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SWR Kultur lesenswert - Literatur
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Reverse
Siri Hustvedt trauert um ihren Gefährten Paul Auster. Marc-Uwe Kling schickt sein Känguru auf die Barrikaden. Und Christoph Peters erzählt von seiner Alkoholsucht und dem Entzug.
Ein Känguru rebelliert gegen den Kapitalismus – und wird zum Bestseller. Das berühmte Beuteltier von Marc-Uwe Kling ruft zur Rebellion auf, zum Kampf gegen die Zustände. Warum funktioniert diese Systemkritik mit Fell auch in Teil fünf noch so gut? Und warum macht sie immer noch soviel Spaß?
Ullstein (288 Seiten, 14,99 Euro)
ISBN 978-3-548-07410-8
12. März 2026
Christoph Peters erzählt in seinem neuen Roman „Entzug“ drastisch von der Alkoholabhängigkeit eines Schriftstellers und seiner Rettung im letzten Moment – er hat es selbst erlebt.
Elli Unruhs „Fische im Trüben“ erzählt von einer deutschen Minderheit in Kasachstan, deren Sprache ihnen zur Heimat geworden ist. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
Siri Hustvedt und der 2024 verstorbene Paul Auster galten als wichtigstes Autoren- und Intellektuellenpaar der USA. In „Ghost Stories“ führt Hustvedt den Dialog mit ihrem Mann fort.
Von der DDR über die Wende bis zur Corona-Zeit: In Sanditz zeichnet Lukas Rietzschel das Panorama einer ostdeutschen Familie – und einer Gesellschaft im Wandel.
Zwei nicht mehr junge Menschen, die sich tief und unwiderruflich ineinander verlieben. Thomas Hettches neues Buch „Liebe“ nähert sich auf so ernsthafte wie kluge Weise einem großen Thema.
Herzchen liebt Toxi. Doch Toxi hadert mit der Welt und den Erwartungen an ihn. Eine klassisch zermürbende On-Off-Beziehung pflegen die beiden, in der die Frau zur Retterin mutiert.
Sophie Passmann beobachtet Taylor Swift und Girlhood, aber denkt nicht weiter. Warum „Wie kann sie nur?“ als Gesellschaftskritik scheitert.
Wer spricht hier eigentlich? – Dana Grigorcea spielt in „Tanzende Frau, blauer Hahn“ virtuos mit der Erzählperspektive
Rezension von Carsten Otte
Eine wilde Odyssee kreuz und quer durch das Land. Ein Roadtrip, der keine Grenzen kennt. „hallo niemand“, das neue Buch von Yevgeniy Breyger ist Lyrik ohne Sicherheitsgurt.
Rezension von Frank Hertweck
Alle wollen glücklich sein. Aber kaum jemand setzt sich mit den dazu nötigen Fähigkeiten auseinander. In seinem Buch zeigt Peter Finger, wie das geht.
Rezension von Leander Scholz
KI ist auf dem Vormarsch, in allen Bereichen. Für Einhegung ist es zu spät. Markus Gabriel plädiert deshalb in „Ethische Intelligenz“ dafür, eine wertegesteuerte KI offensiv mitzugestalten.
Rezension von Ulrich Rüdenauer
Eine leidenschaftliche Liebe, die mit Blutergüssen, Verzweiflung und Scham endet; Charly hat den Boden unter den Füßen verloren, ihre beste Freundin schickt sie zu einem Anti-Aggressions-Training. In dem Roman Gelbe Monster geht es um Selbsthass, emotionale Abhängigkeit und weibliche Gewalt.
Rezension von Victoria Eglau
Zum Internationalen Frauentag am 8. März widmen wir das SWR Kultur lesenswert Magazin Romanen und Autorinnen, die gegen strukturelle Gewalt und Machtmissbrauch anschreiben.
Ein Mord. Wer die Täterin ist, ist klar, trotzdem bleiben Fragen: „Sicheres Haus“ erzählt vom System häuslicher Gewalt. Mascha Dabić hat den Roman aus dem Kroatischen übersetzt.
Nina Wolf im Gespräch mit Mascha Dabić
Butterweich landen die Turnerinnen auf der Matte. Doch unter dem Applaus lauert ein System, das Kinder mit Gewalt und Erniedrigung zu Maschinen formt. Son Lewandowskis Debütroman „Die Routinen“‘ seziert den Leistungssport ohne Gnade.
Rezension von Theresa Hübner
Zwei Frauen, ein Lkw und zwei Dutzend trächtiger Kühe auf dem langen Weg nach Osten – Anja Gmeinwiesers Debütroman ist ein Western-inspirierter Road-Trip voller Grenzerfahrungen.
Rezension von Julia Schröder
Verena Stauffer ist Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin. Ihr eigenwilliger Roman „Strahlen“ erzählt von einer Malerin, die ihre Schaffenskrise auf frauenuntypische Art überwindet.
Rezension von Beate Tröger
Nelio Biedermann wurde mit seinem Roman „Lázár“ als die literarische Sensation 2025 gefeiert. Der 2003 geborene Schweizer hatte zuvor bereits ein Debüt vorgelegt, das jetzt bei Rowohlt neu aufgelegt wird: „Anton will bleiben“.
Rezension von Eeva Aichner























