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Steil & Kahl – Der Internationale Politik Talk
Steil & Kahl – Der Internationale Politik Talk
Author: Sören Keil und Bernhard Stahl
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© Sören Keil und Bernhard Stahl
Description
Globale Krisen, Machtspiele und diplomatische Spannungen – Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl von der Universität Passau bringen Ordnung ins internationale Chaos. Mit scharfem Blick, theoretischer Tiefe und hin und wieder einem Augenzwinkern gehen sie der Frage nach: Wer trifft welche Entscheidungen – und wieso? Ein Podcast für alle, die internationale Politik nicht nur verstehen, sondern auch hinterfragen wollen (ohne dabei einzuschlafen). Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.
24 Episodes
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Im Januar 2026 jährt sich zum 15. Mal der Rücktritt des damaligen tunesischen Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali und damit die erste erfolgreiche Revolution einer größeren Welle, die als Arabischer Frühling in die Geschichte einging. Lange Zeit galt Tunesien als dessen große Erfolgsgeschichte – bis zum Präsidentencoup im Jahr 2021 durch Kais Saied. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ blicken Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil auf die Entwicklung Tunesiens seit der Revolution zurück. Warum wurde das Land zunächst als Modellfall für erfolgreiche Demokratisierung in der arabischen Welt gesehen? Welche Faktoren haben zur autoritären Wende seit 2021 beigetragen – die Corona-Pandemie, der dschihadistische Terrorismus oder strukturelle Schwächen der jungen Demokratie? Während Saieds Regierung außenpolitisch auf Kooperation mit der Europäischen Union in der Migrationspolitik setzt, ist sie innenpolitisch mit erheblichen Problemen konfrontiert. Aber warum bleibt der gesellschaftliche Widerstand in Tunesien bislang begrenzt? Und könnte womöglich gerade Syrien eines Tages doch noch zu einer späten Erfolgsgeschichte des Arabischen Frühlings werden?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Der NATO-Gipfel im Juni 2025 in Den Haag stand unter besonderer Spannung: Es war der erste Gipfel unter der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps, begleitet von düsteren Prognosen im Vorfeld. Umso überraschender fiel die gemeinsame Abschlusserklärung aus, inklusive eines klaren Bekenntnisses Trumps zur NATO und zur Beistandsklausel nach Artikel 5. Wie ernst sind Trumps rhetorische Aufrüstung und Infragestellung der NATO noch zu nehmen? Hat sich das Bündnis als widerstandsfähiger erwiesen als viele erwartet hatten? In dieser Folge von „Steil & Kahl“ blicken Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil auf die zentralen Mechanismen der NATO und fragen, welche Rolle sie heute tatsächlich spielt. Während der Krieg in der Ukraine der Verteidigungsfunktion der NATO neues Leben eingehaucht hat, offenbart er zugleich die mangelnde militärische Handlungsfähigkeit Europas. Sind europäische Verteidigungskapazitäten realistisch und sehen wir ernsthafte kollektive Anstrengungen zur Sicherung der NATO-Ostflanke?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Deutschland strebt gute Beziehungen zu Russland an, ist jedoch mit seinem "Schmusekurs" gegenüber Putin vor 2022 an die Wand gefahren. Aber der Krieg in der Ukraine kann doch nicht ewig weitergehen und muss nicht dringend eine Lösung für den Konflikt her? Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil beleuchten, wie die Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" und einem Ausgleich mit Russland in der deutschen Politik bis heute nachwirkt. Grund zur Hoffnung geben die Anzeichen für einewirkliche Zeitenwende und dass Deutschland substanziell zu einer Verteidigung Europas beitragen möchte. „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur fürInternationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Korrektur: Bei Minute 02:45 hat sich ein Versprecher eingeschlichen. Die USA und Israel greifen nicht den Irak, sondern den Iran an.Immer wieder wird gefordert, dass Staaten die Normen und Werte des Völkerrechts einhalten müssen, und doch häufen sich die Verstöße. Ob Russland in der Ukraine, Israel im Gazastreifen und im Iran oder die USA mit Blick auf Venezuela und Grönland: Das Völkerrecht scheint im Sterben zu liegen. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ ordnen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die Ursprünge und dieEntwicklung des Völkerrechts ein und fragen, was seinen aktuellen Zustand tatsächlich bestimmt. Sind es die Rechtsbrüche selbst oder vielmehr die Reaktionen der internationalen Staatengemeinschaft? Im Mittelpunkt stehenbesorgniserregende Trends: eine wachsende Zahl von Staaten, die Völkerrecht verletzen, es nur selektiv anwenden, Verstöße nicht mehr rechtfertigen, oder bloß Lippenbekenntnisse von sich geben, ohne jede Absicht, aktiv dem internationalen Recht Geltung zu verschaffen. Welche Folgen hat der Rückzug der USA für die internationale Ordnung? Wie konsequent tritt die Bundesregierung tatsächlich für das Völkerrecht ein? Was bedeutet es also, wenn selbst Staaten, die sich als Hüter der regelbasierten Ordnung verstehen, nur zögerlich auf Völkerrechtsbrüche reagieren?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Zwölf Millionen Flüchtlinge, massenhafte Kriegsverbrechen und systematische Gewalt gegen Zivilisten, aber keiner greift ein? Die UNO beschreibt den Sudan als größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit. Doch über die Gräueltaten, Massenvertreibungen und sexualisierte Gewalt in dem nordostafrikanischen Staat schweigt die internationale Gemeinschaft. In der 17. Folge von „Steil & Kahl“ tauchen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl in die Ursachen für die Konflikte im Sudan ein und diskutieren, welche Rolle Deutschland und die Europäische Union dabei spielen – und spielen könnten.„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur fürInternationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheintalle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreibenSie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Grenzkonflikte zwischen Thailand und Kambodscha, der anhaltende Bürgerkrieg in Myanmar und politische Instabilität in mehreren Ländern Südostasiens stellen die regionale Ordnung zunehmend infrage. Dabei galt die ASEAN, eine Regionalorganisation südostasiatischer Staaten, seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren als Sicherheitsgemeinschaft, die zwischenstaatliche Kriege durch wirtschaftliche Verflechtung, offene Grenzen und vertrauensbildende Institutionen verhindern sollte. Tatsächlich ist es innerhalb der ASEAN bislang zu keinem offenen Krieg zwischen Mitgliedstaaten gekommen. Dennoch erweist sich der Frieden in der Region als fragil. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ stellen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die Frage nach der Wirkungskraft der ASEAN und den Wegen zur Stabilisierung der Region. Welche Rolle spielen autoritäre Regime, divergierende nationale Interessen und der wachsende Einfluss Chinas in der Region? Warum ist es der ASEAN bislang nicht gelungen, beispielsweise den Bürgerkrieg in Myanmar zu beenden? Braucht es womöglich ein stärkeres Engagement des Westens, um die Gewaltkonflikte einzudämmen?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
2025 war ein Jahr großer Versprechen – und ernüchternder Realitäten. In der letzten Folge des Jahres ziehen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl in „Steil & Kahl“ Bilanz über ein politisches Jahr, das von Ankündigungen, Symbolpolitik und ausbleibenden Konsequenzen geprägt war. Sie sprechen über die größten Peinlichkeiten der Internationalen Politik, von Donald Trump bis zur deutschen Afghanistan-Politik, ebenso wie über die folgenreichsten Entwicklungen des Jahres – darunter die neue Sicherheitsstrategie der USA und der Krieg in Gaza. Welche Entscheidungen haben 2025 besonders geprägt, und wo blieb die Politik hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück? Neben diesen Zäsuren geht es auch um Lichtblicke: die europäische Reaktion auf den US-amerikanischen „Friedensplan“ für die Ukraine sowie die begrenzten Erfolge rechtsextremer Akteure. Wer kann in diesem Jahr als politische Gewinner und Verlierer gelten? Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorne auf die Herausforderungen und Hoffnungen, die das Jahr 2026 prägen. Können Wahlen in Myanmar, mögliche Schritte in Richtung Frieden in Gaza und eine stärker koordinierte internationale Politik Anlass für vorsichtigen Optimismus geben? Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für Ihre treue Hörerschaft bedanken, wünschen Ihnen ein frohes Neues Jahr und freuen uns, wenn Sie auch 2026 wieder dabei sind bei „Steil & Kahl“. „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Die Welt scheint zunehmend aus den Fugen zu geraten: Donald Trump verunsichert die Staatengemeinschaft, autoritäre Mächte wie Russland und China verschieben das globale Machtgefüge, Handelskriege und Pandemien erschüttern internationale Strukturen, während der Klimawandel unaufhaltsam voranschreitet. In dieser zugespitzten Lage fragen sich Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl in „Steil & Kahl“: Ist Optimismus in dieser Lage ein notwendiger Antrieb oder vielmehr eine gefährliche Illusion? Wann kann Optimismus mobilisieren – und wann verführt er zur politischen Untätigkeit? Persönliches Engagement könnte wichtiger denn je sein, um Entwicklungen entgegenzuwirken, die zu lange ignoriert wurden. Zugleich eröffnet der Blick auf negative Szenarien neue Handlungsspielräume: Wer Risiken klar benennt, kann ihnen frühzeitig begegnen. Trotz aller Herausforderungen gibt es auch Ressourcen für Zuversicht: eine global vernetzteÖffentlichkeit, der wachsende Druck auf autoritäre Regime und neue politische Generationen, die Veränderungen einfordern. Sind dies nicht vielleicht die „Silberstreifen am Horizont“, die wir brauchen, um die Zukunft der internationalen Ordnung neu zu denken? „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Die US-Zölle auf europäische Waren markieren einen Wendepunkt für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen – und sie legen offen, wie verletzlich die europäische Handelspolitik ist. Seit Jahrzehnten profitiert die EU von einem deutlichen Exportüberschuss, der vor allem im Handel mit den USA verdient wird. Doch dieser Zustand gerät ins Wanken, nicht zuletzt durch Donald Trumps Ankündigung, das amerikanische Handelsdefizit nicht länger hinzunehmen. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ analysieren Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die historischen Grundlagen und aktuellen Dynamiken der EU-Handelspolitik, von ihren Abnehmermärkten im Globalen Süden bis zu den wachsenden politischen Spannungen zwischen Brüssel und Washington. Warum erscheinen neue Marktöffnungen derzeit unrealistisch und wie sehr schwächen außenpolitische Faktoren wie die uneinheitliche Sanktionspolitik gegenüber Russland die europäische Position zusätzlich? Handelt es sich beim Zoll-Abkommen zwischen den USA und der EU um eine diplomatische Niederlage oder doch eher um einen schmerzhaften Kompromiss?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Dem Balkan (aus dem Türkischen Bal = Honig und Kan = Blut) wurden kriegerische Auseinandersetzungen allein durch seine Namensherkunft in die Wiege gelegt. Denn nicht nur im Osmanischen Reich war das Gebiet ein Pulverfass. Studierendenproteste in Serbien, Staatskrise inBosnien - auch heute kommt die Region in Südosteuropa einfach nicht zur Ruhe. In der 15. Folge von „Steil undKahl“ diskutieren Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil die Instabilität des Balkans und welche Rolle die EU, Russland und China dabei spielen.„Steil & Kahl“ ist eineProduktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau.Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oderAnmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht aninternationale-politik@uni-passau.de.
Der russische Großangriff auf die Ukraine hat nicht nur Europa, sondern die gesamte Internationale Ordnung erschüttert. Er ist zu einem hoch internationalisierten Konflikt geworden – mit weltweiten militärischen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ analysieren Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die Reaktionen der internationalen Staatengemeinschaft, von klar pro-ukrainischen Unterstützern über neutrale bis hin zu pro-russischen Staaten, und diskutieren, welche Konsequenzen sich daraus für die Internationale Ordnung ergeben. Kann die Solidarität des Westens als Hinweis darauf gelten, dass die liberale Weltordnung doch nicht am Ende ist? Führen der Ukraine-Krieg und der Rückzug der USA zu neuen Einigungsprozessen innerhalb der Europäischen Union? Und welche Rolle spielen China, die BRICS-Staaten und der globale Süden, die dem Konflikt neutral bis skeptisch gegenüberstehen?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Der Kongo - ein Land, das in der Politikwissenschaft immer wieder als Beispiel für gescheiterte Staaten und für das problematische historische Vermächtnis von Kolonialismus herhalten muss. Während der Kolonialzeit wurde der Kongo, eine "große Mine an Rohstoffen" aus Sicht der belgischen Kolonialherren, zum Schauplatz schwerer Massenverbrechen, der sogenannten Kongo-Gräuel. Erst im Januar 2025 hat die Rebellengruppe M23 wichtige Gebiete im Osten des Kongos eingenommen, was wiederum mit Massenverbrechen verbunden war. Während Regierungstruppen und Rebellen sich weiter bekämpfen, spielt auch Ruanda eine wichtige Rolle im Konflikt.In dieser Folge von „Steil & Kahl“ diskutieren Prof. Dr. BernhardStahl und Dr. Sören Keil die Frage, warum die Konflikte im Kongo nie wirklich gestillt wurden, und ordnen ein, welche internationale Bedeutung das Land bis heute besitzt.„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur fürInternationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Laut des diesjährigen Berichts der Menschenrechtsorganisation Freedom House verschlechtert sich der Zustand der Demokratie weltweit seit Jahren. Etablierte, funktionierende Demokratien werden immer weniger, autokratische Regime werden mehr. Ein Trend, der zum Nachdenken anregt, denn - wie Francis Fukuyama in den 1990er Jahren formuliert hat: "Wir können uns nichts Besseres vorstellen als Demokratie". In der neuen Folge von "Steil & Kahl" diskutieren Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil über den Verfall der Demokratie und warum autoritäre Systeme attraktiver werden. Am Beispiel Singapurs, Ruandas und der Vereinigten Arabischen Emirate wird erörtert, welche Konsequenzen diese neue Hochkonjunktur autoritärer Regime für die globale Weltordnung hat. „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Nach über 40 Jahren bewaffnetem Widerstand gegen die türkische Regierung hat sich die PKK, die Arbeiterpartei Kurdistans, im Mai 2025 aufgelöst. Dabei kann die Bedeutung des Erdoğan-Regimes kaum überschätzt werden, sagt Dr. Sören Keil. Die Aussöhnung ist „ein innenpolitischer Erfolg mit einer außenpolitischen Wirkung“. Die Türkei ist außenpolitisch aktiv, demonstriert regional ihre Macht. Sie vermittelt im Ukraine-Krieg, hat Aserbaidschan im Nagorny Karabach-Konflikt hochgerüstet und finanziert, ist sicherheitspolitisch in Israel und Gaza wie Syrien und Libanon präsent. In der neuen Folge von „Steil & Kahl“ diskutieren Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil aktuelle Entwicklungen und Ziele der türkischen Außenpolitik.„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Ein Treffen, das vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre: Im Juni 2025 reist Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan in die Türkei, um mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu sprechen - trotz fehlender diplomatischer Beziehungen und der bis heute schmerzhaften Erinnerung an den Genozid an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Der jahrzehntelange Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach erreichte 2023 mit der militärischen Eroberung der Region durch Aserbaidschan eine neue Eskalationsstufe. In der neuen Folge von „Steil & Kahl“ sprechen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl über die Wurzeln des erbitterten Konfliktes, die Bedeutung der Türkei als wichtigsten Unterstützer Bakus und die Rolle Russlands. Wie beeinflusst das tiefverankerte Trauma eines Genozids den Diskurs in Armenien? Und welche realistischen Optionen bleiben einem Land, das seinen großen Sicherheitsgaranten verloren hat und militärisch unterlegen ist? „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Der 24. Februar 2022 markierte eine Zäsur in der europäischen Geschichte: Russland begann einen Angriffskrieg gegen die Ukraine: In der neunten Folge „Steil & Kahl“ fragen Prof. Dr. Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil nach den Ursachen dieses Krieges – und gehen dabei tiefer als die tägliche Nachrichtenlage. Warum entschied sich Moskau für diesen Schritt, obwohl Russland mit Projekten wie Nord Stream 2 international gut eingebunden war? Ging es um Putins persönliche Machtambitionen, um den Umgang der russischen Eliten mit einem verlorenen Großmachtstatus oder um Entwicklungen im internationalen System? Zur Analyse greifen Stahl und Keil auf die „First, Second und Third Image“-Perspektiven zurück – drei Ebenen, auf denen Ursachen für Kriege untersucht werden können: bei einzelnen Akteuren, in den Strukturen von Gesellschaften sowie in der internationalen Ordnung. Entlang dieser Ebenen diskutieren Stahl und Keil, welche Motive hinter dem russischen Angriffskrieg stehen – und welche Konsequenzen sich daraus für Europa ergeben. „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Migration gehört zu den zentralen politischen Herausforderungen unserer Zeit – doch wie wird sie eigentlich außenpolitisch bearbeitet? In der neuen Folge von „Steil & Kahl“ sprechen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl über Flucht, Grenzen und politische Verantwortung in Deutschland und Europa. Warum kontrolliert Polen neuerdings seine Grenze zu Deutschland? Welche Auswirkungen haben Abschottung, populistische Narrative und fehlende Integrationsstrategien auf die europäische Migrationspolitik? Und wie passt das alles zur Realität einer global vernetzten Welt, in der Migration längst ein zentraler Motor wirtschaftlicher Entwicklung ist?Während in der öffentlichen Debatte wenig über die strukturelle Bedeutung von Migration gesprochen wird, prägt sie unseren Alltag längst – etwa durch migrantische Arbeitskräfte in der Bäckerei nebenan. Darüber hinaus werfen Keil und Stahl einen Blick auf die häufig übersehenden Erfolgsgeschichten gelungener Integration und diskutieren, wie ein nachhaltiges System zur Ausbildung und Fachkräftegewinnung in Europa gestaltet werden könnte.„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Nationalstaat statt multilateraler Ordnung, Sympathien für Moskau und Trump, Ablehnung gegenüber der EU und Klimaabkommen. Außenpolitische Themen wie ihre Euro-Kritik und die Migrationskrise 2015 haben die AfD groß gemacht. In der neuen Folge von „Steil & Kahl – Der Internationale Politik Talk“ nehmen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl das außenpolitische Profil der AfD unter die Lupe. Sie sprechen über die Russlandfreundlichkeit und US-Skepsis der Partei, über ihre Ambivalenz im Verhältnis zu Israel bis hin zur Forderung nach einem „Dexit“. Außenpolitik ist für die AfD kein zentrales Politikfeld, doch angesichts wachsender Zustimmung in der Bevölkerung prägen ihre Positionen bereits heute den politischen Diskurs und können künftig tiefgreifende Auswirkungen auf Deutschlands Rolle in der Welt haben. Was würde eine AfD-Regierungsbeteiligung außenpolitisch bedeuten? Das erfahren Sie wie immer kompakt und pointiert in 30 Minuten.„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Kriege galten lange als Relikte vergangener Zeiten, doch sie sind zurück im Zentrum internationaler Politik. Ob Israel gegen Iran, Armenien gegen Aserbaidschan, Russland gegen die Ukraine oder Bürgerkriege in Sudan und Myanmar: Gewalt scheint wieder ein gängiges Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen zu sein. In der sechsten Folge von „Steil & Kahl“ klären Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl, was Krieg überhaupt bedeutet, welche Erklärungen es für die Zunahme zwischenstaatlicher Konflikte gibt, und was der Zerfall der internationalen Ordnung damit zu tun hat. Warum wird es immer schwieriger Frieden zu schließen – und kann Krieg tatsächlich eine Lösung sein?„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.
Israel startet einen Angriff auf den Iran, mit der Begründung, dass der Iran bei der Entwicklung einer Atombombe kurz vor einem „point of no return“ stehe. Wenige Tage später lassen die USA bunkerbrechende Bomben auf iranische Atomanlagen fallen. In der fünften Folge von „Steil & Kahl“ erklären Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl, wie es zu dieser Eskalation kommen konnte und wie es um die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran steht. Warum haben sich die USA entschieden in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran einzugreifen? Was sind die Konsequenzen des Angriffs und wie könnte es nun in der Region weitergehen? Antworten und Hintergründe – kompakt und fundiert in 30 Minuten. „Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen. Sie haben Fragen, Themenwünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.




