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SWR Kultur lesenswert - Literatur
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SWR Kultur lesenswert - Literatur

Author: SWR

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1321 Episodes
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Drei Teenagerinnen ermorden in einer englischen Küstenstadt ihre Mitschülerin – das ist bester True-Crime-Stoff. Findet auch der Journalist Alec Z. Carelli. Aber seine Methoden sind nicht lauter – und „Penance“ ist kein True-Crime-Roman. Rezension von Sonja Hartl
Januar 1956: nach 18 Jahren in New York kehrt Mascha Kaléko nach Deutschland zurück und endet schließlich in Berlin, wo sie in den 20er und 30er Jahren am glücklichsten war.
Laure Murats Essay erkundet die eigene Familie mithilfe von Proust, und Proust mithilfe der eigenen Familie. Die persönliche Selbstvergewisserung einer Frau, die mit ihrer Herkunft bricht.
Spannend wie ein Thriller: Journalist Can Dündar wird nach einem Artikel über illegale Waffenlieferungen in der Türkei zum Staatsfeind Nummer eins. Jahre später trifft er seinen potenziellen Attentäter.
Sebastian Guggolz ist der jüngste Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Im Gespräch gibt er Auskunft über seine Pläne.
Paul hat Pech im Leben und dann scheitert er auch noch mit seinem Roman über Herman Melville. Wie sich all das trotzdem in einen vielschichtigen Erzähltext verwandeln lässt, das zeigt Thomas Lang in „Melville verschwindet“. Rezension von Eberhardt Falcke
Für den Generationenroman „Zeit der Mutigen“ hat Dimitré Dinev den Österreichischen Buchpreis 2025 erhalten. Darin erzählt der 1990 aus Bulgarien nach Österreich geflüchtete Autor die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Rezension von Eeva Aichner
Bodo Kirchhoff kreist unermüdlich um die Liebe, Sebastian Guggolz spricht über die Krise des Lesens, und Leïla Slimani schließt die Romantrilogie über die Geschichte ihrer Familie ab.
Der irische Comedian Graham Norton hat erneut einen Roman geschrieben: „Eine wie Frankie” überzeugt in den Beschreibungen einer Kindheit, rutscht aber allzu oft ins Triviale ab.
Eine Schriftstellerin verliert ihr Gedächtnis und reist zurück in ihre Heimat Marokko. Leïla Slimanis Trilogie-Finale erzählt von Erinnerung, Familie und dem Leben zwischen zwei Kulturen.
Verschwörungen und Verschwörungstheorien gibt es, seitdem es Politik gibt. In seinem Buch zeigt Michael Butter, warum es wichtig ist, einen differenzierten Blick auf ihre Geschichte und Gegenwart zu werfen.
Peter Handke auf Bergeshöhen, in italienischen Parks, im Tegernsee, beim Kicken, im Austausch mit Kollegen - so entspannt wie Isolde Ohlbaum hat den Schriftsteller wohl niemand sonst vor die Linse bekommen.
Alexander Clapps Buch „Der Krieg um unseren Müll“ beschreibt in fesselnden Reportagen, dass Abfallentsorgung fast nur Schattenseiten hat und selbst Recycling oft nicht unbedenklich ist.
Der Heidelberger Autor belmonte ist technikaffin und experimentierfreudig. In „Was bleibt von uns, wenn das Wasser kommt“ testet er aktuelle KI und präsentiert maschinelle Texte.
Die Autorin Ulrike Draesner setzt die Segel: Sie reist von Tromsø ins nachtdunkle Nordmeer. Auch ihr neuer Lyrikband erzählt von einer Reise. Er spielt auf „penelopes sch()iff“. Katharina Borchardt im Gespräch mit Ulrike Draesner
Hier ist der Wurm drin

Hier ist der Wurm drin

2026-01-0907:01

Ausgelaugte Böden und verschwindende Regenwürmer sind eine kaum beachtete ökologische Bedrohung. Gaspard Kœnig hat darüber einen klugen, komischen und fesselnden Gesellschaftsroman geschrieben.
Heute schauen wir in die Zukunft. Wir prüfen einen Utopie-Entwurf fürs Jahr 2026 und erfahren mehr über KI-Literatur. Wir suchen Regenwürmer und reisen mit Penelope die Adria hoch.
Ein Reich der Frauen

Ein Reich der Frauen

2026-01-0704:09

Der Messias wird eine Schwarze Frau sein! Diese Ankündigung löst im Ruanda der 1930er Jahre Euphorie und Unruhen aus. Ein betörender Roman über Glaube, Hoffnung und Widerstandsfähigkeit. Rezension von Sonja Hartl
Deserteure – für die einen sind sie mutige Helden der Gewissensfreiheit, für andere Verräter an der Nation. Rolf Cantzen beleuchtet die historische, ethische, juristische und politische Dimension eines Themas, das angesichts der Forderung nach „Kriegstüchtigkeit“ nicht aktueller sein könnte. Rezension von Gerhard Klas
Der letztjährige Georg-Büchner-Preisträger Oswald Egger erzählt von seiner Entdeckung des unbekannten Autors Oskar Fiala. Literarisch begabt und zugleich ein Fall für die Psychiatrie geht er seinen Weg der Kreativität als psychisch Erkrankter. Rezension von Andreas Puff-Trojan
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Comments (1)

minx meow

wie schwülstig kann man sich ausdrücken 💀

Apr 14th
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