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Dimensionen
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In den letzten Jahren kamen sie immer häufiger in die Schlagzeilen. Hart und in rauen Mengen gingen die Felsmassen in den Alpen ab. Sei es auf der Marmolata in Italien, in Blatten und Brienz in der Schweiz oder der Gipfel des Fluchthorns in Tirol. Zum Leidwesen der Bewohnerinnen und Bewohner, die um ihren Lebensraum fürchten. Umso mehr beschäftigen sich Klimaphysiker, Meteorologinnen und Geologen mit den bröckelnden Bergen und der Verbesserung von Prognosen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 02. 2026.Gestaltung: Ilse Huber
Die Antipsychiatriebewegung und "Einer flog über das Kuckucksnest"Patienten werden mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt, es herrscht ein rigides System von Entmenschlichung: Milos Formans Film "Einer flog über das Kuckucksnest" zeigte eine psychiatrische Klinik als Ort der Unterdrückung, als ein System, das massiv in Selbstbestimmung und Persönlichkeit eingreift. Die Oscar-prämierte Tragikomödie mit Jack Nicholson hatte ihre Premiere 1975, in einer Zeit großer Fragen: Was bedeutet Heilung? Wer bestimmt, was "normal" ist? Darf man Menschen gegen ihren Willen behandeln oder einsperren? Damals gewann die sogenannte antipsychiatrische Bewegung den USA und einigen europäische Ländern großen Einfluss. Sie stellte die Psychiatrie grundlegend infrage und stieß große Reformen an. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur, 18. 11. 2025). - Diese Sendung wurde am 02. 02. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.Gestaltung: Michael Marek und Luis-Kilian Marek
Im "Open Space" zu Gast: Sabine Seidel, die neue Professorin für Biologische Landwirtschaft an der Boku Wien.Bereits als Teenager entschied sich die gebürtige Deutsche bewusst für den Kauf von Bio-Lebensmitteln und interessierte sich für gesunde Ernährung, Biodiversität und Tierwohl. In ihrer Antrittsvorlesung stellte Sabine Seidel das Konzept der planetaren Belastbarkeitsgrenzen der Erde vor und demonstrierte, wie eng dieses mit der Landwirtschaftlichen Produktion verknüpft ist. Auch im Gespräch mit den "Dimensionen" erklärt sie, welchen Beitrag die Biologische Landwirtschaft leisten kann, um ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem zu entwickeln und zu gestalten. Und Sabine Seidel verrät, warum die Beschäftigung mit diesen Themen glücklich macht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026.Moderation: Lothar Bodingbauer
Russische Museumspolitik und der Angriffskrieg auf die UkraineWenige Monate nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 eröffnete Vladimir Putin eine großangelegte Themenausstellung mit dem Titel "Ukraine - Im Wandel der Zeiten" in Moskau. Sie sollte nicht die einzige aufwendig inszenierte Propagandaveranstaltung bleiben, mit der Rechtfertigungspolitik für diesen Krieg betrieben wurde. Während kulturelles Erbe der Ukraine zerstört und Kulturgüter geplündert werden, verbreiten in den sogenannten "neuen Regionen" mobile Ausstellungen Putins Narrativ von der "historischen Einheit der Russen und der Ukrainer". Heute sind russische Museen mit staatlichem Geschichtsrevisionismus im Zeichen der sogenannten "militärischen Spezialoperation" weitgehend auf Linie gebracht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 01. 2026.
Wie kann Verkehr Wohlbefinden schaffen?In Kopenhagen hat man bereits vor zehn Jahren damit begonnen, Ampeln für Radfahrer früher auf grün zu schalten, die Autolenker folgen einige Sekunden danach. Dahinter stecken auch Verkehrssicherheitsüberlegungen. Zu einem gesunden Takt gehört die körperliche Gesundheit genauso wie das psychische Wohlbefinden. Das eine bedingt das andere und es beeinflusst den Umgang der Verkehrsbeteiligten untereinander. Wie lässt sich der Rhythmus einer Stadt sinnvoll planen und organisieren? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 01. 2026.Gestaltung: Daphne Hruby
Derzeit werden der KI viele Fähigkeiten zugeschrieben. Kann sie auch Forschung betreiben und wissenschaftliche Arbeiten begutachten? Diese Frage wollte man an der renommierten Stanford University im Rahmen der Online-Konferenz "Agents4Science" beantworten. Auf der Konferenz traten ausschließlich KI-Agenten als Hauptautoren und Peer-Reviewer auf. Die Konferenzergebnisse wurden allerdings von Menschen präsentiert. Sie zeigen: KI-Agenten können Theorien aufstellen, Experimente durchführen, Daten erheben und wissenschaftliche Artikel schreiben und bewerten - mehr oder weniger. Kann man davon Konsequenzen für einen KI-assistierten Wissenschaftsbetrieb ableiten? Gestaltung: Mariann Unterluggauer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 01. 2025.
100 Jahre Quantenmechanik: Wie Erwin Schrödinger die Wellenmechanik entwickelteAm 27. Jänner 1926 reicht Erwin Schrödinger die erste von vier fundamentalen Arbeiten bei den renommierten "Annalen der Physik" ein. In dieser Publikationsreihe taucht jene Gleichung auf, die den Österreicher weltberühmt und 1933 zum Physiknobelpreisträger macht: die "Schrödinger-Gleichung. Herzstück seiner Wellenmechanik, mit der bis heute das Verhalten von Quantenteilchen und die Vorgänge in der atomaren und subatomaren Welt beschrieben werden können. Eine mathematisch elegante Einzelleistung und praktikabler als die gleichwertige Matrizenmechanik, die Werner Heisenberg mit Hilfe seiner Göttinger Kollegen ein paar Monate zuvor entwickelt hat. Wo liegen die Unterschiede? Und ist Schrödinger der Durchbruch bereits in den Weihnachtsferien 1925 in Arosa gelungen? Gestaltung: Robert Czepel und Armin Stadler. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.
Es ist die longue durée des Krieges, dass nach dem Ende der Kamphandlungen die Gewalt in Form von Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung weiterlebt. Ein Beispiel ist Syrien. Überfüllte Müllhalden in zerstörten Städten verschmutzen landwirtschaftliche Böden und Flüsse, Trinkwasser ist oft kontaminiert. Durch die Abfälle und stehendes Wasser breiten sich Sandfliegen rasant aus, die Leishmaniose übertragen - eine Krankheit, die in Syrien seit Jahren stark zunimmt. Hinzu kommen toxische Überreste von Munition, Bomben und Sprengstoffen, aber auch die zerstörten Gebäude, Betonstaub, Asbest etc., die Böden verseuchen und das Risiko für Geburtsdefekte und chronische Erkrankungen erhöhen. Das Kriegserbe Syriens zeigt sich so nicht nur in den Ruinen seiner Städte, sondern in der schleichenden Vergiftung von Umwelt und Körpern. - Gestaltung: Laura Salm-Reifferscheidt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.
Ältere Leute, Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder auch Schulkinder erwarten sie oft sehnsüchtig: Hunde, die eigens dafür ausgebildet wurden, therapeutisch Gutes zu tun. Im Gegensatz zu Assistenzhunden, die dauernd bei einem Menschen mit Behinderung leben und diesen in seinem Alltag unterstützen, sind Therapiebegleithunde mit ihren Haltern Teil des Behandlungskonzepts. Wie die Erfahrung gezeigt hat, werden mit den Fellnasen spielerisch Brücken gebaut, therapeutische Ziele schneller und leichter erreicht und das Wohlbefinden insgesamt auf besondere Weise gefördert. Für die anspruchsvolle Beziehungsarbeit als Therapiebegleithund kommen grundsätzlich verschiedenste Rassen und auch "Promenadenmischungen" in Frage. Vor dem Einsatz muss jedes Tier eine Prüfung ablegen. Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026)
Seit einigen Jahren häufen sich die Berichte, dass immer mehr Menschen allein wohnen. Laut Statistik Austria sind die Einpersonenhaushalte in den letzten 20 Jahren mehr geworden. Eine OECD-Studie kommt für einen Großteil ihrer Mitgliedstaaten zu einem ähnlichen Befund. Allein zu leben, ist zwar noch kein Indiz für ein Single-Dasein, dennoch nähren solche Zahlen die Vermutung, dass immer weniger Menschen in Beziehungen leben. Ein Trend der vor allem bei jüngeren Generationen zu beobachten ist. Spielen in dieser Entwicklung neben demographischen Verschiebungen vor allem gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle, beispielsweise der Geschlechterdiskurs? Gestaltung: Kaspar Arens. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 01. 2026
1. Warum amerikanische Tech-Firmen bei der Entwicklung des Quantencomputers auf supraleitende Qubits setzenBeitrag: Robert Czepel2. Ein Grazer Forschungsexpedition reiste nach Nepal, um buddhistische Tempel mit einem 3-D-Messverfahren zu dokumentierenBeitrag: Sylvia Andrews3. An der Medizinischen Universität Wien wurde eine neue Nachweismethode entwickelt, die Mikro- und Nanoplastik gewebeschonend im menschlichen Körper lokalisieren und identifizieren kannBeitrag: Sabrina AdlbrechtModeration: Armin Stadler
Bei Wildtierkriminalität denken viele zuerst an gewilderte Leoparden, geschmuggelte Elefantenstoßzähne oder Haifischflossen auf asiatischen Märkten - illegale Taten in fernen Ländern. Doch auch in Österreich wird Wildtieren unerlaubterweise nachgestellt. Seeadler und andere bedrohte und geschützte Vogelarten werden vergiftet, kontrovers diskutierte Raubtiere wie Luchs und Wolf heimlich geschossen. In den vergangenen zehn Jahren sind Fälle von über 200 Greifvögeln und mehr als einem Dutzend Säugetieren dokumentiert - die Dunkelziffer ist hoch. Die wichtigsten Motive der Täterinnen und Täter: illegale Trophäenjagd und Konflikte zwischen den Nutzungsansprüchen der Menschen und dem Schutz der Wildtiere. Für mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Strafverfolgung und Verurteilung kooperieren Tier- und Naturschutzorganisationen mit spezialisierten Behörden und Justiz und Exekutive. Gestaltung: Lukas Tremetsberger. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14. 01. 2026.
Die Universität Innsbruck betreibt in Dornbirn das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik. Zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an Fasern und Geweben, an Grenzflächen, an Materialien aus nachhaltigen Ressourcen. Die Anwendungen gehen über die Bekleidungsbranche hinaus, sie betreffen wiederaufladbaren Batterien, Verbundmaterialien und sogar Lebensmittel. Das Institut befindet sich nicht zufällig in Vorarlberg. Das Bundesland hat eine lange Textiltradition, in der das Wissen und die Erfahrung von Menschen aus der ganzen Welt verwoben sind. Ein Institutsbesuch. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13. 01. 2025.Gestaltung: Lothar Bodingbauer
Zur Zukunft mancher SkiorteDas weiße Band vor grün-brauner Landschaft ist zum umstrittenen Symbol geworden. Für die einen verkörpert es technische Anpassung und kluges Schneemanagement. Andere sehen darin das Nichtwahrhabenwollen einer neuen klimatischen Realität - des Verlusts von Schnee. Seit den 1960er-Jahren hat die Dauer der Schneedecke in Österreich um 7 Tage pro Jahrzehnt abgenommen. Und je stärker die globale Erderwärmung, desto weiter wird sich der Schnee zurückziehen. Im aktuellen österreichischen Sachstandsbericht wird vor den Folgen gewarnt: Besonders tiefer gelegene Skigebiete seien betroffen. Arbeitsplätze werden verloren gehen. Was kommt auf manche Skigebiete Österreichs zu und wie versuchen diese sich an die neuen Realitäten anzupassen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 12. 01. 2025.Gestaltung: Juliane Nagiller
Open Space: Ein Waldspaziergang mit der Umwelthistorikerin Simone GingrichWälder bedecken fast die Hälfte Österreichs und sind entscheidend für Klimaschutz und Biodiversität. Historische Debatten über nachhaltige Forstwirtschaft zeigen, dass die Balance zwischen Nutzung und Erhaltung schon lange ein Thema ist. Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Wälder stark genutzt - teilweise sogar übernutzt. Mit der industriellen Revolution kam die Wende: Kohle ersetzte Brennholz, die Wälder erholten sich. Die Umwelthistorikerin Simone Gingrich von der Universität für Bodenkultur Wien erforscht die Geschichte der österreichischen Wälder und ihre Rolle im Klimaschutz. Sie erzählt, wie sich der Umgang mit dem Wald verändert hat und warum die Jahrhunderte ein historisches Spiegelbild der Nachhaltigkeit sind. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 08. 01. 2026.Moderation: Juliane Nagiller
Der slowenische Philosoph Slavoj Zizek - für die einen ein "Rockstar der Kulturtheorie", für die anderen ein kommunistischer Macho - ist mittlerweile 76 Jahre alt. Dennoch schreibt er ohne Unterlass Bücher, in denen er bekannte Thesen seines umfangreichen Werks mit neuen Beispielen kombiniert. In seinem jüngsten Buch plädiert er für einen "christlichen Atheismus". Er krempelt theologische Argumente um und versucht zu zeigen, dass Gott selbst nicht an Gott glaubt. Nur wer durch das Christentum hindurchgeht, könne ein wahrer Materialist sein, so Zizek. Er greift in der Argumentation auf seine Säulenheiligen Marx, Hegel und Lacan zurück, wagt aber auch Ausflüge in die Welt der exakten Wissenschaften. So sieht er etwa in den Paradoxien der Quantenphysik Hinweise auf eine lückenhafte Welt, die gegen die Existenz Gottes sprechen. (Wh. 16. 07. 2025) Gestaltung: Lukas Wieselberg. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 01. 2026.
Er war einer der erfolgreichsten Filme im nationalsozialistischen Deutschland. Mehr als 20 Millionen Menschen sahen den antisemitischen Propagandastreifen "Jud Süß", der vor 85 Jahren in die Kinos kam. Das hetzerische Machwerk von Regisseur Veit Harlan wurde auch in den besetzten Ostgebieten im Umfeld der Deportationen und Mordaktionen zur Stimmungsmache eingesetzt. Mit dem Ende des NS-Terrorregimes verschwand "Jud Süß" nicht. Nach der Gründung des Staates Israel diente der Spielfilm als antisemitisches Propagandamittel im Nahen Osten. In Kinos in Ägypten, Syrien, im Libanon und dem Irak war er noch in den 1970er-Jahren zu sehen. Illegale Vorführungen in Ungarn kamen 2008 an die Öffentlichkeit. Mittlerweile ist er in den sozialen Medien abrufbar. Die Rechte an dem sogenannten Vorbehaltsfilm liegen seit 1966 bei der Murnau Stiftung in Wiesbaden. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30. 12. 2025.
Wer die Welt durch andere Augen sieht, nur ein wenig vom normativen Verhalten abweicht, hat es schwer. Kein Wunder, dass auch Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung ein Risiko für Suchterkrankungen entwickeln können. Die wenigen Studien in dem noch jungen Forschungsfeld kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Darauf verweist eine Anfang 2025 veröffentlichte Metastudie und sie zeigt zudem: autistische Frauen sind suchtanfälliger und greifen häufiger zu psychoaktiven Substanzen. Es braäuchte eine größere öffentliche Aufmerksamkeit und mehr Forschungsgeld, um die Studienlage und die Situation für die Betroffenen zu verbessern. Gestaltung: Daphne Hruby. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 12. 2025.
Im Juni 1925 flüchtet der vom Heuschnupfen geplagte Werner Heisenberg von Göttingen auf die pollenarme Insel Helgoland. Dort will der 23-jährige Jungstar der deutschen Physik das große Restproblem der Quantenmechanik lösen: nach wie vor fehlt ihr ein mathematisch konsistentes Fundament, obwohl seit Jahrhundertbeginn viel über die atomare Welt und das Verhalten mikroskopischer Quantenteilchen herausgefunden worden ist. Der Sommerurlauber Heisenberg errichtet dieses Fundament mit seiner Matrizenmechanik. Aber gab es dieses Heureka auf Helgoland tatsächlich, wie der Physiker später in seinen Erinnerungen andeuten wird? Jedenfalls liefert im Jänner 1926 der Österreicher Erwin Schrödinger mit seiner Wellenmechanik eine gleichwerte Alternative. Ohne diese Fortschritte würde heute weder ein Computer, ein Laser, eine Solarzellen oder das Internet funktionieren.
An der Mur, zwischen Staustufen und Schotterbänken, steht Franz Keppel im kalten Wasser. Seit Jahrzehnten begleitet der "Huchenfranz" den Donaulachs, wie der bis zu 1,5 Meter lange Fisch auch genannt wird. Er gilt als Indikator für intakte Fließgewässer. Doch geplante Wasserkraftwerke und steigende Wassertemperaturen bedrohen seinen Lebensraum. Gemeinsam mit Forschenden wie dem Biodiversitätsbiologen Steven Weiss dokumentiert Franz Keppel die letzten Bestände, kartiert Laichplätze und spricht mit Behörden über mögliche Schutzmaßnahmen. Werden seine Wanderwege weiter unterbrochen, kann der Huchen seine Laichplätze nicht mehr erreichen - und ein Fluss verliert mehr als nur einen Fisch. Gestaltung: Kathrin Horvath. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 12. 2025.



