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Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele
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Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele

Author: ERF Medien Schweiz

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Description

Wie bewältigen wir die Komplexität des modernen Lebens, jonglieren Privat- und Berufsleben und tragen uns gleichzeitig Sorge? Und welche Ressource stellt der christliche Glaube dabei dar?
"Psychohygiene" widmet sich jeden Montag den alltäglichen Herausforderungen des Lebens.
Tabea Kobel, Ruth Stutz und Evelyne Gutknecht befragen dazu Expertinnen und Experten und lassen sich konkrete Tipps zur Bewältigung geben.


Hinweis:
Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
133 Episodes
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Man sollte noch einen Kuchen backen für den Geburtstag, an Weihnachten muss man beim Fest dabei sein – und ich bringe Job, Haushalt, Sport, Hobby und alle anderen kleinen Dinge perfekt unter einen Hut. Wir sprechen von Erwartungen, die wir manchmal von aussen, aber oft auch von innen spüren. In dieser Folge schauen wir dahin, wo Erwartungen entstehen: in die frühe Kindheit. Da wurden auch schon innere Antreiber festgelegt wie «sei perfekt» oder «mach es allen recht». Psychotherapeutin Julia Wegmann zeigt uns in dieser Folge, warum hinter Erwartungen fast immer Bedürfnisse stehen, wie wir diese kommunizieren, weshalb Enttäuschung und Scham dazugehören und warum keine Erwartungen zu haben auch nicht die Lösung ist.
Du sitzt beim Arzt und hörst den Satz, den niemand hören will: «Sie haben Krebs.» Die Diagnose trifft dich wie ein Schlag – und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war. Gefühle brechen über dich hinein: Ohnmacht, Wut, Angst, Trauer. Alles wechselt sich ab, alles ist zu viel.
«Erfolg – das muss man haben.» Das sagen uns Arbeitgeber, Sportsendungen und die langen Listen von Abschlüssen auf den sozialen Medien. Und selbst wenn es niemand von aussen fordert, haben wir zumindest innerlich diese leise Stimme, die uns eine Messlatte hochhält und uns antreibt. Doch wann ist man wirklich erfolgreich? Wenn man was genau geschafft hat? Oder wenn man sich wie fühlt? Wer bestimmt überhaupt, wann jemand Erfolg hat – oder als erfolgreich gilt? In dieser Folge von «Psychohygiene» spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeut Ernst Meier darüber, wie unser Denken über Erfolg geprägt wurde, wie dieser auch zu Druck und Stress werden kann, und was dieser Druck mit unserer Psyche macht. Wir schauen darauf, wie eng Erfolgsdenken und Selbstwert miteinander verknüpft sind – und warum wir trotz einem Erfolg, den man von aussen sieht, uns innerlich leer fühlen können. Wir gehen dem gesunden Erfolg auf die Spur und lernen wie man sich eine eigene innere Messlatte setzt, die uns erfolgreich fühlen lässt.
Helfen gilt als etwas Gutes. Doch was passiert, wenn mein Wert davon abhängt und ich mich plötzlich darüber identifiziere?
Da gönnt man sich ein Wellness Wochenende – und kaum ist man auf dem Weg nach Hause, ist es schon wieder vorbei mit der inneren Ruhe und Gelassenheit. Selbst wenn der Körper einmal auf «ruhig» schaltet, kann es innerlich trotzdem turbulent zu und her gehen. Wie kann man also innerlich zur Ruhe kommen – trotz aller Anforderungen im Alltag, trotz Stress und trotz endloser To do Listen? In dieser Folge erzählt Psychotherapeutin Julia Wegmann, wie es in ihrem Kopf nach und nach leiser wurde. Dabei spielen Pausen, Rituale, kluge Reizreduktion und eine klare innere Ausrichtung eine zentrale Rolle. Stichworte dazu: «Brain Dump», progressive Muskelentspannung, Digital Detox und der «sichere innere Ort». Ausserdem geht es um Akzeptanz, Dankbarkeit und Glauben.
Sie sind tiefgründig, können sich auch für kleine Dinge sehr begeistern und sind oft einfallsreich, wenn es um das Lösen von Problemen geht. Dies sind nur ein paar positive Eigenschaften von hochsensiblen Menschen. Allerdings kann es auch sehr anstrengend sein, wenn man schon von weitem erkennt, dass es jemandem nicht gut geht, wenn schwierige Gespräche einem noch tagelang beschäftigen oder die eigenen Reize schnell überlastet sind.
Die Gedanken drehen sich immer wieder um dieselben Fragen, dieselben Szenen, dieselben Sorgen. Es rauscht im Kopf, man findet keinen Schlaf und keinen Ausstieg aus dem Denk-Karrussell. Wenn man grübelt, fühlt es sich fast wie Problemlösen an, doch es bringt uns keinen Schritt weiter. Host Tabea Kobel spricht in dieser Folge mit der psychosozialen Beraterin Susanne Müller-Klauer darüber: Warum unser Kopf manchmal nicht aufhört zu kreisen, weshalb Grübeln sogar einen Zweck erfüllt, wie der Glaube helfen kann – und wie wir wieder aus dem Denk-Karussell aussteigen können.
Eine Entschuldigung bleibt immer ein Beziehungsangebot und kann trotz bester Absicht abgelehnt werden. Was brauchen wir, wenn keine Entschuldigung kommt? Wie gehen wir mit diesem Schmerz um, ohne bitter zu werden?
An etwas dranzubleiben, Schwierigkeiten auszuhalten und durchzubeissen – sei es im Job, im Sport oder in einer Beziehung – das ist oft harte Arbeit. Viel lieber hätten wir es leicht und genussvoll. Aufgeben scheint plötzlich verlockend – und passiert heute immer häufiger. Genau das beobachtet unser Gast, Psychologe Tarek El Daour: «Wir lenken uns schneller ab und schmeissen früher hin.» Er kennt die Lust-Unlust-Falle aus eigener Erfahrung: Vom Abbrecher in der Schule bis zum Psychologen mit eigener Praxis erzählt er, wie er gelernt hat, dranzubleiben. Ist es ein Generationsproblem oder woran liegt es? Unsere Host Tabea Kobel spricht mit ihm über Social Media, Dopaminkicks und warum unser Gehirn schnelle Belohnungen liebt. Außerdem bekommst du konkrete Tipps, wie du Durchhaltevermögen trainieren kannst – von Offline-Ritualen über reizarme Umgebungen bis hin zu kleinen Schritten, die Grosses bewirken.
Ein verschneiter Weihnachtsmarkt, der Duft von gebrannten Mandeln – manche Erinnerungen schenken uns Wärme und Geborgenheit. Andere hingegen lassen uns selbst Jahrzehnte später noch innerlich zusammenziehen und hinterlassen ein beklemmendes Gefühl. Warum haben Erinnerungen so eine Macht über uns? Und können wir lernen, mit belastenden Erinnerungen besser umzugehen?
Kennst du das Gefühl, ständig für alle da zu sein, die Nöte anderer lindern zu wollen und Erwartungen zu erfüllen? Dabei wirst du immer unzufriedener, weil die Ansprüche nie enden und du dich selbst langsam verlierst? In dieser Folge sprechen Host Tabea Kobel und Psychotherapeut Ernst Meier über People Pleasing: das ständige «Ja sagen», obwohl ein «Nein» längst angebracht wäre. Gemeinsam schauen sie darauf, woher dieses Muster kommt, warum es sich oft richtig anfühlt und uns trotzdem erschöpft. Es geht um alte Schutzstrategien, verletzte innere Anteile, Selbstwert und die leise Sehnsucht nach Balance. Eine Folge für alle, die spüren, dass sie nicht mehr nur funktionieren wollen, sondern wieder bei sich ankommen möchten.
Worte haben Kraft. Sie können aufbauen, ermutigen und trösten – oder verletzen und entmutigen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie bewusst oder unbewusst gesprochene Worte unser Denken, unsere Beziehungen und sogar unsere Selbstwahrnehmung prägen.
Hörempfehlung: endlich Leben_Gespräche am Lebensende – mit Doris Büchel Wiederholung vom 30. September 2025 «Wie lange ist nie mehr?»: Diese Frage beschäftigte Doris Büchel bereits als Kind. Und sie lässt die heute 54-Jährige bis heute nicht los. «Wie lange ist nie mehr» ist auch der Titel ihres Buches, das die Leserinnen und Leser auf eine sehr persönliche Reise mitnimmt. In den vergangenen Jahren hat sich die Autorin intensiv mit dem Thema Endlichkeit auseinandergesetzt – mit ihrer eigenen, aber auch mit der von anderen Menschen. Seit 2021 besucht sie Menschen in ihrer letzten Lebensphase und führt mit ihnen Gespräche über ihr Leben. Daraus entsteht ein individueller Brief, der oft neue Kraft schenkt, Würde zurückgibt und einen versöhnlichen Blick auf das eigene Leben ermöglicht. Im Podcast sprechen wir über die heilsame Wirkung dieser Gespräche, über die befreiende Kraft, sich mit dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen, und darüber, was im Leben wirklich zählt.
Wir machen in der Psychohygiene eine Pause über diese Weihnachtstage. Am 5. Januar sind wir mit einer neuen Folge zurück. Dafür empfehlen wir dir einen anderen Podcast von ERF Medien: still leben – der Podcast für christliche Meditation. Viel Spass!
Rollenbilder im Wandel

Rollenbilder im Wandel

2025-12-1550:20

Viele Eltern fühlen sich zerrissen zwischen Beruf und Familie und haben das Gefühl, egal wie sie sich entscheiden, es ist nie genug. Und dann sind da ja auch noch die eigenen Bedürfnisse. Alles muss jongliert werden, und man will doch alles möglichst gut machen. Von alten Erwartungen bis zu modernen Ansprüchen. Wir haben Rollenbilder, die uns prägen, denen wir entsprechen wollen -aber warum eigentlich? Und welche Rollen wollen wir eigentlich wirklich leben? Darüber spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeutin Julia Wegmann in dieser Folge. Sie reden über den Druck, alles unter einen Hut zu bringen, über Schuldgefühle, die uns begleiten, und darüber, wie man sich nicht in einer Rolle verliert. Außerdem gibt’s konkrete Tipps für mehr Selbstfürsorge und ehrliche Kommunikation in der Partnerschaft.
Jemand liest ungefragt deine Nachrichten oder schaut in dein Handy. Dein Chef ruft dich ausserhalb der Arbeitszeit an, obwohl es keinen Notfall gibt. Oder jemand kommt dir körperlich näher, als dir lieb ist – all das sind Beispiele für Grenzüberschreitungen im Alltag.
Trauer – ein Gefühl, das uns alle irgendwann trifft, und doch tun wir uns schwer, es zuzulassen. Manchmal spüren wir, wie der Boden unter den Füssen weggezogen wird, wir uns selbst verlieren, kaum noch atmen können. Trauer ist eines unserer Grundgefühle – neben Freude, Angst und Wut. Und manchmal steckt in der Wut nichts anderes als verdeckte Trauer. In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit der psychosozialen Beraterin und Trauerbegleiterin Susanne Müller-Klauser über den Mut, dem Schmerz zu begegnen, statt ihm auszuweichen. Es geht um Rituale, die Halt geben, um kulturelle Perspektiven auf Verlust, um die Frage, was Trost wirklich bedeutet – und darum, wie man nach einem Bruch wieder ins Leben findet. Eine Einladung, Trauer nicht als Ende, sondern als Teil von Wachstum und Menschsein zu verstehen. Und «Frau Trauer» die Chance zu geben, dass sie eine Freundin werden darf.
In dieser Folge von Psychohygiene spricht Ruth Stutz mit Dr. Maria Brasser darüber, was im Gehirn passiert, wenn Angst entsteht, und warum manche Reize uns stärker verunsichern. Vor allem aber wollen wir herausfinden, wie wir bewusst Einfluss nehmen können: Wie wir unser Gehirn trainieren können, um Angst besser zu verstehen und zu regulieren. Unser Gehirn ist nämlich neuroplastisch, also bis ins hohe Alter formbar und veränderbar.
Wenn jemand im nahen Umfeld an einer psychischen Krankheit leidet, beeinflusst das meist ein ganzes System. Hilflosigkeit, Sorge, Liebe – und manchmal auch Überforderung – prasseln auf einen ein. Man will helfen. Darf man auch. Doch wie viel ist zu viel? Wo wird Hilfe kontraproduktiv? Und wie gelingt es, sich beim Helfen nicht selbst zu verlieren? In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeutin Julia Wegmann darüber, warum Abgrenzung nichts mit Egoismus zu tun hat, was Co-Abhängigkeit bedeutet und weshalb es so wichtig ist, sich zuerst die «Sauerstoffmaske» aufzusetzen.
Wie ist es, mit einem Menschen mit ADHS zu leben? In dieser Folge von «Psychohygiene» widmen wir uns nicht den ADHS-Betroffenen selbst, sondern ihren Angehörigen: Eltern, Partnerinnen und Partnern, Geschwistern: Sie alle erleben ADHS auf ihre eigene Weise – oft zwischen Liebe, Frust und Erschöpfung.
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