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Agathas Memories
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Agathas Memories

Author: Manuel Kronast

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Description

Die Romane und Kurzgeschichten von Agatha Christie chronologisch gelesen und besprochen: Ein Podcast über die erfolgreichste Kriminalschriftstellerin aller Zeiten. Jede Geschichte, jeder Roman in einer eigenen Folge, dazwischen Sonderfolgen über Sonderfragen oder Fundstücke am Wegesrand.
Ein Memory ist ein Rätselspiel und eine Erinnerung, beides findet sich bei Agatha Christie in vielfältiger Weise.
In der Regel ohne Spoiler.
Viel Spaß!
164 Episodes
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Als junge Frau in Kairo ist Agatha Christie völlig unbeeindruckt von der Vergangenheit, die sie umgibt (ebenso wie von der lokalen Kultur) - aber im Verlauf der Jahre ändert sich das deutlich. Vor allem durch ihren zweiten Ehemann Max Mallowan entdeckt sie ihre Liebe zur Archäologie, zu längst vergangenen Kulturen - und auch zu den Menschen, die hier aktuell leben. Das erste lässt sich in ihren Werken deutlich erkennen - das zweite allerdings weniger. Eine Folge über Agatha Christie und den Orient in den 30ern
1936 veröffentlicht Agatha Christie eine Poirot-Kurzgeschichte über einen Juwelendiebstahl in einem englischen Küstenort im Rahmen einer Regatta. Allerdings wechselt sie einige Jahre später den Detektiv und veröffentlicht die gleiche Geschichte mit Parker Pyne. Warum - und hat das etwas mit der Geschichte selbst zu tun?
Auf Rhodos ist die englische High Society unter sich - und Hercules Poirot mittendrin. Eigentlich möchte er Urlaub machen, aber dann wird er hineingezogen in das Beziehungsgewirr zweier Ehepaare. Er ahnt das Schlimmste, kann es aber nicht verhindern. Wieder einmal eine schöne, egozentrische Frau, die nicht merkt, was sie anrichtet - bis es zu spät ist.
Ein amerikanischer Sammelband enthielt 1936 einen mehrseitigen fiktiven Brief Hercules Poirots an seinen US-Verleger Mr. Dodd. Davon ausgehend enthält die Folge einiges „Biographisches“ über Poirot.
Hercules Poirot macht wieder unfreiwillig eine Seereise. Im Hafen von Alexandria wird die reiche Miss Clapperton tot aufgefunden. Sie hat ihren Mann schlimm drangsaliert - aber er hat ein felsenfestes Alibi. Hercules Poirot ermittelt dieses Mal mit ungewohnter Ruchlosigkeit. Die Verfilmung von 1989 bleibt dem Geist der Vorlage treu - und ist an einer Stelle sogar überlegen.
1929 veröffentlicht Agatha Christie einen Artikel zu einem realen Mordfall - der Dreifach-Tragödie in Croydeon. Typisch für sie ist, dass sie im realen Leben den Fokus nicht auf die Tat legt, sondern auf die Menschen, vor allem auf die unschuldigen. Veröffentlicht als Buch in einer aktuellen Ausgabe des Detection-Club-Projekts von 1936 „Six Against The Yard“
Drei Verfilmungen: - The Alphabet Murders (1965): Halb Komödie, halb Krimi - und beides nur halb. Lässt sich anschauen, mehr aber auch nicht. - The ABC Murders (1992 mit David Suchet): Sehr empfehlenswerte werkgetreue Verfilmung - The ABC Murders (2018 mit John Malkovitch): Sehr empfehlenswerte Neuinterpretation, allerdings sehr düster und wenig hoffnungsvoll.
Wieder einmal probiert Agatha Christie in „Die Morde des Herrn ABC“ (1936) ein neues Genre aus - und fügt noch einige eigene Twists hinzu. Diese Folge beleuchtet einige der Stilmittel und Konstruktionen, die sie benutzt - und benutzt dabei massive Spoiler.
Poirot und Hastings verfolgen einen Serienmörder, der sich am Alphabet und an einem Eisenbahnfahrplan orientiert. Eine spannende, überraschungsreiche Handlung - und eine differenzierte Beschreibung kleinbürgerlicher Dramen. Unter den vielen hervorragenden Romanen Christies in den 30er Jahren ein besonderer.
„Ferien mit Agatha Christie“, erschienen 1925 im Atlantik-Verlag, versammelt nach einem kurzen Ausschnitt aus Christies Autobiographie 12 kurze oder etwas längere Geschichten. Sie bieten einen spannenden Querschnitt durch Agatha Christies Schaffen in den 1920ern und 1930ern, auch wenn sie oft wenig mit Ferien zu tun haben und gelegentlich nicht einmal Kriminalgeschichten sind.
1935 erscheint die vorletzte Parker-Pyne-Geschichte von Agatha Christie. Kein Verbrechen, sondern ein zwischenmenschliches Problem: Adela Chester liebt ihren Sohn über alles, aber seine Verlobte kann sie nicht ausstehen. Das macht sie todunglücklich - und wie gut, dass auch Parker Pyne auf Majorca Urlaub macht.
Miss Amelia Barrowby bittet Poirot per Brief um Hilfe - ohne zu erwähnen, worum es geht. Aber als er in ihrem Herrenhaus ankommt, ist sie tot, vergiftet. Aber wie - das ist völlig unklar. Eine tolle „klassische“ Geschichte mit starken Charakteren und einer genialen Auflösung.
Agatha Christie scheint kriminalgeschichtstechnisch in diesem Roman nicht so ganz in Form zu sein - aber sie verblüfft doch an der einen oder anderen Stelle: Über schuldige Personen, Mordpläne A und B, Blasrohre und die übrigen Verdächtigen.
Ein Linienflug von Paris nach London. Eine Frau stirbt, an einem Wespenstich – oder war es doch eher afrikanisches Schlangengift? Ein Fall für Poirot, der spektakulär beginnt und dann ganz klassisch weitergeht. Trotzdem ein tolles Buch mit interessanten Charakteren.
Peter Ustinov und David Suchet stellen Poirot in der Verfilmung desselben Romans ganz unterschiedlich dar - und in Frankreich wird der Roman wieder ganz anders verfilmt. Dazu noch ein Hörspiel der BBC - ein Streifzug in ganz andere Medien.
Three Act Tragedy hat bemerkenswert wenige wirklich Verdächtige, wenige klare Indizien - aber starke Charaktere und zwei unterschiedliche Mordmotive. Massive Spoiler!
Obwohl keine Szene im Theater spielt, gliedert Agatha Christie „Three Act Tragedy“ in drei Akte. Viele Bezüge zum Theatermilieu, eine entsprechende Atmosphäre, ein zurückhaltender und brillanter Poirot - und ein interessantes Detektivteam. Wunderbar.
Im Dezember 1934 erscheint „In a Glass Darkly“, eigentlich für das Radio gedacht - aber der BBC zu düster. Eine Liebesgeschichte, bestimmt von einer Vision in einem Spiegel.
1932 und 1933 erscheinen 12 Geschichten rund um die letzte von Agatha Christies Serienfiguren - Mr. J. Parker Pyne. Ein ehemaliger Statistiker, der Menschen zu ihrem Glück verhelfen möchte. In London und auf Reisen. 1934 erscheint der Sammelband dazu.
Nicht Tommy und Tuppence, aber Frankie und Bobby klären eine Reihe von Morden auf, die wie Unfall oder Selbstmord aussehen. Mit Schwung, ohne viel Ermittlungserfahrung und unter Lebensgefahr. Ein großer Lesespaß!
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Comments (1)

Simone Wehrle Kezer

In YouTube kann der ganze Film von 1965 gesehen werden: https://youtu.be/HJBI0tF781k?is=vVrzqgDKAbIIylya

Mar 10th
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