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Das große Bild
Das große Bild
Author: private banking magazin
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Description
In unserem Podcast „Das große Bild“ gehen wir mit Portfoliomanagern, Analysten, Family Officern, institutionellen Investoren und Rechtsanwälten den wichtigsten Fragen für große und komplexe Vermögen nach. Alle zwei Wochen spricht Podcast-Host Christian Hammes mit seinen Gästen über neue Inputs für Anlageausschuss und die Verwaltung großer Vermögen.
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In dieser Episode von Das große Bild spricht Christian Hammes mit Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege für Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton, über die Frage, wie sich Vermögensallokation in einer Zeit verdichteter geopolitischer Risiken, politischer Unberechenbarkeit und struktureller Marktverschiebungen neu justieren lässt.
Das Gespräch verbindet makroökonomische Diagnose mit unmittelbaren Investmentfolgen und richtet den Blick auf drei Trageachsen der aktuellen Kapitalmarktdebatte:
1. die strategische Notwendigkeit, Portfolios aus der Übergewichtung von USA, US-Dollar und US-Technologie heraus zu diversifizieren,
2. die Folgen von Iran-Krieg, Inflationserwartungen, Zinsrisiken und politischen Eingriffen für Aktien, Anleihen und Währungen,
3. die Frage, welche Rolle Emerging Markets, Rohstoffe, Nachhaltigkeit und aktives Management in einer robusten langfristigen Vermögensarchitektur spielen.
Hammes argumentiert dabei aus der Perspektive des strategischen Portfoliobaus, Lück aus der Sicht eines globalen Kapitalmarktstrategen mit Blick auf Bewertungsniveaus, volkswirtschaftliche Bruchlinien und reale Kapitalströme. Das Ergebnis ist ein dichtes Gespräch über Ordnung in der Unruhe und über die Kunst, aus einem lauten Nachrichtenumfeld belastbare Leitlinien für das eigene Portfolio abzuleiten. Dabei wird deutlich:
1. Geopolitische Schocks erhöhen nicht die Sinnlosigkeit strategischer Allokation, sondern deren Notwendigkeit. Das Gespräch behandelt den Iran-Krieg ausdrücklich als Ereignis, das bestehende Diversifikationsargumente verschärft, nicht entkräftet. Gerade weil politische Verwerfungen kurzfristig Preise verzerren, gewinnt ein robuster Portfolioaufbau gegenüber situativem Reagieren an Bedeutung.
2. Die gegenwärtige Marktphase spricht für eine bewusste Emanzipation von den USA und vom Technologiesektor. Christian Hammes formuliert Diversifikation weg von USA und Tech als bereits zuvor sinnvolles Rezept, das durch die jüngsten Entwicklungen noch dringlicher geworden ist. Diese Aussage ist falsifizierbar, weil sie sich in relativen Risiko-Rendite-Profilen alternativer Regionalallokationen messen ließe.
3. Der Iran-Krieg ist im Gespräch primär als temporärer Beschleuniger bestehender Marktbewegungen und nicht als dauerhaft neues Marktregime eingeordnet. Martin Lück begründet dies mit der Erwartung eines zeitlich begrenzten Konflikts, dessen kriegsbedingte Verwerfungen auf Sicht wieder verschwinden könnten. Ob diese Einschätzung trägt, hängt empirisch von Konfliktdauer, Opferzahl und Kostenentwicklung ab.
4. Politische Kommunikation aus den USA ist marktrelevant, selbst wenn sie inhaltlich erratisch erscheint. Das Gespräch verweist auf die Möglichkeit, dass ein US-Präsident Kriegsverläufe medial instrumentalisieren kann; damit wird politische Rhetorik selbst zu einem Preisfaktor. Die These ist überprüfbar über Marktreaktionen auf politische Statements und deren Persistenz.
In dieser Folge von „Das große Bild“ diskutiert Christian Hammes mit Christoph Hott und Till Haubner von der BNP Paribas über die aktuelle Marktphase, die strategische Portfolioausrichtung institutioneller Vermögensverwalter sowie über die strukturellen Veränderungen an den Kapitalmärkten.
Das Gespräch verbindet eine Top-Down-Analyse der globalen Makrolage mit der praktischen Umsetzung in der Portfolioallokation. Dabei wird deutlich, wie geopolitische Risiken, Inflationsdynamik und technologische Disruption die Kapitalmärkte prägen und eine flexible, zugleich disziplinierte Investmentstrategie erfordern.
Drei zentrale Themen stehen im Mittelpunkt des Gesprächs:
1. Makroökonomische Unsicherheit und strategische Asset-Allokation
Die Gesprächspartner erläutern, wie Veränderungen bei Wachstumserwartungen, Inflation und monetären Rahmenbedingungen zu Anpassungen in der Portfolioallokation führen. Insbesondere Europa wird aufgrund schwächerer Konjunkturdynamik skeptischer beurteilt, während die USA trotz hoher Bewertungen weiterhin durch stärkeres Gewinnmomentum gestützt werden.
2. Faktorstrategien und der Qualitätsansatz im Aktienportfolio
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Investmentstil „Quality Growth“. Die Gesprächspartner zeigen, wie Qualitätskriterien wie hohe operative Margen, stabile Cashflows und solide Bilanzen langfristig stabilere Renditen ermöglichen. Gleichzeitig wird diskutiert, warum solche Strategien in Phasen starker Marktrotation – etwa zwischen Value- und Growth-Titeln – zeitweise unter Druck geraten können.
3. Neue Wachstumsfelder: KI, Automatisierung und strukturelle Trends
Die Diskussion beleuchtet, wie künstliche Intelligenz, Robotik und Automatisierung neue Produktivitätsgewinne erzeugen können. Die langfristigen Gewinner könnten weniger die großen KI-Plattformanbieter selbst sein, sondern Unternehmen, die diese Technologien industriell einsetzen – etwa in Logistik, Produktion oder Software-Infrastruktur.
Darüber hinaus sprechen die Teilnehmer über sichere Häfen in geopolitischen Krisen, Risiken im Private-Credit-Markt sowie über die Rolle aktiver Strategien in Emerging Markets.
In dieser Folge des Podcasts diskutieren Christian Hammes und Dr. Robert Wiesner, Leiter Asset Management der BTV Vier Länder Bank, die Kapitalmarktperspektiven für das Jahr 2026 vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten, geldpolitischer Zyklen und struktureller Marktrotationen.
Ausgangspunkt ist die anhaltende handelspolitische Unsicherheit rund um US-Zölle, die Investitionsentscheidungen von Unternehmen verzögert und die Planbarkeit globaler Lieferketten beeinträchtigt, ohne jedoch einen unmittelbaren Konjunktureinbruch erwarten zu lassen.
Erstens steht die makroökonomische Robustheit trotz politischer Risiken im Fokus: Moderate Inflation, potenzielle Zinssenkungen in den USA sowie eine leichte konjunkturelle Belebung sprechen aus Sicht Wiesners weiterhin für konstruktive Aktienmärkte, wenngleich erhöhte Volatilität und Bewertungsrisiken bestehen bleiben.
Zweitens analysieren die Gesprächspartner eine strukturelle Rotation an den Kapitalmärkten weg von kapitalleichten Technologie- und Softwaremodellen hin zu Real-Asset-Sektoren, industriellen Wertschöpfungsketten sowie Small- und Mid-Caps, die von Produktivitätsgewinnen und zyklischer Nachfrage profitieren könnten.
Drittens wird die strategische Asset Allocation im globalen Kontext diskutiert: Während Europa kurzfristig von fiskalischen Impulsen und Bewertungsaufholpotenzial profitiert, bleiben die USA aufgrund ihrer Innovationskraft strukturell relevant, und Emerging Markets gewinnen als Wachstumstreiber zunehmend an Gewicht – idealerweise umgesetzt über eine Kombination aus aktiven und passiven Strategien.
Insgesamt zeichnet das Gespräch das Bild eines konstruktiven, aber selektiven Marktumfelds, in dem antizyklisches Handeln, regionale Diversifikation und eine bewusste Mischung aus Wachstums- und Substanzwerten entscheidend für den Portfolioerfolg sind.
Im zweiten Jahresauftakt-CIO-Gespräch diskutieren Christian Hammes und Lutz Welge die Lehren aus dem turbulenten Börsenjahr 2025 und leiten daraus ein konstruktives, aber differenziertes Szenario für 2026 ab. Welge beschreibt, warum klassische Qualitäts- und Faktoransätze zeitweise versagt haben, weshalb geopolitische und geoökonomische Einflüsse heute zwingend in die Portfolioallokation gehören und warum regionale Diversifikation wieder an Bedeutung gewinnt. Europa habe 2025 phasenweise von Kapitalzuflüssen profitiert und könne 2026 – getragen von Investitionen in Verteidigung, Infrastruktur und strukturellen Reformen – ein attraktives Rendite-Risiko-Profil bieten. In den USA sieht Welge trotz hoher Schulden eine starke konjunkturelle Dynamik, allerdings mit klaren Verschiebungen innerhalb des Technologiesektors und besseren Chancen für aktives Management.
Drei Schwerpunktthemen des Gesprächs:
1. Paradigmenwechsel in der Kapitalanlage: Von rein sektoraler zu geoökonomischer und regionaler Betrachtung.
2. Europa versus USA: Investitionsprogramme, politische Berechenbarkeit und neue Chancen jenseits der Tech-Dominanz.
3. Aktives Management und reale Assets: Warum Disziplin wichtiger ist als Narrative und Gold sowie andere reale Assets wieder an Bedeutung gewinnen.
Im Podcast „Das große Bild“ spricht Christian Hammes mit Johanna Handte, Chief Investment Officer der Bethman Bank (ABN AMRO-Gruppe), über die strategischen Konsequenzen der aktuellen makroökonomischen, geopolitischen und geldpolitischen Umbrüche für die Kapitalanlage 2026.
In dieser Episode von „Das große Bild“ sprechen Christian Hammes und Karin Ebel von Ebel & Team darüber, wie Unternehmerfamilien ihre Inhaber- und Familienstrategie in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche neu denken müssen.
In der Silvester-Ausgabe von „Das große Bild“ sprechen Christian Hammes und der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky über die technologischen und gesellschaftlichen Umbrüche der kommenden Jahrzehnte und deren Bedeutung für Wirtschaft, Kapitalmärkte und Investitionen.
In dieser Folge von „Das große Bild“ spricht Host Christian Hammes erstmals mit dem Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky, Leiter des Instituts 2b AHEAD, über die wissenschaftliche Methodik moderner Zukunftsforschung und deren Bedeutung für Wirtschaft, Investoren und Politik.
In dieser Folge von „Das große Bild“ spricht Christian Hammes mit Florian Schepp, Mitgründer der Münchner Private-Equity-Gesellschaft Family Trust, über den strukturellen Zustand des globalen Private-Equity-Marktes nach der Zinswende.
Im zweiten Teil dieser Jubiläumsrunde dreht sich alles rund um die Fragen nach der Rückkehr des Quantitative Easing, Europas strukturelle Schwächen und Chancen sowie die wachsende Bedeutung der Emerging Markets als zukünftige Wachstumstreiber. Achim Siller (Pictet), Markus Steinbeis (Steinbeis & Häcker) und Harald Sporleder (Lingohr Asset Management) zeigen auf, wie geopolitische Neuordnungen, Inflationsdynamiken und regionale politische Glaubwürdigkeit zu zentralen Faktoren moderner Allokation werden – und wie aktive Manager diese Komplexität zunehmend über Top-Down-Ansätze navigieren müssen.
In dieser 150. Jubiläumsausgabe von Das große Bild spricht Christian Hammes mit den Kapitänen dreier, wiederum in 2025, erfolgreicher Maschinenräume, die unterschiedlicher kaum sein könnten: es diskutieren Achim Siller (Pictet), Markus Steinbeis (Steinbeis & Hecker) und Harald Sporleder (Lingohr Asset Management) über die zentrale Frage, wie aktives Aktien-Portfoliomanagement in einer geopolitisch, makroökonomisch und technologisch hochdynamischen Welt funktioniert.
Nach einem Eingangsgedanken zur aktuellen EKD-Denkschrift öffnet der Host Christian Hammes im Gespräch mit Franjo Salic, CIO der CEE Group, den Blick auf die Realität erneuerbarer Energien jenseits politischer Narrative.
Im Gespräch mit Robert Halver (Baader Bank) ordnet Christian Hammes die Kapitalmärkte 2025 und 2026 im Spannungsfeld von Politik, Schulden und Technologie ein.
Im Gespräch zwischen Host Christian Hammes und Simon Frank von Pictet Asset Management wird Künstliche Intelligenz (KI) als langfristiger Megatrend eingeordnet, der eng mit wachsender Rechenleistung verknüpft ist.
Im Gespräch mit Christian Jasperneite (CIO bei M.M.Warburg), aufgezeichnet am Rande des private banking kongress' in Hamburg, spannt Christian Hammes in „Das große Bild“ einen weiten Bogen: vom geoökonomischen Konflikt zwischen den USA und China über Klima, Demographie und Schulden bis hin zur Frage, wie wir Portfolios in einer völlig veränderten Welt strukturieren sollten.
In dieser Episode gehen wir mit Mario Timpanaro von AQUIS Capital in den Maschinenraum:
Ein schwächerer US-Dollar, hohe US-Schulden und politische Unsicherheit verändern die globalen Spielregeln.
In dieser Episode nimmt uns Witold Bahrke von Global Evolution, Teil der Generali Investments mit auf eine Reise in die Anleihenwelt der Frontier Markets – jene noch weitgehend unbeachteten Volkswirtschaften, die zwischen Schwellenländern und Industriestaaten eingeordnet werden - in denen andere Kräfte, andere Renditen und damit eine spürbare Diversifikation zu den Systemrisiken der westlichen Märkte wirken.
Wir suchen nach Diversifikation – und sammeln dazu Impulse bei europäischen Wachstumstiteln und auf dem Private Banking Kongress in Hamburg.
In dieser Folger spricht Christian Hammes erneut mit Richard Schmidt, Head of Institutional Portfolio Management bei der DJE Kapital AG und setzen das Gespräch nun über Aktien und Alternatives fort.
In der neuen Folge von „Das große Bild“ bringt Richard Schmidt (DJE Kapital) die Taktiktafel erstmals ins Spiel.























