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Gin And Talk
Gin And Talk
Author: The 48forward Studios
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© The 48forward Studios
Description
Zwei Menschen, eiskalte, perfekt gemixte Drinks und eine Menge Zeit für inspirierende Bargespräche: Mach es Dir an unserem Tresen gemütlich und lerne interessante Menschen mit unterschiedlichsten Passionen, Professionen und Geschichten kennen!
Mehr Podcasts und Inhalte gibt es unter:
https://48forward.com
Moderation: Daniel Fürg
Produktion: The 48forward Studios
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Moderation: Daniel Fürg
Produktion: The 48forward Studios
183 Episodes
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Mit „Geht’s noch“ legt Ansa Sauermann sein bislang politischstes Album vor – entstanden aus Wut, Zweifel und der Sehnsucht nach echter Debattenkultur. Er spricht über Dauerempörung, zerbrechende Freundschaften und warum Kunst wieder den Finger in die Wunde legen muss. Ein Gespräch über Musik als Gegenrede in einer Zeit, die das Zuhören verlernt hat.
Warum fühlen sich heute so viele Menschen permanent überfordert? Die Psychologin Prof. Dr. Eva Asselmann erklärt, wie Reizüberflutung, Selbstoptimierung und globale Unsicherheit zusammenwirken. Und warum der Weg aus dem „Too much“ oft mit kleinen Veränderungen im Alltag beginnt.
Die Weltordnung verschiebt sich – Russland, die USA und China verändern die geopolitischen Kräfteverhältnisse. Jürgen Trittin spricht über Europas Selbstbewusstsein, strategische Abhängigkeiten und die Rückkehr der Machtpolitik. Und darüber, warum demokratische Gesellschaften gerade jetzt lernen müssen, wieder konsequenter zu handeln.
Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg sind mehr als Kindheitsfiguren – sie stehen für eine leise Form von Freiheit, die bis heute wirkt. Elfie Donnelly spricht über Fantasie als Haltung, über das Politische im Kindlichen und über Geschichten, die sich nicht anbiedern. Ein Gespräch über Ungehorsam, Zweifel und die Frage, warum gute Kinderliteratur nie harmlos ist.
Alice Merton kehrt mit einem Album zurück, das persönlicher kaum sein könnte. „Visions" erzählt von Abschied, innerer Stärke und der Freiheit, das eigene Leben selbst zu gestalten. Es ist eine leise, aber eindringliche Einladung, wieder mehr auf das eigene Bauchgefühl zu hören.
Autoritäre Systeme kommen selten mit Gewalt, sondern mit Gewöhnung. In seinem Buch "Als ich gegen Stalin im Armdrücken gewann" beschreibt Fredy Gareis ein Europa entlang des neuen Eisernen Vorhangs – geprägt von historischer Erfahrung, politischer Wachsamkeit und einer wachsenden Sehnsucht nach Ordnung. Es ist ein Blick auf einen Kontinent, der lernen muss, Freiheit nicht nur zu besitzen, sondern zu verteidigen.
Kriege prägen unsere Gegenwart, doch ihre Geschichten verschwinden zunehmend hinter Zahlen, Schlagworten und politischer Vereinfachung. Sophia Maier erinnert daran, dass Flucht, Gewalt und Propaganda immer Gesichter haben – und dass Journalismus nur dann relevant bleibt, wenn er diese Realität sichtbar macht. Ein Gespräch über Angst, Verantwortung und die fragile Grundlage unseres Vertrauens.
Der Tod ist keine Ausnahme, sondern Teil unseres Lebens – und doch verdrängen wir ihn konsequent. Bestatter Eric Wrede fordert einen neuen Umgang mit Trauer, der nicht nur individuell hilft, sondern auch gesellschaftlich wirkt. Wer gut trauert, wächst – und schützt sich vor der Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es so nie gab.
Peter Freudenthaler wurde mit Lemon Tree weltberühmt - ein Song, der ihm nie wieder ganz von der Seite wich. In seinem Buch und auf der Bühne erzählt er von Erfolg und Zweifel, von Erinnerung und Verantwortung. Warum Musik manchmal mehr bewegt als Worte - und was bleibt, wenn der Applaus längst verklungen ist.
Punkrocker Joshi von ZSK spricht über eine Demokratie, die unter Druck steht – und über eine Gesellschaft, die sich immer weiter spaltet. Zugleich zeigt er, wie Kultur, Haltung und Aufklärung Kindern wie Erwachsenen Orientierung geben können. Und er erinnert daran, dass Widerstand vor allem eines braucht: Menschen, die einander wieder zuhören.
Die Superreichen der USA lenken die Politik – oft unsichtbar, aber mit gewaltiger Wirkung. Julian Heißler zeigt, wie Geld Wahlkämpfe entscheidet, Debatten verschiebt und die Demokratie verändert. Ein Gespräch über Macht, Einfluss und die Frage, was von der amerikanischen Idee geblieben ist.
Caro Matzko geht in ihrem Buch "Alte Wut" der Frage nach, wie unaufgearbeitete Traumata über Generationen hinweg weiterwirken – politisch, familiär und persönlich. Sie erzählt von Verlust, Radikalisierung und der schwierigen Suche nach Selbstverantwortung. Ein Gespräch über die Kraft des Zuhörens und die Notwendigkeit, sich den eigenen Schatten zu stellen.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung bestehen tiefe Unterschiede zwischen Ost und West – ökonomisch, kulturell und politisch. Die Journalistin Marieke Reimann spricht über fehlende Repräsentation, strukturelle Benachteiligung und die blinden Flecken der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft. Ein Gespräch über Herkunft, Gerechtigkeit und das, was endlich ausgesprochen werden muss.
Franziska Hohmann ist mit einer psychisch schwer kranken Mutter aufgewachsen – und lange an dieser Rolle fast zerbrochen. In ihrem Buch erzählt sie von Co-Abhängigkeit, Sucht und dem mutigen Weg in ein eigenes Leben. Ein Gespräch über Schmerz, Befreiung und die Kraft, ehrlich hinzusehen.
Wolfgang Thierse warnt vor der wachsenden Ungeduld in einer Zeit multipler Krisen – und vor der Versuchung, der Demokratie einfache Antworten abzuverlangen. Im Gespräch erklärt er, warum Streit, Zuhören und Zumuten zentrale demokratische Tugenden sind. Und warum es heute nicht mehr um Optimismus geht, sondern um verantwortungsvolle Zuversicht.
Die Demokratie stirbt nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit einem höflich formulierten Satz im Abendprogramm. Ingmar Stadelmann nimmt sich in seinem neuen Bühnenprogramm die Worte von Björn Höcke vor – satirisch, präzise und erschreckend aufschlussreich. Ein Abend, der zeigt, wie nah das Politische dem Persönlichen kommt – und warum Wegsehen keine Option mehr ist.
Deutschland hat viel erinnert, aber wenig verstanden – vor allem, wenn es um jüdisches Leben in der Gegenwart geht. In seinem Buch "Keine Schonzeit für Juden" beschreibt Rafael Seligmann den Antisemitismus als Fieber einer Gesellschaft, die ihre Balance verloren hat. Was hilft, ist kein Mitleid – sondern Haltung, Sichtbarkeit und der Mut zur Menschlichkeit.
Viele kennen sie, kaum jemand versteht sie: die Geschichte der sogenannten Russlanddeutschen bleibt bis heute von Klischees überlagert. Ira Peter spricht über Herkunft und Identität, über stille Traumata und das Gefühl, sich beweisen zu müssen. Ihr Blick auf Integration, Sprache und Erinnerung zeigt, was es braucht, damit Zugehörigkeit mehr wird als nur ein rechtlicher Status.
Er brachte die Bronx nach Buchloe und machte aus Mauern Geschichten: Loomit zählt zu den Pionieren der europäischen Graffitikunst. Mit Farbe und Haltung reiste er um die Welt – als Künstler, Botschafter und Chronist. Heute denkt er über Vergänglichkeit, Bildung und den kulturellen Wert von Wänden nach.
Viele Menschen verlieren sich im Versuch, es allen recht zu machen – und merken es nicht einmal. Melanie Pignitter spricht über alte Prägungen, verletzliche Wahrheiten und die Kraft, sich selbst wiederzufinden. In ihrem Buch „Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol“ erzählt sie von einer Reise zurück zum eigenen Ich.























