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Essentials on Strategy - Der Strategie-Podcast!
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Essentials on Strategy - Der Strategie-Podcast!

Author: Gernot Mödritscher

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Description

Willkommen bei "Essentials on Strategy - Der Strategie-Podcast!!", Ihrem wöchentlichen Einblick in die Kunst und Wissenschaft der Strategieentwicklung und -umsetzung. In jeder höchstens 15-minütigen Episode tauchen wir tief in die Prozesse ein, die notwendig sind, um effektive Strategien nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch erfolgreich in die Praxis umzusetzen.

In diesem Podcast erkunden wir die beiden größten Herausforderungen, die viele Unternehmen bei der Arbeit mit Strategien erfahren: Erstens, die erforderliche Kreativität zu entfachen, um innovative und durchführbare Strategien zu gestalten und zweitens, diese Strategien konsequent in messbare Ergebnisse zu überführen. Durch praxisnahe Beispiele, Experteninterviews und tiefgehende Analysen erhalten Sie Einblicke, wie Sie diese Hürden in Ihrem Unternehmen überwinden können.

Ob Sie ein Start-up-Gründer, ein erfahrener Geschäftsführer oder ein strategischer Denker sind, der sein Wissen vertiefen möchte, dieser Podcast bietet Ihnen die Werkzeuge und Perspektiven, um Ihre strategischen Ziele effektiv zu erreichen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von führenden Denkern zu lernen und die Kunst der Strategieumsetzung zu meistern.
85 Episodes
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Strategieprozess 2.0 - Wie wir Strategieprozesse heute sehen. Im Mittelpunkt dieser Folge der "Essentials on Strategie" steht ein erweitertes Modell für Strategiearbeit, das vier zentrale Phasen verbindet (in der Folge 2 waren es noch 3 Phasen): Scoping Analyzing Creating Roadmapping Ein weiterer Fokus liegt dabei auf der Short-Term-Roadmap, die als zentraler Hebel für die tatsächliche Umsetzung der Strategie dient. Hier kommen Formate wie Reviews und Retrospektiven ins Spiel: Während Retrospektiven die Zusammenarbeit und Projektumsetzung reflektieren, prüfen Reviews regelmäßig, ob die angestrebten Ergebnisse tatsächlich erreicht werden. Parallel dazu braucht es eine Long-Term-Roadmap, die den langfristigen Entwicklungspfad des Unternehmens im Blick behält – beispielsweise in jährlichen Reviews, in denen Führungskräfte überprüfen, ob das Unternehmen noch entlang von Vision, Mission und Purpose unterwegs ist. Ein weiterer entscheidender Baustein ist das begleitende Lernen im Strategieprozess. Denn häufig wird stillschweigend angenommen, dass alle Beteiligten über das notwendige Wissen, die Perspektiven und Kompetenzen verfügen, um Strategiearbeit erfolgreich zu gestalten. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass strategische Entwicklung auch Lern-, Dialog- und Entwicklungsräume braucht. Strategie ist kein einmaliger Workshop und kein isoliertes Konzeptpapier, sondern ein strukturierter, lernender Prozess – der Analyse, Kreativität, Umsetzung und kontinuierliche Reflexion miteinander verbindet. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Warum bleiben viele Strategien trotz klarer Ziele, sauberer Präsentationen und definierter Maßnahmen wirkungslos? Diese Episode geht an den Kern eines der häufigsten Umsetzungsprobleme: Strategie wird nicht im Verhalten sichtbar. Ausgehend von der Definition von Strategie als Verhaltensmuster einer Organisation wird deutlich gemacht, warum Strategie nicht an PowerPoint-Folien, Prozessen oder Tools scheitert – sondern daran, dass sich im Alltag der Menschen zu wenig verändert. Im Zentrum steht eine einfache, aber oft unbequeme Frage: Was tun die Menschen im Unternehmen heute konkret anders als zuvor? Strategie wird erst dann wirksam, wenn sie in gelebte Praxis und Haltung übergeht – in tägliche Entscheidungen, in Kundeninteraktionen, in Prioritäten und in Zusammenarbeit. Ohne kulturelle Verankerung fällt jede Organisation früher oder später in alte Muster zurück – mit der Folge von Frustration, stagnierender Wettbewerbsfähigkeit und zunehmender Skepsis gegenüber strategischen Initiativen. Führung wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor: Es geht nicht darum, Mitarbeitende „zu motivieren“, sondern die Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen gewünschtes Verhalten konsequent gelebt, eingefordert und stabilisiert wird. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Warum scheitern so viele Strategieprozesse – obwohl klar ist, was zu tun wäre? Die Antwort liegt selten in fehlenden Tools oder Analysen, sondern oftmals im Change Management. Jeder tiefgehende Strategieprozess ist gleichzeitig ein Change-Prozess. Wer Strategie entwickelt, greift automatisch in Strukturen, Prozesse, Kultur und Verhaltensweisen ein – und genau dort entstehen die eigentlichen Herausforderungen. Im Zentrum der Folge steht das ADKAR-Modell (Awareness, Desire, Knowledge, Ability, Reinforcement) von Jeff Hiatt als pragmatischer Bezugsrahmen für wirksames Change Management. Denn strategischer Wandel gelingt nicht durch rationale Argumente allein. Es braucht ein tiefes Verständnis für menschliche Reaktionen auf Veränderung – von Widerstand über Unsicherheit bis hin zu echter Akzeptanz. Die Folge zeigt zudem, warum Führungskräfte eine zentrale Rolle spielen: Sie müssen nicht nur die Richtung vorgeben, sondern vor allem die Voraussetzungen schaffen, damit Veränderung getragen wird – durch Kommunikation, Vorbildwirkung, Enablement und konsequentes Nachhalten. Eine Episode für alle, die Strategie nicht nur planen, sondern in der Organisation wirksam machen wollen – und verstehen, dass nachhaltiger Erfolg immer auch ein kultureller und menschlicher Prozess ist. Eine Episode für Führungskräfte, die strategische Analyse in einem ersten Schritt pragmatisch, fokussiert und entscheidungsrelevant einsetzen möchten. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Die Literatur und Praxis zum strategischen Management kennt zig Analyseinstrumente ... doch welche davon sind in der Praxis wirklich unverzichtbar? In dieser Episode der "Essentials on Strategy" reduziere ich die Vielfalt auf einen pragmatischen Kern: meine Top-5, die in nahezu jedem Unternehmen ein solides strategisches Lagebild ermöglichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte mit überschaubarem Aufwand ein fundiertes Verständnis ihrer strategischen Ausgangslage entwickeln können – ohne in methodischer Detailverliebtheit zu versinken. Denn Analyse ist wichtig, aber sie ersetzt keine strategischen Entscheidungen. Viel strategisch relevantes Wissen ist bereits im Unternehmen vorhanden – im Vertrieb, in der Produktion, im Marketing. Strategische Analyse bedeutet daher auch, dieses Wissen systematisch zu heben und in einen strukturierten Diskurs zu bringen. Die Folge zeigt, wie mit einem solchen „Minimal-Setup“ ein erstes belastbares Startbild für Strategiearbeit gezeichnet werden kann. Gleichzeitig wird klar: Strategie lässt sich nicht mechanisch aus Analysen ableiten ... aber ohne saubere Diagnose fehlt jede Orientierung. Eine Episode für Führungskräfte, die strategische Analyse in einem ersten Schritt pragmatisch, fokussiert und entscheidungsrelevant einsetzen möchten. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Strategie und Kostenrechnung werden in vielen Unternehmen getrennt gedacht – dabei liegt gerade in ihrer Verbindung ein erheblicher Hebel für Wettbewerbsfähigkeit. Diese Folge der "Essentials on Strategy" widmet sich dem Konzept des Target Costing (Zielkostenrechnung) und zeigt, warum dieser Ansatz weit mehr ist als ein reines Controlling-Instrument. Im Gegensatz zum klassischen Cost-Plus-Denken („Kosten plus Gewinn ergibt Preis“) kehrt Target Costing die Logik um: Der marktgerechte Preis und die strategische Positionierung bilden den Ausgangspunkt. Von dort aus werden Zielkosten abgeleitet – als klare Obergrenze für Entwicklung, Konstruktion und Leistungsgestaltung. Der zentrale Gedanke: Kosten dürfen dort entstehen, wo sie für Kund:innen echten Wert stiften. Wo kein relevanter Kundennutzen entsteht, müssen Kosten konsequent reduziert werden. Aber: Target Costing ist kein "Sparprogramm", sondern ein strategisches Steuerungsinstrument. Es verbindet Wertversprechen, Zielgruppe, Preislogik und Kostenstruktur zu einer konsistenten strategischen Architektur. Eine Folge für alle, die Strategie nicht nur formulieren, sondern über Kostenstrukturen, Wertbeiträge und Marktlogiken konsequent umsetzen möchten. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Wie kann Strategie in einer Welt funktionieren, in der sich Rahmenbedingungen über Nacht ändern? In dieser Folge steht ein zentrales Prinzip moderner Strategiearbeit im Mittelpunkt: Nimbleness – die Fähigkeit, Strategieprozesse und strategische Inhalte flexibel, reaktionsfähig und lernfähig zu gestalten. Ausgehend vom ADVANCE-Ansatz aus dem Buch Strategische Roadmaps stelle ich dar, warum klassische, starre Planungslogiken in dynamischen Umwelten an Wirksamkeit verlieren – und weshalb Organisationen heute laufend ihre strategischen Annahmen überprüfen und anpassen müssen. Dabei geht es nicht nur um Prozesse (Zyklen, Reviews, Updates), sondern vor allem um die kulturellen Voraussetzungen, die eine „nimble“ Strategiearbeit erst ermöglichen, wie etwa: Commitment zu gemeinsamen Zielen Mut zu echten strategischen Veränderungen Offenheit für neue Perspektiven Respekt gegenüber unterschiedlichen Sichtweisen Selbstorganisation statt Mikromanagement Fokus und Einfachheit statt Prozessüberladung Konsequentes Feedback und Disziplin Anhand realer Transformationsbeispiele großer Unternehmen wird deutlich: Strategische Beweglichkeit entsteht nicht durch Methoden allein, sondern durch bewusste Kulturarbeit. Führung bedeutet heute, genau diese Voraussetzungen zu schaffen. Auch Folge richtet sich an alle, die Strategie nicht als einmaliges Projekt verstehen, sondern als kontinuierlichen Lern- und Entscheidungsprozess – und die erkennen, dass ohne passende Kultur jede noch so kluge Strategie wirkungslos bleibt. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Viele Unternehmen starten ihre Strategiearbeit mit Elan, großen Folien und viel Ambition. Doch dann kommt das Tagesgeschäft – und die Strategie wird zum „Papier-Tiger“. Warum? Weil wir oft die Disziplin der Umsetzung mit der Qualität des Plans verwechseln. In der neuesten Folge meines Podcasts spreche ich darüber, wie man das strategische „Schwungrad“ am Laufen hält. Der Schlüssel liegt in zwei Formaten, die oft verwechselt werden: Der Review (Das „Was“): Ein ehrlicher Check der Fakten. Sind wir auf Kurs? Wo müssen Budgets und Ressourcen wirklich hin? Die Retrospektive (Das „Wie“): Der Blick auf die Zusammenarbeit. Warum stocken Prozesse? Haben wir die psychologische Sicherheit, um Fehler offen zu benennen? Wer nur auf die KPIs starrt, übersieht die Blockaden im Team. Wer nur über Gefühle spricht, verliert die Ziele aus den Augen. Hören Sie rein, wie Sie Strategie von einer jährlichen Sitzung in einen lebendigen Lernprozess verwandeln. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
In dieser Podcastfolge der "Essentials on Strategy " zeige ich, wie Vibe-Prompting mit KI dabei helfen kann, Kund:innen, Rollen und Entscheidungslogiken deutlich besser zu verstehen – insbesondere im B2B-Kontext zur Verbesserung des Geschäftsmodelles. Ich erläutere, wie man der KI nicht nur Fakten, sondern auch Stimmungen, Charaktere, Kultur und Sprache mitgibt, um realistische Personas, Buying-Center-Rollen und Entscheidungsprozesse abzubilden. Genau dort entsteht ein echter Mehrwert: für die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, für die Schärfung von Wertversprechen und für überzeugendere Kommunikation im Vertrieb. Im Kern geht es um eine Frage: Wie können wir KI als Sparring-Partner dafür einsetzen, unser B2B-Geschäftsmodell zu verbessern, indem wir unsere B2B-Kund:innen besser verstehen. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com Informationen zur Strategiewerkstatt KI sind zu finden unter: strategie-werkstatt.at ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Lernen wird in vielen Organisationen noch immer als Zusatz oder „Nice-to-have“ betrachtet. In dieser Folge wird deutlich, warum genau diese Sichtweise gefährlich ist – und warum Lernen heute der zentrale Treibstoff für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist. Zu diesem Thema begrüße ich erstmals einen Gast in meinem Podcast: Dr. Ursula Liebhart, eine ausgewiesene Expertin im Bereich Corporate Learning. Ausgehend von aktuellen Herausforderungen wie Polykrisen, Wissensexplosion, KI-Transformation und dem demografischen Wandel wird gezeigt, warum individuelle Weiterbildung allein nicht mehr ausreicht. Der eigentliche strategische Hebel liegt in der kollektiven Lernfähigkeit von Organisationen. Diese Episode der "Essentials on Strategy ... & Learning" schlägt die Brücke zur Strategiearbeit und greift die Lernschule nach Henry Mintzberg auf: Strategie entsteht nicht mehr ausschließlich durch Planung und Top-down-Vorgaben, sondern entwickelt sich emergent aus kontinuierlichem Lernen, Dialog und Reflexion im System. Lernen wird damit zum integralen Bestandteil des Strategieprozesses – nicht begleitend, sondern gestaltend. Anhand eines prägnanten Bildes (Landkarte versus Navigationssystem) wird deutlich, warum klassische Strategieplanung in einer dynamischen Welt an Grenzen stößt und wie lernende Organisationen in Echtzeit auf Veränderungen reagieren können. Diese Folge ist eine Einladung zum Perspektivenwechsel: Weg von statischen Plänen, hin zu Strategiearbeit als lernendem Prozess. Oder anders gefragt: Ist Ihre Strategie noch eine Landkarte – oder nutzen Sie schon das Navi? Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Zu Jahresbeginn rücken sie wieder in den Fokus: strategische Retreats. Doch was sollte dort eigentlich konkret bearbeitet werden, damit echte Klarheit und wirksame Veränderung entstehen? In dieser Folge meiner "Essentials on Strategy" stelle - passend ich zum Auftakt des Jahres 2026 - zwei zentrale Fragen vor, die aus meiner Erfahrung den Kern jedes guten Strategie-Retreats treffen: Was passiert, wenn nichts passiert, oder: Wo führt das alles hin? Und: Wohin soll es eigentlich führen? Ich zeige anhand eines realen Gesprächs mit einer Führungskraft, wie schnell Organisationen in Überforderung, Ideenüberfluss und operative Enge geraten können – obwohl das Geschäft gut läuft. Im Zentrum steht dabei nicht ein Mangel an Ideen, sondern hemmende Muster: im Mindset der Führung, im Geschäftsmodell, in Prozessen oder in der Unternehmenskultur. Ich versuche zu zeigen, warum strategische Klarheit nicht durch noch mehr Initiativen entsteht, sondern durch Fokus, ehrliche Gap-Analysen und die bewusste Entscheidung, was wirklich zählt. Es geht um kleine, konsequente Schritte statt großer, folgenloser Ansagen – und darum, Führung neu zu denken, Verantwortung zu teilen und Wertschöpfung konsequent vom Kunden her zu entwickeln. Diese Episode richtet sich an Unternehmer:innen und Führungskräfte, die Strategie nicht als Neujahrswunsch verstehen wollen, sondern als konsequenten Veränderungsprozess, der im Alltag wirksam wird. Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
In vielen Organisationen sind Ziele gleichzeitig Orientierung und Belastung. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge meiner "Essentials on Strategy" Ich spreche darüber, warum es sinnvoll ist, zwischen Formalzielen wie Gewinn oder Wachstum und Sachzielen wie Qualität, Kundenzufriedenheit oder Nachhaltigkeit zu unterscheiden – und warum Zielkonflikte dabei kein Ausnahmefall, sondern Normalität sind. Spannend wird es dort, wo unterschiedliche Zielkategorien aufeinandertreffen und Koordination zwischen Bereichen und Ebenen gefragt ist. Ein weiterer Fokus liegt auf der Priorisierung von Zielen: Wie entscheide ich bewusst, was wirklich wichtig ist? Welche Rolle spielen Zielgewichtungen, Anspruchsniveaus oder einfache Scoring-Modelle? .... und warum ist „alles gleichzeitig“ fast immer die schlechteste Option? Mir ist besonders wichtig, Ziele nicht als Zwang, sondern als Orientierung zu verstehen. Gute Ziele wirken im Alltag, lösen gewünschtes Verhalten aus und geben Energie, statt Druck aufzubauen. Im Kern geht es um eine einfache Haltung: Ziele sollten Meilensteine sein – keine Mühlensteine. Ein Hinweis: unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Dr. Ursula Liebhart) gibt es hier: strategische-roadmaps.com ... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino wie immer hier: Spotify: https://lnkd.in/d8fY49rZ Apple Podcast: https://lnkd.in/drKSjrJt Youtube: https://lnkd.in/ducXkF-p
Warum ambitionierte Entwicklung oft wirksamer ist als große Visionen Visionen gelten in der Managementlehre seit Jahrzehnten als zentrales Element erfolgreicher Unternehmensführung. Sie sollen Orientierung geben, Sinn stiften und strategische Entwicklung lenken. Gleichzeitig erleben viele Organisationen Visionen als überfordernd, abstrakt oder realitätsfern. In dieser Folge meiner "Essentials on Strategy - Der Strategiepodcast" beleuchte ich die Rolle von "hochfliegenden" Visionen kritisch und stelle ihnen ein alternatives Konzept gegenüber: den ambitionierten Entwicklungskorridor. Anstatt einer großen, disruptiven Zukunftserzählung rückt dabei eine kontinuierliche, entwicklungsorientierte Weiterentwicklung des Unternehmens in den Mittelpunkt. Sie erfahren welche Funktionen Visionen in der Strategiearbeit tatsächlich erfüllen, warum Visionen oft mehr lähmen als mobilisieren, weshalb „kreative Unzufriedenheit“ und "Adaptive Tension" häufig stärkere Treiber unternehmerischer Entwicklung sind als visionäre Narrative, und warum langfristiger Erfolg weniger durch Disruption als durch konsequente, qualitative Weiterentwicklung entsteht. Die Episode zeigt, warum nachhaltige Unternehmensführung heute weniger visionäre Überhöhung und mehr strategische Substanz, Stabilität und Lernfähigkeit benötigt – und wie Unternehmen entlang klarer Entwicklungsstufen zukunftsfähig bleiben.
Das könnte heute eine kurze Folge sein: "Ja". ... ich versuche es aber natürlich genauer zu besprechen. Zum einen auf der Grundlage der Upper Echelons Theorie, in der gezeigt wird, dass Führungskräfte mit ihren Haltungen, Erfahrungen, Blickwinkeln usw. ganz wesentlich Strategien und damit Unternehmensperformance beeinflussen. Zum anderen durch ganz spezifische Themen wie: Vorbild sein und es in die eigene Führungsarbeit zu integrieren Vernetzung und Entwicklung anstoßen und ermöglichen Strategische, kulturelle und organisatorische Rahmenbedingungen zu gestalten Governancesysteme zu entwickeln usw. All das funktioniert ohne das Top-Management nicht und ist auch nicht delegierbar (zumindest auf einer oberen "Flughöhe") Also: mein "ja" ist quasi ein "Appell" an Führungskräfte, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Und natürlich gilt: KI ist momentan das Thema der Stunde - aber auch andere Themenstellungen, die Unternehmen heute in ihrer Unternehmensentwicklung prägen, sollten auf Top-Managementebene auf der Agenda stehen.
In dieser Folge der "Essentials on Strategy" beleuchten ich ein erhebliches Problem, warum viele Strategien scheitern: Unternehmen sind oft „strategische Gedankenriesen, aber Umsetzungszwerge“. Ein Schlüssel zur Überwindung dieses "Implementierungsgrabens" liegt in der Kommunikation. Wir diskutieren, wie klare, konsistente Kommunikation und eine aktive Einbindung (Engaged) der Organisation Verständnis, Engagement und Verbindlichkeit schaffen. Erfahren Sie, warum Führungskräfte die Strategie als lebendiges Dialoginstrument vorleben müssen und welche Rolle Dialog- und Lernprozesse spielen, um Widerstände zu reduzieren und strategische Initiativen erfolgreich in die Tat umzusetzen. Denn nur wer die Strategie kennt und versteht, kann sie aktiv mitgestalten und zum Erfolg führen. Ein Hinweis: unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.stratgische-roadmaps.com
In der aktuellen Folge der Essentials on Strategy widme ich mich dem vierten Element unseres ADVANCE-Ansatzes: A – Aligned ("Abgestimmt"). Es beschreibt eine zentrale Wahrheit moderner Strategiearbeit: Eine Strategie kann nur wirksam sein, wenn sie klar abgestimmt, konsistent und systematisch eingebettet ist. Was bedeutet das konkret? 1. Strategien müssen stringent verbunden sein 2. Alignment ist vertikal und horizontal notwendig 3. Strategischer Fit ist unverzichtbar 4. Operative Relevanz: Kein Alignment – keine Umsetzung ... näheres in dieser Folge :)
In dieser Folge von „Essentials on Strategy“ stelle ich erstmals den neuen ADVANCE-Ansatz vor – das zentrale Konzept unseres neuen Buches „Strategische Roadmaps – Strategieumsetzung wirksam steuern“ (Schaeffer-Poeschel Verlag), das ich gemeinsam mit Ursula Liebhart verfasst habe. https://shop.haufe.de/prod/strategische-roadmaps Unser ADVANCE-Ansatz beschreibt sieben zentrale Anforderungen an zeitgemäße Strategieprozesse: von Ambition über Development Orientation bis hin zu Engagement. In dieser ersten Folge widme ich mich dem ersten und vielleicht entscheidendsten Prinzip: Ambition. Was bedeutet Ambition in der Strategiearbeit? Ambitionierte Zielsetzungen schaffen Orientierung, Motivation und Entwicklungsdynamik – ohne Überforderung. Sie entstehen aus einer „kreativen Unzufriedenheit“ heraus und geben Unternehmen eine klare Entwicklungsrichtung, statt bloß eine ferne Vision. Ich spreche darüber - warum zu niedrige Ziele strategische Trägheit erzeugen, - weshalb zu hohe Visionen lähmen können, - und wie Entwicklungsplateaus helfen, ambitionierte Ziele in erreichbare Etappen zu übersetzen. Das Ergebnis: Eine Strategie als kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der inspiriert, herausfordert und Zukunft gestaltet.
In dieser neuen Folge meines Podcasts spreche ich darüber, warum eine gute Projektauftragsklärung weit mehr ist als ein formales Pflichtdokument. Es geht darum, Orientierung zu schaffen, Erwartungen abzugleichen und das gemeinsame Verständnis zu entwickeln, was wir eigentlich erreichen wollen – und wie. Ich zeige, worauf es ankommt, - wenn Projekte klassisch geplant werden, - wie sich die Klärung im agilen Umfeld verändert, - und was zu tun ist, wenn noch gar nicht klar ist, welches Vorgehen – klassisch, agil oder hybrid – das richtige ist. Diese Episode ist für alle, die (strategisch relevante) Projekte nicht einfach starten wollen, sondern sie richtig beginnen möchten – mit Klarheit, Fokus und Committment.
Liquidität, Erfolg und Erfolgspotenziale wirken auf den ersten Blick wie getrennte Größen. In Wahrheit bilden sie das strategische Fundament einer integrierten Unternehmenssteuerung. In meiner neuen Podcast-Folge von „Essentials on Strategy“ erläutere ich, wie diese drei Dimensionen miteinander verflochten sind – und weshalb ein Ungleichgewicht zwischen ihnen langfristig zur strategischen Erosion führen kann.: Wenn Sie heute nicht in Erfolgspotenziale investieren, gefährden Sie morgen den Erfolg – und übermorgen die Liquidität. Umgekehrt sichert eine kluge Balance zwischen diesen drei Ebenen die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens. Ich zeige, weshalb viele Insolvenzen nicht durch äußere Umstände, sondern durch unterlassene Managemententscheidungen entstehen , die dieses "Schwungrad" bremsen.
In dieser Folge tauchen wir in ein spannendes Entwicklungsmodell moderner Organisations- und Bewusstseinsforschung ein: das Spiral-Dynamics-Modell. Ursprünglich von Clare Graves entwickelt und später von Don Beck und Chris Cowan erweitert, beschreibt das Modell, wie sich menschliches Denken, Handeln und Wertesysteme in acht Stufen entfalten – von archaischem Überlebensdenken bis hin zu integralen, ganzheitlichen Weltanschauungen. Ein besonderer Fokus liegt aber auf der Weiterentwicklung dieses Ansatzes durch Oesterreich & Schröder (2019), die zeigen, wie sich Organisationsformen entlang dieser Entwicklungslogik einordnen lassen. Vom „blauen“ Regelwerk klassischer Bürokratien über die leistungsorientierte „orange“ Welt multinationaler Konzerne bis hin zu „grünen“ Community-getriebenen Netzwerken und „türkisen“ holistischen Pionierunternehmen – jede Stufe bringt eigene Denklogiken, Führungsverständnisse und Lernformen mit sich. Im Strategieprozess gilt es, für seine Gestaltung diese Stufen zu berücksichtigen - schlichtweg zur Beantwortung der Frage "Wo hole ich die Organisation im Strategieprozess ab?"
Bevor Strategien entwickelt oder Projekte bzw. Maßnahmen definiert werden, steht am Anfang jedes Strategieprozesses eine entscheidende Frage: Welchen Scope hat unser Strategieprozess In dieser Episode beleuchten wir: die vier Ebenen der Strategiearbeit – Corporate, Business, Functional und Operational wie sich diese Ebenen klar voneinander abgrenzen lassen warum auch Entscheidungen über Geschäftsmodelle, Märkte und Planungshorizonte den Scope maßgeblich prägen und weshalb genau dieser Scope die Dauer, Intensität und Wirksamkeit des gesamten Strategieprozesses bestimmt. Wieder ein kleiner Teaser auf unser neues Buch: Strategische Roadmaps (gem. mit Ursula Liebhart), das dieser Tage erscheint :)
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