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Melange à trois
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Melange à trois

Author: Missy May, Marjan Shaki, Linda Hold

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Melange à trois – Der Podcast

Wenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen:
Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden.

Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.
62 Episodes
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Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß“, lautet ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach. Da Wissen jedoch Macht bedeuten kann und wir nicht über alles Bescheid wissen können, aber zu allem eine Meinung haben möchten, wird es komplex.Wenn man nach bestem Wissen und Gewissen besser schweigt, Unwissenheit zugibt oder nach Sesamstraßen-Manier dumm bleibt, weil man nicht fragt, kann das dazu führen, dass man sich aufs Glatteis führen lässt oder ins Schwitzen gerät. Viele Meinungen – selbst unter Expert:innen – gehen nicht selten auseinander, und am Ende steht man da und ist kaum klüger als zuvor.Was also tun, wenn man nichts weiß und das Gefühl hat, alles glauben zu müssen? Vielleicht geht es weniger darum, sofort Antworten zu haben, sondern darum, Fragen zu stellen, Unsicherheit auszuhalten und sich ein Urteil erst nach und nach zu bilden.Und die innere Stimme? Die gibt es – aber sie ist kein sicherer Kompass. Sie speist sich aus Erfahrung, Gefühl und Prägung. Entscheidend ist, sie nicht blind zu glauben, sondern mit Denken und Hinterfragen zu verbinden.
Man spricht nicht darüber – man hat sie einfach.Frau weiß, was passiert, und doch bleibt vieles unausgesprochen. Noch immer ist sie schambehaftet, oft verzerrt dargestellt, irgendwo zwischen Schmerz und dem Gefühl von (Un-)Reinlichkeit – verborgen und überspielt zugleich.Als Mischung aus Neubeginn, Muskelarbeit und feinen Farbnuancen begleitet uns Frauen dieser körperliche „Frühjahrsputz“ – weit mehr als nur auf blutige Weise.Und doch: Hormone sind nicht nur Frauensache.Während sich der weibliche Zyklus über etwa 28 Tage erstreckt, folgt auch der männliche Körper einem eigenen Rhythmus innerhalb von 24 Stunden.Ein leiser Hinweis darauf, dass körperliche Prozesse uns alle betreffen – auch wenn wir unterschiedlich darüber sprechen.
Der eigene Wille stellt uns alle immer wieder vor Herausforderungen. „Wenn ich nur könnte, wie ich wollte – und vor allem wann ich wollte.“Damit beginnen schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Früh lernen sie, dass ein gewisses Maß an Anpassung notwendig ist, damit Zusammenleben funktioniert.Und doch zeigt uns die heutige Jugend – oft auf eine Weise, die wir als provokant empfinden – wie viel Freiheit im eigenen Handeln möglich ist. Vielleicht sogar notwendig, um mental gesund zu bleiben.„Das hätten wir uns nie getraut.“ „Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder macht, was er will?“ „Die wissen doch gar nicht mehr, was Arbeit bedeutet.“Solche Sätze hören wir oft. Die Liste der Gegensätze ist lang.Gleichzeitig tragen Jugendliche heute eine ganz andere Verantwortung – und auch eine Last – in Bezug auf ihre eigene Zukunft. Die Frage ist: Haben wir wirklich das Recht, darüber zu urteilen, wenn wir sehen, was wir ihnen hinterlassen?Vielleicht geht es gar nicht darum, Recht zu haben. Sondern darum, hinzuhören.Wo können wir von ihnen lernen? Was wäre für uns alle wünschenswert? Und wie können wir Räume schaffen, in denen ihre Gedanken nicht auf Widerstand stoßen, sondern Teil eines gemeinsamen Dialogs werden?Vielleicht braucht es genau das: Mehr Einbeziehung statt Abwehr. Mehr Verständnis statt Bewertung.Ein spannendes Thema – zwischen Verantwortung, Verpflichtung und Vorausschau.Seid dabei.
Heute wird es animalisch und kulinarisch. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen einander auf besondere Weise unsere Zeit und Zuneigung schenken. Des einen Geschmack, des anderen Gewürg führt uns durch verschiedene Länder und Speisen. Dabei suchen wir elegante Wege, die Künste des anderen nicht zu beleidigen, ohne selbst nur am Tellerrand zu kleben. Schließlich zählt der Gedanke und die Idee dahinter, auch wenn nicht immer die richtige Note getroffen wird.
Einfach einmal so leben, wie man selbst wirklich will. Ein Gedanke, der wohl vielen von uns immer wieder kommt. Gleichzeitig kollidiert dieser Wunsch mit Verantwortung, Verpflichtungen und auf lange Sicht auch mit gesellschaftlichem Druck – und verhindert oft genau diesen persönlichen Alleingang.Der Satz „Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich“ wirkt in diesem Zusammenhang beinahe wie eine Verballhornung der komplexen Gefüge, in denen wir leben.Wir vergleichen uns mit anderen und müssen gleichzeitig relativieren, weil wir eben nicht in ihren Schuhen gehen. Und doch versuchen wir, unser eigenes Narrativ zu finden – ein Lebensmodell, das zu uns passt – indem wir manche Wege als erstrebenswert empfinden und andere bewusst auslassen.Zwischen Verurteilung und Inspiration, zwischen all dem Input, den uns das Leben und die Menschen um uns herum schenken, bleibt da manchmal auch eine leise Sehnsucht: nach fast ungeteilten Zeiten, in denen wir einzig und allein selbst bestimmen können.Passend zum Weltfrauentag und der Frage, ob wir diesen überhaupt noch brauchen, zeigt sich dabei auch die große globale Unterschiedlichkeit, aus der wir auf diesen Tag blicken. Denn während wir hier darüber diskutieren können, ob ein solcher Tag noch zeitgemäß ist, ist allein diese Frage für viele Frauen auf der Welt ein gedanklicher Luxus.Ein Luxus, der auch darin besteht, dass wir uns überhaupt Gedanken über einen individuellen Weg als Frau machen können – und dass diese Wege in vielen Fällen tatsächlich umsetzbar sind, während andere Frauen noch immer um grundlegende Rechte kämpfen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.Darüber wollen wir uns heute ein wenig länger unterhalten.
Nicht umsonst gilt Schlafentzug als Foltermethode – er ist ein gefährliches Unterfangen. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für das eigene Umfeld.Mit Kindern wird Schlaf erfahrungsgemäß in manchen Phasen nahezu auf null reduziert. Gleichzeitig bekommt er eine ganz neue Bedeutung, wenn die eigenen Batterien längst im roten Bereich laufen. Wie schnell sich der Körper an einen bestimmten Rhythmus gewöhnt – und wie schwer dieser wieder zu durchbrechen ist – kennen viele nur zu gut.Von Schäfchenzählen über das Lesen möglichst langweiliger Bücher bis hin dazu, die Nacht kurzerhand zum Tag zu machen: Die Ideen sind vielfältig, um irgendwann doch wieder in einen notwendigen und gesunden Tiefschlaf zu finden.Wer von uns wird beheizt, berieselt oder betüddelt? Und warum ist dieses Thema nicht nur nervenaufreibend, sondern scheint in Zeiten nahezu permanenter Müdigkeit fast schon überbewertet?Über Schlafmangel, Gewöhnung, Bettflucht und die Suche nach echter Erholung diskutieren wir in unserer heutigen Folge.
Manchmal fühlen wir uns, als hätten wir ein Mindesthaltbarkeitsdatum.Das Alter spielt eine immer größere Rolle – besonders in Zeiten, in denen kaum ein Beruf noch wirkliche Sicherheit verspricht.Die Frage nach der eigenen Entwicklung und nach der Möglichkeit, beruflich noch einmal einen anderen Weg einzuschlagen, beschäftigt viele von uns. Gleichzeitig spüren wir: „Erfahren“ zu sein, ist nicht immer gefragt – oder hat vielleicht einen Preis, den nicht jede*r bereit ist zu zahlen.Lässt sich eine neue Beschäftigung finden?Wie notwendig – oder leistbar – ist es, sich selbst stets treu zu bleiben und beruflich inhaltlich aktiv und sichtbar zu sein?Und wo entsteht mit dem Älterwerden vielleicht auch eine gewisse Milde – eine Haltung, in der Arbeit einfach Arbeit sein darf und nicht mehr per Definition unsere Persönlichkeit bestimmt?All das – und noch einige weitere Fragen und mögliche Antworten – hört ihr in unserer aktuellen Folge.
Liebe gibt es nicht nur zwischen Verliebten, sondern auch in Freundschaften oder sogar in beruflichen Verbindungen. Oft spürt man sehr schnell – fast energetisch – ob es passt und ob sich daraus etwas Größeres entwickeln kann.Doch dort, wo auch Konkurrenz herrscht, ist es nicht immer leicht, einen ungetrübten und klaren Blick auf einen Menschen zu bewahren. Zwischen gleichen Wünschen und Träumen, zwischen ambivalenten Gefühlen und dem tiefen Empfinden echter Freude – selbst dann, wenn man etwas nicht bekommt, das der oder die andere hat – zeigt sich, was wahrhaftig ist.Und genau darin liegt wahre Freundschaft.
Dezenz ist Schwäche, pflegt so mancher zu sagen.Wer klare Linien lebt, wird vom Prunk und Kitsch visuell erschlagen, sobald eine Jahreszeit mit ihren Festivitäten dekormäßig um sich schlägt.Kaum haben wir uns kollektiv darauf geeinigt, das vergangene Jahr hinter uns zu lassen, winkt es uns noch einmal im Wimpernschlag zu – und erinnert daran, dass zu anderen Zeiten des Jahres und des Lebens weniger mehr sein kann.Zwischen Schenkelklopfen und Schmunzeln, bombastischen Premieren und dem Barfußweg zum Würstelstand.Zwischen festem Auftritt und dem Wunsch zu tanzen, der mangels Platz und Rang nur ein Schielen auf Zehenspitzen bleibt.Wo Tulpen blühen, fast nackte Bilder hängen, wann wir ein bisschen selbstverliebt sind – oder in jemand anderen.Wer, wo und wann dazugehört, dürft ihr jetzt kurz ratenund in der heutigen Folge der Auflösung nachhören.
Wir haben es geschafft, weil wir es wiederum noch immer nicht geschafft haben, im bereits dichten Nebel des Januars zusammenzukommen. Aber dieses Mal haben wir es mit den Ton-Hürden erfolgreich aufgenommen und konnten zumindest auf diese Weise plaudern! Etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn, sind wir der Meinung, so geht’s auch. Ist zwar nicht zu vergleichen mit dem wirklichen Zusammenkommen, aber da, wo’s passt, passt es auf jede Art.Und so steht dies auch sinnbildlich für den Beginn eines neuen Kapitels, das beschrieben werden möchte, Richtiges und Gutes aus dem alten Jahr mitnimmt und anderes einfach mal zurücklässt.Mit großen Schritten galoppieren wir ins neue Jahr und erfahren dabei, wer welche Pläne hat und vielleicht Neues wagt. Ganz wichtig: die klappernden Hufen des chinesischen Krafttieres 2026! Voller Inbrunst, Tatendrang, Leidenschaft und vielleicht auch etwas Ungeduld geht’s feurig in die nächste Runde und ins bärige zweite Jahr mit der Mélange. Oder möglicherweise für eine Weile mit Thé à trois?
Im Nachhinein ergibt alles Sinn. Dieser Gedanke heilt so manche Wunde, die man gerade erst zu verarbeiten beginnt. Dass das Leben nicht immer linear verläuft, dass Rückschläge – retrospektiv betrachtet – manchmal sogar die bessere Option waren oder dass noch eine offene Rechnung bleibt, liegt teils im Auge der Betroffenen, teils an der inneren Haltung und manches Mal schlicht an der Zeit, die für einen arbeitet. Tiefschläge und Einschnitte lassen sich nicht vermeiden, oft macht auch hier der Ton die Musik. Liegt man am Boden und es wird nachgetreten oder sanft begleitet und bekommt die Situation erklärt. Letzteres lässt einen auch schneller den Fakt selbst überarbeiten, anstatt einen Schmerz über den Schmerz zu bearbeiten.Welche Enttäuschung klebt ein Leben lang an uns wie Bratfett an der Pfanne? Und aus welcher Niederlage ist man erst wie ein Phönix aus der Asche erwacht?Die Stimmung bewegt sich zwischen bittersüß und einfach nur oasch. Zur Untermalung dieser Lebensphasen gibt es in der aktuellen Folge auch ein paar kleine Gesangseinlagen.
Der Mensch ist von Natur aus ein wissbegieriges und lernfähiges Wesen. Das zeigt sich bereits bei Kindern: In ihrer Entwicklung – und den damit einhergehenden kleinen und großen Rückschlägen – stehen sie immer wieder auf und machen weiter.Dass wir jedoch in einem System leben, das feste Standards und Regeln vorgibt, macht persönliche Entwicklung manchmal unnötig anstrengend. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Funktionalität: Was wäre, wenn jeder ausschließlich nach seinem eigenen Rhythmus leben würde?Wir stecken in einer Korsage, die bereits im Kindergartenalter beginnt und sich durch die gesamte Schulzeit zieht. Inwieweit bereitet uns dieses System tatsächlich auf das reale Leben vor – oder macht es uns in der heutigen Arbeitswelt eher unflexibel? Zwischen Förderung und Überforderung, Einteilung und Aufteilung, Verantwortung und Anschieben und Ausgepowertsein, noch bevor es eigentlich richtig losgeht. Was müsste sich ändern? Wie realistisch sind die Chancen auf Veränderung? Und wie manövriert man sich am besten durch die bestehenden Vorgaben?Dies und mehr hört ihr jetzt.
Nach einer Zeit innerer Einkehr, Stille und Gedankenpause kehren wir gesammelt, motiviert und gestärkt zurück – mit einem zufällig gezogenen Thema, das besonders gut passt. Direkt ins neu begonnene 2026, mit Vorhaben, Vorsätzen und Vorlieben.Wie sehr sind wir darauf angewiesen, auf uns aufmerksam zu machen? Wie genau wird man sichtbar? Und was passiert mit denen, die sich mit Selbstvermarktung schwertun – haben sie auf gewissen Arbeitsmärkten gar keine Chance mehr?Wie sehr nähren wir unsere Seele wirklich mit brauchbaren Inhalten? Und was von dem, was wir zeigen und mitteilen, ist wirksam, wirklich authentisch und vor allem persönlich vertretbar? Zeigen wir die fabelhafte Welt und ernten Beifall – und wie sehr tut das wirklich gut?Sind Followerzahlen ein Indikator für Erfolg? Zwischen „Mensch, ärgere dich nicht“, „Tabu“ und Pantomime spielen wir auf unsere Weise die Spiele der sozialen Medienkultur mit oder gehen hier und da erst mal nur auf Besuch. In unserer ersten Folge im neuen Jahr besprechen wir dies und mehr.
Bevor wir gemeinsam in die stillste Zeit des Jahres eintauchen, wollen wir heute noch einmal so richtig drauflosreden und mit rasantem Tempo in die Weihnachtszeit starten. Draußen glitzert es schon, es wird kälter – und vielleicht auch ein bisschen hektischer. Und doch sehen wir sie schon: die ruhigen Tage, das Friedenslicht am Ende des Tunnels.Die Wochen vor den Feiertagen sind oft gefüllt mit Terminen, To-do-Listen und Erwartungen. Kekse backen, Geschenke besorgen, Traditionen pflegen, neue Rituale entdecken. Manche von uns finden Ruhe im kleinen Kreis, andere stellen einen zusätzlichen Teller auf den Tisch und lassen die Tür offen für spontane Begegnungen.In dieser Folge wollen wir innehalten und fragen: Was war dieses Jahr wichtig? Was nehmen wir mit – und was dürfen wir loslassen, so wie die Kerzen am Baum langsam herunterbrennen?Schön, dass ihr da seid. Macht es euch gemütlich und lasst uns gemeinsam in diese besondere Zeit starten.
Ein Adjektiv, das sich überall hineinlegt wie eine Prise Zuckerstaub.Es steht für all das Süßliche, Kuschelige, Glitzer-Pastellige, für Plüsch, der sich an uns schmiegt und uns gleichzeitig ein wenig belächelt. Ein Begriff, mit dem wir uns selbst bestäuben – mal aus Eitelkeit, mal aus Trotz, mal einfach, weil’s schön klebt.Er löst bei der einen wohliges Seufzen aus, bei der anderen leises Würgen. Er passt zu Outfits und Angewohnheiten, zu heimlichen Wünschen, zu beginnender Arthrose und krummen Zehen – und natürlich zu den Gummibärchen, die sich irgendwo dazwischen verstecken.Und immer – wirklich immer – kommt ein Tupfer Mayonnaise dazu. Nur für eine von uns nicht.Welche? Hört selbst.
In was wir investieren, ist ähnlich individuell wie die Wahl des Lippenstifts. Geschenke, die man sich schon lange wünscht und letztendlich unter dem Deckmantel, einen anderen zu beglücken, selbst macht; Urlaube sowie kleinere und große Geschenke – und der „schönste Tag des Lebens“.Sind Dinge nur wertvoll, wenn sie viel kosten? Oder ist man gezwungenermaßen dann noch gezwungener, sie auch tatsächlich zu genießen?Von großen Festen, kleinen Träumen und dem allerschönsten Geschenk – nämlich Zeit – und vielen Momenten der Zufriedenheit, wenn sich das Investment auch wirklich ausgezahlt hat, darüber sprechen wir heute.
Landesgrenzen, Zäune und Mauern lösen bei den meisten gemischte Gefühle aus. Das Wort „Grenze“ trägt einerseits negative Assoziationen in sich – es steht für Distanz, Trennung und Ausgrenzung. Andererseits verbindet man es im Zusammenhang mit persönlicher Freiheit, Privatsphäre oder individuellen Kapazitäten mit Selbstschutz und Respekt.Im Gegensatz zu staatlich festgelegten Grenzen sind persönliche Grenzen ein sehr individuelles Feld. Sie bestimmen nicht nur unsere eigenen Rahmenbedingungen, sondern auch, wie wir mit anderen Menschen umgehen.Doch wie erkennt man eigentlich sein persönliches Limit? Ist es tagesformabhängig? Und wie oft müssen wir nachjustieren, um zwischen innerem Schweinehund, gefühlter Verletzung und einer tatsächlichen roten Linie zu unterscheiden?Manchmal ist es wichtig, an seine Grenzen zu stoßen – und sie anschließend zu erweitern. Das gelingt jedoch nur durch sichere Erfahrungen innerhalb des bereits abgesteckten Bereichs. Woher Grenzen kommen, wann „genug“ wirklich genug ist und ob manche von ihnen vielleicht sogar aufgelöst werden können, besprechen wir in unserer aktuellen Folge.
Wir haben es getan! Zum ersten Mal durften wir unsere kleine Gesprächsrunde erweitern und uns mit einigen von euch in einem gemütlichen Café zusammenfinden.Das Thema dieses Treffens wurde dabei komplett von euch initiiert: Adjektive und Themen wurden gesammelt und von uns in die Runde geworfen.Daraus entstand ein wunderschönes Gespräch über Freundschaft, Selbstwert und Mut – aber auch über Hilflosigkeit, große Schritte, kleine Freuden und unbekannte Begegnungen.Woher wir unseren Selbstwert beziehen, müssen wir ab einem gewissen Alter oft neu definieren und wieder selbst entwickeln. Während manche von uns mit ihren Tätigkeiten prahlen, rühmen sich andere mit der Freiheit des vermeintlichen „Nicht-Erfüllens“.Können wir unseren Selbstwert tatsächlich allein aus uns selbst schöpfen – oder ist es doch unumgänglich, Erfolge auf das Konto unseres Selbstwerts einzuzahlen?Was genau bedeutet eigentlich Selbstbewusstsein? Und unterscheidet es sich zwischen Männern und Frauen?Wie verwandelt man unbekannte Pfade in fruchtbare Wege?Und was macht einen wirklich guten Mädelsabend aus?Dies und mehr hört ihr in unserer ersten Live-Podcast-Folge – mit euch und durch euch.
Der Alltag dehnt sich oft zu einer Landschaft aus Tätigkeiten aus, die mehr Stunden beansprucht, als ein gewöhnlicher Tag herzugeben bereit ist. Zwischen Arbeit, Familie, Haustieren und den unverhandelbaren Grundbedürfnissen entsteht ein Geflecht aus Verantwortlichkeiten, das sich fortwährend ausbreitet. Der Haushalt bildet darin ein eigenes Kapitel, ein flexibles und zugleich hartnäckiges Feld, das sich dem Zeitplan selten fügt. Wenn die Minuten knapp werden, bleibt nichts anderes übrig, als die Krümel am Boden den Katzen zu überlassen und den Anspruch auf Ordnung großzügig neu zu definieren.Gleichzeitig wächst die Vorstellung einer Zukunft, in der all diese Mühen verschwinden könnten. Ein häuslicher Kosmos, der sich selbst trägt. Ein Haus, das sich morgens einschäumt, sorgfältig und sanft, und den zufällig Anwesenden notfalls gleich mitreinigt. Eine Küche, in der das Essen im Kühlschrank entsteht und sich anschließend eigenständig um Abwasch und Einräumen kümmert. Ein Raum, in dem Effizienz nicht mehr angestrebt, sondern inhärent sein wird.Die Konsequenz läge auf der Hand: Zeit in einem Ausmaß, wie man es bislang nur in der Theorie kennt. Doch der Mensch neigt dazu, Freiräume zu füllen, als seien sie ein Vakuum, das es zu verhindern gilt. Neue Aufgaben würden entstehen, neue Optimierungen, neue Routinen, die abermals nach technischen Lösungen verlangen. Im Herzen dieser Entwicklung bliebe ein stiller Gedanke bestehen: Ordnung ist angenehm, doch das kleine, unplanbare Chaos besitzt einen überraschenden Zauber.Gerade die zwischenmenschlichen Begegnungen tragen diesen Zauber. Sie sind selten effizient, oft störend, gelegentlich anstrengend – und doch unverzichtbar. Ohne sie verschwänden jene Momente, in denen uns die Gaumenfreude dem Kellner um den Hals fallen lässt, weil etwas auf unwahrscheinliche Weise vollkommen gelingt. In solchen Augenblicken tritt das Leben aus der Routine heraus und verweist darauf, dass Perfektion nicht der einzige Wert ist.Ein Blick zurück zeigt, wie selbstverständlich vieles geworden ist: die Waschmaschine, die Spülmaschine, der Staubsaugerroboter – all jene Helfer, die einst revolutionär wirkten und heute nur noch Geräusche im Hintergrund erzeugen. Zwischen Waschbrett, Lagerfeuerromantik und der sterilen Präzision moderner Geräte spannt sich ein Bogen, der den Wandel des Alltags markiert. Die Vergangenheit forderte mehr Zeit, schenkte dafür aber oft eine andere Form der Ruhe.Die Zukunft wird weiter optimieren, glätten, vereinfachen. Doch ein kleiner Rest an Unordnung – und an Begegnung – wird bleiben müssen, damit der Mensch nicht gänzlich zum Zuschauer seines perfekt funktionierenden Haushalts wird.Der Wunsch nach dieser Balance bleibt bestehen und beschäftigt zugleich.Vielleicht fangen wir erst mal klein an …Hört selbst.
Wo beginnt Freiheit eigentlich – beim Urteilen, beim Totschweigen oder beim ungefragten Trommeln für das vermeintlich Richtige?Über das Impfen zu sprechen, ist fast so heikel wie Gespräche über Kindererziehung oder Politik. Während die einen lautstark die Impfkeule schwingen, weichen die anderen der spitzen Nadel nur allzu gern aus.Viele Krankheiten, die man längst erfolgreich ausgepiekst hatte, kehren langsam zurück – irgendwo zwischen Impfmüdigkeit, entschiedener Gegnerschaft und medizinischer Notwendigkeit.Als Gesellschaft bewegen wir uns bei diesem Thema mal schonungslos offen, mal hinter vorgehaltener Hand – immer auf der Suche nach dem „richtigen“ Weg. Doch was ist überhaupt richtig? Und woher wissen wir das eigentlich?Drei Frauen, drei Perspektiven, verschiedene Zugänge – und ganz unterschiedliche Erlebnisse mit der Nadel, dem Mythos und der Medizin.Ein Thema, das Freundschaften beenden kann.Wie es bei uns ausgeht?Hört selbst.
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