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Die Nachfolgerin
Die Nachfolgerin
Author: Susanne Hartinger
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© DAS POD
Description
Ich habe gerade mit der Schule angefangen, als mein Papa sich mehr oder weniger über Nacht mit seiner Werbeagentur selbstständig gemacht hat. Und dieses Unternehmen war tatsächlich so was wie ein neues Familienmitglied. Es hat ab da bei uns am Tisch Platz genommen und auch sonst ziemlich lautstark Aufmerksamkeit eingefordert.
Ich mochte dieses neue Familienmitglied von Anfang an, hat es uns doch den Papa wieder zurück nach Haus gebracht. Und auch sonst waren da plötzlich viele neue Erfahrungen und auch Möglichkeiten, die wir sonst nicht gehabt hätten.
Trotzdem wollte ich zunächst mal alles andere, nur sicher nicht in die Agentur. Es hat ein wenig gedauert, bis ich über mehrere andere Stationen meinen Weg ins Unternehmen gefunden hab. Zuerst als die Tochter vom Chef, dann als Teil der Geschäftsführung - also als die Juniorchefin - und jetzt bin ich voller Stolz die Nachfolgerin.
Mein Name ist Susanne Hartinger, ich bin 48 Jahre alt, Mama von zwei großartigen Kindern, Chefin einer Werbeagentur, Präsidentin eines internationalen Agenturnetzwerks, Coachin für Frauen in Familienunternehmen und das hier ist mein Podcast.
Was erwartet dich hier?
Einblick in meine persönliche Geschichte und in die Geschichten anderer Unternehmerfamilien und ihrer Nachfolgerinnen.
Wissen und Information zum Thema Nachfolge.
Viele Methoden, Tipps und Tricks, die dich auf dem Weg zur erfolgreichen Nachfolge unterstützen und auch sonst das Leben einfach leichter machen.
Ihr findet mich auch auf:
Die Seite zum Podcast: www.dienachfolgerin.at
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Meine Website
Meine Agentur
Mein aktuelles Buch
https://www.susannehartinger.at/rauhnaechte/
Mein aktuelles Kursprogramm
https://www.susannehartinger.at/#programm
Bei Fragen rund um meinen Podcast schickt mir doch einfach eine E-Mail an susanne@hartinger.at
Ich mochte dieses neue Familienmitglied von Anfang an, hat es uns doch den Papa wieder zurück nach Haus gebracht. Und auch sonst waren da plötzlich viele neue Erfahrungen und auch Möglichkeiten, die wir sonst nicht gehabt hätten.
Trotzdem wollte ich zunächst mal alles andere, nur sicher nicht in die Agentur. Es hat ein wenig gedauert, bis ich über mehrere andere Stationen meinen Weg ins Unternehmen gefunden hab. Zuerst als die Tochter vom Chef, dann als Teil der Geschäftsführung - also als die Juniorchefin - und jetzt bin ich voller Stolz die Nachfolgerin.
Mein Name ist Susanne Hartinger, ich bin 48 Jahre alt, Mama von zwei großartigen Kindern, Chefin einer Werbeagentur, Präsidentin eines internationalen Agenturnetzwerks, Coachin für Frauen in Familienunternehmen und das hier ist mein Podcast.
Was erwartet dich hier?
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Viele Methoden, Tipps und Tricks, die dich auf dem Weg zur erfolgreichen Nachfolge unterstützen und auch sonst das Leben einfach leichter machen.
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63 Episodes
Reverse
Diese Folge ist anders als die meisten Episoden von Die Nachfolgerin.
Ich kündige heute eine Pause an.
Der Podcast wird bis zum Sommer pausieren.
Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen. Denn dieser Podcast liegt mir sehr am Herzen – und gerade deshalb habe ich lange mit der Entscheidung gerungen.
Ich nehme dich in dieser Folge mit in meinen Entscheidungsprozess:
Warum ich so lange gezögert habe, warum ich innerlich das Gefühl hatte „Ich muss das schaffen“ – und warum genau dieser Druck am Ende der Punkt war, an dem ich gemerkt habe: Es braucht jetzt Raum.
Personal Branding ist für Gründerinnen eine Sichtbarkeitsfrage. Für Nachfolgerinnen ist es eine Loyalitätsfrage.
Ich bin Markenexpertin. Ich weiß, wie wichtig Personal Branding ist – gerade jetzt, wo Vertrauen die stärkste Währung ist und Menschen Menschen vertrauen, nicht Logos. Und trotzdem halte ich mich selbst zurück.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Personal Branding für Nachfolgerinnen anders ist. Warum es nicht nur um „Trau ich mich?" geht – sondern um viel tiefere Fragen:
Darf ich größer sein als das Unternehmen? Vielleicht sogar größer als mein Vater? Was werden die Geschwister sagen? Wem gehört die Unternehmensgeschichte? Wieviel darf privat sein, wenn privat und Firma seit Generationen eins sind?
**Mein Wirkungskreis – oder warum ich nicht zu allem laut sein muss**
Trump, Ukraine-Krieg, Femizide, die Aussagen des Papstes – das Weltgeschehen raubt mir gerade den Schlaf. Und dann scrolle ich durch Instagram und sehe all diese Aktivistinnen, die ihre Plattformen nutzen, um Position zu beziehen. Und ich? Ich fühle mich schlecht, weil ich das bewusst nicht tue.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ich keine Social-Media-Aktivistin werde – und warum das okay ist. Es geht um den Circle of Influence, ein Coaching-Konzept mit drei Kreisen: Was kann ich kontrollieren (ich selbst), wo habe ich Einfluss (mein Umfeld) und was liegt außerhalb meiner Reichweite (der Sorgenkreis).
**Museumstage – warum wir Erfolge würdigen müssen, bevor wir weitergehen**
Letztes Wochenende war für mich ein besonderer Abschluss.
Meine Diplomprüfung zum Dipl. Coach, die Feier danach, meine Familie im Raum – und dieses Gefühl: Jetzt darf ich kurz stehen bleiben.
In dieser Folge nehme ich dich mit in genau diesen Moment.
Nicht, um einen Erfolg zu feiern, sondern um über etwas zu sprechen, das wir viel zu oft übergehen:
das **Innehalten am Ende eines Weges.**
**Jahresgespräche – vom Pflichttermin zum Erfolgsinstrument**
Jahresgespräche gehören für viele Führungskräfte zu den unbeliebtesten Terminen des Jahres. Gerade für Nachfolgerinnen können sie sich wie eine zusätzliche Last anfühlen: voller Kalender, hohe Erwartungen, viel Verantwortung.
Mir ging es genau so. Ich wusste, dass Jahresgespräche – also ausführliche Mitarbeitergespräche am Anfang des Jahres – wichtig sind. Aber diese Flut an Terminen und die Last der vielen Gespräche, hat mich Jahr für Jahr regelrecht erdrückt.
Der Jahresanfang ist laut.
Nach einer ohnehin schon vollen Weihnachtszeit folgen Vorsätze, Visionen, Pläne und gut gemeinte Ratschläge, wie dieses neue Jahr bitte zu werden hat. Was wir ändern wollen. Was wir besser machen wollen. Was wir erreichen wollen.
In dieser Folge von Die Nachfolgerin gehe ich bewusst einen anderen Weg.
Ich spreche darüber, warum wir die Stille zwischen dem alten und dem neuen Jahr oft so schlecht aushalten. Warum wir Altes zwar loslassen, die entstehende Lücke aber sofort wieder mit Neuem füllen. Und warum genau diese Stille kein Mangel ist – sondern ein Raum, den wir dringend brauchen.
Bilanz - und was wir Frauen dabei oft falsch machen
Bevor der große Shitstorm losbricht: Keine Sorge. Ich glaube nicht, dass Frauen nicht wirtschaften können oder Probleme beim Erstellen von Unternehmensbilanzen haben. Im Gegenteil, ich denke Frauen sind sogar extrem gute Rechnerinnen und so auch exzellente Geschäftsführerinnen. Wir reden in dieser Folge aber über die persönliche Bilanz am Jahresende.
„Ich bin froh, wenn das Jahr vorbei ist." Das habe ich in den letzten Tagen oft gesagt. Nicht dramatisch. Einfach nur müde. Mir reichts jetzt.
In dieser Folge spreche ich über einen Satz, den ich bei Nachfolgerinnen besonders oft höre:
„Ich habe keine Zeit.“
Ein Satz, der von außen harmlos klingt – der aber im Alltag von Frauen aus Familienunternehmen eine tiefere, systemische Bedeutung hat. Denn wenn Nachfolgerinnen sagen, sie hätten keine Zeit, geht es selten um Stunden oder Kalender. Es geht um Verantwortung, um Erwartungen, um die vielen Rollen, die gleichzeitig getragen werden. Und um ein System, das ständig an ihnen zieht.
In dieser Folge spreche ich mit Corinna Hintenberger – Business-Mentorin, Unternehmerin und ehemalige Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung im klassischen Unternehmensumfeld. Ihr Weg aus der Angestelltentätigkeit in die Selbstständigkeit war ein bewusster, klarer Prozess. Und gleichzeitig einer, der zeigt: Veränderung braucht Mut, Neugier und die Bereitschaft, sich selbst neu zu begegnen.
Corinna vereint Kompetenz, Know-how und langjährige Erfahrung mit einer Leichtigkeit, die selten geworden ist. Sie bringt Humor, Lebensfreude und diesen ganz eigenen Feenstaub mit – rosarot, ein wenig Regenbogen, manchmal auch Einhorn. Das ist ihre Welt. Und das ist gleichzeitig Fluch und Segen: denn wer so viel Leichtigkeit versprüht, wird oft unterschätzt – bis man merkt, wie tief, präzise und fachlich fundiert ihre Arbeit ist.
Warum Feiertage für Nachfolgerinnen besonders belastend sind – und wie du trotzdem gut durch diese Zeit kommst
Weihnachten gilt als die schönste Zeit des Jahres. Für viele Nachfolgerinnen ist es aber vor allem eines: anstrengend. Zwischen Jahresendgeschäft, familiären Erwartungen und der besonderen Dynamik in Unternehmerfamilien entsteht oft ein Druck, der kaum ausgesprochen wird.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Feiertage so herausfordernd sein können – und warum das nichts mit Versagen oder mangelnder Organisation zu tun hat. Ich teile meine eigene Geschichte vom wandernden Christbaum und davon, wie ich versucht habe, die Magie meiner Kindheit um jeden Preis für meine eigenen Kinder zu reproduzieren. Und wie sehr mich das erschöpft hat.
In dieser Folge spreche ich mit Anna Paier über Nachfolge, Verantwortung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Anna ist im Familienunternehmen aufgewachsen, hat sehr früh ihren Platz im Betrieb gefunden und gelernt, Leistung nicht als Druck zu verstehen, sondern als Möglichkeit, zu gestalten. Wir reden darüber, was es braucht, damit Vertrauen wirklich trägt – in der Familie, im Team und bei Kund:innen – und warum Dankbarkeit keine weichgespülte Floskel ist, sondern eine klare Haltung, die Entscheidungen leichter macht.
Meine Superkraft ist die Dankbarkeit. Aber das war nicht immer so.
Zu Beginn von Corona bin ich in ein Coaching gegangen und sollte ein Dankbarkeitstagebuch führen. Anfangs fand ich das extrem schwer -- Home Office organisieren, Kinder im Home Schooling, Sorge um die Eltern, meine Beziehung ist zerbrochen. Ich wusste nicht, wofür ich dankbar sein sollte.
Doch Schritt für Schritt wurde mir bewusst: Es gab unendlich viel. Jeden Tag gesund aufzustehen. Dass wir ein Haus mit Garten hatten. Ganz kleine Dinge -- dass die Sonne scheint, dass es regnet. Egal wie schlimm es scheint, es gibt immer etwas, wofür man dankbar sein kann. Die anderen Dinge wurden dadurch nicht weniger schlimm. Aber ich konnte sie leichter ertragen.
Warum echte Wertschätzung in der Führung kein Kuschelfaktor ist, sondern die Grundlage für Klarheit, Motivation und Wirksamkeit.
Seit ein paar Monaten machen wir in unserem monatlichen Team-Meeting eine Wertschätzungsrunde. Beim letzten Mal wurde ich mehrfach erwähnt -- für meinen Mut, dafür, dass ich für das Team einstehe, dass ich das neue Office möglich mache. Das hat mich nicht nur gefreut, sondern auch gestärkt und bestätigt. Und mir wurde klar: Wenn ICH das so spüren kann, dann geht es auch den anderen so.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Wertschätzung in Familienunternehmen oft Mangelware ist -- und warum das System hat. Von der Generation unserer Eltern mit ihrem „Nicht gschimpft ist globt genug" bis zum Teufelskreis: Keine Wertschätzung führt zu mehr Leistung, um endlich gesehen zu werden. Aber je mehr du leistest, desto selbstverständlicher wird es.
Warum Harmonie nicht gleich Frieden ist – und wie du lernst, klar zu sein, ohne dich zu verlieren.
Viele Frauen – und besonders Nachfolgerinnen in Familienunternehmen – wollen, dass es allen gut geht. Sie vermeiden Spannungen, vermitteln, gleichen aus. Harmonie fühlt sich sicher an – aber sie hat ihren Preis.
Denn wer ständig Harmonie herstellt, verliert irgendwann die Klarheit, die Wirkung und oft auch sich selbst.
In dieser Folge spreche ich darüber,
- warum Harmonie so verführerisch ist – und wann sie gefährlich wird,
- wie aus Nettigkeit Stillstand entsteht,
- und warum Klarheit die freundlichste Form von Führung ist.
Urlaubskater
warum Erholung oft mehr braucht als eine Auszeit
Kennst du das Gefühl, dass dein Urlaub kaum vorbei ist und du dich schon wieder so fühlst, als wärst du nie weg gewesen?
Statt erholt und voller Energie bist du gleich wieder im Hamsterrad – mit überquellender To-do-Liste, alten Mustern und dem Eindruck, dass deine Pause gar nichts gebracht hat.
Entweder oder? Schwarz oder weiß? Ganz oder gar nicht?
Wir glauben oft es geht nur das eine oder das andere. Dabei liegt die Wahrheit meist dazwischen – oder sogar in beidem zugleich.
In dieser Folge geht es um die Kraft der Dualität – und warum es gerade in der Nachfolge und im Unternehmerinnenleben oft nicht um klare Gegensätze geht, sondern um ein „Sowohl als auch“.
Meine Freundin Bernadette hat mit dem Rauchen aufgehört. Und das hat was mit mir gemacht. Es hat mich inspiriert. Für mein persönliches Tun und gleichzeitig auch zu einer neuen Folge von Die Nachfolgerin.
Mit einem Thema, das ich schon lange auf der Liste habe. Nämlich weniger ist mehr.
In dieser Folge geht es um einen überraschenden Perspektivwechsel: Aufhören als bewusste Entscheidung – nicht als Rückzug, sondern als Akt der Selbstführung.
Mama, Unternehmerin, Nachfolgerin, Partnerin, Freundin, Führungskraft – in wie viele Rollen schlüpfst du täglich?
In dieser Folge geht es um Rollenklarheit: Warum sie so wichtig ist – und wie sie dir dabei hilft, bewusster, klarer und kraftvoller zu handeln. Denn oft übernehmen wir Rollen, ohne es zu merken. Oder wir erfüllen Erwartungen, die nie wirklich ausgesprochen wurden.























