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Nicht nur schön
Nicht nur schön
Author: Laura Breitschmid, Jonas Wandeler
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© Laura Breitschmid + Jonas Wandeler, 2023–2025
Description
Ein schönes Buch! Und was ist es sonst noch?
In «Nicht nur schön» sprechen die Kuratorin Laura Breitschmid und der Gestalter Jonas Wandeler über die vom Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK) ausgezeichneten «Schönsten Schweizer Bücher». Im Fokus stehen inhaltliche Aspekte, deren grösserer Kontext und welche Rolle dabei die Gestaltung spielt.
Das Projekt wird freundlich unterstützt von der Jontek Foundation und der Albert Koechlin Stiftung. Die Episoden NNS07 – NNS11 entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK).
In «Nicht nur schön» sprechen die Kuratorin Laura Breitschmid und der Gestalter Jonas Wandeler über die vom Schweizer Bundesamt für Kultur (BAK) ausgezeichneten «Schönsten Schweizer Bücher». Im Fokus stehen inhaltliche Aspekte, deren grösserer Kontext und welche Rolle dabei die Gestaltung spielt.
Das Projekt wird freundlich unterstützt von der Jontek Foundation und der Albert Koechlin Stiftung. Die Episoden NNS07 – NNS11 entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK).
26 Episodes
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Mit «The Sori Yanagi Appreciation Society» erscheint die erste englischsprachige Publikation über den japanischen Designer Sori Yanagi ausserhalb Japans.
Geplant war eine kleine, 16-seitige Begleitbroschüre zu einer Ausstellung im Londoner Fahrradladen Tokyobikes – am Ende wurde es eine Publikation mit 256 Seiten. In rund 100 Beiträgen erzählen Designer:innen, Sammler:innen und Bewunderer:innen jeweils eine Anekdote zu ihrem Yanagi-Lieblingsobjekt. Bekannt wurde dieser für seine unscheinbaren, präzisen Alltagsobjekte, nebst Wasserkessel und Spaghettizange hat er aber auch Fussgängerbrücken, Ausstellungskataloge und Fackeln für die Olympischen Spiele entworfen.
Die Herausgeber sind der Londoner Produktedesigner Michael Marriott und der Publizist Duncan Riches. Begleitet vom Gestalter und Verleger Urs Lehni sprechen wir mit den beiden über ihre eigene Faszination für Yanagi, über die Idee der «Appreciation Society» als offenes, nicht hierarchisches Format und wie sich dieses im Buchkonzept niederschlägt. Dabei geht es um die Qualität von leisem, unspektakulären Design, bei dem nicht der Designer im Vordergrund steht.
In dieser Folge tauchen wir in eine Geschichte ein, die mit einem Andy-Warhol-Zitat beginnt und sich über die Jahre zu einer Liebesgeschichte entwickelt hat: zwischen Menschen und Büchern, aber auch zwischen Eveline Wüthrich und Johannes Willi. Seit 15 Jahren organisieren die beiden die Kunstbuchmesse «I Never Read». Während der Art Basel versammeln sich dort Buchliebhaber:innen, Verlage und Künstler:innen, um Bücher zu betrachten, zu besprechen und zu erwerben.
Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums durchstöbern wir mit den beiden Gründer:innen ihr Archiv. Gemeinsam packen wir eine Tasche voller Flyer, Kataloge, Sticker und Schallplatten aus und erzählen dabei die Geschichte der Art Book Fair: von den Anfängen in einem Basler Hinterhof, über die vielen Jahre in der Kaserne Basel, bis hin zur diesjährigen Ausgabe im «Basel Social Club» im leerstehenden Aubildungszentrum der UBS.
Das Gespräch hat live vor Ort stattgefunden und wurde von der hauseigenen Temporary Radio Station aufgenommen. Reinhören lohnt sich für alle, die sich für Publishing, Selbstorganisation und Grafikdesign interessieren.
Das Grafik Design Duo Coline Sunier & Charles Mazé wurde 2026 vom Bundesamte für Kultur (BAK) mit dem Jan Tschichold Preis ausgezeichnet. Dieser wird jährlich an Personen oder Institutionen für herausragende Leistungen in der Buchgestaltung verliehen.
Während der Ausstellung der Schönsten Schweizer Bücher im Helmhaus Zürich haben wir mit Coline Sunier und Charles Mazé anhand von drei Publikationen über ihren Zugang zu Typografie und Buchgestaltung gesprochen. Die besprochenen Publikationen zeigen, wie Grafikdesign als Forschung, Archivarbeit und kollaborative Praxis funktionieren kann: ein typografisches Alphabet aus dem Pariser Vorort Brétigny-sur-Orge, ein monografischer Katalog über die Keramikerin und Bildhauerin Valentine Schlegel, und ein Buch über Reform-Pädagogik in Frankreich.
Das Gespräch bewegt sich zwischen Feldforschung und Archiv, zwischen Strassenschildern und mittelalterlichen Petroglyphen, zwischen «Je dors» und «Je travaille» und der Frage: Welche Erkenntnisse lesen wir in den Zeichen, die uns hier und jetzt umgeben.
An der 19. Architekturbiennale in Venedig 2025 zeigte das Königreich Bahrain ein Projekt mit dem Titel Heatwave. Nicht nur wurde der Beitrag mit dem Goldenen Löwen für den besten Pavillon prämiert – auch der dazu erschienene Katalog wurde ausgezeichnet: sowohl beim Wettbewerb der schönsten Schweizer Bücher als auch bei den Schönsten Büchern aus aller Welt.
Die bahrainer Architektin und Urbanismusforscherin Wafa Al-Ghatam war Teil des kuratorischen Teams. Mit ihr sprechen wir über den Einfluss der enormen Hitze auf die Architektur und Städteplanung in Bahrain, aber auch welche sozialen Veränderungen die Klimaanlage mit sich brachte.
Im zweiten Gespräch erzählt uns Larissa Kasper, Grafikerin aus St. Gallen, wie aus einem begrenzten Budget und der Wahl eines holzhaltigen Papiers ein Katalog entstanden ist, dessen Cover langsam verblasst, wie sie im Team arbeitet und warum an gewissen Stellen des Katalogs die venezianische Renaissance durchschimmert.
Die US-amerikanische Künstlerin Sheila Hicks (*1934) hat sich über sechs Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erfunden: von der Arbeit im Kontext des textilen Kunsthandwerks hin zu einer international renommierten zeitgenössischen Künstlerin. 2023 zeigte das Kunstmuseum St. Gallen in der Lokremise eine umfassende Einzelausstellung mit dem Titel «a little bit of a lot of things». Das gleichnamige Buch erschien zwei Jahre später und ist weit mehr als ein Ausstellungskatalog.
Mit dem dem Kurator und Direktor des Kunstmuseums St. Gallen Gianni Jetzer haben wir einerseits darüber gesprochen, wie ein Museum lokale Themen mit internationaler Kunstgeschichte verweben kann, andererseits darüber, wie enge Freund:innenschaften die Entstehungsprozesse von Ausstellungen beflügeln können.
Im Gespräch mit den Gafiker:innen Jana Liebe und Jonas Vögeli (Hubertus Design, Zürich) erhielten wir zudem Einblick in den zweijährigen Entstehungsprozess und wie sie vorgegangen sind, um die Stofflichkeit von Hicks' Werk in ein Buch zu übersetzen.








