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Hörsaal - Deutschlandfunk Nova
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Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

Author: Deutschlandfunk Nova

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Fragen der Zeit. Forscher im Porträt. Einblicke in die Wissenschaft. Im Podcast Hörsaal auf Deutschlandfunk Nova. Neue Folgen immer samstags und sonntags.
295 Episodes
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Selbst Mitglieder der Klimabewegung "Fridays for Future" schauen fast hoffnungslos auf das, was mit unserem Planeten geschieht. Der Ausstoß von schädlichen Gasen nimmt weiter zu – trotz aller Klimaziele. Der Theologe Thomas Ruster und die Umweltakivistin Jana Boltersdorf klingen nicht sehr optimistisch.
Als Bertha Benz 1888 in ihr damals noch unausgereiftes Automobil einstieg, musste sie vorher den Sprit in der Apotheke kaufen. Tankstellen, Straßen, Werkstätten: All das gab es noch nicht. Die Ära des Autos mit Verbrennungsmotor, die dann folgte, werde nun abgelöst - so die Sozialökonomin Katharina Manderscheid.
Als Kind lernen wir, wofür wir uns schämen oder gar schuldig fühlen sollten. Das dient dazu, dass wir nicht aus unserer Gemeinschaft ausgestoßen werden. Ein Vortrag der Psychologin Bettina Schuhrke.
Viele Deutschen fühlen eine immerwährende Schuld: Die Schuld für die Massenmorde der Nationalsozialisten. Mit der Frage politischer und theologischer Schuld befassen sich Maria-Sibylla Lotter und Klaas Huizing.
"Ossis". "Wessis". Darüber wird auch drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung noch diskutiert. Wieso viele Menschen aus Ostdeutschland diese Entwicklung als Abwertung erlebt haben, darum geht es in drei Kurzvorträgen.
Die Wissenschaft ist frei. Aber darf sie deswegen alles? Der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel sucht in seinem Vortrag nach den Grenzen der Wissenschaft. Dabei fragt er auch nach dem Nutzen und der Verantwortung von wissenschaftlicher Forschung.
Vor 500 Millionen Jahren entstanden die ersten Pflanzen auf der Erde. Die ersten Pflanzen stammten von verschiedenen Algen ab. Bis zu der reichhaltigen Pflanzenwelt von heute war es damals noch ein langer Weg.
Ob das Leben im Eis entstanden ist oder in heißen Thermalquellen oder ob es mit einem Kometen aus dem Weltraum auf die Erde gelangt ist, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Eine Podiumsdiskussion über die Entstehung des Lebens.
Firmen, Plattformen, Werbetreibende sollen uns nicht ausspionieren, sonst verletzen sie unser Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Der Staat muss dieses Recht verteidigen – und es auch selbst achten. Ob und wie er das tut, erklären die Juristin Elisabeth Niekrenz und die Politikwissenschaftlerin Marie Bröckling.
Wir verändern unsere Körper. Etwa, wenn wir verloren gegangene Funktionen durch Prothesen ersetzen. Aber wir können uns durch technische Ergänzungen auch ganz neue Sinneseindrücke verschaffen. Was das mit uns macht, erklärt der Cyborg und Publizist Enno Park.
Das antisemitisch motivierte Attentat in Halle hat auch Online-Plattformen – mal wieder – in Verruf gebracht. Monika Schwarz-Friesel forscht zum Judenhass im Netz. In ihrem Vortrag erinnert die Kognitionswissenschaftlerin an die lange Tradition des Antisemitismus in der Kulturgeschichte der westlichen Welt – online verbreite er sich beispiellos.
Die Pogromnacht am 9. November 1938 ist einer der traurigen Höhepunkte eines staatlichen Antisemitismus in Nazi-Deutschland. Judenhass in Deutschland ist aber nicht nur Geschichte. Das hat der Anschlag auf eine Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 gezeigt. Tatsächlich breitet er sich wieder stark aus, sagt Stefanie Schüler-Springorum. In ihrem Vortrag erläutert die Historikerin die Geschichte und betont die Bedeutung von Bildung als Gegenmittel zu Antisemitismus.
Bis zum Jahr 2031 muss ein Standort für die Endlagerung hochgiftiger radioaktiver Abfälle gefunden sein. So steht es im Gesetz. Den Wissenschaftlern kommt in dieser Frage eine entscheidende Rolle zu. Einige von ihnen gehen dabei kritisch mit ihrer Zunft ins Gericht. Sie sind der Meinung, dass sie beim Streit um den Atommüll über weite Strecken versagt hätten. Inwiefern, erfahren wir in den Vorträgen von Armin Grunwald, Axel Liebscher und Christian von Hirschhausen.
Jahrzehntelang hat die Atomenergie Menschen polarisiert. Nicht nur bei uns, vor allem auch in Frankreich und Amerika. Zwar hat Deutschland inzwischen das Ende dieser Energieform beschlossen, aber der gefährliche Atommüll wird bleiben. Wie damit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Dieter Rucht, Reinhard Dalchow und Wolfgang Ehmke in ihren Vorträgen.
Viele Arbeitslose und eine schlechte wirtschaftliche Situation: Bislang haben viele angenommen, dass die grundsätzliche Stimmung in ostdeutschen Bundesländern deshalb so schlecht sei. Doch neuere Forschungsergebnisse lassen auf andere Gründe schließen.
Wenn die Festplatte unseres Rechners voll ist, kann sie logischerweise keine weitere Informationseinheit mehr speichern. Unser Gehirn arbeitet da ganz anders, erklärt der Lernforscher Manfred Spitzer in seinem Vortrag. Je mehr Input, desto größer die Speicherkapazität.
Politikberater oder Marketingexperte sind übliche Jobs heute. Wer solche Berufe wählt, ist anders ausgebildet und hat andere gesellschaftliche und politische Vorlieben als zum Beispiel ein Facharbeiter der 60er und 70er Jahre. Die Erosion der Volksparteien ist auf diesen Strukturwandel zurückzuführen, sagt die Politikwissenschaftlerin Silja Häusermann. Und damit auch der Aufstieg rechter Parteien.
Wir alle leben mit und durch Infrastrukturen. Diese Wege und Verbindungen sind die Lebensadern unserer Gesellschaft - und sie sind es wert, gründlicher erforscht zu werden, sagt der Historiker Dirk van Laak.
Von wegen Landromantik! In Dörfern und kleinen Städten sieht es oft ziemlich öde aus: verwaiste Zentren, leerstehende Häuser, triste Straßen. Der Architekt Roland Gruber entwickelt Ideen, wie toten Ortskernen wieder Leben eingehaucht werden kann. Im Vortrag verrät er unter anderem eine Hauptzutat: die Bürger selbst einbinden.
Neue Techniken, um saubere, klimafreundliche Energie zu erzeugen? Klar, die brauchen wir. Doch das genügt nicht. Wir müssen lernen, auch den anderen Teil des Problems mitzudenken: uns selbst! Uns Menschen mit unseren Bedürfnissen, Gewohnheiten und Erwartungen. Ein Vortrag des Physikers und Philosophen Armin Grunwald.
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Comments (9)

dok dicer

Das Ausmaß von Dreyers Ahnungslosigkeit ist schlicht peinlich. Die Großfressigkeit, mit der er behauptet, er wisse als einziger wie man Butigieg ausspricht, und es dann konsequent falsch ausspricht, wäre noch harmlos peinlich, aber die Fehlinformation, dass Obama dafür verantwortlich sei, dass die Wahlen so teuer sind, ist schlicht fahrlässig dumm. Hat der Mann denn noch nie was von Citizens United und den Koch Brothers gehört? Unglaublich.

Nov 24th
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Hans Dampf

gh5hcc

Oct 19th
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dok dicer

Da denke ich an die Fälle sexualisierter Gewalt im Sport und frage mich, ob willkürliche Geschlechtergrenzen wirklich der entscheidende Punkt sind, wenn es darum geht, "Frauen zu schützen". Und dass Leute "Geschlechtertests" nicht offensichtlich absurd finden, zeigt einem vor allem die betäubende Wirkung bürgerlicher Ideologie.

Jun 17th
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GARGAMEL NETZ

!

Feb 28th
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Narsiso Torres

Los Cumbieros del dur

Nov 29th
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Narsiso Torres

Los Cumbieros dei sur

Nov 29th
Reply (1)

Nina Koliha

interessantes Thema, danke für das Engagement! aber der Vortrag besteht leider aus Wiederholungen.

Oct 6th
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Lukasz Szafera

Gut zu wissen

Jul 11th
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