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Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business
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Corssen Drews Academy: Der Selbstentwickler im Business

Author: Corssen Drews Academy

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Description

Wie du als Führungskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßem Verhalten die Transformation überstehst.
Mehr Informationen zur Academy: https://homepage.corssen-drews.de/
17 Episodes
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Klagen ist für viele Führungskräfte eine schnelle Entladung. Es fühlt sich kurz erleichternd an und liefert nebenbei ein Alibi. Die da oben sind schuld, ich kann nichts machen. Ich halte das für gefährlich, weil Klagen meine Ausstrahlung schwächt und Mitarbeiter verunsichert. In dieser Folge erkläre ich, warum ich mir als Führungskraft einen einfachen Grundsatz gesetzt habe: Ich klage nicht. Ich benenne, was ungünstig ist, und suche Lösungen. Außerdem teile ich eine konkrete Übung, mit der ich mein eigenes Jammern so hörbar mache, dass es mir fast peinlich wird und genau deshalb verschwindet.
In vielen Rollen meines Lebens stehe ich nicht nur für mich, sondern gleichzeitig für andere. Ich habe Menschen über mir, die Erwartungen haben, und Menschen unter mir, die Orientierung, Schutz und Lösungen wollen. Dazu kommen Kunden, Partner, andere Abteilungen und oft auch noch ein anspruchsvolles Privatleben. Genau diese Gemengelage macht die Sandwichposition so zermürbend. In dieser Folge spreche ich darüber, warum sich Führungskräfte in dieser Rolle schnell wie der Sammelpunkt für Probleme fühlen, welche typischen Stress Treiber dahinter stecken und wie ich mit einer anderen Haltung, klarer Abgrenzung und neuen inneren Bildern wieder Ruhe, Einfluss und Richtung in meinen Alltag bringe.
Ein Fehler kann ein Unternehmen viel Geld kosten und eine Führungskraft innerlich komplett aus der Bahn werfen. Ich habe erlebt, wie Menschen sich nach einer Fehlentscheidung nicht mehr vertrauen, sich permanent innerlich bestrafen und dadurch erst recht neue Fehler machen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum der Satz Irren ist menschlich keine Floskel ist, sondern eine notwendige Grundlage für Verantwortung. Ich zeige, wie ich mir nach einem Rückschlag wieder Stabilität gebe, was ich aus Fehlern konkret herausarbeite und weshalb Selbstverzeihen die Voraussetzung dafür ist, überhaupt wieder klar denken und handeln zu können.
Das Wort Geschäftsmodell klingt für viele sperrig, aber ich halte es für einen der wichtigsten Hebel in Führung und Organisation. Nicht nur für Geschäftsführer, sondern genauso für Teamleiter und Abteilungsleiter. Sobald die Grundpfeiler nicht klar sind, entstehen Kosten, Frustration, Demotivation und am Ende Fluktuation. Ich spreche darüber, welche Elemente für mich zu einem tragfähigen Geschäftsmodell gehören, warum diese Logik auf jedes Team heruntergebrochen werden kann und wie daraus eine Aufgabenverteilung entsteht, bei der jeder weiß, wofür er arbeitet und was konkret zu tun ist.
Krisen haben mich in meiner Arbeit als Selbstentwickler immer besonders interessiert. Für mich sind sie kein Schicksalsschlag von außen, sondern ein Moment, in dem meine bisherigen Lösungsversuche nicht mehr tragen. Wenn ich das Wort Krise innerlich ersetze durch Der alte Weg funktioniert nicht mehr, verändert sich sofort meine Haltung. Ich erzähle Dir, wie ich von der kindlichen Opferhaltung hin zu einer Position komme, in der ich die Situation als Coach begreife und an ihr wachsen kann, statt an ihr zu zerbrechen.
Die Frage, ob die Rolle als Führungskraft noch zu mir passt, taucht in meinen Gesprächen erstaunlich häufig auf. Kein Wunder, wenn man sich die Belastungen der heutigen Arbeitswelt anschaut. Volatile Märkte, ständige Veränderungen, hybride Arbeitsformen, widersprüchliche Erwartungen und die berühmte Sandwichposition zwischen oben und unten bringen viele an ihre Grenzen. In dieser Episode schildere ich, warum diese Überforderung kein persönliches Versagen ist, welche Fähigkeiten eine Führungskraft in dieser Welt wirklich braucht und wie ich Schritt für Schritt prüfe, ob ich bleiben, gehen oder meine Rolle von innen heraus so verändern kann, dass sie wieder zu mir passt.
Als Mensch mit Mitarbeiterverantwortung stehe ich ständig in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite möchte ich, dass sich meine Mitarbeiter bei mir sicher fühlen, keine Angst vor mir haben und ihre Potenziale entfalten können. Auf der anderen Seite bin ich für Ergebnisse verantwortlich und muss zugleich auf meine eigene Gesundheit achten. Im Laufe der Jahre habe ich verstanden, dass ich nicht das Glück eines anderen übernehmen kann, auch nicht das meines Teams, meiner Kinder oder meines Partners. Ich kann fair sein, freundlich bleiben, klare Aufträge geben und erreichbare Ziele formulieren. Für die eigene Gestimmtheit bleibt jedoch jeder selbst verantwortlich.
Planung, Zielvorgaben und Aufgabenverteilung klingen oft nach trockener Pflicht, für mich sind sie jedoch der Kern guter Führung. Wenn niemand weiß, was geplant ist, bis wann etwas erledigt sein soll und wer wofür verantwortlich ist, entsteht Unsicherheit, Frust und am Ende häufig sogar Kündigungsbereitschaft. In dieser Episode zeige ich Dir, wie klare Erwartungen, gut gemachte Zielvorgaben und eine saubere Aufgabenverteilung dafür sorgen, dass Deine Mitarbeiter ihren Erfolg messen können, Sinn erleben und sich fair behandelt fühlen.
Wenn ich jungen Führungskräften nur einen einzigen Satz fürs Berufsleben mitgeben dürfte, wäre es dieser: Jeder hat Recht in seinem Angst und Denksystem. Dieser Satz erinnert mich daran, dass jedes Gehirn anders konditioniert ist und Menschen nicht absichtlich etwas Falsches tun, sondern das, was in ihrem Inneren im Moment wie das geringste Übel erscheint. Wer das versteht, fällt seltener in Rechthaberei, nimmt andere weniger persönlich und kann Konflikte mit mehr Gelassenheit und Respekt führen. Für mich ist das ein Leitgedanke, der Selbstführung, Führung von Mitarbeitern und sogar Partnerschaften tief beeinflusst.
Der Wunsch, die Leistung eines Mitarbeiters zu steigern, führt viele Führungskräfte zu der Frage, wie viel Einfluss sie tatsächlich haben. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, dass Entwicklung nicht von außen erzwungen werden kann. Sie beginnt im Inneren des Mitarbeiters, und zwar nur dann, wenn er sich gesehen, geschätzt und sicher fühlt. Druck, enttäuschte Körpersprache oder subtile Erwartungen lösen dagegen das Gegenteil aus. In dieser Episode erzähle ich, weshalb ich mich nicht als Erzieher verstehe, sondern als jemand, der den Raum gestaltet, in dem Lernen und Wachstum möglich werden.
In dieser Folge spreche ich darüber, wie sehr sich eine Führungskraft verändert, wenn sie aufhört, alles kontrollieren zu wollen. Ich erkläre, warum übermäßige Kontrolle fast immer aus Mangel, Enttäuschung und innerer Verstimmung entsteht und wie eine gehobene Gestimmtheit meiner Arbeit eine völlig neue Qualität gibt. Wenn ich es schaffe, nicht mehr gegen das Leben und gegen andere zu kämpfen, entsteht eine innere Weite. Aus dieser Weite wächst Vertrauen in meine Mitarbeiter und damit auch ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ein Unternehmen ohne Vision und Strategie langfristig orientierungslos bleibt. Eine Vision ist für mich kein großes Wort aus dem Lehrbuch, sondern ein emotionaler Leitstern für die nächsten Jahre. Sie hilft mir, Entscheidungen einzuordnen und Mitarbeitern Sinn zu vermitteln. Eine gute Strategie übersetzt diese Vision in konkrete Ausrichtungen und macht Entscheidungen im Alltag leichter. Ich zeige Dir, wie Du Vision und Strategie so entwickelst, dass Deine Mitarbeiter verstehen, wohin es gehen soll, warum sich etwas verändern muss und welche Schritte dafür notwendig sind.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in schwierigen Situationen und habe dabei drei Sätze entwickelt, die mein eigenes Leben und meine Arbeit grundlegend geprägt haben. In dieser Folge spreche ich darüber, warum es so entlastend ist, einer Situation zuerst zuzustimmen, bevor ich sie verändere, und wie mich der Satz Wo ich bin, will ich sein immer wieder aus der Opferhaltung herausholt. Außerdem erkläre ich, weshalb der Mut zum kleinen Schmerz im Jetzt mich oft vor großem Leid bewahrt hat. Diese Haltungen sind für mich keine Theorie, sondern tägliche Praxis.
Alle wollen agiler werden, schneller entscheiden und eigenverantwortlich arbeiten. In kleinen Praxen, Kanzleien und Familienunternehmen stößt das jedoch auf besondere Hürden. Hohe Verantwortung im Gesundheitswesen, stark erfahrungsgetriebene Arbeit in Agenturen und Kanzleien sowie gewachsene Rollenbilder und Loyalitäten in Familienbetrieben prägen die Kultur. In dieser Folge zeigen wir, warum der Wandel Zeit, Muße und eine klare innere Haltung braucht, und wie er gelingt, ohne das System zu überfordern.
Jeder kennt das: Etwas läuft nicht nach Plan, eine Situation entgleitet, und plötzlich ist man ärgerlich oder gestresst. Gelassenheit lässt sich jedoch trainieren. Nicht durch Verdrängen, sondern durch Bewusstheit. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Du Dich in Momenten der Überforderung innerlich aufrichtest, von der Reaktion in die Aktion kommst und jede Herausforderung als Trainingseinheit für innere Stärke begreifst.
Viele Führungskräfte wünschen sich selbstständige, mitdenkende Mitarbeiter, aber landen stattdessen im Mikromanagement. Dabei ist genau das Gegenteil wirksam: Menschen werden leistungsfähiger, zufriedener und reifen, wenn sie Verantwortung übernehmen dürfen.
Viele Menschen, auch sehr erfolgreiche, leben fremdbestimmt. Sie folgen inneren Antreibern wie „Sei perfekt“, „Sei stark“, „Streng Dich an“ oder „Mach es allen recht“, ohne es zu merken. In meiner Arbeit als Therapeut habe ich über Jahrzehnte erlebt, wie sehr diese Muster schwächen und wie befreiend es wirkt, wenn man beginnt, sich selbst zu entwickeln statt nur Erwartungen zu erfüllen.
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