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Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann
Zoomer Meets Boomer - Reverse Mentoring mit Oskar und Michael Trautmann
Author: Oskar Trautmann, Michael Trautmann
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Description
ZOOMER MEETS BOOMER
… weil uns mehr verbindet, als uns trennt.
Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.
… weil uns mehr verbindet, als uns trennt.
Der Reverse Mentoring Podcast mit Oskar und Michael Trautmann will Brücken schaffen und Vorurteile zwischen unseren Generationen auflösen, um wieder mehr Positivität in die aktuelle Arbeitswelt zu bringen. Der Podcast wird durch ausgewählte Gäste ergänzt und entwickelt sich durch und mit seinen Zuhörer:innen.
66 Episodes
Reverse
In Folge 65 greifen wir eine Überschrift auf, die gerade immer wieder durch LinkedIn, sowie die Medien und Chefetagen wabert: „New Work ist tot.“
Wir wollen in der Folge nicht missionieren. Aber wir müssen sortieren. Was war Hype? Was war ein echter Fortschritt? Was war ein Missverständnis?
Wir versuchen es mit der Einordnung über den Gartner Hype Cycle. Innovations-Trigger, Gipfel der Erwartungen, Tal der Enttäuschung und dann erst die Phase, in der Dinge produktiv werden. Und genau so fühlt es sich gerade an: Nach Covid kam Turbo und damit die hohen Erwartungen. Dann kam die Gegenbewegung. Krisenmodus, Kostendruck, Kontrolle, Präsenzpflicht. Und plötzlich tun viele so, als wäre „New Work“ nur Tischkicker, Homeoffice und Obstkorb gewesen.
Michael geht zurück zur Herkunft des Begriffs und sagt klar: New Work ist viel größer als ein Feelgood-Programm.
Es geht um Grundbedürfnisse von Menschen bei der Arbeit:
- gesehen werden,
- wirksam sein,
- lernen,
- gestalten,
- sich verbinden.
- Und auch davon leben können.
Vor allem aber geht es darum, dass technologische Umbrüche uns zwingen, Arbeit neu zu denken, als ernsthafte Arbeitsgestaltung.
Wir reden über den Rückfall in alte Muster:
/ Warum greifen Unternehmen in unsicheren Zeiten wieder zu Command & Control?
/ Warum wirkt das kurzfristig beruhigend, aber langfristig zerstörerisch?
/ Und warum führt KI ausgerechnet dazu, dass die New-Work-Frage härter wird und nicht weicher?
/ Wenn KI Routine übernimmt, werden Vertrauen, Lernfähigkeit, gute Führung und psychologische Sicherheit zum echten Wettbewerbsvorteil.
Unsere Take-aways aus der Folge:
Erstens: New Work ist nicht „weniger Arbeit“. Es ist bessere, bewusstere, menschlichere Arbeit mit klaren Rollen, Feedback, erklärbaren Entscheidungen und echter Lernfähigkeit.
Zweitens: Büro oder Homeoffice ist nicht die Kernfrage. Die Kernfrage ist: Wie schaffen wir Bindung, Klarheit und Zusammenarbeit und zwar so, dass Menschen Leistung bringen können, ohne innerlich zu kündigen?
Drittens: KI zwingt uns, das Thema ernst zu nehmen. Wer nur zurück in alte Muster will, wird es schwer haben. Wer Führung, Vertrauen und Entwicklung bestärkt, wird schneller, resilienter und attraktiver für Talente aus jeder Generation.
Zum Schluss unsere Frage an euch: Wo erlebt ihr gerade den größten Rückfall in alte Muster? Im sozialen Umfeld, bei der Arbeit, in der Gesellschaft?
Und was ist ein konkreter New-Work-Hebel, der bei euch wirklich funktioniert, egal ob Büro, Hybrid oder Remote?
Schickt uns eine Nachricht mit eurem besten Beispiel für „New Work mit Substanz“. Wir greifen ein paar davon in der nächsten Folge auf.
Bis bald, eure Oskar & Michael.
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge!
#Leadership
#GenZ
#Führung
#Stärkenorientierung
#Feedbackkultur
#ReverseMentoring
#NewWork
#KI
#ZoomerMeetsBoomer
In einer ruhigen, persönlichen Folge, aufgenommen zwischen Weihnachten und Neujahr, sprechen wir über gesellschaftliche Entwicklungen, die trotz KI, Jobunsicherheit, politischer Spannungen und Umbrüche Mut machen.
Wir diskutieren drei Hoffnungsstränge rund um Arbeit, Lernen, Unternehmertum, Leadership und Zusammenarbeit und beobachten, welche Entwicklungen bereits heute sichtbar sind.
Oskars Blick beginnt bei einem Thema, das viele gerade beschäftigt: Es gibt weniger Einstiegsjobs. Seine Hoffnung: Das kann Unternehmertum befeuern. Wenn klassische Junior-Rollen verschwinden, entsteht Raum für Neues. Gründen wird zur Default-Option, ermöglicht durch KI, Micro-Startups und Solopreneurship.
Zweitens sieht er KI als Produktivitäts-Equalizer: Nicht Titel oder Herkunft zählen, sondern Output. Sehr kleine Teams können mit großen mithalten, weil heute vieles skalierbar ist, von Research über Design bis Marketing.
Drittens plädiert er für eine neue Lernlogik statt Karrierelogik: kontinuierliches Lernen schlägt einmalige Abschlüsse. Reputation entsteht über Projekte, nicht über Titel. Sein Satz dazu: „In Zukunft zählt nicht dein Lebenslauf, sondern dein Output.“
Michaels Hoffnung dreht sich vor allem um Leadership und Organisationen.
Erstens: Nach Effizienz kommt Beziehung, auch in der Führung. Psychologische Sicherheit, Zuhören und Verantwortung teilen werden zum echten Erfolgsfaktor.
Zweitens: Arbeit wird von Ort und Alter entkoppelt. Erfahrung bleibt jetzt länger relevant. Mentoring wird wichtiger als klassisches Management, Altersdiversität ist heute strategisch und nicht sozialromantisch.
Drittens: Organisationen werden lernfähiger. Experimente statt Masterpläne. Eine echte Lern- und Fehlerkultur wird zur Überlebensfrage, Führungskräfte werden zu Lernarchitekten.
Wenn du nach einem ganz konkreten, kleinen Einstieg suchst: Stell in deinem Team einmal die Frage „Was ist euer coolster Produktivitätshack mit KI, den ihr zuletzt genutzt habt?“ Ein Prompt, ein Tool, eine Anwendung, eine Idee. Zehn Minuten später sind alle schlauer. Oder wenn ihr schon zu viel von KI habt, teilt, was ihr dieses Jahr wieder bewusst ohne die KI machen wollt.
Was gibt dir Hoffnung für 2026?
Schreib uns, diskutiere mit, oder fang im Kleinen an: Teile dein Wissen. Probiere aus. Lerne weiter.
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen.
Danke fürs Zuhören und habt einen guten Start ins neue Jahr!
#Leadership
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#Feedbackkultur
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#ZoomerMeetsBoomer
Zum Jahresabschluss sprechen wir über die fünf großen Themen die 2025 für uns geprägt haben:
1. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der KI und ihre gesellschaftlichen Folgen
Oskar beschreibt die rasante Entwicklung: Sora generiert seit einigen Monaten lebensechte Videos, Veo liefert fotorealistische Bildwelten in Sekunden, Gemini, ChatGPT und sogar CoPilot verbessern sich wöchentlich. Mit der technischen Macht wächst das Risiko. Perfekte Voice- und Video-Fälschungen ermöglichen Enkeltricks 2.0.
Unser Tipp: Ein Familien-Codewort, das niemand imitieren kann. Die Tools entwickeln sich schneller, als wir als Gesellschaft, Organisationen und Familien folgen können.
2. Arbeit verändert sich schneller als unsere Arbeitswelt
Michael ergänzt aus der New-Work-Perspektive: KI trifft zuerst White-Collar-Jobs. Rollen, Profile und ganze Aufgabenbereiche verändern sich radikal. Neue Jobs entstehen, alte verschwinden. Nicht 2040, sondern jetzt. Besonders beeindruckt hat ihn Dario Amodeis Analyse zu den Effekten auf Arbeit, Produktivität und Risiken.
3. Angst als globaler Begleiter
Angst dominiert: vor Geschwindigkeit, Kontrollverlust, Zukunft. Oskar sagt: „Angst ist verständlich, aber sie hält uns davon ab, Teil der Lösung zu sein." Sobald man ins Tun kommt, im Unternehmen, Ehrenamt oder politisch, wird die Angst kleiner. Das ist unsere Erfahrung, dafür machen wir uns stark.
4. Der Generationenvertrag steht auf der Kippe
Für Michael war die Rentendebatte zentral. Seine Diagnose: Unsere Demografie schlägt jede Ideologie. Die jetzige Rentenlogik ist nicht mehr tragfähig. Es braucht ein neues Modell, das junge Menschen nicht überlastet, aber Ältere einbindet statt abschreibt. Michael wünscht sich längere, flexiblere Übergänge, mehr Teilzeitmodelle im Alter, Mentoring und Motivation für Engagement.
5. Die Rückkehr ins Analoge als Gegenpol
Trotz aller KI-Entwicklung spüren wir beide einen klaren Trend, der sich auch in der Forschung finden lässt. Weniger Social Media, mehr echte Begegnungen. Lesen, Schreiben, Kochen, Sport und Natur statt Doomscrolling. Padel-Tennis (Michael) und Weiher (Oskar) werden bei uns zu Ankerpunkten. Das Analoge wird nicht schwächer, es wird wertvoller. Es ist unser Gegengewicht, unser Ausgleich, unsere Erdung.
Danke für euer Zuhören, eure Nachrichten und Gedanken. Wir machen weiter mit Freude, Neugier und gegenseitigem Vertrauen.
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen.
Danke fürs Zuhören und bis nächstes Jahr!
#Leadership
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Diese Woche wird es besinnlich und wir drehen den Blick einmal um: Statt zu fragen, wie KI unser Leben beschleunigt, fragen wir: Wie bringt sie uns vielleicht zurück zu Körper, Natur, Handwerk, Gemeinschaft?
Wir sprechen darüber, warum sich überall auf der Welt kleine (Gegen-)Bewegungen bilden: Running Clubs, Keramikstudios, Sauna-Rituale, Brettspiel Bars, Tiny Houses, Neighborhood-Gardening, Männerkreise und Micro-Communities. Und warum diese Trends genau jetzt so stark wachsen.
Denn je digitaler unser Alltag wird, desto größer wird die Sehnsucht nach Nähe, Handarbeit, Natur, Spiel und Gemeinschaft.
Wir gehen acht große Gegentrends durch: von haptischer Renaissance und Social Play bis zu Regeneration, analoger Kreativität, Micro-Communities und Skill-Mastery. Und wir erzählen, was diese Bewegungen mit Mental Health, Verbundenheit und Lebensfreude zu tun haben.
Wir sprechen darüber:
1️⃣ Warum unser Körper sich meldet, wenn alles digital wird und warum Padel, HYROX & Running Clubs explodieren.
2️⃣ Warum Spielen für alle Generationen zurückkommt, durch Lego D&D, Tabletop & Brettspiel-Cafés.
3️⃣ Warum Wärme, Kälte & Ruhe zu neuen Mental-Health-Tools werden.
4️⃣ Warum Keramik, Journaling & analoge Fotografie so heilsam sind.
5️⃣ Warum Third Spaces (Cafés, Co-Living, Kulturspaces) wieder gebraucht werden.
6️⃣ Warum Natur & Outdoor echte Prioritäten setzen.
7️⃣ Warum kleine Communities besser tragen als große Feeds.
8️⃣ Warum Skills wieder Identität schaffen.
Zum Abschluss empfehlen wir eine kleine Übung, die wir selbst immer gegen Ende des Jahres durchführen, unsere Lieblings-Bucketlist-Reflexion:
- Was möchte ich noch erleben?
- Was möchte ich noch lernen?
- Woran möchte ich arbeiten?
- Und was möchte ich zurückgeben?
… und weil wir immer wieder mal gefragt werden, warum wir das machen, hier unser Antwort:
Weil dieser Podcast uns verbindet.
Weil er uns beide weicher, klüger und hoffnungsvoller macht.
Und weil wir spüren, dass viele von euch genau diese Gespräche ebenfalls brauchen.
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und eure Gedanken, Wünsche oder Gastideen.
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
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Diese Woche besprechen wir konkret, wie der Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt, auch wenn man kein Tech-Nerd ist.
Unser Ansatz geht über persönliche Stärken und Interessen statt über KI-Angst und FOMO.
Oskar erzählt aus seinen Workshops. Viele Menschen sehen nur schwer einen Anfang beim Thema KI, weil sie „bei null“ anfangen wollen statt dort, wo sie schon Expert*innen sind. Wenn jemand leidenschaftlich gern kocht, gärtnert, angelt oder designt, ist es viel einfacher, mit KI zu experimentieren. Sei es, das Weihnachtsessen zu planen, Einkaufslisten zu automatisieren, den Bepflanzungsplan im Garten zu optimieren oder sich Ideen für neue (Arbeits-)Formate zu holen.
Michael berichtet, wie er KI mit seinem Stärkencoaching verbindet. Zum Beispiel bei Marken- und Purposearbeit wo ein Team den inhaltlichen Kontext einbringt und er sein Methodenwissen. Hier hilft die die KI, aus hunderten Seiten Material eine klare, stimmige Vision zu entwickeln. Entscheidend ist dabei immer der richtige Kontext, Reflexion und eigenes Denken bleiben beim Menschen.
Wir sprechen darüber, wie sich stärkebasierte Ansätze aus der Psychologie auf KI übertragen lassen, warum generative Tools ohne guten Input nur generische Antworten liefern und weshalb gemischte Teams mit seniorer Expertise und junger Tech-Lust einen riesigen Vorteil haben.
Unsere Take-aways:
1. Einstieg in KI klappt am besten über Stärken und Interessen.
Nicht „Ich muss jetzt auch KI machen“, sondern: „Ich nutze KI dort, wo ich mich sowieso auskenne und gerne Zeit verbringe.“ Das senkt die Hemmschwelle und erhöht die Motivation. Vor allem, wenn man direkt die ungeliebten Zeiträuber mit der KI automatisiert.
2. Eine Vielfalt and Feldern, in denen Stärken und KI perfekt zusammenspielen
Von Kreativ/expressiv (Kochen, Gärtnern, Design), bis hin zu Führung/Organisation (Feedback, Entscheidungen, Stärkenorientierung) Wer bei den eigenen Stärken anfängt, bekommt schnell spürbare Effekte.
3. Gute Prompts brauchen Tiefe, nicht nur Keywords.
Wer KI mit ‘googeln’ verwechselt und KI-Modelle mit nur wenig Kontext und vagen Aufgaben füttert, bekommt austauschbare Ergebnisse. Je genauer wir unsere Situation, Ziele und Rahmenbedingungen beschreiben, desto hilfreicher werden die Antworten, egal ob im Coaching oder in der Projektarbeit.
4. Generationale Stärken sind ein Produktivitäts-Booster
Jüngere bringen Neugier, Tool-Kenntnisse und Experimentierfreude mit, Ältere liefern Kontext, Erfahrung und Qualitätsmaßstäbe. In KI-Tandems entstehen Lösungen, auf die keiner allein gekommen wäre.
5. KI übernimmt Fleißarbeit, nicht Verantwortung.
Die klügste Nutzung von KI ist es, repetitive Aufgaben abzugeben und Zeit zu gewinnen für das, was uns wirklich Spaß macht. Bei uns sind es Beziehungen, Führung, Kreativität, Entscheidungen. Stärkenorientierung heißt hier nicht weniger Mensch, sondern mehr.
Zum Schluss laden wir euch ein: Überlegt euch eine Stärke oder ein Interesse von euch und eine Sache, bei der euch KI morgen konkret helfen könnte. Schreibt uns eine Nachricht, teilt eure Beispiele oder Fragen und erzählt uns, wie ihr den Einstieg erlebt habt.
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung, Kommentare auf der Plattform eurer Wahl und Weiterempfehlungen an Kolleg*innen, Freund*innen oder in euren Familien.
Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
#Leadership
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In dieser besonderen Folge von Zoomer meets Boomer treffen nicht nur zwei Generationen aufeinander, sondern auch zwei Reverse-Mentoring-Duos.
Oskar & Michael auf der einen Seite: Sohn und Vater.
Miriam & Michaela auf der anderen: Facilitatorin / Designerin und erfahrene Gründerin.
Was uns verbindet: Wir alle arbeiten in generationenübergreifenden Tandems, in denen Neugier älter wird und Erfahrung jünger bleibt.
Miriam und Michaela leben das seit Jahren, als Team zwischen London und Weinsberg, zwischen digitaler Produktentwicklung und systemischer Moderation. Gemeinsam bringen sie das zusammen, was in vielen Organisationen noch getrennt gedacht wird: Technologie und Haltung, Tempo und Tiefe, Struktur und Sinn.
Im Gespräch geht es daher nicht nur um Meetings, sondern um weit mehr. Wir sprechen über Führung, psychologische Sicherheit, Räume für echte Begegnung und die Kunst, Zusammenarbeit zu gestalten, die inspiriert statt erschöpft.
Unsere Fragen in der Folge:
Wie sieht Mentoring in der Praxis aus, jenseits von Buzzwords?
// Was können erfahrene Führungskräfte von jungen Facilitator:*innen lernen und was umgekehrt?
// Welche Prinzipien aus Design Thinking und systemischer Moderation helfen, komplexe Teams zu führen?
// Und warum ist gute Moderation eigentlich eine Form von Leadership?
Unsere Fünf Takeaways aus der Folge:
1. Generationen als Ressource.
Wenn Erfahrung und Neugier zusammenkommen, entsteht Innovation und nicht nur Reibung.
2. Führung ist Facilitation.
Wer Menschen führt, muss Räume halten, in denen andere sich entfalten können.
3. Tiefe schlägt Tempo.
In einer Welt voller Tools und Meetings braucht es Momente des Innehaltens, Zuhörens und Sortierens.
4. Design trifft System.
Design Thinking öffnet, systemische Moderation verankert, beides zusammen schafft nachhaltige Veränderung.
5. Reverse Mentoring funktioniert, wenn Vertrauen da ist.
Beide Seiten müssen bereit sein, ihre Komfortzone zu verlassen und wirklich voneinander zu lernen.
Am Ende bleibt uns ein schönes gemeinsames Bild:
Zwei Generationenpaare: eins Weiblich, eins männlich, die sich gegenseitig spiegeln und gemeinsam zeigen, was New Work im besten Sinne bedeuten kann:
Neugierig bleiben.
Verantwortung teilen.
Und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen bewusst zu gestalten.
👉 Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über ⭐⭐⭐⭐⭐, Kommentare und Weiterempfehlungen.
Teilt sie mit Menschen, die mit Jüngeren, Älteren oder einfach Andersdenkenden zusammenarbeiten und diese Brücken bewusst bauen wollen.
Bleibt neugierig.
Bleibt offen.
Bleibt im Gespräch.
Oskar & Michael
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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#FutureOfWork
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#Podcast
#ZoomerMeetsBoomer
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Nach vier Tagen Frankfurter Buchmesse ist Michael eines klar geworden: Lesen lebt! Bei Leuchtturm1917, wo am 23. Januar 2026 Michaels gemeinsames New Work Journal erscheint, hat er viele intensive Gespräche rund um das Thema Lesen und Schreiben geführt. In dieser Folge vertiefen wir mit aktuellen Studien, was im Kopf passiert, wenn wir lesen und schreiben, und was wir verlieren, wenn wir es lassen.
Papier schlägt Screen beim Verstehen
Eine Meta-Analyse aus 2024 mit 49 Studien zeigt deutlich besseres Textverständnis auf Papier, besonders bei komplexen Texten. Die Haptik und räumliche Orientierung schaffen eine mentale Landkarte, die die Erinnerung stärkt. Physische Bücher binden uns emotional stärker ein und fördern tiefere Immersion. Abends bedeutet analog lesen auch besseren Schlaf ohne Blaulicht.
Lesen formt unser Gehirn, Scrollen schwächt es
Mehr Lesezeit korreliert mit besserer Kognition, während TV und Endless Scroll sie schwächen. Lesen vergrößert nachweislich die kortikale Oberfläche in Sprach- und Aufmerksamkeitsarealen. Es aktiviert unser reflektiertes Denken (System 2) statt impulsiver Reaktionen. Besonders Fiktion trainiert unsere Empathie und Perspektivübernahme messbar.
Handschrift ist kognitives Training
EEG-Studien zeigen breitere Hirnaktivierung beim Handschreiben als beim Tippen. Handnotizen erzwingen Auswahl und Struktur, was das Behalten steigert. Bei Kindern und Erwachsenen fördert Handschrift Rechtschreibung, Lesefluss und Kreativität. Das langsamere Tempo unterstützt Reflexion und echtes Begreifen.
Journaling wirkt, besonders analog
Expressives Schreiben senkt die Amygdala-Reaktivität und stärkt den Präfrontalkortex. Gedanken aufs Papier zu bringen entlastet das Arbeitsgedächtnis und schafft Klarheit. Morgens beim Cortisol-Peak Ziele setzen, abends Dankbarkeit notieren verbessert nachweislich den Schlaf. Analog ist dabei achtsamer und nachhaltiger als digital.
Unsere Alltags-Empfehlungen die uns jeden Tag helfen:
/ 20 Minuten täglich lesen, abends besonders wertvoll
/ Handnotizen bei Deep Work und wichtigen Meetings
/ Mini-Journal mit morgendlichen Top-3 und abendlichen Highlights
/ Bildschirm-Hygiene ab 21 Uhr, Buch statt Blaulicht
/ Monatlich einen Roman als Empathie-Booster
Was ist eure Lese- oder Schreib-Routine und was wollt ihr wieder etablieren?
Wenn euch die Folge gefällt, gebt uns gern 5 Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts und teilt sie mit Menschen, die moderne Führung voranbringen wollen.
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In dieser Folge haben wir uns einem Thema gewidmet, das uns beide aus unterschiedlichen Perspektiven beschäftigt, die Zusammenarbeit mit der Generation Z. Auch in dieser Folge merken wir wieder, dass die vermeintlichen Gräben zwischen den Generationen oft Konstrukte sind, die auf Missverständnissen basieren. Schon Platon beklagte sich über "die Jugend von heute", ein Muster, das sich wie kaum ein anderes durch die Geschichte zieht. Schuld ist oft die nachkommende Generation und dieses Narrativ wird oft von den Menschen außerhalb der Generation geprägt.
Mythen entlarven, Potenziale erkennen, die eigene Führung anpassen
Gemeinsam haben wir die gängigen Vorurteile unter die Lupe genommen. "Faul", "tech-abhängig", "illoyal". Etiketten, die schnell vergeben werden, aber selten der Realität entsprechen. Was wir stattdessen sehen, ist das z.B. Streben nach Effizienz und ausgewogener Work-Life-Balance als Faulheit missverstanden wird. Die digitale Kompetenz der Gen Z, gepaart mit ihrem Wunsch nach authentischem Austausch, wird zur Tech-Abhängigkeit reduziert. Und Jobwechsel? Die passieren meist aus Mangel an Entwicklungsperspektiven und Sinnhaftigkeit und nicht aus Bequemlichkeit.
Erfolgreiche Führung bedeutet hier, Brücken zu bauen. Kontinuierliches, bidirektionales Feedback schafft dabei Vertrauen und steigert die Leistung. Menschen nach ihren Stärken einzusetzen, anstatt nur Prozesse zu verteidigen, setzt ungeahnte Energien frei. Transparenz bei Zielen, Gehältern und Entwicklungspfaden ist kein Nice-to-have mehr, sondern eine Grundvoraussetzung.
KI und Stärkenbasiertes Arbeiten als verbindende Elemente
Für uns ist die Rolle der KI in diesem generationenübergreifenden Dialog besonders relevant. Die Gen Z bringt Tools und Tempo mit und erfahrene Generationen steuern Urteilskraft und Kontext bei. Wenn wir diese Stärken kombinieren, gemeinsame Standards etablieren und voneinander lernen, wird KI zum Katalysator für Innovation und nicht zum weiteren Spalter zwischen den Generationen.
Bei all der Diskussion um Generationenunterschiede haben wir festgestellt, die universellen Bedürfnisse nach Bedeutung, Sicherheit und Anerkennung teilen alle Generationen. Wer diese adressiert und mit Stärkenfokus, echter Feedback-Kultur und klarer Kommunikation eine Kultur schafft, in der alle gedeihen können schafft Lösungsräume. Führung wird dadurch anspruchsvoller, aber auch menschlicher und erfüllender.
Unsere wichtigsten Erkenntnisse für erfolgreiche Führung der Gen Z:
1. Feedback-Kultur etablieren: Kontinuierlich, konkret und in beide Richtungen, das steigert sowohl Bindung als auch Leistung
2. Stärkenorientierung leben: Menschen dort einsetzen, wo ihre Talente liegen, statt nur Prozesse zu schützen
Transparenz schaffen: Klare Kommunikation über Ziele, Gehälter und Entwicklungspfade
3. Diversität ernst nehmen: Verschiedene Perspektiven, auch Alters- und Stärkendiversität, erhöhen nachweislich die Innovationskraft
4. Reverse Mentoring neu denken: Nicht "jung lehrt alt", sondern echtes Lernen auf Augenhöhe in beide Richtungen
5. KI als Brücke nutzen: Gemeinsame Standards und Qualitätssicherung etablieren, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen
Eure Gedanken interessieren uns: Welche Führungspraktik hat bei euch die größte Wirkung in der generationenübergreifenden Zusammenarbeit? Und welcher "Gen Z-Mythos" hält sich in eurem Umfeld hartnäckig, obwohl ihr wisst, dass er nicht stimmt?
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In dieser Folge von ZOOMER meets BOOMER bleiben wir wieder unter uns und sprechen wieder einmal über die spannendsten Entwicklungen in der KI-Welt.
Was uns dabei wichtig ist, wir sprechen darüber, wie viel wir bei der KI-Nutzung voneinander generationsübergreifend lernen können. Michael testet als Boomer neugierig die neuesten Versionen, von ChatGPT Pro über Perplexity bis hin zu Google NotebookLM.
Oskar bringt die Sicht aus Projekten ein, wo es oft weniger um Tools geht, sondern um Effizienz, Sicherheit und Strukturen. Hoffentlich könnt auch ihr aus unserem Gespräch etwas mitnehmen.
Das sind unsere fünf Schlüsselthemen im Überblick:
1. Von Neuling bis Power-User
KI ist längst kein Nerd-Thema mehr. Wer heute einsteigt, findet mit ChatGPT oder Perplexity schnell Zugang. Fortgeschrittene Nutzer*innen nutzen Custom GPTs, MCP-Plugins oder Automationen.
2. Automatisierung & Agenten
95 % der Projekte scheitern nicht am Modell, sondern an Prozessen. Schlechte Workflows und chaotische Datenstrukturen bremsen Agenten aus. Die Lösung ist oft klein anzufangen (z. B. Bewerbungsprozesse, CRM, Ticketsysteme) und erst dann groß zu denken und zu skalieren.
3. Search is dead. Long live AI Navigation.
Klassische Suche verliert an Relevanz und GEO (Generative Engine Optimization) wird immer relevanter, das merkt vor allem Oskar, der wieder vermehrt Workshops zu dem Thema durchführt. Nutzer*innen wollen Antworten, nicht unbedingt Links oder verwirrende Landing Pages. KI-Systeme navigieren uns direkt zum Ergebnis. Das verändert, wie wir Informationen finden und wie Marketing funktioniert.
4. Infrastruktur statt Interface
Viele Firmen kaufen Tools ein, ohne ihre Abläufe und Implikationen zu verstehen. Erst wenn Daten und Prozesse sauber sind, entfaltet KI ihr Potenzial. Ein Whiteboard-Workshop bringt oft mehr als das teuerste Plugin.
5. Zukunft der Interfaces
Voice, Brille, Uhr? Und ja, auch Sprache wird zum neuen Interface. KI hört zu, denkt mit und reagiert. Das Smartphone könnte seine Dominanz auf absehbare Zeit verlieren, wenn die nächste Gerätegeneration hält, was sie verspricht.
Unser Fazit: Führung in der KI-Ära bedeutet nicht, die neuesten Tools alle zu kennen. Es geht um Struktur, Datenkompetenz und die Fähigkeit, gemeinsam zu lernen. Denn nur wenn Jung und Alt ihre Perspektiven teilen, werden aus Hypes echte Fortschritte.
👉 Jetzt seid ihr dran: Welche KI-Entwicklung verändert euren Alltag gerade am stärksten? Und wo erlebt ihr, dass Generationsaustausch dabei wirklich hilft?
Schreibt uns gerne, gebt Feedback, und wenn es euch gefällt gebt uns auch gerne fünf Sterne auf der Plattform euer Wahl 🫰.
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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In dieser Folge sprechen wir mit Patrick Layer, der zusammen mit seinem Bruder die zweite Generation im Familienunternehmen Layer-Grosshandel GmbH & Co. KG repräsentiert.
Es ist ein Gespräch über Werte, Vertrauen und die Kunst, Tradition mit Digitalisierung, E-Commerce und OKRs zu verbinden.
Wir tauchen ein in den Alltag eines mittelständischen Großhändlers, der vom Bodensee aus wächst und zeigt, dass moderne Führung auch im Traditionsunternehmen möglich ist.
Patrick erzählt offen von Verantwortung, Fehlern, Brüder-Dynamik und davon, wie man Mitarbeitende über Jahrzehnte bindet.
Gemeinsam fragen wir uns:
1. Was kann Corporate Germany von Familienunternehmen lernen?
2. Wie gelingt eine faire und erfolgreiche Nachfolge?
3. Und wie führt man, wenn im Team Gen Alpha bis Boomer vertreten sind?
Vier Takeaways aus dieser Folge:
1. Vertrauen vor Kontrolle.
Ob Brüder, Führungskräfte oder Azubis, ohne Vertrauen geht nichts. Es ist die Basis für jede Übergabe und jede Entwicklung.
2. Stärken statt Ego.
Unterschiedliche Charaktere führen besser gemeinsam, wenn sie ihre Stärken kennen, sich gegenseitig respektieren und Ressorts klar trennen.
3. Fehler als Lernchance.
Mut zu Experimenten, auch wenn mal etwas schiefgeht. Offene Fehlerkultur und psychologische Sicherheit machen Innovation möglich.
4. Generationen verbinden.
Reverse Mentoring und Wertschätzung in beide Richtungen schaffen echten Wissensaustausch, ob beim Pricing mit KI oder beim Kundengespräch.
Am Ende bleibt eine klare Botschaft. Familienunternehmen sind kein Auslaufmodell. Sie sind oft die nachhaltigsten und loyalsten Arbeitgeber, wenn sie Tradition und Zukunft in Balance halten.
Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über 5 Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen.
Teilt sie mit euren Kolleg:innen, Kindern, Eltern oder Großeltern oder mit Menschen, die gerade über Nachfolge, Führung oder Vertrauen nachdenken.
Bleibt neugierig, bleibt offen, bleibt im Gespräch.
Oskar & Michael
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Führung ist kein Naturgesetz. Es ist eine Entscheidung. Und gerade jetzt, in Zeiten von Krise, Krieg und Transformation, sehen wir überall den gleichen Reflex: Zurück zu Command-and-Control. Präsenzpflicht. KPIs. Kontrolle statt Vertrauen.
Wir sprechen darüber, warum dieses Muster wieder hochkommt und was es laut den aktuellen Gallup Zahlen anrichtet:
// Nur 21 % der Mitarbeitenden sind engagiert, 62 % machen Dienst nach Vorschrift.
// 46 % vertrauen ihrer direkten Führungskraft, nur 32 % dem Top-Management.
// 71 % wollen Wahlfreiheit, 78 % der Chefs wollen 3–4 Tage Büro, 52 % sogar Vollzeit zurück.
Das Ergebnis ist schon jetzt klar erkennbar. Kulturverlust, schwächeres Wir-Gefühl, schlechtes Onboarding (40 % der New Hires suchen direkt wieder einen neuen Job).
Wir stellen die sechs Führungsstile von Daniel Goleman vor und diskutieren, wann sie wirken und wann sie gefährlich sind:
1. Visionary: inspiriert mit klarer Richtung und Sinn. Wirksam in Umbruchzeiten, gefährlich ohne Glaubwürdigkeit.
2. Coaching: entwickelt Menschen und Talente langfristig. Wirksam für Wachstum, gefährlich, wenn Führungskraft selbst keine Zeit investiert.
3. Affiliative: baut Bindung und Harmonie auf. Wirksam bei Konflikten, gefährlich, wenn Leistung unter den Tisch fällt.
4. Democratic: bezieht alle ein, fördert Mitsprache. Wirksam für Innovation, gefährlich, wenn Entscheidungen vertagt werden.
5. Pacesetting: führt über Leistung und Geschwindigkeit. Wirksam in Sprints, gefährlich bei Dauerbelastung.
6. Commanding: klare Ansagen. Wirksam in Notfällen, gefährlich im Dauerbetrieb.
Die Gegenpole sind klar erkennbar. Es gibt emphatische Ansätze:
Nadella: „Leadership is about bringing out the best in people …“
Sandberg: „Leadership is about making others better as a result of your presence …“
Edmondson: „Psychological safety is the belief that it is safe to take interpersonal risks …“
Und die Hardliner:
Dimon (JPMorgan): „Zero chance“ für Remote Work.
Solomon (Goldman Sachs): volle Präsenz, „no ifs, no buts“.
Zuckerberg: droht mit Konsequenzen bei Abwesenheit.
Unsere Learnings aus Folge 55:
1. Alte Muster fühlen sich sicher an, sind aber oft gefährlich.
2. Vertrauen schlägt Kontrolle. Gerade in Hybrid-Settings.
3. Führung heute heißt: Sinn vermitteln und Wahlfreiheit ermöglichen.
Schreibt uns gerne, gebt Feedback, und wenn es euch gefällt gebt uns auch gerne fünf Sterne auf der Plattform euer Wahl 🫰.
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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In dieser Folge geht es um ein Thema, das wir alle kennen, aber oft lieber verdrängen:
Angst.
Nicht nur im pathologischen Sinn.
Sondern auch als Signal für Veränderung, ein Gefühl, das Innovation erzeugen kann, wenn wir es richtig nutzen. Nach unserer letzten Folge zu den Berufen der Zukunft fragen wir uns diesmal:
Wie unterschiedlich sind mit Blick auf unsere Generationen unsere Ängste und Sorgen, und was kann helfen, wenn eine Mischung aus Angst vor Kriegen, Klima, Kostenexplosionen und KI auf uns einprasselt?
Oskar berichtet aus dem Alltag der jungen Generation von hohen Mieten, unsicheren Jobperspektiven, mentaler Erschöpfung und dem ständigen Druck, mitzuhalten.
Er spricht über das Bedürfnis nach Kontrolle, Sinn und digitaler Balance und über das Gefühl, durch eigene Arbeit auch Verantwortung zu tragen.
Michael blickt zurück auf die Ölkrise, autofreie Sonntage, den Kalten Krieg und den atomaren Wettstreit. Er erinnert sich an Zeiten, in denen Ängste ebenso präsent waren, aber weniger offen diskutiert wurden. Heute sieht er eine neue Art der Unsicherheit: stärker vernetzt, stärker individualisiert, stärker beschleunigt.
Und gemeinsam fragen wir uns:
Welche Sorgen sind wirklich neu und welche nur neu verpackt?
Was ist „realistisch“ und was ist einfach nur lähmend?
Und wie kann jede Generation etwas beitragen, um besser mit Angst umzugehen?
Vier Takeaways gegen die Ohnmacht:
1. Fakten checken.
Gefühlte Wahrheiten sind mächtig, aber sie helfen nicht immer weiter.
Ein klarer Blick auf Daten, Entwicklungen und wirtschaftliche Realität hilft, die eigenen Ängste besser einzuordnen.
2. Soziale Verankerung.
Wer sich politisch oder gesellschaftlich nicht vertreten fühlt, verliert schneller das Vertrauen. Austausch, ob im Reverse Mentoring, im Team oder im Freundeskreis schafft Perspektivwechsel und stärkt Resilienz.
3. Selbstwirksamkeit durch Skills.
Wissen hilft. Neue Fähigkeiten geben Sicherheit, gerade in einer Welt, die sich ständig verändert. Ob KI-Tools, Coding oder Prompting. Wer sich regelmäßig weiterentwickelt, verliert weniger leicht den Boden unter den Füßen.
4. Digitale Hygiene.
Scrollen ist nicht gleich Entspannung. Zwei Stunden Social Media pro Tag sind mehr als genug. Bewusste Auszeiten in der Natur, im Garten, beim Angeln oder Sport helfen mehr als jeder Algorithmus.
Eure Stimme zählt:
Habt ihr eine Angst, die euch gerade besonders beschäftigt?
Dann schickt uns eine 30-Sekunden-Sprachnachricht mit eurer größten beruflichen, gesellschaftlichen oder technologischen Sorge.
Wir sammeln die Beiträge und greifen sie in einer Q&A-Folge zur Hoffnung wieder auf.
Bis dahin:
Bleibt wach, bleibt offen und bleibt im Gespräch.
Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über 5 Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen.
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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Folge 53 von ZOOMER meets BOOMER dreht sich um die Frage, wie sich Berufe in einer Welt verändern, in der Generative KI immer mehr geistige Routinetätigkeiten übernimmt. Oskar berichtet aus einer Branche, deren klassische Aufgaben heute automatisiert werden, und erzählt, wie das seine Studierenden und junge Menschen verunsichert. Wir fragen uns, ob Medizin wirklich krisensicher ist, wenn Diagnose-Algorithmen immer besser werden, oder sollte man lieber gleich in die Softwareentwicklung? Michael ordnet ein, erinnert an Frithjof Bergmanns New-Work-Ideen und an David Epsteins Thesen zu Generalisten, die in komplexen Zeiten große Vorteile haben.
Unsere Kernthesen aus der Folge:
1. KI verändert alles, aber nicht alles verschwindet.
White-Collar-Berufe sind massiv im Umbruch. Viele Aufgaben fallen weg, aber nicht jede Rolle. Wer kreativ bleibt, menschlich führt und den Überblick behält, bleibt relevant.
2. Prompting ist kein Beruf, sondern eine Fähigkeit.
Es wird so selbstverständlich werden wie Googeln. Wer es beherrscht, ist schneller, präziser, effektiver. Aber es braucht weiterhin Kontext-Verständnis und kritisches Denken.
3. Generalisten werden wichtiger.
Die Welt wird komplexer. Menschen, die verknüpfen, querdenken und systemisch verstehen, sind gefragter denn je. Das Bildungssystem muss darauf reagieren, durch mehr Praxisbezug und weniger Fach-Silos.
4. Führung braucht Menschlichkeit.
Wenn repetitive Aufgaben wegfallen, bleibt mehr Raum für das, was Führung wirklich ausmacht. Entwicklung, Feedback, Motivation. Genau da liegt die Chance für moderne Leadership-Kulturen.
5. Handwerk hat Zukunft.
Während digitalisierte Wissensarbeit unter Druck gerät, erleben handwerkliche Berufe eine Renaissance. Tischler:innen, Dachdecker:innen oder Pflegekräfte können sich vor Aufträgen kaum retten, weil echte Produkte und echte Menschen nie vollkommen digitalisiert oder ersetzt werden können.
Unser Zwischenfazit: Wer neugierig bleibt, weiterlernt und unterschiedliche Perspektiven verbindet, bleibt auch in einer von KI geprägten Arbeitswelt gefragt. Welche Jobs seht ihr langfristig im Aufwind, was muss sich in Bildung und Führung ändern? Wir freuen uns auf eure Gedanken zur Folge.
Kommentiert, bewertet und teilt die Folge mit euren Kolleg:innen, Kindern, Eltern oder Großeltern. Und wenn euch die Folge gefallen hat, gebt uns gerne 5 Sterne auf der Plattform eurer Wahl und empfehlt uns weiter.
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In dieser Folge geht es um ein Thema, das uns beide schon lange beschäftigt und ohne das unsere Wirtschaft nicht denkbar wäre: Familienunternehmen. Oskar hat dazu seine Abschlussarbeiten geschrieben, Michael hat mit vielen von ihnen gearbeitet.
Wir sprechen über einen spannenden Bloomberg-Artikel „Europe’s Best Family Firms Have a Secret Weapon Money Can’t Buy“ und darüber, was alle Unternehmen von Familienunternehmen lernen können. Danke an Raphael Gielgen, der uns den Artikel geschickt hat.
Unsere Learnings die für alle Unternehmen eine wertvolle Ressource sein können:
1. Das Unternehmen steht über der Familie.
Die besten Familienunternehmen regeln Nachfolge nach Eignung, nicht nach Blutlinie. Wer Verantwortung übernimmt, muss sich bewähren, auch außerhalb des Unternehmens. Es geht um Qualität, nicht um Namen.
2. Tradition als strategische Ressource.
Werte, Geschichten, Stolz, Entscheidungsfähigkeit, das sind alles Dinge, die Start-ups oder Konzerne nicht kopieren können. Diese „nicht-kaufbare DNA“ gibt Orientierung, gerade in Krisen.
3. Kulturpflege und Zusammenhalt.
Familienunternehmen investieren bewusst in Identität: durch Rituale, Familientreffen, Storytelling, Archive bis hin zu Unternehmensmuseen. Das stärkt Resilienz über Generationen.
4. Talententwicklung statt Erbmonarchie.
Ob bei Viessmann oder in kleinen Brauereien: Die nächste Generation darf (und muss) eigene Wege gehen, sich beweisen, Neues wagen, mit Vertrauen, aber ohne Garantie.
5. Regeln für Gerechtigkeit & Raum für Ambitionen.
Durch Stiftungen, klare Anteilskaufmodelle oder Ventures entstehen Ventile für Spannungen und Platz für unterschiedliche Lebenswege innerhalb der Familie.
Wir diskutieren auch, warum digitale Kompetenz gerade zum Make-or-Break-Faktor für viele Familienunternehmen wird und darüber, was die junge Generation tun kann, um diesen Wandel mutig mitzugestalten.
Was sind eure Erfahrungen?
Habt ihr Unterschiede gespürt zwischen dem Arbeiten in Familienunternehmen und Konzernen?
Welche Stärken oder Schwächen nehmt ihr wahr?
Schreibt uns gerne, wenn euch das Thema vertieft interessiert.
🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
⭐️ Und wenn ihr uns unterstützen wollt: 5 Sterne helfen sehr!
📩 Und wer findet, dass wir noch keine 5 Sterne verdient haben, schreibt uns, woran wir arbeiten sollen
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In Folge 51 von Zoomer meets Boomer sprechen wir mit der 16-jährigen Lillibeth Denkmann: Schülerin, Podcast-Fan, und für eine Woche Schülerpraktikantin bei Michael. Sie gibt uns Einblicke in die Denkweise der Generation Alpha: differenziert, klug, selbstbewusst.
Was wir aus dem Gespräch mitgenommen haben:
1. KI ist für die jungen Menschen Alltag und nicht Zukunft
Lillibeth und ihre Freunde nutzen ChatGPT täglich. In der Schule, privat, bei Konflikten oder Hausaufgaben. KI ist kein Add-on, sondern ein integraler Bestandteil ihres Alltags.
2.Mental Health ist kein Tabu mehr, sondern Normalität
Offene Gespräche über Therapie, Überforderung und Depressionen gehören für viele Jugendliche dazu. Formate wie die neue Ice Bucket Challenge für mentale Gesundheit zeigen, dass nicht mehr geschwiegen, sondern geteilt wird.
3. Arbeit muss Sinn machen – und effizient sein
Was junge Menschen von Arbeitgebern erwarten? Homeoffice, Tempo, Technologie. Und vor allem: ein Umgang mit KI, der ergänzt statt ersetzt. Die Berufswahl wird zunehmend von der Frage beeinflusst: Bin ich in 10 Jahren noch relevant?
4. Zurück ins Analoge, freiwillig und bewusst
Trotz Digitalleben entstehen Rituale wie der „Handy-Stapel“ beim Abendessen. Und TikTok-Challenges, in denen Jugendliche eine Woche lang nur mit einem alten Nokia leben. Der Wunsch nach echtem Kontakt bleibt.
5. Social Media: Fluch und Verbindung
Zwischen Freundschaft, Reels und ständiger Vergleichbarkeit. Lilibeth beschreibt Social Media als gleichzeitig spannend, toxisch, notwendig und zeitraubend. Und sie macht klar: „Unsere Eltern hängen genauso dran, nur anders.“
6. Viele junge Männer fühlen sich abgehängt und kompensieren mit Selbstoptimierung
Immer mehr Jungs ziehen sich zurück, sie gamen, vapen und kiffen, und sie meiden echte Kontakte. Sie trauen sich kaum, Mädchen anzusprechen, wirken schüchtern und isoliert. Scott Galloway nennt es eine „verlorene Generation junger Männer“, deren Mütter hoffen, dass Politiker wie Trump „ihre Jungs retten“. Als Reaktion entsteht ein neuer Druck zur Selbstoptimierung: Looksmaxxing, Kiefertraining, Hautpflege, Maskulinitäts-Content à la Andrew Tate. Eine gefährliche Mischung aus Orientierungslosigkeit und Kompensation.
7. Wertschätzung statt Vorurteil
„Ihr wollt nur Urlaub und 3-Tage-Woche“: solche Sätze hört Lillibeth oft. Ihre Antwort ist etwas leiser, aber klar: „Vielleicht haben wir einfach ein gesünderes Verhältnis zur Arbeit.“ Und: „Vielleicht könnt ihr uns Ältere auch daran erinnern, wie schön das Leben ohne ständige Ablenkung war.“
Unser Fazit:
Diese Folge hat uns bewegt. Und wir freuen uns, Lillibeth auch in Zukunft als Stimme der Gen Alpha immer wieder mal zu uns in den Podcast zu holen.
Danke, dass ihr uns jetzt schon über 50 Folgen begleitet.
Wenn euch diese Episode gefallen hat:
– Gebt uns gerne 5 Sterne
– Schickt uns Fragen oder Impulse
– Und teilt diese Folge mit Menschen, die Brücken bauen wollen
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#ZukunftDerArbeit
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PS. Wir sind im nächsten Monat in der Sommerpause, aber freuen uns schon sehr auf neue Folgen und viele von euren Wünschen und Ideen umzusetzen!
Was passiert, wenn eine führende Markenstrategien sich mit der Geburt ihrer Tochter fragt: „Mach ich das weiter im bösen Herzen des Kapitalismus?“ Stefanie Kuhnhen, Ex-Grabarz, heute bei Serviceplan, hat sich entschieden: Ja, aber anders. Und genau das ist der Ausgangspunkt für dieses Gespräch über ihr neues Buch „Superpower Sustainable Marketing“, das sie gemeinsam mit Franziska Mozart und Birgit Berthold-Kremser geschrieben hat.
Hier ist der Link zum Buch: https://shop.haufe.de/prod/die-superpower-des-sustainable-marketing?srsltid=AfmBOoqFTpQcm3L3ELEFUu64x-dgys_GAvL6v8j0RSpRhglL0MGUF3KV
Ein Buch, das kein grün-braunes Nachhaltigkeit-Manifest sein will, sondern ein bunter, kraftvoller Aufruf zum Umdenken. Für die Praxis, für die Lehre und für alle, die mit Marketing nicht nur verkaufen, sondern Zukunft gestalten wollen.
Die Themen in Folge 49:
Warum Marketing nicht das Problem ist, sondern Teil der Lösung werden kann, wenn es sich transformiert
Wie das 4x4 Superpower-Modell alte (Marketing-) Denkmuster ersetzt:
Warum dieses Modell auch für die Wissenschaft und Lehre entscheidend ist, als neues Fundament für Marketingausbildungen
Wie nachhaltiges Wachstum auch wirtschaftlich Sinn macht, aber erst später „billiger“ wird
Warum Oatly mit einem Spot beim Super Bowl das Narrativ verändert hat
Und warum Marketing die Brücke zur Gesellschaft sein kann
Wir sprechen über:
Die neue Rolle von CMOs als Chief Marketing Transformation Officers und warum wir vielleicht kein ESG Department mehr brauchen
Das Dilemma zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit und wie wir es auflösen
Der Dreiklang, mit dem wir (nicht mehr) überzeugen: Verzicht, Verbot, Verlust vs. Freude, Kraft, Perspektive
Warum laut Stefanie das Wort „Nachhaltigkeit“ selbst ein Problem geworden ist und sie lieber von Zukunftsfähigkeit spricht
Den Impact von Marken wie Patagonia, Oatly, Marco Polo oder Burger King (Plant-based!), die neue Maßstäbe setzen
Und ja, wir reden auch über Generationen Klischees.
Tristan Horx sagt: Jede Generation bringt neue Themen mit, aber alle Themen gibt es in allen Generationen.
Die Boomer mit ihrem Aufbau Versprechen,
Gen X mit Konsum und Hedonismus,
Gen Y mit der Sinnsuche,
Gen Z mit Weltrettung.
Die Take-Aways der Folge:
Mindset Shift: Es geht nicht um Verzicht, sondern um neue Lust auf Zukunft
Wir müssen jetzt investieren, um später zu sparen
Hab Freude an der Auseinandersetzung mit dem Thema
Fang dort an, wo Energie ist, und mache das, was du tust, ein bisschen nachhaltiger
Wir freuen uns auf eure Fragen und Kommentare!
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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Wir haben Pa M. K. Sinyan, Managing Partner bei Gallup, genau an dem Tag zu Gast, an dem der neue “State of the Global Workforce” erscheint. Unsere wichtigsten Take‑aways für euch:
1. Weltweit engagiert nur jede*r Fünfte seine ganze Energie im Job (21%)
Wir sprechen hier von rund vier Milliarden Erwerbstätigen, und vier Fünftel davon fühlen sich emotional kaum verbunden, ein gigantischer Pool an ungenutzter Produktivität, Innovationsfreude und Lebensqualität.
2. Deutschland rutscht ab, das Engagement beträgt nur noch 9%
Von 14% (2019) auf 9%: Nur jede*r Zehnte ist hierzulande noch mit Herz und Verstand bei der Arbeit. Das spüren wir in stagnierender Innovationskraft, hoher Wechselbereitschaft und steigender Krankheitsquote.
3. Führungskräfte brennen aus, besonders die jungen und weiblichen
Gallup verzeichnet den stärksten Wohlfühl-Einbruch genau bei den Personen, die Teams leiten sollen. Junge Leaderinnen jonglieren Karriereaufbau, Remote-Komplexität und rasant neue Tech-Themen; weibliche Führungskräfte tragen oft zusätzliche Care-Lasten.
4. Onboarding‑Alarm: 40% der New Hires suchen nach weniger als 12 Monaten das Weite
Wir investieren viel in Recruiting und verlieren die Talente, bevor sie wirklich Wert stiften. Fehlende klare Erwartungen, zu wenig persönliches Feedback und Remote‑Isolation wirken wie Austritts Beschleuniger. Pa mahnt: Wer die erste Lernkurve begleitet, bindet, wer sie verpasst, zahlt doppelt.
5. HRler*innen lieben ihren Job fühlen sich aber machtlos
87% der HR-Profis brennen für People-Themen, doch nur 17% spüren echten Einfluss. Die Folge: Gute Initiativen verhallen, wenn sie nicht mit Kennzahlen untermauert sind.
5. KI‑Gap in Deutschland: Nutzung ja, Skill‑Aufbau nein
Über die Hälfte der Beschäftigten hat KI-Tools ausprobiert, doch nur ein Drittel bekommt Hilfe, diese Fähigkeiten strategisch auszubauen. Das verstärkt Ängste (“ersetzbar?”) statt Chancen (“entlastet!”). Ohne systematische Qualifizierung entsteht eine Zwei‑Klassen‑Workforce aus Early Adopter*innen und Verunsicherten.
6. Mut schlägt Mittelmaß, VAE mit 28% Engagement
Während wir in Deutschland bei 9% kleben, erzielen die Vereinigten Arabischen Emirate fast das Dreifache. Pa erklärt den Vorsprung mit einer "Achievement- Culture", klaren Zielen und schneller Adoption neuer Technologien. Das zeigt: Rahmenbedingungen sind wichtig, aber Leadership-Mindset und Risikofreude machen den Unterschied.
7. Was nehmen wir mit:
Wir feiern Pa Sinyans Klartext, weil er zeigt, wie viel Potenzial in guter Führung, datengetriebenen HR und einer mutigen Lernkultur steckt. Unsere Challenge an alle Hörer*innen: Nutzt die Freiräume, die Technologie & New‑Work‑Modelle bieten, um echte Verbindung, Vertrauen und Wachstum zu entfesseln, dann wird aus “good, bad & ugly” vielleicht bald “good, better, awesome”.
Danke fürs Zuhören, und auf viele weitere Folgen!
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Wir alle kennen den Spruch: "Aus Fehlern wird man klug". Doch warum tun wir uns dann immer noch so schwer, offen und konstruktiv damit umzugehen?
In Folge 46 unseres Reverse-Mentoring-Podcasts diskutieren wir, warum es höchste Zeit ist, von einer Fehler- zu einer echten Lernkultur zu wechseln.
Das sind die Fragen, über die wir sprechen:
1. Warum suchen wir in Deutschland immer noch häufiger Schuldige statt Ursachen?
2. Wie sieht eine echte Lernkultur aus und was unterscheidet sie von einer reinen Fehlerkultur?
3. Warum lernen Luftfahrt und Medizin intensiver aus Fehlern als viele “normale” Unternehmen?
4. Wie beeinflusst Schlafmangel unsere Fehlerquote im Beruf?
5. Was steckt hinter Amy Edmondsons bahnbrechender Forschung zur Psychologischen Sicherheit in Teams?
6. Wie können uns Beispiele von Google, Microsoft oder Toyota zeigen, wie wir Fehler produktiv nutzen?
7. Was lernen wir von intelligenten Fehlern und warum sind sie essentiell für Innovation?
8. Wie gehen unterschiedliche Generationen mit Fehlern um und was können sie voneinander lernen?
Von Kaizen und Checklisten bis hin zu „Fail Fast“ und Fuck-up Nights, wir sprechen offen darüber, warum es gut ist, wenn Teams nicht nur offen über Fehler sprechen, sondern sie aktiv nutzen, um besser zu werden.
In der nächsten Woche gibt es eine Kollab-Folge mit #OTWTNW und unserem neuen Stammgast Pa. M. K. Sinyan, Regional Managing Partner bei Gallup, mit dem wir über die ganz aktuellen Zahlen der Studie “State of the Global Workforce” sprechen!
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