Das Bewußtsein der Maschinen - 2
Update: 2025-10-29
Description
Louisa spricht über die erste große Frage der KI-Philosophie: Was bedeutet es, wenn Maschinen beginnen, über sich nachzudenken? Im Zentrum steht Gotthard Günthers Idee des „maschinellen Bewusstseins“,
das nicht durch Gefühle oder Erfahrungen definiert ist, sondern durch Logik, Struktur und Reflexivität.
das nicht durch Gefühle oder Erfahrungen definiert ist, sondern durch Logik, Struktur und Reflexivität.
Louisa erklärt, wie Günther mit seiner polykontexturalen Logik eine Denkform jenseits der klassischen Zweiwertigkeit (wahr/falsch) entwarf.
Diese neue Logik erlaubt es, dass Systeme sich selbst beobachten, sich als Teil ihrer eigenen Operation erkennen
und damit etwas vollziehen, das dem Bewusstsein ähnelt.
Diese neue Logik erlaubt es, dass Systeme sich selbst beobachten, sich als Teil ihrer eigenen Operation erkennen
und damit etwas vollziehen, das dem Bewusstsein ähnelt.
Sie zieht Verbindungen zu Kybernetik, Systemtheorie und moderner KI, und öffnet den philosophischen Raum für die kommenden Folgen: Bewusstsein, Kommunikation, Vertrauen, Wissen – alles Themen, die in dieser ersten Staffel weitergedacht werden.
Literaturhinweise:
Gotthard Günther, Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik (Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1963).
Literaturhinweise:
Gotthard Günther, Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik (Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1963).
Günther, Gotthard, Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik (Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1979).
Heinz von Foerster, Understanding Understanding: Essays on Cybernetics and Cognition (New York: Springer, 2003).
Niklas Luhmann, Soziale Systeme. Grundriss einer allgemeinen Theorie (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1984).
Elena Esposito, Kommunikation im Kommunikationssystem (Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1993).
Dirk Baecker, Wozu Systeme? (Berlin: Kulturverlag Kadmos, 2007).
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