DiscoverAgathas Memories
Agathas Memories
Claim Ownership

Agathas Memories

Author: Manuel Kronast

Subscribed: 17Played: 517
Share

Description

Die Romane und Kurzgeschichten von Agatha Christie chronologisch gelesen und besprochen: Ein Podcast über die erfolgreichste Kriminalschriftstellerin aller Zeiten. Jede Geschichte, jeder Roman in einer eigenen Folge, dazwischen Sonderfolgen über Sonderfragen oder Fundstücke am Wegesrand.
Ein Memory ist ein Rätselspiel und eine Erinnerung, beides findet sich bei Agatha Christie in vielfältiger Weise.
In der Regel ohne Spoiler.
Viel Spaß!
160 Episodes
Reverse
Hercules Poirot macht wieder unfreiwillig eine Seereise. Im Hafen von Alexandria wird die reiche Miss Clapperton tot aufgefunden. Sie hat ihren Mann schlimm drangsaliert - aber er hat ein felsenfestes Alibi. Hercules Poirot ermittelt dieses Mal mit ungewohnter Ruchlosigkeit. Die Verfilmung von 1989 bleibt dem Geist der Vorlage treu - und ist an einer Stelle sogar überlegen.
1929 veröffentlicht Agatha Christie einen Artikel zu einem realen Mordfall - der Dreifach-Tragödie in Croydeon. Typisch für sie ist, dass sie im realen Leben den Fokus nicht auf die Tat legt, sondern auf die Menschen, vor allem auf die unschuldigen. Veröffentlicht als Buch in einer aktuellen Ausgabe des Detection-Club-Projekts von 1936 „Six Against The Yard“
Drei Verfilmungen: - The Alphabet Murders (1965): Halb Komödie, halb Krimi - und beides nur halb. Lässt sich anschauen, mehr aber auch nicht. - The ABC Murders (1992 mit David Suchet): Sehr empfehlenswerte werkgetreue Verfilmung - The ABC Murders (2018 mit John Malkovitch): Sehr empfehlenswerte Neuinterpretation, allerdings sehr düster und wenig hoffnungsvoll.
Wieder einmal probiert Agatha Christie in „Die Morde des Herrn ABC“ (1936) ein neues Genre aus - und fügt noch einige eigene Twists hinzu. Diese Folge beleuchtet einige der Stilmittel und Konstruktionen, die sie benutzt - und benutzt dabei massive Spoiler.
Poirot und Hastings verfolgen einen Serienmörder, der sich am Alphabet und an einem Eisenbahnfahrplan orientiert. Eine spannende, überraschungsreiche Handlung - und eine differenzierte Beschreibung kleinbürgerlicher Dramen. Unter den vielen hervorragenden Romanen Christies in den 30er Jahren ein besonderer.
„Ferien mit Agatha Christie“, erschienen 1925 im Atlantik-Verlag, versammelt nach einem kurzen Ausschnitt aus Christies Autobiographie 12 kurze oder etwas längere Geschichten. Sie bieten einen spannenden Querschnitt durch Agatha Christies Schaffen in den 1920ern und 1930ern, auch wenn sie oft wenig mit Ferien zu tun haben und gelegentlich nicht einmal Kriminalgeschichten sind.
1935 erscheint die vorletzte Parker-Pyne-Geschichte von Agatha Christie. Kein Verbrechen, sondern ein zwischenmenschliches Problem: Adela Chester liebt ihren Sohn über alles, aber seine Verlobte kann sie nicht ausstehen. Das macht sie todunglücklich - und wie gut, dass auch Parker Pyne auf Majorca Urlaub macht.
Miss Amelia Barrowby bittet Poirot per Brief um Hilfe - ohne zu erwähnen, worum es geht. Aber als er in ihrem Herrenhaus ankommt, ist sie tot, vergiftet. Aber wie - das ist völlig unklar. Eine tolle „klassische“ Geschichte mit starken Charakteren und einer genialen Auflösung.
Agatha Christie scheint kriminalgeschichtstechnisch in diesem Roman nicht so ganz in Form zu sein - aber sie verblüfft doch an der einen oder anderen Stelle: Über schuldige Personen, Mordpläne A und B, Blasrohre und die übrigen Verdächtigen.
Ein Linienflug von Paris nach London. Eine Frau stirbt, an einem Wespenstich – oder war es doch eher afrikanisches Schlangengift? Ein Fall für Poirot, der spektakulär beginnt und dann ganz klassisch weitergeht. Trotzdem ein tolles Buch mit interessanten Charakteren.
Peter Ustinov und David Suchet stellen Poirot in der Verfilmung desselben Romans ganz unterschiedlich dar - und in Frankreich wird der Roman wieder ganz anders verfilmt. Dazu noch ein Hörspiel der BBC - ein Streifzug in ganz andere Medien.
Three Act Tragedy hat bemerkenswert wenige wirklich Verdächtige, wenige klare Indizien - aber starke Charaktere und zwei unterschiedliche Mordmotive. Massive Spoiler!
Obwohl keine Szene im Theater spielt, gliedert Agatha Christie „Three Act Tragedy“ in drei Akte. Viele Bezüge zum Theatermilieu, eine entsprechende Atmosphäre, ein zurückhaltender und brillanter Poirot - und ein interessantes Detektivteam. Wunderbar.
Im Dezember 1934 erscheint „In a Glass Darkly“, eigentlich für das Radio gedacht - aber der BBC zu düster. Eine Liebesgeschichte, bestimmt von einer Vision in einem Spiegel.
1932 und 1933 erscheinen 12 Geschichten rund um die letzte von Agatha Christies Serienfiguren - Mr. J. Parker Pyne. Ein ehemaliger Statistiker, der Menschen zu ihrem Glück verhelfen möchte. In London und auf Reisen. 1934 erscheint der Sammelband dazu.
Nicht Tommy und Tuppence, aber Frankie und Bobby klären eine Reihe von Morden auf, die wie Unfall oder Selbstmord aussehen. Mit Schwung, ohne viel Ermittlungserfahrung und unter Lebensgefahr. Ein großer Lesespaß!
Geschichten von 1924-1929, meist kleine humorvolle Abenteuergeschichten, dazwischen drei tragische bis böse Kriminalgeschichten. Insgesamt auf sehr hohem Niveau - und eine gute Lektüre für die Weihnachtszeit!
Zum einzigen Mal hören (bzw. lesen) wir die Stimme von Miss Marple selbst, wenn sie bescheiden und doch stolz erzählt, wie wie einen Beschuldigten vor dem Galgen bewahrt - woran alle Männer gescheitert sind. Eine ganz kurze Geschichte, zuerst gesendet in der BBC.
1934 erscheint „Unfinished Portrait“ unter dem Pseudonym Mary Westmacott - ein Entwicklungsroman mit starken autobiographischen Bezügen. Eine Art Therapie für sie selbst - aber auch ein Roman über die Selbstbestimmung der Frau.
Hinter der Faszination über das überraschende Ende und die brillante Konstruktion verschwindet das Hauptthema das Romans: die Gerechtigkeit. Ist das, was wir erfahren - und auch das, was Poirot tut - wirklich gerecht. Agatha Christie spielt auf faszinierende Weise Schattierungen des Rechts durch. In dieser Folge werdne das Ende verraten und die Handlung als bekannt vorausgesetzt.
loading
Comments