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KLIMA UND KOHLE
KLIMA UND KOHLE
Author: Henrik te Heesen
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© Henrik te Heesen
Description
Klima und Kohle ordnet die Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems fachlich fundiert ein. Zwischen politischen Zielsetzungen, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und ökonomischen Rahmenbedingungen geraten zentrale Zusammenhänge im öffentlichen Diskurs häufig aus dem Blick. Dieser Podcast schafft Orientierung.
Prof. Dr. Henrik te Heesen analysiert die Energiewende aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Auf Basis von Physik, Ingenieurwissenschaften und Energiewirtschaft werden Entwicklungen datenbasiert, unabhängig und nachvollziehbar eingeordnet. Im Fokus stehen nicht kurzfristige Debatten, sondern langfristige Strukturen, Systeme und reale Entscheidungsräume.
Jede Episode widmet sich einem zentralen Aspekt der Transformation: Stromnetze und Versorgungssicherheit, erneuerbare Energien und Speicher, Elektromobilität und Wasserstoff, Industrieprozesse, Kostenstrukturen und energiepolitische Rahmenbedingungen. Technologische Ansätze werden ebenso geprüft wie ihre wirtschaftlichen und systemischen Konsequenzen.
Klima und Kohle richtet sich an alle, die Energie- und Klimathemen vertieft verstehen möchten und Wert auf eine sachliche, faktenbasierte Darstellung legen. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Aufbereitung und richtet den Blick konsequent auf Machbarkeit, Wechselwirkungen und Pragmatismus.
Ein Podcast zur sachlichen Einordnung eines komplexen Transformationsprozesses. Neue Folgen jeden Donnerstag um 21 Uhr auf EVOSONIC RADIO und ab 22 Uhr bei YouTube sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Prof. Dr. Henrik te Heesen analysiert die Energiewende aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Auf Basis von Physik, Ingenieurwissenschaften und Energiewirtschaft werden Entwicklungen datenbasiert, unabhängig und nachvollziehbar eingeordnet. Im Fokus stehen nicht kurzfristige Debatten, sondern langfristige Strukturen, Systeme und reale Entscheidungsräume.
Jede Episode widmet sich einem zentralen Aspekt der Transformation: Stromnetze und Versorgungssicherheit, erneuerbare Energien und Speicher, Elektromobilität und Wasserstoff, Industrieprozesse, Kostenstrukturen und energiepolitische Rahmenbedingungen. Technologische Ansätze werden ebenso geprüft wie ihre wirtschaftlichen und systemischen Konsequenzen.
Klima und Kohle richtet sich an alle, die Energie- und Klimathemen vertieft verstehen möchten und Wert auf eine sachliche, faktenbasierte Darstellung legen. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Aufbereitung und richtet den Blick konsequent auf Machbarkeit, Wechselwirkungen und Pragmatismus.
Ein Podcast zur sachlichen Einordnung eines komplexen Transformationsprozesses. Neue Folgen jeden Donnerstag um 21 Uhr auf EVOSONIC RADIO und ab 22 Uhr bei YouTube sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
201 Episodes
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Wir analysieren einen geleakten Gesetzentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz, der tiefgreifende Kürzungen für die Photovoltaik-Branche vorsieht. Im Fokus steht der geplante Wegfall der Einspeisevergütung für Dachanlagen bis 25 Kilowattpeak, was Parallelen zur folgenschweren Insolvenzwelle des Jahres 2012 aufzeigt. Die Diskussion wägt ökonomische Argumente zur Systemeffizienz gegen die drohenden Verluste bei der Bürgerakzeptanz und der Planungssicherheit für den Mittelstand ab. Abschließend wird ein sanfter Übergang durch den beschleunigten Smart-Meter-Rollout und dynamische Stromtarife als notwendiger Weg für eine smarte Energiewende skizziert.
In dieser 200. Folge des Podcasts „Klima und Kohle“ steht die Frage im Mittelpunkt, welche Auswirkungen geopolitische Konflikte auf die globale Energieversorgung und auf die Energiepreise in Europa haben können. Ausgangspunkt ist die Eskalation im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten maritimen Handelsrouten für Erdöl und Flüssigerdgas weltweit. Ein erheblicher Teil des globalen Energiehandels passiert täglich diese Meerenge zwischen dem Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman. Störungen in diesem Nadelöhr wirken sich unmittelbar auf Transportketten, Frachtraten und Energiepreise aus.
In dieser Folge wird erläutert, welche Mengen an Erdöl und LNG über die Straße von Hormus transportiert werden und warum vor allem asiatische Volkswirtschaften stark von diesen Lieferungen abhängig sind. Gleichzeitig wird erklärt, warum auch Deutschland und Europa indirekt von solchen Entwicklungen betroffen sind. Veränderungen in den globalen Handelsströmen führen zu Verschiebungen auf den Energiemärkten, wodurch sich Preise für Gas, Öl und Strom auch in Europa verändern können.
Darüber hinaus wird die aktuelle Situation der deutschen Gasversorgung eingeordnet. Ein Blick auf die Füllstände der Gasspeicher, die Rolle von LNG-Importen sowie die Struktur der deutschen Energieimporte zeigt, welche Risiken und Handlungsspielräume bestehen. Auch die strategischen Erdölreserven Deutschlands werden erläutert und in den historischen Kontext der Ölkrise der 1970er Jahre gestellt.
Die Folge analysiert zudem, welche kurzfristigen und mittelfristigen Optionen Europa im Umgang mit möglichen Versorgungsstörungen hat und welche strukturellen Faktoren die Verwundbarkeit moderner Energiesysteme bestimmen. Abschließend wird diskutiert, welche Rolle der Ausbau erneuerbarer Energien für eine langfristige Verringerung geopolitischer Abhängigkeiten spielen kann.
Die Bundesregierung schafft die 65-Prozent-Regel im Gebäudeenergiegesetz ab. Öl- und Gasheizungen dürfen künftig wieder uneingeschränkt eingebaut werden. Der „Heizungskeller wird zur Privatsache“ - so die politische Botschaft. Doch was bedeutet diese neue Freiheit konkret für Eigentümer, Vermieter und Mieter? Wird Heizen tatsächlich günstiger oder entstehen durch steigende CO₂-Preise, knappe Biomethan-Mengen und unrealistische Erwartungen an Wasserstoff langfristig höhere Kosten?
In dieser Folge analysieren wir, welche gesetzlichen Änderungen tatsächlich geplant sind, wie die sogenannte Biotreppe funktionieren soll und ob ausreichend klimafreundliche Gase verfügbar sind, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Zudem ordnen wir ein, welche Auswirkungen der europäische Emissionshandel ab 2027 auf fossile Heizsysteme haben wird und warum die Entscheidung für eine Gasheizung wirtschaftlich riskanter sein kann, als es auf den ersten Blick erscheint. Es geht nicht um politische Schlagworte, sondern um energietechnische Realitäten, Kostenentwicklungen und Klimaziele. Wer heute eine Heizungsentscheidung trifft, legt die Kostenstruktur für die kommenden Jahrzehnte fest.
Jeden Tag zahlt die EU eine Milliarde Euro für Energie an Partner außerhalb der Union. Doch während wir uns von russischem Gas und amerikanischem Öl lösen wollen, wächst im Hintergrund eine neue, technologische Abhängigkeit: China kontrolliert heute bis zu 80 % der globalen Solar- und Batterieproduktion.
In dieser Episode besprechen wir, ob Europa seine Souveränität im "Spiel der Großen" zurückgewinnen kann. Wir blicken auf die Hintergründe des massiven Energie-Deals mit der Trump-Administration, analysieren die strategische Bedeutung Grönlands und stellen die Frage: Wie ist unsere Energiewende überhaupt möglich?
In dieser Podcastfolge diskutiere ich mit Gerd Schöller die Realität des Ausbaus erneuerbarer Energien aus Sicht eines Unternehmers, der Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Batteriespeicher plant und realisiert.
Themen sind unter anderem lange Genehmigungszeiten, Netzausbau, kommunale Entscheidungsprozesse, Naturschutzauflagen und die zunehmende Bürokratisierung. Außerdem geht es um Strompreise, Marktmechanismen, die tatsächliche Bedeutung von Energiekosten für Unternehmen sowie um Investitionszurückhaltung, Standortfragen und fehlende Planbarkeit. Die Folge ordnet die Energiewende technisch, wirtschaftlich und politisch ein und zeigt, wo sie heute trägt und wo sie sich selbst ausbremst.
In dieser Episode gebe ich ein ausführliches Update zur aktuellen Gassituation. Auf Basis der neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur, aktueller Import- und Exportdaten sowie der Temperaturentwicklung ordne ich ein, warum die derzeit sinkenden Speicherstände trotz ihrer niedrigen Werte weitgehend einem normalen saisonalen Muster folgen.
Ich erläutere, welche Rolle Wetter, Industrie und Haushalte beim Gasverbrauch spielen und wie belastbar Prognosen zur weiteren Entwicklung sind. Dabei stelle ich ein eigenes Prognosemodell vor, das unterschiedliche Temperaturszenarien abbildet - vom durchschnittlichen Winterverlauf bis hin zu einem extremen Kälteeinbruch.
Abschließend werfen wir einen Blick auf die wirtschaftlichen Indikatoren am Gasmarkt, insbesondere auf die zuletzt leicht gesunkenen Preise, und erkläre, warum die Lage zwar aufmerksam beobachtet werden muss, insgesamt aber unter Kontrolle ist.
In dieser Folge von Klima und Kohle geht es um die aktuelle Diskussion zur angeblichen Gasmangellage in Deutschland. Ausgehend von den gesetzlichen Mindestfüllständen zum Stichtag 1. Februar ordnen wir ein, wie die aktuellen Speicherstände zu bewerten sind.
Wir beleuchten den Einfluss von Temperatur und Gasverbrauch, besprechen die technischen Grundlagen der Erdgasspeicherung und zeigt, warum die Situation heute nicht mit der Gaskrise 2022 vergleichbar ist. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle von LNG-Terminals, den Importströmen aus Norwegen und den europäischen Nachbarländern sowie der Einordnung Deutschlands als Gas-Transitland.
Abschließend bewerten wir anhand von Marktpreisen, Wetterprognosen und Szenarien zur weiteren Entwicklung bewertet, ob eine reale Versorgungslücke droht oder ob die aktuelle Debatte vor allem durch mediale Zuspitzung geprägt ist.
Die Energiewende transformiert unser Versorgungssystem radikal von wenigen zentralen Großkraftwerken hin zu Millionen dezentraler Erzeuger und Verbraucher wie Solaranlagen, E-Autos und Wärmepumpen. Diese zunehmende Komplexität erfordert eine automatisierte, sichere Abwicklung von Energieflüssen und Transaktionen, die etablierte Top-Down-Strukturen an ihre Grenzen bringt. In dieser Folge analysiere ich, wie die Blockchain-Technologie als dezentrales "digitales Kassenbuch" den direkten Peer-to-Peer-Handel zwischen diesen Akteuren ermöglichen kann, ohne auf energieintensive Verfahren wie bei Bitcoin zurückzugreifen. Erfahren Sie, wie ein solches automatisiertes Marktdesign die Netzstabilität sichern und laut Studien die Energiekosten um bis zu 20 Prozent senken könnte.
Ist der Anstieg der CO₂-Konzentration die Ursache für die globale Erwärmung, oder folgt das CO₂ lediglich der Temperatur? Diese Frage wird in Diskussionen oft emotional geführt. Kritiker verweisen häufig auf den Grundsatz „Korrelation ist keine Kausalität“ - doch was sagt die empirische Wissenschaft dazu?
In dieser Folge analysieren wir den Zusammenhang zwischen Kohlendioxid und globaler Temperatur Schritt für Schritt anhand der wissenschaftlichen Methode: von der bloßen Beobachtung über die statistische Analyse bis hin zur physikalischen Erklärung durch die Quantenmechanik.
Wir dekonstruieren das Argument der Scheinkorrelation (am Beispiel von Störchen und Geburtenraten) und tauchen in die Molekularphysik ein: Warum reagiert das CO₂-Molekül auf Wärmestrahlung bei 15 Mikrometern, während Stickstoff und Sauerstoff dies nicht tun? Zudem klären wir das historische Phänomen, warum in Eisbohrkernen die Temperatur oft vor dem CO₂ anstieg (Milanković-Zyklen) und warum die heutige Situation physikalisch fundamental anders zu bewerten ist.
In dieser Folge von Klima und Kohle ziehe ich einen Jahresrückblick zur Stromversorgung in Deutschland. Auf Basis öffentlich zugänglicher Datensätze von Fraunhofer ISE, der Bundesnetzagentur und weiteren Quellen ordnen wir ein, wo die Energiewende steht.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- der Ausbau und die Stromerzeugung von Windenergie und Photovoltaik,
- der Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung,
- Import und Export von Strom im europäischen Verbund,
- die Entwicklung der Strompreise und negativer Börsenpreise
- sowie der Stand beim Kohleausstieg.
Wir sprechen über Fortschritte und Defizite, erklären zentrale Begriffe wie öffentliche Nettostromerzeugung und Dunkelflaute und zeigen, warum einzelne Kennzahlen ohne Kontext leicht missverstanden werden. Dabei geht es nicht um politische Bewertungen, sondern um eine technische Einordnung der aktuellen Lage.
Ist Radfahren klimaschädlicher als SUV-Fahren? Was zunächst absurd klingt, führt direkt zum Kern einer der meistdiskutierten Fragen der Energiewende:
Wie sieht die Klimabilanz von Verbrennern und Elektroautos aus?
In dieser Folge von Klima und Kohle analysiere ich die Klimabilanz von Pkw entlang des gesamten Lebenszyklus - von der Fahrzeug- und Batterieherstellung über den Strom- und Kraftstoffmix bis hin zu Betrieb, Wartung und Recycling. Dabei geht es um Systemgrenzen, Rechenannahmen, den Einfluss des Strommixes und die Frage, ab welcher Laufleistung Elektroautos klimatisch besser abschneiden als Verbrenner.
In dieser Folge diskutieren wir, dass die Verkehrswende kein Sonderfall ist, sondern einem bekannten Muster technologischer Transformation folgt. Von der logistischen S-Kurve über historische Infrastrukturumbrüche bis hin zu aktuellen Zahlen zur Elektromobilität in Deutschland, Europa und China wird deutlich: Der Wandel ist im Gange. Die offene Frage ist nicht ob, sondern wie schnell er gestaltet wird.
Was braucht es, damit die Energiewende wirklich gelingt? In dieser Folge schauen wir auf den Netzentwicklungsplan 2037/2045 - das Rückgrat für ein klimaneutrales Stromsystem. Es geht um drei Szenarien für unsere Energiezukunft, die Rolle von Wasserstoff, Speicher und Stromautobahnen - und um die Frage, wie realistisch das alles ist.
In dieser Folge werden die Grundlagen der Thermodynamik kompakt und verständlich eingeordnet. Es geht um Zustandsgrößen, Temperatur, die Hauptsätze der Thermodynamik und die physikalischen Grenzen technischer Effizienz. Anhand von Beispielen wie Avogadro-Konstante, absolutem Nullpunkt und Carnot-Kreisprozess wird deutlich, warum perfekte Maschinen nicht möglich sind.
Die Bundesregierung will das sogenannte Verbrenner-Aus ab 2035 aufweichen - mit Verweis auf angeblich "hocheffiziente" Verbrennungsmotoren. In dieser Folge wird beleuchtet, was physikalisch hinter diesem Begriff steckt - und was nicht. Wir besprechen anschaulich die Grundlagen thermodynamischer Kreisprozesse, bewerten technische Machbarkeit und vergleichen den Wirkungsgrad verschiedener Antriebskonzepte. Das Fazit: Die Thermodynamik kennt keine Ausnahmen - und effiziente Mobilität sieht anders aus.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten stagnieren die globalen Treibhausgasemissionen - und China spielt dabei eine Schlüsselrolle. In dieser Folge beleuchten wir, warum ausgerechnet der größte Emittent der Welt Hoffnung macht, wie stark der Ausbau erneuerbarer Energien global durchstartet und wie die USA, die Europäische Union und Indien den Klimaschutz angehen.
Was passiert, wenn Wissenschaft auf Social Media trifft? In dieser Folge spreche ich über Erfahrungen mit Kommentaren, Desinformation und persönlichen Anfeindungen - vom klassischen Troll bis zum gefälschten Instagram-Profil. Ich gehe auf den Aspekt in Kommentaren zu einer der letzten Folge ein, wieso CO₂ mit der globalen Erwärmung zusammenhängt, und zeige, wie man als Wissenschaftler konstruktiv und souverän kommunizieren kann. Eine auch persönliche Analyse der Chancen und Grenzen von Wissenschaftskommunikation im Netz.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Gunther Gehlert (Fachhochschule Westküste) darüber, warum kalte Nahwärmenetze als Schlüsseltechnologie für die Wärmewende gelten können. Wir erklären, wie kalte Netze funktionieren, welche Rolle Abwärme, tiefe Geothermie und Großwärmepumpen spielen und warum die Investitionskosten oft deutlich niedriger sind als bei klassischer Fernwärme. Außerdem diskutieren wir neue gesetzliche Rahmenbedingungen, Chancen für Kommunen und die Frage, wie Digitalisierung und Netzautomatisierung den Umbau des Wärmesektors beschleunigen können.
In dieser Folge von Klima und Kohle geht es um eine einfache, aber entscheidende Frage: Müssen wir wirklich schon wieder über den Klimawandel sprechen? Anhand aktueller Daten und des neuen Klimafaktenpapiers erkläre ich, warum der Klimawandel physikalisch unbestreitbar ist, welche Folgen bereits in Deutschland spürbar sind und welche globalen Entwicklungen drohen. Die Folge zeigt, warum trotz Klimamüdigkeit kein Weg an entschlossenem Handeln vorbeiführt - und wo dennoch Hoffnung bleibt.
In dieser Folge von „Klima und Kohle“ geht es um die Zukunft der Kernenergie - der IV. Generation von Kernreaktoren. Wir werfen einen Blick auf den weltweiten Stand der Kernkraft, erklären, was hinter den sogenannten Reaktoren der vierten Generation steckt, und analysieren, welche Technologien tatsächlich marktreif sind - vom Hochtemperatur- bis zum Small Modular Reactor. Dabei geht es auch um die Frage, ob diese neuen Konzepte eine echte Renaissance der Kernenergie einleiten oder lediglich ein technischer Zwischenschritt bleiben. Am Ende steht die nüchterne Einschätzung: Kernenergie bleibt ein Baustein - aber kein Gamechanger für die Energiewende.























