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Schadenbearbeitung und im Service. Christian erläutert, warum Standardisierung im digitalen Markt überlebenswichtig ist und wie sie es schaffen, trotz des harten Wettbewerbs auf Vergleichsportalen profitabel zu wachsen. Dabei wird deutlich, dass Erfolg im InsurTech-Bereich kein Zufallsprodukt ist, sondern auf einer präzisen Datenstrategie und der täglichen Disziplin in der Umsetzung beruht.
Highlights der Folge:
Enormes Wachstum:
Die Bavaria Direkt konnte ihr Beitragsvolumen von 240 Millionen Euro Ende 2024 auf aktuell über 380 Millionen Euro steigern.
Pricing als Erfolgsschlüssel:
Durch eine hochpräzise aktuarielle Kalkulation einzelner Risiken bietet das Unternehmen seinen Kunden extrem wettbewerbsfähige Preise an.
Hoher Automatisierungsgrad:
Im KFZ-Servicebereich sind bereits knapp 80% der Prozesse automatisiert, was eine effiziente Abwicklung riesiger Neugeschäftsvolumina ermöglicht.
KI im Einsatz:
Schon lange vor dem aktuellen Hype nutzt das Unternehmen Machine Learning zur Mustererkennung in der Schadenregulierung, um Kosten zu senken und die Bearbeitung zu beschleunigen.
Fokus auf den deutschen Markt:
Trotz internationaler Konkurrenz sieht Christian im deutschen Privatkundengeschäft noch massives Potenzial für weiteres digitales Wachstum.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge, in der wir uns mit dem rasanten Wandel in der Technologielandschaft der Versicherungsbranche beschäftigen. Es ist kein Geheimnis, dass digitale Teilhabe und Überleben für Versicherer heute mehr denn je von der Geschwindigkeit der Adaption und der anschließenden Umsetzung abhängen. Standards für Protokolle wie MCP (Model Context Protocol) entstehen in Monaten statt in Jahren – eine Herausforderung, die CIO Jens Becker und Bereichsleiter Markus Kreuzer von der Zurich Deutschland mit einer innovativen "AI Fast Lane" meistern.
In dieser spannenden Unterhaltung tauche ich mit Jens und Markus tief in die Welt der agilen KI-Implementierung ein. Wir sprechen darüber, wie die DA Direkt als "Speerspitze" des Konzerns radikal IT-Change beschleunigt und sich mutig für agentic AI öffnet, statt in bürokratischen Narrativen zu verharren. Jens, CIO der Zurich Gruppe Deutschland seit fünf Jahren, verantwortet die gesamte IT, während Markus, seit knapp drei Jahren bei der Zurich und in der Versicherungsbranche, für alle Applikationen der DA Direkt zuständig ist – von der Softwareentwicklung bis zur Business-Analyse.
Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch:
MCP – Der USB-C der KI-Agenten: Markus erklärt, wie das Model Context Protocol (MCP) den Large Language Models (LLMs) ermöglicht, nicht nur zu "labern", sondern auch handlungsfähig zu werden. MCP ist ein Standard, der es LLMs erlaubt, auf Bestandsdaten und Backend-Systeme zuzugreifen, Daten zu lesen und Aktionen zu triggern – eine Revolution, die in Windeseile adaptiert wurde, ähnlich dem universellen USB-C-Anschluss.
Geschwindigkeit als neue Währung: Jens betont, dass die technologische Entwicklung nie wieder so langsam sein wird wie heute. Das schnelle Auftauchen und die rasante Adaption von MCP zeigen, dass es keine Zeit mehr gibt, ein Jahr zu warten. Es ist nicht nur ein wahrgenommener Druck, sondern eine Notwendigkeit, um konkrete Business-Probleme zu lösen und Kundenzufriedenheit sowie Geschäftserfolg zu steigern.
Die "AI Fast Lane" – Governance neu gedacht: Wir sprechen über das Herzstück ihrer Strategie. Die AI Fast Lane ist kein Abbau von Kontrollen, sondern eine Reorganisation. Durch Maßnahmen wie gemeinsame Kick-offs aller Stakeholder, die frühzeitig Fragen adressieren können, und das Konzept eines "Kümmerers", der Themen durch den Prozess begleitet, werden bürokratische Hürden drastisch reduziert.
Mindset statt Verbote – Innovation fördern: Jens erklärt, dass es darum geht, ein innovationsfreundliches und offenes Umfeld zu schaffen. Statt neue Technologien sofort zu verbieten oder auf die Warteliste zu setzen, werden sie ausprobiert. Das Mindset ist entscheidend: Man zeigt, dass es geht, indem man es einfach macht, und schafft dann Nachahmer. Hierbei hilft eine Governance, die Risiken aufzeigt, aber dem Fachbereich die Entscheidung über die Akzeptanz der Risiken überlässt.
Agente Teams und iteratives Vorgehen: Markus und Jens geben einen Einblick in die Zukunft der AI mit "Agentic AI". Anstatt eines großen, alleskönnenden LLMs setzen sie auf spezialisierte Agenten, die in Teams zusammenarbeiten, zum Beispiel bei der Bearbeitung von Schadensfällen. Der Fokus liegt dabei auf einem iterativen Ansatz – klein anfangen, schrittweise skalieren und den Business Value beweisen. Das Ziel ist nicht, 20 Agenten zu haben, sondern Kundenzufriedenheit und Effizienz zu steigern.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser neuen Episode unseres KI-Updates werfe ich gemeinsam mit Thomas Fröhlich einen Blick auf das Jahr 2026 und die rasanten Entwicklungen in der Welt der Künstlichen Intelligenz. Wir diskutieren, warum der anfängliche Hype um einfache Chatbots vorbei ist und wieso Versicherer jetzt tief in die Workflow-Automatisierung einsteigen müssen, um wirklich produktiv zu werden.
Hier sind die 5 Highlights unserer Diskussion:
Allianz setzt auf Anthropic: Die Allianz geht über die bloße Nutzung von Chatbots hinaus und integriert das Modell "Claude" tief in ihre IT-Infrastruktur, um komplexe Prozesse zu automatisieren.
Vom Chatbot zur Agentenfamilie: Wir besprechen den Wandel von einfachen Prompts hin zu spezialisierten KI-Teams, bei denen verschiedene "Agenten" wie in einer Stabshierarchie zusammenarbeiten, um Aufgaben von der Dokumentenanalyse bis zur Content-Erstellung zu erledigen.
Das Ende der "Affenarbeit": KI befreit uns endlich vom lästigen Hin- und Herkopieren zwischen Fenstern. Durch Middleware-Lösungen wie Kamunda oder n8n lassen sich heute ganze Prozessketten nahtlos verknüpfen.
KI-Shopping mit Google Gemini: Dank neuer Protokolle wird Gemini zum aktiven Verkaufsagenten, der nicht nur berät, sondern direkt Kauf- und Buchungsprozesse abschließt, was den digitalen Vertrieb revolutioniert.
Schadenbearbeitung in Rekordzeit Am Beispiel der Zürich Versicherung zeigen wir, wie KI die Schadenbearbeitung auf unglaubliche 47 Sekunden drückt und damit die Kundenerfahrung fundamental verbessert.
Wir stecken mitten in einer Phase, in der KI-Systeme lernen, logisch zu planen und eigenständig Probleme zu lösen. Es geht nicht mehr nur um Textgenerierung, sondern um echte Ausführungskompetenz. Wenn du wissen willst, wie du dein eigenes "KI-Team" aufbaust und welche strategischen Weichen du jetzt stellen musst, solltest du dir diese Folge auf keinen Fall entgehen lassen.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
Herzlich Willkommen zur Fortsetzung meines Gesprächs mit Johannes Rath von der Signal Iduna und Jens Lapinski von Angel Invest.
Wichtiger Hinweis vorab: Bitte beachtet, dass diese Episode bereits am 30. Mai 2025 aufgezeichnet wurde.
Im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, was für unglaublich spannende Tech-Innovationen da draußen entstehen. Aber jetzt wird es ernst: Wie bekommt man diese ganze Innovation eigentlich in einen großen Konzern hinein?
Johannes (Transformation, Operations & Strategie bei Signal Iduna) und Jens (einer der aktivsten Super Angels Europas) sind das perfekte Team, um das zu diskutieren. Johannes muss die Innovationen implementieren, und Jens liefert sie.
Wir sprechen darüber, wie man die Realität von Altsystemen, Kostendruck und strenger Regulatorik (Stichwort DORA) mit dem Wunsch nach modernster KI in Einklang bringt. Es geht nicht darum, Innovationspreise zu gewinnen, sondern echte, drängende Probleme zu lösen – wie den demografischen Wandel, der bei Signal Iduna bis 2030 30 % der Belegschaft betrifft.
Hier sind 5 Highlights aus unserem Gespräch:
Das "Sherpa"-Problem:
Wie oft scheitert ein gutes Startup am Einkauf oder an der Compliance? Johannes erklärt, wie ihr Innovation Hub "Signals" als "Sherpa" agiert. Dieses Team begleitet die Startups durch den Konzern-Dschungel und hat so die Onboarding-Zeit drastisch verkürzt.
Reife statt Hype:
Ein wichtiges Learning war, nicht jedem Hype nachzujagen. Johannes gibt zu, anfangs Fehler gemacht zu haben, indem er zu frühe Startups angebunden hat, deren Produkte noch nicht reif waren. Heute fokussieren sie sich auf reifere Lösungen, die nachweislich ein Problem lösen.
Infrastruktur für Ideen:
Es reicht nicht, nur Startups zu treffen. Signal Iduna hat ein ganzes Ökosystem aufgebaut – vom eigenen Hub über das "Technology Briefing Center" bis hin zum Investment in Jens' Fonds –, um einen stetigen Strom an relevanten Lösungen zu garantieren.
Innovation ist ein Marathon:
Johannes betont, dass man beim Thema Innovation einen langen Atem braucht. Viele Innovations-Hubs machen schnell wieder zu. Der Erfolg liegt darin, die unvermeidlichen Tiefschläge auszuhalten und langfristig zu denken, was Versicherer eigentlich gut können sollten.
Die exponentielle KI-Wand:
Jens warnt, dass die Entwicklung von KI exponentiell verläuft. Die Kosten sind massiv gesunken, die Qualität ist explodiert. Wer jetzt sechs Monate wartet, um über KI nachzudenken, ist vielleicht schon zu spät dran.
Das war nur ein kleiner Einblick. Wir sprechen auch darüber, wie Johannes' Team konkret an "agentischen" KI-Systemen arbeitet, um die Produktivität zu steigern.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Wolfgang Müller, Bereichsleiter Recht, Personal und Compliance bei der IDEAL Versicherung, über ein Thema, das wichtiger ist denn je: Cybersecurity. Wir beleuchten die Herausforderungen, denen Unternehmen heute gegenüberstehen, und wie man die Balance zwischen umfassenden Schutzmaßnahmen und der Aufrechterhaltung der Produktivität findet.
Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Social Engineering als größte Gefahr: Wir stellen fest, dass klassische Hackerangriffe immer weniger erfolgreich sind. Der Mensch ist die Schwachstelle! Social Engineering, also das Ausnutzen menschlicher Schwächen und des Vertrauens, ist die bevorzugte Methode der Angreifer. Sie täuschen ihre Opfer mit raffinierten E-Mails, Anrufen oder anderen Tricks, um an sensible Daten zu gelangen.
Praktische Beispiele für Social Engineering: Wolfgang beschreibt konkrete Angriffsvektoren, wie beispielsweise gefälschte E-Mails von der Bank oder vermeintliche Gewinnbenachrichtigungen, und erklärt, wie leicht man darauf hereinfallen kann. Wir diskutieren auch den "CEO-Betrug", bei dem Angreifer sich als Führungskraft ausgeben, um Mitarbeiter zu hohen Überweisungen zu bewegen.
Schutzmaßnahmen: Training und Prozesse: Um sich vor Social Engineering zu schützen, ist ständige Schulung der Mitarbeiter unerlässlich. Wir sprechen über effektive Trainingsmethoden, Test-E-Mails und die Wichtigkeit eines Meldesystems für verdächtige Aktivitäten. Starre Prozesse, wie das Vier-Augen-Prinzip bei hohen Überweisungen, sind ebenfalls unverzichtbar.
Die Rolle der Cloud und Datensicherheit: Die Nutzung von Cloud-Diensten wie Google Drive und Microsoft OneDrive birgt Risiken. Wolfgang erklärt, warum ein kontrollierter Umgang mit diesen Diensten wichtig ist und welche Maßnahmen man ergreifen kann, um Datenverluste zu vermeiden. Die Überwachung des Datenverkehrs und das Erkennen von ungewöhnlichen Aktivitäten sind zentrale Aspekte.
Die Zukunft des Social Engineering und KI: Wir wagen einen Blick in die Zukunft und diskutieren, wie Künstliche Intelligenz das Social Engineering weiter beeinflussen wird. KI-generierte E-Mails und -Videos werden immer realistischer und erschweren die Unterscheidung zwischen echt und falsch. Wir besprechen die Herausforderungen, die sich daraus ergeben und mögliche Gegenmaßnahmen.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
Willkommen zum letzten AI und Automation Update des Jahres, kurz vor Weihnachten! Die letzten Wochen waren super stressig, aber ich freue mich, heute mit Thomas über die rasanten Entwicklungen in der KI zu sprechen. Dieses Jahr war echt der Wahnsinn und wir blicken heute noch einmal zurück und geben einen Ausblick auf das, was uns erwartet.
Ein großes Thema, das wir direkt zu Beginn ansprechen, ist die Frage, ob der KI-Hype vorbei ist. Meine These: Ja, er ist vorbei! Wir sprechen nicht mehr über Hype, sondern über Industrialisierung. KI wird jetzt wirklich genutzt und findet überall Anwendung, vom privaten Bereich bis hin zu Banken und Shops. Es geht nicht mehr um das Staunen, sondern um Effizienz und Produktivität.
Wir sprechen auch über die Regulierung durch den EU AI Act, der dieses Jahr gestartet ist. Das ist nicht nur eine neue Regelung, sondern beinhaltet auch eine Schulungspflicht für Mitarbeiter, die KI nutzen. Es ist wichtig, die Funktionsweise, ethische Grundlagen und Risiken zu verstehen – Stichwort Prompt Injection! Gleichzeitig fragen wir uns, wie sich die Regulierung weiterentwickelt und ob sie Innovationen hemmt.
In der Versicherungswelt sehen wir, dass das Schadensmanagement die "Low Hanging Fruit" ist, wenn es um KI-Anwendungen geht. Viele Versicherer nutzen KI hier bereits, um unstrukturierte Daten zu verarbeiten und Prozesse zu optimieren. Aber es gibt noch so viel mehr Potenzial in anderen Bereichen, und ich frage mich, warum die Branche nicht mutiger ist, diese zu erkunden.
Ein zentrales Thema für das kommende Jahr ist meiner Meinung nach die "Agentic AI". Wir sind vom einfachen Chat über komplexe Prompts hin zu KI-Agenten gekommen, die selbstständig Aufgaben zerlegen, Pläne erstellen und mit uns in Dialog treten können. Das wird unsere Arbeitsweise grundlegend verändern, und ich gebe ein Beispiel aus der Softwareentwicklung, um das greifbar zu machen.
Zuletzt diskutieren wir, dass viele Herausforderungen, die wir jetzt mit KI erleben – wie das Thema Mindset, Experimentierfreude und das schnelle Anpassen an neue Technologien – gar nicht so neu sind. Sie erinnern an frühere Trends wie Agilität oder Design Thinking, aber die Geschwindigkeit und die technologische Komplexität sind diesmal viel höher.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Folge spreche ich mit Percy Wippler, IT-Leiter bei der IDEAL Versicherung, über die Zukunft digitaler Versicherungsdienstleistungen. Wir beleuchten dabei insbesondere die Frage nach dem Mehrwert nativer Apps im Vergleich zu Webanwendungen, speziell im oft etwas vernachlässigten Bereich der Lebensversicherung.
Percy gibt einen kurzen Einblick in die IDEAL Versicherung: ein 112 Jahre altes, mittelständisches Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern, das hauptsächlich im Bereich Lebensversicherungen tätig ist. Er selbst ist seit 1995 im Unternehmen und treibt seitdem die Digitalisierung voran – ein wahrer Veteran in der Branche!
5 Highlights der Folge:
Native Apps vs. Webanwendungen: Percy argumentiert überzeugend, dass für viele Versicherungen, besonders im Bereich Lebensversicherungen, native Apps keinen echten Mehrwert bieten. Webanwendungen sind flexibler, kostengünstiger in der Entwicklung und Wartung und für den Kunden oft bequemer zugänglich (kein Download nötig).
KI als verbesserte Suchmaschine: Percy sieht den größten Nutzen von KI aktuell in der verbesserten Suchfunktion. Statt nach exakten Stichworten zu suchen, kann der Kunde seine Bedürfnisse in natürlicher Sprache formulieren, und die KI liefert die passende Antwort. Das gilt für Bilderzeugung, Videoerstellung und andere Bereiche – eine verbesserte Kommunikation ist der Schlüssel.
Lebensversicherungen und digitale Angebote: Die geringe Interaktion mit Lebensversicherungsverträgen im Vergleich zu anderen Versicherungen macht die Entwicklung umfangreicher Apps oft unwirtschaftlich. Gelegentliche Touchpoints wie Adressänderungen oder Rückkaufswertberechnungen lassen sich effizienter über Webanwendungen lösen.
Die Lösung der IDEAL Versicherung: Die IDEAL Versicherung hat mit "Mein Universal Life" ein webbasiertes Portal entwickelt, das den Kunden Zugriff auf wichtige Informationen zu ihrem Vertrag gibt. Dieses Portal nutzt moderne Technologien, um eine benutzerfreundliche Erfahrung zu bieten, ohne den Aufwand einer nativen App. Der Fokus liegt darauf, einzelne Services übersichtlich und direkt erreichbar zu gestalten, anstatt ein riesiges, alles umfassendes Portal zu schaffen.
Registrierung und Identifizierung: Wir diskutieren die Herausforderungen der Kundenidentifizierung im Online-Bereich und die Notwendigkeit einer Balance zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Der Aufwand einer vollständigen Registrierung schreckt viele Kunden ab. Percy beschreibt, wie die IDEAL Versicherung schrittweise Lösungen entwickelt, die den Registrierungsprozess vereinfachen und gleichzeitig die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllen.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Tobias Vögele, dem Bereichsleiter Personalwesen bei der Signal Iduna, über die tiefgreifenden Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und speziell auf das Personalwesen. Es war ein super spannendes Gespräch mit einer erfrischenden Perspektive!
Meine Highlights aus der Folge:
Der HR-Chef wird Podcaster: Tobias erzählt mir, wie er während der Pandemie, isoliert im Homeoffice, seinen eigenen internen Podcast 'P&V Kompakt' ins Leben gerufen hat, um mit seinen Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. Eine inspirierende Geschichte über innovative Kommunikation!
KI in der Praxis bei einem Großversicherer: Wir tauchen ein, wie die Signal Iduna, als Google Cloud Partner, mit internen KI-Lösungen wie dem Chatbot 'Cosy' (jetzt 'Cosy 2.0') Effizienzen hebt – nicht um Menschen zu ersetzen, sondern um den Mitarbeitermangel zu kompensieren.
KI als 'Supertool' für Menschen: Tobias erklärt, wie KI menschliche Arbeit aufwertet. Zum Beispiel, wie er Reden für Jubiläen in Minuten vorfertigen lässt, um mehr Zeit für die persönliche Note und den Austausch zu haben. Oder wie ein HR-Chatbot Gehaltsabrechnungen erklärt – ein echter Game Changer für 'Brot-und-Butter'-Aufgaben.
Führung 4.0 und strategische Personalplanung: Die Rolle von HR und Führungskräften wandelt sich grundlegend. Es geht um Skill-Management, Coaching und das Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven für Mitarbeiter, um den Wandel aktiv zu gestalten und nicht nur zu reagieren.
Warum lebenslanges Lernen wichtiger denn je ist: Wir diskutieren, warum Anpassungsfähigkeit und das Erlernen neuer Fähigkeiten – von KI-Anwendung bis zur Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen – für jeden Mitarbeiter entscheidend sind, um in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt relevant zu bleiben.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Folge spreche ich mit Florian Sallmann, Vorstandsvorsitzender der InterRisk Versicherungen, über zukunftsorientierte Unternehmenskultur und den digitalen Wandel in der Versicherungsbranche. Florian teilt seine Erfahrungen und Einblicke in die Kultur der InterRisk, einem Unternehmen der Vienna Insurance Group, mit 150 Mitarbeitern. Wir tauchen tief in die Herausforderungen und Chancen ein, die sich aus dem kulturellen Wandel in einem Unternehmen ergeben, besonders im Kontext der Digitalisierung.
Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Die Bedeutung einer positiven Unternehmenskultur: Florian betont, wie wichtig eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur ist, um Mitarbeiter zu motivieren und ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg sichtbar zu machen. Er erklärt, wie wichtig es ist, die Daseinsberechtigung jedes Mitarbeiters hervorzuheben und ihre Rolle im gesamten Prozess zu verstehen.
Umgang mit Ideen und Innovation: Wir diskutieren, wie man mit der Flut an Ideen in einem Unternehmen umgeht, die durch eine offene Kultur entstehen. Florian schildert seinen Ansatz, Ideen wertschätzend zu behandeln, auch wenn sie nicht sofort umgesetzt werden können, und erklärt, wie er ein positives Umfeld schafft, in dem Mitarbeiter ihre Ideen einbringen.
Motivation und der "Dealer für Erfolg": Florian teilt seine Sicht auf Mitarbeitermotivation. Er beschreibt seine Herangehensweise, Mitarbeiter zu begeistern und sie zu "Unternehmern" in ihrem Bereich zu machen, indem er frühzeitige Erfolge ermöglicht und eine positive Energie im Team fördert – eine Metapher als "Dealer für Erfolg".
Identifikation und Förderung von Talenten: Wir sprechen über die Identifikation und Förderung von Talenten im Unternehmen. Florian betont die Bedeutung von interner Vernetzung und die Bereitschaft, Mitarbeiter in andere Bereiche zu bewegen, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.
Der sinnvolle Einsatz digitaler Tools: Florian und ich tauschen uns über den effizienten Einsatz digitaler Tools wie Chat-Systeme aus und diskutieren deren Vor- und Nachteile. Wir betonen die Wichtigkeit, digitale Werkzeuge nicht nur als Ersatz für alte Methoden zu sehen, sondern als Möglichkeiten, die Kommunikation zu verbessern und die Zusammenarbeit zu erleichtern. Dabei spielt die richtige Nutzung und das Vermeiden von Informationsüberlastung eine wichtige Rolle.
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#Unternehmenskultur #Tools #ChatSysteme
Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
Herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe unseres AI and Automation Updates! Heute spreche ich wieder mit Thomas Fröhlich über die neuesten Entwicklungen aus der Welt der künstlichen Intelligenz. Wir haben drei spannende Themen auf dem Tisch, die zeigen, wie rasant sich dieser Bereich entwickelt und welche Auswirkungen das auf unseren Arbeitsalltag hat.
Die Top-Highlights im Überblick:
Gemini 3.0 steht vor dem Launch: Google steht kurz davor, die nächste große Version ihres Sprachmodells zu veröffentlichen. Wir diskutieren, warum das eine bedeutendere Weiterentwicklung ist als nur ein kleines Update und welche Rolle Google als ursprünglicher KI-Pionier spielt, auch wenn andere aktuell im Rampenlicht stehen.
Der Aufstieg zum autonomen Agenten (Autonomous Agentic AI): Das ist der wahre Quantensprung! Wir reden darüber, wie KI-Modelle wie das erwartete Gemini 3.0 zu vollständig autonomen Agenten werden, die komplexe, mehrstufige Aufgaben selbstständig lösen können – weit über simple Fragen und Antworten hinaus.
Ein KI-gesteuerter Support-Traum: Ich teile meine positive Überraschung, als ein KI-gestützter Support-Chatbot von Fireflies mein Transkriptionsproblem komplett eigenständig löste, inklusive der Ansteuerung interner Tools. Ein echtes Beispiel dafür, was Agent-KI heute schon leisten kann.
Die große Produktivitäts-Gap: Eine aktuelle EY-Studie hat erschreckende Zahlen enthüllt: Unternehmen nutzen das Potenzial von KI nur zu 40 %. Wir beleuchten die Hauptgründe, darunter die Angst vieler Mitarbeiter, dass KI ihre Jobs ersetzt, was paradoxerweise die effektive Nutzung blockiert.
Der neue Aufstieg im Job: Wer KI nutzt, steigt quasi in der Hierarchie auf und wird vom Ausführenden zum Agenten-Koordinator. Ich überlege, dass dies eine Führungsrolle ist, die uns von zeitraubenden, simplen Aufgaben befreit – wenn Unternehmen die notwendige Schulung und Infrastruktur bereitstellen.
Wir haben heute wirklich tief in die Materie geblickt, von Googles Vorreiterrolle über die revolutionären Fähigkeiten autonomer Agenten, die uns in Zukunft bei Dingen wie Urlaubs- oder Präsentationsplanung unterstützen werden, bis hin zu den psychologischen Hürden, die eine breite KI-Adaption in Unternehmen noch bremsen. Fest steht: Die KI wird nicht nur unsere Aufgaben, sondern auch unsere Rollen im Job verändern.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
Das Einzige, was riskanter ist als KI, ist sie zu ignorieren. Ladet euch jetzt das Whitepaper von Thoughtworks herunter und setzt KI verantwortungsvoll ein.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Annika Obermayer, Leiterin Komposit bei der Bayerischen. Wir tauchen tief in das Thema mentale Gesundheit am Arbeitsplatz ein, besonders im Kontext der sich verändernden Versicherungsbranche. Annika spricht nicht nur aus strategischer Führungsperspektive, sondern teilt auch ganz offen ihre persönlichen Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
5 Highlights der Folge:
Mentale Gesundheit als Schlüssel zur maximalen Leistungsfähigkeit: Annika betont, dass mentale Gesundheit für sie der Schlüssel zur optimalen individuellen Leistung jedes Mitarbeiters ist. Sie definiert mentale Gesundheit nicht einfach als positive Energie, sondern als die Fähigkeit, die Balance zwischen Stress und Regeneration zu finden und Resilienz aufzubauen. Der Sonntagabend dient dabei als wichtiger Indikator für die Zufriedenheit mit der Arbeit.
Authentizität am Arbeitsplatz: Ein zentrales Thema ist die Authentizität. Annika erklärt, wie wichtig es ist, dass Mitarbeiter sich selbst sein dürfen und keine Rollen spielen müssen. Sie beschreibt, wie Glaubenssätze, oft schon in der Kindheit erworben, die Arbeitsweise beeinflussen können und wie wichtig es ist, diese aufzuarbeiten. Sie gibt Beispiele aus ihrem eigenen Leben und ihrem Umgang mit Mitarbeitern, die zeigen, wie ein authentisches Arbeitsklima aufgebaut werden kann.
Der Sonntagabend als Gradmesser: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob der Job Spaß macht und ob es einem gut geht. Der Sonntagabend vor dem Arbeitsbeginn wird als Moment der Wahrheit betrachtet. Häufige Widerstände gegen den Montag sollten zu einer Reflexion über die Arbeitszufriedenheit führen.
Führungskräfte-Coaching als Schlüssel zur Veränderung: Annika betont die Bedeutung von Coaching für Führungskräfte, um ein offenes und authentisches Arbeitsklima zu schaffen. Sie teilt ihre Erfahrung mit einem Coaching-Prozess mit zwei zerstrittenen Teams und beschreibt, wie dieser Prozess dazu beigetragen hat, die Teams wieder zusammenzuführen und die individuelle mentale Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Sie unterstreicht die Bedeutung von Vorbildern und dass Führungskräfte selbst mental gesund und ausgeglichen sein müssen, um ihre Mitarbeiter effektiv zu unterstützen.
Die Notwendigkeit von Selbstreflexion: Wir diskutieren die Notwendigkeit von Selbstreflexion und die Schwierigkeit, ein "Geheimrezept" für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz zu finden. Annika erklärt, wie wichtig es ist, für sich selbst herauszufinden, was einem guttut und was nicht, und wie man seinen persönlichen Energiehaushalt managen kann. Sie betont, dass ausreichender Schlaf, gesunde Ernährung und der bewusste Verzicht auf Alkohol wichtige Faktoren für die psychische Gesundheit sind.
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Whitepaper: KI verantwortungsvoll einsetzen
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In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Maximilian Beck, Vorstandsvorsitzender der IDEAL Versicherung, über die Herausforderungen und Chancen der Lebensversicherungsbranche angesichts der alternden Babyboomer-Generation. Wir machen es uns gemütlich in unserer Bar "London" mit Blick über Berlin. Max erzählt die spannende Geschichte der IDEAL Versicherung, gegründet 1913 in einer Neuköllner Arbeiterkneipe, und wie sich der Fokus vom ursprünglichen Bestattungsverein bis heute entwickelt hat.
5 Highlights der Episode:
Die Babyboomer als Schlüsselgruppe: Wir beleuchten, warum die Babyboomer-Generation (Geburtsjahrgänge ca. 1955-1969) eine so wichtige Zielgruppe für Lebensversicherer darstellt. Es sind viele Menschen, die lange leben und vergleichsweise wenige Kinder haben – eine demografische Entwicklung, die die Altersvorsorge massiv beeinflusst. Die vielen Menschen dieses Jahrgangs und ihre hohen Vermögenswerte stellen sowohl eine Herausforderung als auch eine große Chance für die Branche dar.
Die Herausforderungen der Altersvorsorge: Die zunehmende Alterung der Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme der Rentenversicherung werden diskutiert. Die durchschnittliche Rente reicht für viele nicht zum Lebensstandarderhalt, was den Bedarf an zusätzlicher Altersvorsorge deutlich macht.
Digitale Ansprache der Babyboomer: Wir entkräften das Klischee der digital-unaffinen Babyboomer. Maxs Erfahrung zeigt, dass sie ebenso digital erreichbar sind wie andere Altersgruppen, wenn auch die Ansprache angepasst werden muss. Während einige komplett digitale Lösungen bevorzugen, schätzen viele immer noch den persönlichen Kontakt.
Erfolgreicher Vertrieb: Maxs 30-jährige Erfahrung im Vertrieb zeigt, dass persönlicher Kontakt, Telefonate und E-Mails immer noch die effektivsten Kanäle sind, um Babyboomer zu erreichen. Der direkte Austausch und das Aufbauen von Vertrauen sind entscheidend. Er betont die Wichtigkeit, die Kunden aktiv anzusprechen und ihre Bedürfnisse zu verstehen.
Der Handlungsdruck für Vermittler: Ein wichtiger Punkt ist der Handlungsdruck für Versicherungsvermittler, die oft auf großen bestehenden Kundenstamm sitzen, aber die Notwendigkeit sehen, die Babyboomer-Generation aktiv anzusprechen und die Chancen im Bereich Altersvorsorge zu nutzen. Es bedarf einer aktiven Ansprache, Beratung und dem Angebot passender Produkte, um den Bedarf zu decken. Hierbei wird die "Ideal Universal Life" als Beispiel genannt, eine flexible und digital verwaltete Lebensversicherung.
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In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Christian Gratz und Tobias Spindler, zwei Teamleitern im Kundenservice der Bayerischen. Sie erzählen ihre Geschichte, wie sie einen großen Bearbeitungsrückstand bewältigt haben – und zwar mit Erfolg! Die Bayerische, eine traditionsreiche Versicherung mit fast 900 Mitarbeitern, hatte ein echtes Problem: Berge von unbearbeiteten Schriftverkehr und ein Telefon-Service am Rande des Kollapses. Christian fokussiert sich auf den schriftlichen, Tobias auf den telefonischen Kundenservice. Ihre Teams bestehen aus 37 bzw. 18 Mitarbeitern.
5 Highlights der Folge:
Vom Rückstand zum Erfolg: Christian und Tobias schildern eindrücklich, wie sie mit einem enormen Rückstand an Anfragen und Schriftverkehr konfrontiert waren. Sie beschreiben die Herausforderungen und wie sie mit Teamwork, strategischem Vorgehen und einem klaren Mindset die Situation gemeistert haben.
Der Unterschied Telefonie vs. Schriftverkehr: Wir beleuchten den Unterschied zwischen den beiden Serviceabschnitten. Telefonie bedeutet direkten Kundenkontakt und den Druck, sofort reagieren zu müssen. Beim Schriftverkehr ist die Bearbeitung zwar weniger zeitkritisch, aber die Masse an E-Mails, Faxen und Briefen kann schnell überwältigend werden.
Strategien zur Stressbewältigung: Ich befrage meine Gäste nach ihren Strategien, um mit dem immensen Arbeitsdruck umzugehen. Timeboxing, tägliche kleine Erfolge feiern und eine klare Arbeitsstrategie sind wichtige Bestandteile ihres Erfolgsrezepts. Die Bedeutung eines positiven Mindsets wird betont.
Teamwork und offene Kommunikation: Der Erfolg der beiden Teamleiter basiert maßgeblich auf starkem Teamwork und offener Kommunikation. Regelmäßige Feedbackrunden, gemeinsame Aktivitäten und ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Mitarbeiter sind zentrale Elemente ihres Führungsstils.
Flexible Arbeitsmodelle und Mitarbeitermotivation: Die beiden Teamleiter betonen die Bedeutung flexibler Arbeitsmodelle, insbesondere Homeoffice. Sie erklären, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren, z.B. durch transparente Zielsetzung, regelmäßige positive Feedbacks und Belohnungssysteme (z.B. Kochkurse, Prämien).
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In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Dr. Gerrit Böhm, Vorstandsvorsitzender der Volkswohl Bund Versicherungen, einem in Dortmund ansässigen Maklerversicherer mit Schwerpunkt auf Lebens- und Sachversicherungen. Wir tauchen tief in die Herausforderungen der Versicherungsbranche ein, die zwischen IT-Modernisierung, strenger Regulatorik und innovativer Marktbearbeitung gefangen ist. Gerrit schildert hautnah, wie er diesen Spagat im Volkswohl Bund Versicherung managt und dabei gleichzeitig sicherstellt, dass der gewaltige Umbau hinter den Kulissen für die Kunden und den Markt unsichtbar bleibt.
5 Highlights der Episode:
Der Spagat der Versicherungsbranche: Wir beleuchten den enormen Druck, den die Branche durch die notwendigen IT-Modernisierungen, die immer komplexer werdende Regulatorik (Stichwort: VRT, DORA) und den gleichzeitigen Bedarf an Innovation und Marktbearbeitung verspürt. Gerrit erklärt, wie er diese drei Faktoren in Einklang bringen will.
Der Sweetspot der Regulatorik: Wir diskutieren die Frage, ob die Regulatorik immer den tatsächlichen Bedarf trifft und wie der "Sweetspot" zwischen sinnvoller Regulierung und überbordenden Vorschriften gefunden werden kann. Gerrit hinterfragt kritisch, ob das derzeitige System genügend Vertrauen in die Versicherungsbranche setzt.
IT-Modernisierung ohne Markt-Disruption: Gerrit beschreibt die Herangehensweise der Volkswohl Bund Versicherung an die IT-Modernisierung: Der Umbau soll für den Markt unsichtbar bleiben, während gleichzeitig neue Services und Produkte entwickelt werden. Er erklärt die Herausforderungen der gleichzeitigen Bearbeitung von Hintergrundmodernisierungen und der täglichen Geschäftsabwicklung.
Der "Spaghettiberg" der IT-Systeme: Wir analysieren die Komplexität der IT-Landschaft in Versicherungen und beleuchten den enormen Aufwand, veraltete Systeme zu modernisieren und gleichzeitig neue Technologien zu integrieren. Gerrit verwendet das Bild eines "Spaghettibergs" um die Herausforderungen der Systemverschnittstellung zu verdeutlichen. Wir sprechen über den hohen Bedarf an Fachwissen, der sich nicht einfach durch Skalierung mit mehr Mitarbeitern lösen lässt.
Regulatorik als integraler Bestandteil des Prozesses: Wir erörtern, wie der Volkswohl Bund mit den neuen regulatorischen Anforderungen umgeht und wie Compliance- und Datenschutz-Aspekte nicht nur als Kontrollinstanzen, sondern als unterstützende, integrierte Bestandteile des gesamten Arbeitsablaufs verstanden werden. Gerrit betont die Bedeutung einer proaktiven und beratenden Rolle dieser Abteilungen, anstatt nur einer reaktiven Kontrollfunktion.
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In dieser packenden zweiten Folge tauche ich tief ein in die Welt der LKH, einem Krankenversicherer mit einer fast 100-jährigen Geschichte. An meiner Seite sind Jan-Peter Diercks, Vorstand für Vertrieb und Marketing, und Pavel Berkovitch, Vorstand für Digitalisierung und Produktmanagement.
Wir starten mit der faszinierenden Frage, warum die LKH in der Vergangenheit kaum Vertrieb brauchte und jetzt doch – und wie sie aus einer Phase der Stille als „unerwartet anders“ wieder zurückkehren. Erfahre, wie die LKH einst als „Flaggschiff“ der PKV galt und warum es dann ruhiger wurde, bevor die aktuelle, spannende Transformation begann.
Ein zentrales Thema ist die Rolle der Digitalisierung im modernen Versicherungsvertrieb. Pavel erklärt, wie sich das Kundenverhalten gewandelt hat und welche digitalen Services und Schnittstellen die LKH dem freien Maklermarkt bietet. Ich bin besonders gespannt zu hören, warum die LKH ein neues PKV-Produkt auf den Markt bringt und was „State of the Art“ im Bereich Krankenversicherung heute wirklich bedeutet, inklusive innovativer Ansätze wie Telemedizin.
Wir sprechen auch über die pragmatische Seite der Transformation: Jan-Peter verrät mit einem Augenzwinkern, warum das aktuelle CRM-System der LKH eine „große Sammlung von Excel-Tabellen“ ist und welche Überlegungen dahinterstecken, bevor sie zu großen Lösungen wie Salesforce wechseln. Ich lerne, dass man ein Vertriebssystem nicht einfach „überstülpen“ kann, sondern es immer an die individuellen Bedürfnisse anpassen muss.
Ein echtes Highlight ist die Enthüllung, dass die LKH 2024 zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren wieder ein Bestandswachstum verzeichnen konnte. Dieses beeindruckende Ergebnis ist das Resultat einer umfassenden Transformation, die das gesamte Unternehmen umfasst. Und natürlich klären wir am Ende die dringende Frage: Braucht die Welt ein neues PKV-Produkt – und bin ich als GKV-Versicherter bei der LKH besser dran?
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In dieser spannenden Episode tauche ich mit Michael Gackstatter, dem CEO von Today, in die Welt der KI im Versicherungsvertrieb ein. Nach der ersten Welle stellen wir uns die Frage: Was kommt jetzt? Und wie schaffen wir es, den versprochenen Return on Invest tatsächlich zu realisieren und den Vertrieb sinnvoll zu skalieren? Michael, der die Skalierung guter Beratung wie kaum ein anderer versteht, gibt uns tiefe Einblicke.
Wir beginnen mit dem Kernproblem: Makler sind überlastet. Ein Drittel denkt darüber nach, die Branche zu verlassen, weil sie einen Großteil ihrer Zeit mit Regulatorik und Administration verbringen. Das nimmt die Zeit für den Kunden und macht es schwer, sich auf komplexe Lebenssituationen einzustellen. Ich lerne, wie entscheidend es ist, nichts zu vergessen und wie oft das im Alltag – egal ob persönlich oder digital – scheitert.
Hier sind die Highlights, die du in dieser Episode auf keinen Fall verpassen solltest:
Wir tauchen tief in die Probleme des Versicherungsvertriebs ein und warum so viele Berater überlastet sind. Michael erklärt, dass es nicht nur um Regulatorik geht, sondern auch um die schiere Informationsflut und den Druck, immer auf dem neuesten Stand der Kundenbedürfnisse zu sein.
Michael erklärt, wie Today als KI-Assistent Gespräche mitschreibt – ob im Video-Call (Teams, Zoom) oder sogar im Garten beim Kunden über die mobile App. Ich finde es faszinierend, wie hierdurch die Aufmerksamkeitsspanne des Beraters für den Kunden erhöht wird, da er nicht gleichzeitig mitschreiben muss.
Wir sprechen über die genialen Outputs: von IDD-konformer Doku über wertvolle Kundendaten bis hin zu echtem Coaching – spezifisch für die Versicherungsbranche (Stichwort "thesaurierender ETF" vs. "tätowierender ETF"). Ich bin beeindruckt, wie präzise die KI die branchenspezifische Terminologie erfasst und nutzt.
Ein Feature, das mich echt begeistert: KI-Rollenspiele! So können Berater üben, ohne Druck, und sich gezielt verbessern. Michael berichtet von Vertriebstrainern, die von der Realitätsnähe der KI-Kunden überrascht sind – eine echte Game Changer für die Weiterbildung.
Datenschutz ist hier kein leeres Versprechen. Wir besprechen, wie Today durch Streaming (und nicht Speichern von Audio) die Privatsphäre schützt und gleichzeitig maximale Transparenz bietet, mit klaren Regeln für die Einholung der Kundenzustimmung.
Michael gibt uns auch einen Ausblick auf die Zukunft, in der KI sogar in der Lage sein soll, erste Schadenmeldungen aufzunehmen oder Cross-Selling-Angebote während der Beratung vorzubereiten. Das ist nicht nur Science-Fiction, sondern greifbare Realität.
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In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Peter-Henrik Blum-Barth, Vorstand Kapitalanlage der Frankfurter Lebensgruppe, über die Konsolidierung in der Lebensversicherungsbranche durch Run-Off. Wir beleuchten, warum diese Art der Konsolidierung immer wichtiger wird und wie sie sowohl für Kunden als auch für die Unternehmen Vorteile bietet. Peter-Henrik erklärt die Frankfurter Lebensgruppe, ihre Rolle im Markt und wie sie als Run-Off-Plattform arbeitet.
Hier sind fünf Highlights aus unserem Gespräch:
Run-Off-Plattformen als Win-Win-Situation: Wir diskutieren, wie Run-Off-Gesellschaften wie die Frankfurter Lebensgruppe, geschlossene Lebensversicherungsbestände effizient abwickeln und dabei sowohl den Kunden (durch hohe Überschussbeteiligungen und guten Service) als auch den Verkäufern (durch Fokussierung auf das Kerngeschäft) Vorteile bieten. Peter-Henrik erklärt, dass der Kunde nicht durch Fixkosten, die ein schrumpfender Bestand mit sich bringt, erdrückt wird.
Warum Lebensversicherer ihre Bestände verkaufen: Wir ergründen die Gründe, warum Lebensversicherer ihre Altbestände verkaufen. Fallende Zinsen, steigende Kosten (IT, Regulatorik), und die Schwierigkeit, in einem alternden Markt neue Kunden zu gewinnen, spielen dabei eine große Rolle. Die interne Verzinsung der Produkte wird im Vergleich zu den Erträgen am Kapitalmarkt immer geringer.
Skaleneffekte durch Konsolidierung: Peter-Henrik erläutert die Skaleneffekte, die die Frankfurter Lebensgruppe durch die Übernahme und Konsolidierung von Portfolien erzielt. Dies betrifft insbesondere das Asset Management, wo die Bündelung von Vermögenswerten zu effizienterer Verwaltung und besseren Konditionen führt. Auch im IT-Bereich und der Verwaltung lassen sich durch Standardisierung enorme Synergien schaffen. Die Migration der Kapitalanlagen wird genauso beleuchtet wie die der Kundendaten.
Strategische Kapitalanlage im Run-Off: Wir sprechen über die spezifischen Anlagestrategien der Frankfurter Lebensgruppe. Der Fokus liegt auf hohen laufenden Erträgen, insbesondere durch Anlageklassen wie Private Debt und Immobilienfinanzierungen. Die planbare Abflussstruktur der Versicherungsbestände ermöglicht es, gezielt auf Liquiditätsprämien zu setzen und ein optimales Cashflow-Profil zu gestalten.
Kundenorientierung im Run-Off: Wir diskutieren das verbreitete Vorurteil, dass Run-Off-Gesellschaften den Kundenservice vernachlässigen. Peter-Henrik betont die Bedeutung von Reputation und Kundenzufriedenheit für das Geschäftsmodell der Frankfurter Lebensgruppe. Hohe Überschussbeteiligungen und effizientes Management von Fixkosten ermöglichen es, den Kunden weiterhin einen exzellenten Service zu bieten. Der Kunde profitiert also von der Effizienzsteigerung.
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In der heutigen Folge spreche ich mit Robert Müthing, Sales Lead Financial Services Industry bei Liferay, über ein hochaktuelles Thema: Die Versicherungsbranche ist im Wandel, und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte, Portale oder interner Tools wird immer entscheidender. Low-Code- und No-Code-Ansätze versprechen hier eine effiziente Lösung, die Versicherern nicht nur zu mehr Geschwindigkeit, sondern auch zu größerer Flexibilität verhilft.
Hier sind die Highlights unserer Unterhaltung:
Der Kern des Problems und die LCNC-Lösung: Ich spreche mit Robert darüber, wie die Versicherungsbranche sich wandelt und die "Time to Market" für neue Produkte entscheidend wird. Das Problem: IT-Systeme sind oft langsam, und das ständige 'Neu-Bauen' von Dingen wie Logins, Formularen oder Berechnungen ist aufwendig. Low-Code/No-Code (LCNC)-Ansätze versprechen hier, dass Fachabteilungen Business Cases mit wenig Programmierkenntnissen selbst umsetzen können – und das ist ein echter Game Changer!
Flexible Kundenakquise und Multi-Marken-Strategien: Ein super Use Case, den Robert vorstellt, ist die schnelle Kundenakquise. Mit LCNC lassen sich nahtlose Antragsstrecken und Landing Pages erstellen, die modular aufgebaut sind. Das bedeutet, ich kann Komponenten wiederverwenden und meine Strategie schnell anpassen, egal ob ich mehrere Marken oder verschiedene Länder anspreche. So geht man weg vom Einzeldesign hin zur Skalierbarkeit.
Revolution in Makler- und Partnerportalen: Robert erklärt, wie Makler- und Partnerportale massiv profitieren können. Anstatt wochenlang auf ein neues Paket zu warten, haben wir fertige Landingpage-Pakete, die per Drag-and-Drop angepasst und mit relevanten Inhalten befüllt werden. Die Makler können ihre Seiten sogar selbst verwalten, innerhalb definierter Guidelines. Und ja, ich konnte sogar die Frage stellen, ob man darüber auch Werbematerial bestellen kann – auch das ist machbar!
Kunden-Self-Service auf einem neuen Level: Wir tauchen tief in das Thema Customer Self-Service ein. Angesichts von Fachkräftemangel und dem Wunsch der Kunden nach schnellen, selbstständigen Lösungen sind diese Portale essenziell. Mit LCNC kann ich sogar unterschiedliche Portale für verschiedene Kundengruppen (z.B. Studenten versus Akademiker) erstellen, die dennoch auf den gleichen, effizienten Modulen basieren – etwa für Adressänderungen oder Vertragsoptimierungen.
Effiziente Schadenbearbeitung und datengetriebene Entscheidungen: Ein echtes Highlight ist das Thema Schadenmanagement. Robert beschreibt, wie LCNC dabei helfen kann, Prozesse zu verschlanken – von der Meldung per WhatsApp oder App über KI-gestützte Schadensbewertung bis hin zu schnellen Bagatellschaden-Regulierungen. Das spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch die Kundenzufriedenheit. Und das Beste: Alle Daten, die dabei gesammelt werden, lassen sich in Dashboards analysieren, um künftige Kampagnen oder Kundenbindungsstrategien zu optimieren.
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