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Zukunft Landwirtschaft - Der Podcast der DLG-Mitteilungen
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Zukunft Landwirtschaft - Der Podcast der DLG-Mitteilungen

Author: DLG-Mitteilungen

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Die wichtigsten Trends und Themen aus der Agrarbranche. Analytisch, aufklärend und in die Zukunft blickend - die DLG-Mitteilungen auf die Ohren. Beim Schlepperfahren, in Büro oder Stall: ausgewählte Artikel aus dem Heft zum Hören. Informativ und unterhaltsam.
94 Episodes
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Die Grundfutterqualität eines Milchviehbetriebes kann nur maximiert werden, wenn jedes Glied von der Ernte über die Silierung bis hin zur Rationsgestaltung nahtlos ineinandergreift. Ein Schlüssel dafür liegt in der optimalen Verknüpfung von Sensordaten. Wir sprechen mit Dr. Daniela Marthold, Fütterungsberaterin der Firma smaXtec, und Milchviehhalter Michael Jünck über ein "Best Practice Beispiel“ der Unternehmen Krone, Siloking und smaXtec. Dessen Ergebnisse zeigen, wie positiv sich die Vernetzung auf die Milchleistung und die Tiergesundheit auswirkt.
Wie lässt sich Bodengesundheit messen und gezielt verbessern? Im Forschungsprojekt ReGenfarm entwickeln das Forschungszentrum Jülich, Landwirt Bernd Olligs und das Unternehmen Bayer seit Januar 2025 einen digitalen Zwilling vom Damianshof, der Bodenprozesse wie Wasserhaushalt, Kohlenstoffspeicherung und das Bodenmikrobiom abbilden soll, um sie letztlich besser zu verstehen und managen zu können. Es geht nicht nur darum, Ressourcen wie den Boden zu schonen, sondern ihn aktiv wiederaufzubauen – vor allem durch mehr Kohlenstoff im Boden. Ziel ist es, regenerative landwirtschaftliche Praktiken weiterzuentwickeln.
Der Klimawandel wirkt sich auch im Boden aus. Die Kalkung bleibt der Schlüssel zur Bodengesundheit – doch in der Regenerativen Landwirtschaft ist ihre Umsetzung anspruchsvoller. Weil der Boden kaum bearbeitet wird, muss öfter und gezielter gekalkt werden. Warum das entscheidend für Bodenstruktur, Wasseraufnahme und -haltevermögen sowie stabile Erträge ist, erklären Florian Ebertseder (LfL) und Dr. Alexander Schmithausen (Kalkverband). Wie halten Sie Ihre Böden klimastabil und ertragssicher? Jetzt anhören und Stellschrauben für den eigenen Betrieb mitnehmen.
Essen ist längst mehr als nur Nahrungsaufnahme – es ist Statement, Stilfrage und Ausdruck von Zugehörigkeit. Doch was gilt heute eigentlich als "richtig"? Und was sind die Trends von morgen? Geht es beim Kein-Fleisch-Essen künftig stärker um die eigene Gesundheit als um den Tierschutz oder das Klima? Wie viel Potential steckt in den Ersatzprodukten für Milch und Fleisch für die heimische Landwirtschaft? In dieser Episode reißen Lisa Langbehn und Christian Bickert die Themen des Schwerpunktthemas im Heft 11/2025 an – und was sie für Landwirte und die Ernährungsbranche bedeuten.
In unserer neuen Episode sprechen Dr. Stefan Paulus, Informatiker am Institut für Zuckerrübenforschung, und Andreas Dörr, Landwirt und Digitalenthusiast mit 1 500 ha Betriebsfläche, über den praktischen Nutzen von KI für die Landwirtschaft. Von Unkraut- und Krankheitserkennung über digitale Gelbschalen bis hin zum virtuellen Assistenten für Büroarbeit: Die beiden zeigen, wie KI heute schon Zeit spart, Entscheidungen verbessert und wo noch Hürden liegen. Reinhören lohnt sich – für alle, die KI nicht als Zukunft, sondern als Werkzeug von heute sehen.
Mit dem Abschied Londons aus der EU hat das Vereinigte Königreich seinem Agrarsektor die Brüsseler Direktzahlungen entzogen – und ihn zugleich auf ungewohnt offenes Terrain geführt. Ja, die Freiheit vom EU-Regelwerk klingt auf dem Papier verlockend. In der Praxis aber balancieren Englands Landwirte zwischen bürokratischem Neuland (ELMS statt GAP), gedeckelten Transferzahlungen, Erbschaftsteuerreform und fehlenden osteuropäischen Arbeitskräften. Proteste der Landwirte? Fehlanzeige! Was uns bei den besuchten Betrieben begegnete, war Haltung statt Hadern, ein beeindruckender Unternehmergeist und die Suche nach Zukunftschancen und nachhaltiger Wertschöpfung. In dieser Episode reißen Christian Bickert und Thomas Künzel die Themen des Schwerpunktthemas im Heft 8/2025 an und berichten wir über die Situation auf der Insel.
Über 90% der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängen unmittelbar vom Boden ab. Doch damit nicht genug. Böden haben noch viel mehr lebenswichtige Funktionen: Sie speichern Wasser und Nährstoffe, sind Lebensraum für viele Organismen, filtern Schadstoffe, regulieren das Klima, sind der größte Kohlenstoffspeicher, sorgen für sauberes Trinkwasser und bilden nicht zuletzt die Produktionsgrundlage für unsere Landwirtschaft. Obwohl man seit Langem um den Wert der Böden weiß, stand deren Schutzbedürftigkeit in der Vergangenheit nicht im Fokus. Auch gibt es noch erstaunlich viele Wissenslücken rund um das komplexe Ökosystem Boden. Wir zeigen in unserer Juli-Ausgabe neue Erkenntnisse und vielversprechende Ansätze aus der landwirtschaftlichen Bodenforschung an der Schwelle zur Praxis. In dieser Episode reißen Katrin Rutt und Anne Ehnts-Gerdes die Themen an und geben erste Einblicke ins Schwerpunktthema.
Die wichtigste Aufgabe eines Unternehmers kommt zum Schluss - die Regelung seiner Nachfolge. Ebenso zentral ist die Rolle des Nachfolgers. Beide Seiten müssen sich klar machen, wie ihre Vorstellungen aussehen. Katharina Skau und Thomas Künzel sprechen über das Titelthema der Juni-Ausgabe. Darin werden emotionale und rechtliche/steuerliche Fallstricke bei der Hofübergabe beleuchtet und eine außergewöhnliche Nachfolgegeschichte vorgestellt.
Heute geht es um das Thema Nachhaltigkeit in der Schweinehaltung. Welche Stellschrauben haben Schweinehalter in der Fütterung? Schließlich steckt hierin der stärkste Hebel durch den Anbau der Futterpflanzen. Der Einsatz von Roggen hat dabei nicht nur positive Effekte auf Gesundheit und Verhalten von Schweinen, sondern sein Klimafußabdruck ist auch deutlich niedriger als der von Weizen. Jetzt erlebt er ein Comeback. Wir diskutieren im Dezember 2024 mit Prof. Christian Visscher von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Dr. Andreas von Felde, KWS und selbst Landwirt 
Probleme gibt es im Getreideanbau zu Hauf – aber die Züchtung bietet Lösungen. Etwa Zwergroggentypen, die bei hohen Erträgen weniger Stroh zurücklassen oder Wechseltypen, die noch ganz spät im Herbst gedrillt werden können. Und auch auf die strengeren Grenzwerte beim Mutterkorn haben die Züchter eine Antwort. Wir sprachen mit Gerrit Hogrefe und Andres Gordillo.  
Aus preislicher Sicht scheint sich Roggen nicht zu lohnen. Aber er bietet pflanzenbaulich viele Vorteile. Und auch der Ertrag kann sich sehen lassen, nicht nur auf leichten, sondern auch auf mittleren Böden. Unter dem Strich ist Hybridroggen daher eine Bereicherung der Fruchtfolge. Mehr dazu wissen Dr. Ute Kropf und Andreas Otte.
Sie sind mit Ihrem Dünger immer zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort? Dann nutzen Sie wahrscheinlich bereits digitale Tools und sammeln Daten. Sie bieten Optimierungspotenziale von der Düngebedarfsermittlung über die Düngestrategie bis zur Umsetzung auf dem Feld. Neben der DÜV wird zukünftig auch der THG-Fußabdruck ein Effizienz-Treiber in der Düngung sein. Welche Rolle dabei Daten spielen und welche Chancen digitale Tools bieten, darüber sprechen wir mit • Dr. Martin Schneider, Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Beratungsunternehmens IAK Agrar Consulting GmbH, Leipzig. Er hat zum Thema Precision Farming promoviert und begleitet heute viele seiner Kunden auch bei der Digitalisierung. • Landwirt Stefan Vogelsang aus Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen. Er bewirtschaftet einen Gemischtbetrieb mit Rinderzucht, Milchvieh und Schweinemast und betreibt auf 180 ha Futter- und Ackerbau. Er ist vom Acker bis zum Melkroboter voll durchdigitalisiert und arbeitet in der Düngung seit 15 Jahren in der Teilfläche.
Sie sind mit Ihrem Dünger immer zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge am richtigen Ort? Dann nutzen Sie wahrscheinlich bereits digitale Tools und sammeln Daten. Sie bieten Optimierungspotenziale von der Düngebedarfsermittlung über die Düngestrategie bis zur Umsetzung auf dem Feld. Neben der DÜV wird zukünftig auch der THG-Fußabdruck ein Effizienz-Treiber in der Düngung sein. Welche Rolle dabei Daten spielen und welche Chancen digitale Tools bieten, darüber sprechen wir mit • Dr. Martin Schneider, Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Beratungsunternehmens IAK Agrar Consulting GmbH, Leipzig. Er hat zum Thema Precision Farming promoviert und begleitet heute viele seiner Kunden auch bei der Digitalisierung. • Landwirt Stefan Vogelsang aus Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen. Er bewirtschaftet einen Gemischtbetrieb mit Rinderzucht, Milchvieh und Schweinemast und betreibt auf 180 ha Futter- und Ackerbau. Er ist vom Acker bis zum Melkroboter voll durchdigitalisiert und arbeitet in der Düngung seit 15 Jahren in der Teilfläche.
Wie entwickeln sich aktuell die Preise für Dünger? Kann man mit dem Einkauf noch warten oder sollten Sie doch lieber auf "Nummer sicher" gehen? Diese Podcastfolge hilft Ihnen bei der Entscheidung und dabei, den Düngermarkt besser zu verstehen. Torsten Grasshoff, langjähriger Vertriebsberater im Außendienst beim Düngerproduzenten Yara, und Dr. Christian Bickert, erfahrener Marktanalyst bei den DLG-Mitteilungen, geben Einblicke in die Regeln des internationalen Düngermarktes und gewähren einen Schulterblick in ihre Glaskugeln.
Biorinder haben einen Anteil von fast 9 % an allen Rindern in Deutschland, aber Bioschweine nur knapp über 1 %. Diese Zahlen spiegeln die sehr unterschiedliche Bedeutung wider. Fehlende Schlacht- und Zerlegebetriebe, Fachkräftemangel, sich ändernde Verzehrgewohnheiten – über die Zukunftsperspektiven von Biofleisch sprachen wir mit: Sabrina Balters, Naturland Beratung Schweine Bayern Volker Jonas, Bioland Nebenerwerbslandwirt mit Angus Rindern bei Trier Jürgen Hansen, freiberuflicher Berater und derzeit Einkäufer bei Houdek Tomás Sonntag, Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, Ressortleiter Tierische Produkte
Biorinder haben einen Anteil von fast 9 % an allen Rindern in Deutschland, aber Bioschweine nur knapp über 1 %. Diese Zahlen spiegeln die sehr unterschiedliche Bedeutung wider. Fehlende Schlacht- und Zerlegebetriebe, Fachkräftemangel, sich ändernde Verzehrgewohnheiten – über die Zukunftsperspektiven von Biofleisch sprachen wir mit: Sabrina Balters, Naturland Beratung Schweine Bayern Volker Jonas, Bioland Nebenerwerbslandwirt mit Angus Rindern bei Trier Jürgen Hansen, freiberuflicher Berater und derzeit Einkäufer bei Houdek Tomás Sonntag, Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, Ressortleiter Tierische Produkte
Gemüse, Kartoffeln und Zuckerrüben sind wachsende Biosegmente. Die niedrigen Selbstversorgungsgrade bieten den hiesigen Betrieben grundsätzlich Chancen. Mindestlohn und Margendruck stehen dem aber entgegen. Unsere Gesprächspartner: Sabine Kromwijk, Agronomin für das Bio-Projekt der Consun Beet Company, Anklam Dr. Axel Böhme, Geschäftsführer  Biohof Schöneiche im Spreewald Stefan Rother, Unternehmensberater bio2030.de und Puregoodfood, Bremen
Gemüse, Kartoffeln und Zuckerrüben sind wachsende Biosegmente. Die niedrigen Selbstversorgungsgrade bieten den hiesigen Betrieben grundsätzlich Chancen. Mindestlohn und Margendruck stehen dem aber entgegen. Unsere Gesprächspartner: Sabine Kromwijk, Agronomin für das Bio-Projekt der Consun Beet Company, Anklam Dr. Axel Böhme, Geschäftsführer  Biohof Schöneiche im Spreewald Stefan Rother, Unternehmensberater bio2030.de und Puregoodfood, Bremen
Die Ernte ist in vollem Gange. Und manch einer mag sich denken: "Hätte ich mal besser im Mai verkauft", denn aktuell purzeln die Preise. Was können Sie jetzt noch tun, und wie vermarkten Sie Ihr Getreide und Raps am besten? Der neue DLG-Mitteilungen Podcast hilft Ihnen, eine Strategie zu finden. Wiebeke Mohr, Agrarmarktexpertin der Hanse Agro und Malte Schröder-Trenckmann, Risikoexperte von Cargill, diskutieren mit unserem Marktexperten Dr. Christian Bickert die aktuelle Situation.
Schon mit dem Düngerkauf können Sie den CO2-Fußabdruck bzw. die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens verbessern. Ein Hebel bei der Herstellung von CO2-reduziertem Dünger ist der Einsatz von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien bei der Ammoniaksynthese. Auf den DLG-Feldtagen sprachen wir mit Birgit Weyand, Yara, und Björn Kiepe, Nordzucker, über ein Kooperationsprojekt, bei dem dieser Dünger auf 600 ha Rübenanbaufläche zum Einsatz kommt. Welchen Mehrwert kann CO2-reduzierter Dünger dem Landwirt bieten bzw. welche Vermarktungsansätze verfolgen Yara und Nordzucker? Wie viel CO2 wird bei der Düngerherstellung und im Zuckerrübenanbau eingespart?
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