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Auf Distanz - Podcast über Astronomie und Raumfahrt
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Auf Distanz - Podcast über Astronomie und Raumfahrt

Author: Lars Naber

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Description

Im Podcast “Auf Distanz” geht es um Astronomie und Raumfahrt. Thematisch bewegt sich der Podcast meist im Weltraum, aber auch irdische Themen kommen vor: Auf Distanz besucht Einrichtungen der Raumfahrt, aber auch Sternwarten, Planetarien, Produktionsstätten und Veranstaltungen zu Forschung und Wissenschaft. Es gibt viele Interviews und Eindrücke aus erster Hand!
137 Episodes
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Am 15. Februar 2026 soll ESA-Astronautin Sophie Adenot zu ihrer ersten Langzeit-Mission εpsilon ins All starten. Zu diesem Anlass pflanzte sie am 5. Januar einen Baum am europäischen Astronautenzentrum EAC in Köln. Danach gab es eine Pressekonferenz. Ich war mit dabei und konnte bei der Gelegenheit zwei Interviews aufzeichnen, mit Flugärztin Prof. Dr. Bimba Hoyer und mit Dr. Rüdiger Seine, dem Leiter der Astronautentrainings am EAC. Wir sprachen über die Mission, die Vorbereitungen und die Baumpflanzzeremonie. Zum Schluss gibt es doch einen kurzen Ausblick, warum der geplante Starttermin für Sophie Adenot im Moment doch noch nicht sicher ist.
In dieser Episode geht es um das ESTRACK-Netzwerk. Das sind Bodenstationen der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Dafür sind verschiedene Antennensysteme über den Globus verteilt, um mit Satelliten und Raumsonden zu kommunizieren. Ich sprach am ESOC in Darmstadt mit Gerhard Billig über die Geschichte und den Aufbau des ESTRACK und über technische und planerische Aspekte. Dabei sprachen wir auch noch über die ESTRACK-Anlage bei Kiruna in Schweden, die ich im November 2024 besuchen durfte. Außerdem gibt es ein Interview mit Daniel Friedrich. Er ist Young Graduate Trainee und arbeitet im Special Mission Infrastructure Lab Environment (SMILE) Lab, das über ein eigenes Kontrollzentrum und eigene Antennenanlagen verfügt.
Hier im Podcast habe ich immer wieder von Tagen der offenen Tür berichtet. Meist war das der Open Day beim ESTEC in den Niederlanden, dieses Jahr gab es dazu aber auch einen offenen Tag beim ESOC. Am 12. September 2025 besuchte ich das europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC der ESA in Darmstadt und schaute mich um. In dieser Episode gibt es Interviews und Aufnahmen zum ESOC, zum Hauptkontrollraum, zur Rosetta-Mission, zu Engineering models, zum Bodenstationsnetzwerk ESTRACK, zum ESERO und zum Navigation Support Office.
Die ESA-Raumsonde JUICE ist auf dem Weg zum Jupiter. Anfang der 2030er Jahre soll sie das Jupitersystem und besonders die Monde Europa, Kallisto und Ganymed untersuchen. JUICE hat dafür einige Instrumente an Bord. Eines davon ist das Particle Environment Package PEP zur Teilchen- und Plasmaforschung. Für dieses Instrument entstand am Institut für Weltraumphysik IRF in Kiruna der Sensor JDC. Ich sprach am IRF mit Dr. Martin Wieser und Philipp Wittmann über das Instrument und die Forschung am Jupiter.
Dieses ist der zweite Teil der Episodenreihe zur Startkampagne der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-15. Ich verfolgte diese Kampagne im November 2024 auf der Esrange in Nord-Schweden. Diese Episode ist die erste von dreien zu Nutzlasten an Bord der Rakete. Zu hören gibt es eine Reihe von Interviews zu den MOSAIC-Modulen und Experimenten. Ich sprach mit Dr. Christian Neumann, Johannes Thore, Matthias Rossmeier, Dr. Maximilian Semmling, Pawel Ziolkowski und Dr. Jens Hauslage von Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Am 22. November 2015 erschien die erste reguläre Folge von Auf Distanz. Nun, 10 Jahre später, schaue ich zurück und staune, wohin mich dieses Projekt geführt hat. In dieser Episode erlaube ich mir einen kleinen Rückblick, einige Danksagungen und schaue auch zurück auf das für mich schwierige Jahr 2025, das einige Zeitplanungen platzen ließ.
Stelle dir vor, du bist draußen und du trägst einen schweren, sperrigen Anzug. Dein Kopf steckt in einem Helm. Die Bewegungen sind mühsam, mit anderen Menschen kann du nur per Funk sprechen. Die Umgebung ist karg und unwirtlich und du arbeitest anhand eines straffen Zeitplans technische und wissenschaftliche Aufgaben ab. Was klingt wie eine Raumfahrtmission, findet in dieser Form auf der Erde statt. Ich sprach für diese Episode mit Anika Mehlis. Sie erlebt genau diese Dinge als Analog-Astronautin.
Dieses ist die erste Episode zur Startkampagne der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-15. Diese Kampagne konnte ich im Herbst 2024 auf der Esrange in Nord-Schweden verfolgen. Die MAPHEUS-Kampagnen werden von der MORABA durchgeführt, das ist die Mobile Raketenbasis des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR. Diese Episoden zur Startkampagne sollten ohne Vorwissen hörbar sein, aber ich empfehle dir trotzdem, vorher die Episoden zur Esrange und zur MORABA zu hören. Das sind die Episoden 115 und 122 hier im Podcast. Insgesamt habe ich über zehn Stunden Audiomaterial aufgezeichnet. Die habe thematisch auf fünf Episoden aufgeteilt. In dieser ersten Episode gibt es Interviews zu den MAPHEUS-Missionen insgesamt, zur Mission von MAPHEUS-15, zum Antrieb und zur Nutzlast.
Die Mobile Raketenbasis, kurz MORABA, ist eine Abteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die MORABA realisiert Höhenforschungsmissionen, die Experimente auf diesen Flügen kommen aus vielen wissenschaftlichen Bereichen. Die MORABA betreibt für ihre Arbeit eigene, mobile Einrichtungen und entwickelt auch eigene Systeme. Ich sprach in Oberpfaffenhofen mit Abteilungsleiter Dr. Rainer Kirchhartz und durfte mir einige Einrichtungen ansehen. Wir sprachen über Höhenforschungsraketen, die Gründe für ihren Einsatz, über technische Herausforderungen und vieles mehr.
In der Raumfahrt werden Radioisotopengeneratoren für Raumsondenmissionen eingesetzt. Aber es gibt auch andere Anwendungsgebiete, so ist auch ein Einsatz auf dem Mond möglich. Um das zu erproben, wurde ein Mockup geschaffen. Es heißt LUNA-RTG und soll in der LUNA Analog Facility in Köln zum Einsatz kommen. Ich sprach darüber mit Pawel Ziolkowski und Matthias Rossmeier vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Im Herbst 2024 wurde in Köln auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt eine besondere Einrichtung eröffnet: Die LUNA Analog Facility von DLR und EA bietet Trainings- und Erprobungsmöglichkeiten für den Mond und soll dabei einige besondere Techniken zum Einsatz bringen. Ich sprach darüber mit Dr. Jürgen Schlutz, mit Dr. Anke Pagels-Kerp und mit ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer. Wir sprachen über die Neuigkeiten seit der ersten Episode zu LUNA, über den Stand der Arbeiten an LUNA und die astronautische Arbeit in LUNA und auf dem Mond. Außerdem hatte ich selber die Möglichkeit, die Halle zu besuchen.
Am 29. April 2025 wurde der ESA-Satellit Biomass gestartet. Der Name deutet es schon an, es geht um Biomasse. Der Satellit untersucht die Wälder der Erde. Mit seiner aufwendigen Radaranlage kann er dabei durch das Blätterdach schauen und so zum Beispiel Baumstämme und Äste erfassen. Ich war bei der Startveranstaltung in Darmstadt dabei und konnte dort einige Interviews aufnehmen. Ich sprach mit Dr. Nicolaus Hanowski und Simon Plum von der ESA und mit Godela Roßner und Dr. Kostas Papathanassiou vom DLR.
In dieser Episode geht es mal wieder nach Bremen. Da gab es im November 2024 wieder die Space Tech Expo Europe. Da schaue ich mich jedes Jahr gerne wieder um und nehme Interviews auf. In dieser Episode gibt es zehn Interviews zu sehr unterschiedlichen Themen. Ich informierte mich über Projekte des DLR, besuchte einen Spaceplane-Demonstrator von POLARIS, lernte etwas über Rührreibschweißen und Kommunikation im All, bekam ein Update zum Satelliten VIBES Pioneer, informierte mich über Shaker und erfuhr mehr über Projekte der studentischen Raumfahrt.
In mehreren Episoden dieses Podcasts gab es bereits Interviews mit John McFall. Er ist Mitglied der ESA-Astronautenreserve, ist aber auch Proband einer Studie der ESA, ob ein Mensch mit einer körperlichen Behinderung als Astronaut arbeiten kann. Darum und um Neuigkeiten zur Studie im Februar 2025 geht es in dieser Episode. Dafür sprach ich bei einer Veranstaltung im ESA-Astronautenzentrum EAC in Köln mit John McFall, mit Fly! Studienleiter Jérôme Reineix und und mit Flugarzt Alessandro Alcibiade.
Schon seit 1977 sind Satelliten mit dem Namen Meteosat im All. Derzeit läuft die Umstellung auf die dritte Generation. Hierfür kommen zwei verschiedene Satellitentypen zum Einsatz: "Imager" und "Sounder". Der erste Imager ist bereits im All, der erste Sounder soll im Juli 2025 folgen. Auf diesem Satelliten fliegt ein weiteres Instrument mit: Sentinel-4. Ich konnte bei OHB in Bremen den ersten Sounder-Satelliten im Reinraum sehen und hatte die Gelegenheit für eine ganze Reihe von Gesprächen.
Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Startkampagne des Deutschen CanSat-Wettbewerbs Die teilnehmenden Teams kamen vom 3. bis zum 7. März für fünf Tage nach Bremen, stellten Präsentationen vor und machten ihre CanSats startklar. Höhepunkt war wie immer der Start in der Rakete am Flugplatz Rotenburg (Wümme). Ich hatte die Gelegenheit, mit allen Teams zu sprechen und außerdem mit Menschen aus Orga und Jury.
Im Oktober 2024 besuchte ich wieder einen International Astronautical Congress, kurz IAC. Dabei war ich zwei Tage auf der Hauptveranstaltung, am dritten Tag machte ich eine technische Exkursion zu den Unternehmen Thales Alenia Space und ALTEC. In dieser Episode gibt es eine ganze Reihe Interviews von der Veranstaltung, dazu ein paar eigene Erfahrungen und Eindrücke von mir. Ich sprach mit Alexander Gerst und Daniel Neuenschwander von der ESA über das Programm Moonlight, mit dem Projektmanager Yuichi Tsuda von der Hayabusa 2-Mission und mit einigen mehr.
Im November 2024 besuchte ich im Rahmen der Startkampagne der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-15 die Esrange, die European Space and Sounding Rocket Range. Diese Anlage liegt weit im Norden von Schweden in der Nähe der Stadt Kiruna. Im Laufe ihre Bestehens wurden hier Hunderte Höhenforschungsraketen und Forschungsballons gestartet. Ich sprach mit Maximilian Speier von der Swedish Space Corporation über die Esrange, ihren Zweck, ihre Einrichtungen und ihre Geschichte. Dazu gibt es viele Eindrücke von der Rundführung, die ich erleben durfte.
Dieses ist der finale Teil der Episodenreihe zum Projekt ION des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR. Diese Episode stellt das Projekt ION ausführlich vor und beleuchtet die Rollen der in früheren Episoden vorgestellten DLR-Institute für Robotik und Mechatronik und für Technische Physik sowie des Johannes Kepler Observatoriums in Empfingen. Wie möchte man im All nachhaltiger werden? Wie könnte man kooperative und unkooperative Satelliten warten oder in eine günstigere Umlaufbahn bringen? Ist Recycling denkbar? Welche Techniken kommen zum Einsatz, um erdgebunden Informationen über die Satelliten zu bekommen, wie dockt man an und wie erprobt man das? Ich sprach mit Dr. Roberto Lampariello und Wolfgang Riede.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreibt in Empfingen südlich von Stuttgart ein beeindruckendes Observatorium. Es wird zur Detektion und Analyse von Weltraumrückständen verwendet. Dabei kommen sowohl passive als auch aktive Verfahren zum Einsatz. Ich sprach am Observatorium mit Wolfgang Riede vom DLR-Institut für Technische Physik über das Observatorium, seine Geschichte, seine Nutzung und Pläne für die Zukunft. Diese Episode ist Teil der Episodenreihe zum Projekt ION.
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