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SWR Kultur lesenswert - Literatur
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Eine anonyme Todesanzeige führt den Arzt Bernhard nach 50 Jahren zurück nach Berlin. Klaus Kanzog erzählt in einem Spiel aus Fiktion und Autobiografie von Erinnerung und Herkunft.
Vertreibung und Unterdrückung wirken über Generationen nach. Das zeigt Alisha Gamisch in ihrem Roman „Parasiti“ anhand der Geschichte dreier russlanddeutscher Frauen.
Umkehr der Zeit: Wir beginnen mit neuer Science Fiction. Dann arbeiten wir uns immer weiter in die Vergangenheit vor und lesen neue rumänien- und russlanddeutsche Geschichten.
In „Verbunden“ schickt Octavia Butler die Afroamerikanerin Dana aus den 1970er Jahren auf eine Zeitreise in die Südstaaten des 19. Jahrhunderts.Dort erlebt sie die Sklaverei.
Die Filmemacherin Irene Langemann mag die Romane von Ulla Hahn. Hahns Roman „Das verborgene Wort“ inspirierte Langemann auch zu ihrem eigenen Roman „Das Gedächtnis der Töchter“.
Warum wächst die Enttäuschung im Osten? Jana Hensel findet in „Es war einmal ein Land“ Antworten, die wehtun: verpasste Chancen, westdeutsche Arroganz und ein Gefühl der Missachtung. Ein aufrüttelnder Blick auf eine fragile Demokratie.
Mit dem Einfall der Deutschen in Paris 1940 gerät auch die Literatur in Gefahr. Die beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach setzten alles daran, ihre Freunde Walter Benjamin, Giselle Freund, Siegfried Kracauer und viele andere zu retten.
Michael Wildenhain führt in „Das Ende vom Lied“ nach Berlin-Schöneberg im Jahr 1969: Rivalisierende Jugendgangs, Freundschaft, Liebe und Verrat zeichnen ein neues Bild von Berlin.
Die SWR Bestenliste April in Friedrichshafen über „Testfälle für die Literaturkritik“: Mit Büchern von Siri Hustvedt, Norbert Gstrein, Molly Keane und Wolfram Lotz.
Siri Hustvedts Erinnerungsroman „Ghost Stories“ handelt von ihrem verstorbenen Ehemann Paul Auster und ist auf Platz 1 der SWR Bestenliste im April.
Norbert Gstreins Roman „Im ersten Licht“ erzählt ein Jahrhundert durch Adrian Reiter, der Kriege nur indirekt erlebt. Auf Platz 2 der SWR Bestenliste im April.
Molly Keanes Roman „Das gute Benehmen“ erzählt von der widerspenstigen Protagonistin Aroon im Irland der 1920er. Auf Platz 2 der SWR Bestenliste im April.
Wolfram Lotz' „Träume in Europa“ versammelt Traumschilderungen aus Internetforen. Auf Platz 6 der SWR Bestenliste im April.
In ihrem Band "Revolution der Frauen. Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen" beschreibt Sophie Boddenberg das Entstehen der feministischen Massenbewegung auf dem Subkontinent und ihre vielfältigen Formen des Widerstands gegen die Frauen bedrohende Gewalt.
„Oroppa“ ist ein arabisches Wort für Europa; der Kontinent von außen betrachtet. Das Europa der Unzugehörigen, ein ungastliches Land. Davon erzählt Safae el Khannoussis Debütroman.
Einsamkeit ist schmerzlich. Arme Menschen und Alleinerziehende sind am ehesten davon betroffen. Soziale Medien stehen zumindest unter Verdacht, einsam zu machen. Das einfühlsame Buch der Psychologin Maike Luhmann geht Ursachen und Folgen von Einsamkeit nach und zeigt individuelle und gesellschaftliche Auswege.
Eine junge Frau findet zufällig ein Tagebuch, das von einer unglücklichen Liebe erzählt. Besessen macht sie sich auf die Suche nach den Protagonisten. Am Ende ist es eine Suche nach sich selbst und eine Bestandsaufnahme ihrer Beziehungen.
Wir sprechen mit Verleger Markus Schnabel über polnische Krimis, Birgit Birnbacher schreibt über ADHS und die SWR Literaturredaktion empfiehlt vielfältige Osterlektüren.
Ein Küstenort in Maine, ein paar alte Bekannte und viele leise Geschichten. Elizabeth Strout bleibt ihrem ruhigen Ton treu und erzählt doch von großen Dramen.
Krimis aus Polen sind direkter, rauer und näher an der Wirklichkeit. Verleger Markus Schnabel erklärt, warum sich ein Blick ins Nachbarland lohnt und was diese Bücher erzählen.






















