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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis
O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis
Author: Medical Tribune Deutschland
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Description
O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis.
Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group
Mehr unter:
www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin
• Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin
• Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing
• Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner
• LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165
• LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a
• Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/
• MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/
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426 Episodes
Reverse
Kennen Sie den Patienten Rainer Zufall? Er kommt, ohne dass man ihn extra einbestellt hätte, hat keine Symptome und verlangt nun, dass man ihn genauer untersucht. Rainer Zufall steht symbolisch für ein häufiges Problem in Hausarztpraxen: Zufallsbefunde.
In dieser Folge erinnert Prof. Dr. Thomas Kötter daran: "Das Gros der Zufallsbefunde ist völlig bedeutungslos und dann ist jede weitere Abklärung unnötig und bedeutet mehr Schaden als Nutzen." Der Kollege arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und zusätzlich in einer Hausarztpraxis in Lübeck. Im Alltag wendet er regelmäßig Strategien an, um unnötige Erst- und Folgeuntersuchungen zu vermeiden. Welche das sind, erzählt er MT-Redakteur Dr. Sascha Gehrken im Podcast.
U.a. kommt es darauf an, die Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten zu erfragen. Hierfür eignet sich die Kommunikation nach dem ICE-Schema, auf das der Kollege genauer eingeht. Auch die Themen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und Wearables werden im Kontext von Zufallsbefunden besprochen. Und obwohl es in dieser Folge eigentlich um Zufallsbefunde geht, lässt sich der Kollege zu einem Kommentar über die aktuelle Debatte um Krankschreibungen und Krankenstand hinreißen. Hören Sie rein!
Themen in dieser Folge:
(01:25) Warum man Zufallsbefunde vermeiden sollte
(05:50) IGeL im Kontext von Zufallsbefunden
(07:37) Tipps zur Vermeidung von Überdiagnostik durch Bildgebung und Co.
(11:08) Was tun, wenn der Zufallsbefund da ist?
(13:02) Wie man mit den Patientinnen und Patienten kommuniziert (ICE-Schema)
(16:39) Off-topic: Zu viele Krankschreibungen in der Hausarztpraxis?
(19:35) Umgang mit Befunden von Wearables
(21:06) juristische Aspekte
(24:16) Take-Home-Messages
Weiterführende Informationen:
Prof. Kötter hat einen Artikel mit dem Titel "Umgang mit Zufallsbefunden in der hausärztlichen Praxis" veröffentlicht: thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2143-9294?device=desktop&innerWidth=412&offsetWidth=412
Aktuelle MT-Artikel zum Thema: medical-tribune.de/medizin/endokrinologie/zielgerichtetes-vorgehen-bei-zufallsbefunden-der-thyreoidea-soll-ueberdiagnostik-vermeiden medical-tribune.de/medizin/onkologie/was-man-zu-pulmonalen-zufallsbefunden-beim-lungenkrebsscreening-weiss medical-tribune.de/medizin/onkologie/nebenwirkung-inzidentalom-aerzte-muessen-mit-patienten-die-risiken-bildgebender-verfahren-besprechen
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Mama, du fehlst mir, ruft ein kleines Mädchen. Die Mutter antwortet: Ich bin doch da, Liebes. Doch das Kind ist längst verstorben, existiert nur als KI-generierter Avatar. Was klingt wie Science-Fiction, ist Realität: Chatbots simulieren Gespräche mit Verstorbenen, digitale Zwillinge imitieren Stimme, Gestik und Persönlichkeit geliebter Menschen. Sind solche digitalen Erinnerungshilfen sinnvoll für die Trauerverarbeitung oder bergen sie Risiken? Dorothee Becker, Fachkraft für Palliativ Care mit jahrzehntelanger Erfahrung, spricht über Chancen und Gefahren der digitalen Unsterblichkeit. Sie erklärt, warum professionelle Begleitung entscheidend ist, welche rechtlichen Fragen ungeklärt sind und wie sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte auf diesen Trend vorbereiten sollten. Ein Gespräch über Individualität in der Trauer, das Recht auf eigene Erinnerung und die Frage: Hätte der Verstorbene das überhaupt gewollt?
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Übelkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Wortfindungsstörungen – und dazu Kopfschmerzen: Migräne kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen und wird deshalb oft nicht als solche erkannt. Dabei ist sie eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche in der Hausarztpraxis.
In dieser Folge spricht Medical-Tribune-Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Prof. Dr. Dagny Holle Lee, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen – in den sozialen Medien bekannt als migraene_doc. Die Expertin erklärt, woran man Migräne erkennt, wie sich die Erkrankung im Laufe des Lebens verändert und warum Hausärztinnen und Hausärzte immer zuerst an Migräne denken sollten, wenn Patientinnen und Patienten über wiederkehrende Kopfschmerzen klagen.
Außerdem geht es um aktuelle Therapieoptionen – von Akutmedikation über Prophylaxe bis zu neuen CGRP-Antikörpern – sowie um den Umgang mit Migräne in besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Eine Folge voller praktischer Tipps, Hintergrundwissen und Aufklärung zu einer Volkskrankheit, die sehr viel mehr ist als „nur Kopfschmerz“.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Weiterführende Links:
• S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-057
• Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG): https://www.dmkg.de/
• Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): https://www.dgn.org/
• Instagram-Profil von Prof. Dr. Dagny Holle‑Lee: https://www.instagram.com/migraene_doc
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Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland - doch 80 bis 90 Prozent der Betroffenen bleiben unbehandelt. In dieser Folge erklärt Professor Dr. Michael Soyka, Psychiater und Neurologe an der Universitätsklinik München, warum gerade Hausärzte eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung spielen und wie die Diagnose gelingen kann.
Erfahren Sie, welche körperlichen und psychischen Warnsignale auf eine Alkoholabhängigkeit hindeuten, wie bewährte Screening-Instrumente wie der CAGE-Test funktionieren und warum das direkte Ansprechen des Problems so wichtig ist. Professor Soyka gibt praktische Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch und erklärt moderne Therapieansätze - von der medikamentösen Behandlung bis zur psychosozialen Betreuung.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Herbstzeit ist Infektzeit: Pertussis-Impfschutz bei älteren Patienten überprüfen
Im Herbst sollten Hausärzt:innen nicht nur über klassische Herbstimpfungen, wie Influenza und Corona aufklären, auch Pertussis sollte nicht vergessen werden – so der Tenor der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Dr. Uta Groger, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Bielefeld.
Das sagt die STIKO
Anders als häufig angenommen reicht eine Immunisierung gegen Pertussis im Kindesalter oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung nicht für einen lebenslangen Schutz aus. Die STIKO empfiehlt daher eine Auffrischimpfung einmalig für alle Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit der nächstfälligen Diphtherie-Tetanus-Impfung. Menschen in Gesundheitsberufen oder die Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sollten sich der STIKO zufolge alle 10 Jahre gegen Pertussis impfen lassen.
Doch trotz der STIKO-Empfehlung hat nur etwa die Hälfte der Erwachsenen einen ausreichenden Impfschutz gegen Keuchhusten.
Warum impfen?
Eine Pertussis-Erkrankung kann weitreichende Folgen haben: So haben insbesondere Menschen über 65 Jahre ein 10 % höheres Risiko, aufgrund einer Pertussis-Infektion hospitalisiert zu werden, zudem kommt es oft zu einem prolongierten Verlauf. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko haben auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma oder COPD.
Doch es gibt weitere gute Gründe für eine Impfung: Pertussis ist höchstinfektiös – in der Regel führt eine Infektion zu 5 Neuinfektionen. Deshalb sollten z.B. in der hausärztlichen Praxis auch werdende Väter und Großeltern auf eine Pertussis-Impfung angesprochen werden. Ziel ist es, u.a. Neugeborene und Säuglinge zu schützen, denn sie werden primär durch ungeimpfte Jugendliche und Erwachsene im Umfeld infiziert.
Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
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Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) bleibt in der Hausarztpraxis oft lange unentdeckt. Viele Betroffene schneiden, kratzen oder ritzen sich, schlagen sich oder stoßen sich gezielt den Kopf – meist verborgen und nicht, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Im Vordergrund steht die Emotionsregulation: Der körperliche Schmerz verschafft kurzfristige Erleichterung von überwältigenden Gefühlen und stabilisiert so einen Teufelskreis. NSSV beginnt häufig im Alter von 12 bis 16 Jahren, soziale Medien können das Verhalten sowohl verstärken als auch Unterstützung bieten. In der aktuellen Folge von „O Ton Allgemeinmedizin“ erklärt Prof. Dr. Tina In Albon, wie Hausärztinnen und Hausärzte Narben und frische Wunden sensibel und nicht moralisierend ansprechen, Suizidalität abklären und psychotherapeutische Hilfe strukturieren können. Zudem gibt sie Formulierungshilfen, Hinweise zur Risikoabschätzung und praxistaugliche Ideen zur Emotionsregulation.
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68.000 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland sichern bereits heute die medizinische Versorgung in Deutschland. Tendenz steigend. Dr. Jürgen Hoffart, Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, berichtet aus der Anerkennungspraxis: von bürokratischen Hürden über Wartezeiten bis hin zu erfolgreichen Integrationsbeispielen. Und: Wie läuft die anspruchsvolle Fachsprachenprüfung ab? Warum hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland auch die Arztpraxen für Berufserlaubnis-Inhaber geöffnet? Und welche Auswirkungen könnte der neue Kabinettsentwurf zur Anerkennungsreform haben? Ein Blick auf Chancen und Herausforderungen bei der Integration ausländischer Ärztinnen und Ärzte – und warum sowohl die Kliniken und Praxen als auch die Neueinsteiger gefordert sind.
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Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen
Menschen mit rheumatologischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für eine Gürtelrose. Warum das so ist und wie dem Risiko begegnet werden kann, das erfahren Sie in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Prof. Dr. Klaus Krüger, niedergelassener Rheumatologe in München.
Aktive Erkrankung und einige Therapieoptionen erhöhen das Risiko
Menschen mit aktiven entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) haben ein erhöhtes Risiko für Herpes zoster. Aber auch Therapeutika wie z.B. Glukokortikoide oder JAK-Inhibitoren können das Herpes-zoster-Risiko der Betroffenen erhöhen. Und: Kommt es beispielsweise unter Biologika zu einer Gürtelrose, verläuft diese oft schwer und hat eine erhöhte Komplikationsrate. Es gibt also genügend Gründe für eine effektive Prävention.
Das sagt die STIKO
Die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sieht vor, alle Personen ab 60 Jahren gegen HZ zu impfen, bei Personen mit erhöhter Gefährdung infolge einer schweren chronischen Erkrankung oder Immundefizienz gilt dies bereits ab 18 Jahren. Damit steht auch jüngeren Patienten mit Autoimmunerkrankungen – etwa bei systemischem Lupus erythematodes, der häufig bereits im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt manifest wird – eine wirksame Präventionsmöglichkeit zur Verfügung. Der Totimpfstoff gegen Herpes zoster ist langanhaltend wirksam und weist ein gutes Sicherheitsprofil auf.
Disclaimer: Der Podcast wurde vor der Anpassung der STIKO-Empfehlung am 06.11.2025 aufgenommen.
Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
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Altersbedingte Einschränkungen, chronische Erkrankungen, Medikamente: Es gibt viele Faktoren, die die Fahreignung beeinträchtigen können. Ärztinnen und Ärzte sind dazu verpflichtet, ihre Patientinnen und Patienten über diese Zusammenhänge aufzuklären. Dies gilt für Demenzkranke ebenso wie für Menschen mit Migräne oder Diabetes. Das Ziel sollte sein, eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu gewährleisten, die Mobilität aber so wenig wie möglich einzuschränken. Denn die ist wichtiger Bestandteil eines zufriedenen Lebens, betont Verkehrsmedizinerin Dr. Christiane Weimann-Schmitz. In dieser Podcast-Folge erklärt sie, was Medizinerinnen und Mediziner im Hinblick auf die Fahreignung bedenken sollten und welche sinnvollen Alternativen es gibt, wenn das Autofahren keine Option mehr ist.
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Weiterführende Informationen:
Liste relevanter Erkrankungen aus der Fahrerlaubnis-Verordnung: https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/anlage_4.html
https://dgvm-verkehrsmedizin.de/
https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/aeltere-autofahrer/fahrfitnesscheck/
Hasskommentare, juristische Erpressungen, Todesdrohungen – Forschende und Praktizierende aus der Medizin und anderen Wissenschaften geraten zunehmend ins Visier organisierter Angriffe. Für die Betroffenen kann das eine unfassbar hohe Belastung sein, berichtet Julia Wandt von ihren Erfahrungen aus der Beratungspraxis von Scicomm-Support. Das Projekt berät alle, die Wissenschaft betreiben und darüber kommunizieren, auch Beschäftigte aus dem medizinischen Bereich. Warum werden Forschende und Medizinerinnen und Mediziner zum Ziel solcher Angriffe? Wie verhält man sich richtig, wenn man als Medizinerin bzw. Mediziner persönlich angegriffen wird, online oder im „real life“? Und kann man sich als Wissenschaftler:in überhaupt in sozialen Medien positionieren, ohne zur Zielscheibe zu werden?
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Diabetes als Risikofaktor für Herpes zoster: Bedeutung der Prävention
Etwa 9 Mio. Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. In der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Prof. Dr. Norbert Stefan, Inhaber des Lehrstuhls für klinisch-experimentelle Diabetologie am Universitätsklinik Tübingen, erfahren sie, warum eine Impfung gegen Herpes zoster für diese Menschen besonders wichtig ist.
Herpes zoster verschlechtert die glykämische Kontrolle
Studien zufolge haben Menschen mit Diabetes – unabhängig davon, ob Typ 1 oder Typ 2 – ein höheres Risiko an Herpes zoster zu erkranken. Und im Falle einer Gürtelrose kommt es in dieser Patientenpopulation häufiger zu Komplikationen wie z.B. zur belastenden Post-Zoster-Neuralgie. Doch nicht nur das: Die Gürtelrose kann die glykämische Kontrolle des Diabetes verschlechtern. Grund genug also für eine effektive Prävention.
Das sagt die STIKO
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt vor diesem Hintergrund eine Impfung gegen Herpes zoster generell für alle Menschen ab 60 Jahren. Personen mit einer chronischen Erkrankung wie z. B. Diabetes oder chronischer Nierenerkrankung sollen bereits ab 50 Jahren geimpft werden. Der Totimpfstoff ist anhaltend wirksam und hat ein gutes Sicherheitsprofil.
Auf das Impfmanagement kommt es an
Prof. Stefan ruft dazu auf, das Thema Impfung gegen Gürtelrose u.a. in allen diabetologischen Fachkliniken und -praxen anzusprechen. Die Impfberatung zu Herpes zoster und anderen impfpräventablen Erkrankungen sollte systematisch in die Versorgung integriert werden.
Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.
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Viele Menschen nehmen leichtfertig regelmäßig Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen. Kommt die Sprache aber auf Opioide, schrecken sie oft zurück. Doch welche Analgetika sind wirklich gefährlich? In dieser Podcastfolge ordnet der Schmerzspezialist PD Dr. Kai-Uwe Kern im Gespräch mit Redakteurin Stefanie Menzel die wichtigsten Wirkstoffe ein: Wann helfen NSAR, Paracetamol und Metamizol – und wann nicht? Welche Risiken bestehen für Magen, Darm, Herz und Gefäße? Warum sind Opiode kein Allheilmittel? Wie wirken sich Schmerzmittel auf die Fahrtüchtigkeit aus? Der Experte bewertet außerdem das schmerzlindernde Potenzial von Alternativen wie Sport oder Cannabis.
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Hartes Pflaster – Medizin für Menschen auf der Straße
Was macht jemand, der keine Wohnung mehr hat? Was tut man, wenn man ohne Geld und ohne Krankenversicherung dasteht, aber dringend eine Ärztin oder einen Arzt braucht? Oder gar ins Krankenhaus muss?
Host Tobias Stolzenberg spricht mit Dr. Sebastian Schink vom gemeinnützigen Mainzer Verein Armut und Gesundheit in Deutschland über die Herausforderungen der Straßenmedizin, das „Mainzer Modell“, das Arztmobil und die Ambulanz ohne Grenzen.
Dr. Schink berichtet, mit welchen Erkrankungen es eine Obdachlosenärztin oder ein Obdachlosenarzt zu tun hat. Er erläutert die Aufgaben einer Clearingstelle und erklärt, was es mit dem Prinzip des Housing First auf sich hat. Und fast nebenbei erzählt unser Gast von den berührenden Momenten, die er bei seiner Arbeit für die Menschen immer wieder erlebt.
Gast dieser Folge: Dr. Sebastian Schink, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V, Mainz
Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden
Kontakt zur Redaktion:
o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group
Keine Interessenskonflikte seitens der Redaktion bekannt. Dr. Sebastian Schink spricht als Vertreter des gemeinnützigen Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Weiterführende Links:
Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
www.armut-gesundheit.de
Medinetz Mainz e.V.
https://www.medinetzmainz.de/
Internetseite der deutschen Medibüros, Medinetze und medizinsichen Flüchtlingshilfebüros:
https://medibueros.org
Bundesverband Anonymer Behandlungsschein und Clearingstellen für Menschen ohne Krankenversicherung
https://gesundheit-ein-menschenrecht.de/
Clearingstelle Krankenversicherung Rheinland-Pfalz
https://cskv-rlp.de/
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.
https://www.bagw.de/de/
Gesundheit für Geflüchtete – Informationsportal der Medibüros/Medinetze
http://gesundheit-gefluechtete.info
Triaphon – medizinische Dolmetsch-Hotline
https://triaphon.org/
LIKAR-Karte und LIKAR-App für die Anamnese im Notfall
https://likar-med.de/de
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Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) haben viel Potenzial. Bisherige Erfahrungen mit den „Apps auf Rezept“ zeigen: Sie werden als zuverlässig wahrgenommen und fördern den Austausch zwischen Patient:innen und medizinischem Fachpersonal. Darüber hinaus können sie dazu beitragen, Behandlungsprozesse effizienter zu gestalten und im stressigen Praxisalltag entlasten.
Doch wie kann man das Potenzial der DiGA optimal nutzen? In dieser Podcast-Folge interviewt Kathrin Strobel zwei DiGA-Experten: Dr. Alexander Grebe, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Köln, sowie Dr. Lars Lomberg, Facharzt für Innere Medizin aus Hamburg.
Sie teilen ihre Erfahrungen und sprechen darüber, wie man DiGA bei chronischen Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom optimal einsetzen kann – leitlinienkonform, multimodal und alltagstauglich.
Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von Bayer Vital GmbH entstanden.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Mit Beginn der kühlen Jahreszeit steigt das Risiko für Atemwegsinfektionen – von Influenza über COVID-19 bis RSV und Pneumokokken. In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ gibt Prof. Dr. Reinhard Berner, Vorsitzender der STIKO, einen kompakten Überblick über die aktuellen Impfempfehlungen für Herbst und Winter 2025/26. Er erklärt, warum der 20-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff bevorzugt wird, welche Gruppen besonders von der RSV-Impfung profitieren und welche Rolle saisonale COVID-19-Impfungen künftig spielen könnten. Zudem geht es um Ko-Administration, praktische Umsetzung in der Praxis und einen Ausblick auf Kombinationsimpfstoffe. Ärztinnen und Ärzte erhalten so fundierte Orientierung, um ihre Patientinnen und Patienten bestmöglich zu schützen.
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Der heutige Gast bei DocTales ist Georg Schlieper, niedergelassener Nephrologe in einem großen Nierenzentrum in Hannover. Er berichtet den beiden Hosts Sebastian und Anja von den Fortschritten, die sich in Sachen chronische Nierenkrankheit in den letzten Jahren entwickelt haben, wie man sie am besten erkennt und was Hausärztinnen und Hausärzte tun können, damit die Nieren nicht "sauer" werden. Außerdem geht es um die Frage, wann eine therapieresistente Hypertonie in nephrologische Hände gehört und ob eine Lipidapherese im Zeitalter multipler Fettsenker noch en vogue ist. Und natürlich wird auch die Frage geklärt, wie viel man denn nun eigentlich pro Tag trinken sollte. Viel Spaß beim Hören!
Themen in dieser Folge:
02:12 Epidemiologie chronische Nierenkrankheit
03:11 Alltag in der nephrologischen Großpraxis
04:27 Versorgungssituation in der Nephrologie
07:06 Welche Werte sollen in der Hausarztpraxis für die Nierenfunktion gecheckt werden?
09:33 Wann die Überweisung in die Nephrologie nötig wird
11:48 Fortschritte in der medikamentösen Therapie
18:00 Cave nephrotoxische Medikamente
20:48 Therapieresistente Hypertonie: Wann müssen Nephrologinnen und Nephrologen ran?
25:20 Quick and Nerdy: Nephrologie im Schnelldurchlauf
26:01 Terminologie: von der Niereninsuffizienz zur Nierenkrankheit
26:54 Die richtige Trinkmenge
28:12 Sarkopenie und Eiweißzufuhr im Alter
34:24 Ambulante versus stationäre Versorgung in der Nephrologie
37:12 Der Stellenwert der Lipidapherese
Das war es jetzt erst mal wieder mit DocTales, ab dem 28.8.25 muss der O-Ton Allgemeinmedizin wieder ohne uns auskommen. Dort geht es weiter mit dem Thema Impfungen. Wenn Ihr noch mal in DocTales-Folgen reinhören wollt: Ihr findet alle Folgen der vergangenen Staffeln auch hier im Kanal von O-Ton Allgemeinmedizin. Viel Spaß damit!
Dieser Podcast dient ausschließlich der neutralen Information. Der gesprochene Inhalt ist frei von jeglichen Interessenskonflikten.
Diese Podcast-Episode wird ermöglicht durch die Kampagne „Erkennen Sie die Nierenkrankheit?“ und AstraZeneca. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.
Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
Soll ich mich niederlassen oder nicht? Wieviel Geld brauche ich dafür? Und muss ich in der eigenen Praxis eine Regressflut fürchten? All das klären wir in dieser DocTales-Folge rund um das Thema Praxisgründung und -organisation. Mit der Hausärztin Stefanie Skodda aus Solingen und Ilka Latuske vom Niederlassungsservice der KV Baden-Württemberg sprechen wir unverblümt über die Hürden der Niederlassung – ganz ohne KV-Bashing ;)
Viele junge Kolleginnen und Kollegen scheuen inzwischen die Niederlassung, sei es aufgrund der bürokratischen Hürden oder wegen der Verantwortung als Chefin bzw. Chef. Doch Ilka beruhigt: „Zeit mitbringen, Geduld mitbringen und eine gute Strukturierung. Aber es ist machbar.“ Stefanie hat den Schritt gewagt und vor Kurzem die Praxis ihres Vaters übernommen. Sie gibt viele nützliche Tipps und will anderen ein paar Fehler ersparen, die sie im Rahmen der Übernahme gemacht hat.
Themen in dieser Folge:
05:15 Hürden der Niederlassung und wie man sie nimmt
09:57 Abrechnung und Welpenschutz – mit einem Bein im Knast?
13:59 Verordnung von neueren Medikamenten
17:41 Sprechstunde vs. Bürokratie – wie viel Zeit für was?
20:08 Finanzierung und Kredite für den Praxiskauf
25:02 Quick and Nerdy: Schnelle Fragen, schnelle Antworten
26:20 Welche Gedanken man sich vor der Niederlassung machen sollte
29:40 Vorteile der Niederlassung
33:38 Die Praxis umorganisieren
39:40 Was bringt eine private Praxisberatung?
Hilfsangebote und Links:
Niederlassungsberatungen der KVenKampagne der KBV mit Fördermöglichkeiten: lass-dich-nieder.deLeitfaden für angehende Hausärztinnen und Hausärzte: werde-hausarzt.de Planspiel zu Aufbau und Organisation einer Praxis: praxisraum.de
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In dieser Folge kommt O-Ton Allgemeinmedizin wieder im DocTales-Style daher. Ihr lernt Dr. Moritz Tellmann kennen, einen Notarzt mit "A-Problem". Denn Moritz liebt die Anästhesie und die Allgemeinmedizin gleichermaßen. Erstaunlicherweise schafft er es, beide Leidenschaften unter einen Hut zu bringen. "Das ist für mich eine absolute Traumkombination", erzählt der Kollege den DocTales-Hosts Sascha und Sebastian. Und da Moritz beide Seiten kennt, weiß er nur zu gut, wie sich ein Notfall in der Hausarztpraxis anfühlt. Aber was erwartet er von Niedergelassenen, wenn er als Notarzt eine Praxis betritt? Diese und viele weitere Alltagssitutationen werden in dieser Folge besprochen. Es geht um Notfälle mit und ohne A am Anfang, um Komplimente zum Deeskalieren, um mangelnde Gesundheitsbildung und um die alles entscheidende Frage: Heißt es Nef oder N E F?
Viel Spaß beim Hören!
Ihr wollt mehr DocTales hören? Alle Folgen der vergangenen Staffeln findet ihr hier im Kanal von O-Ton Allgemeinmedizin. Zugegeben, ihr müsst ein bisschen nach unten scrollen. Aber es lohnt sich!
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In dieser Folge übernimmt das DocTales-Team bei O-Ton Allgemeinmedizin. Die beiden Hosts Sascha und Sebastian sprechen mit dem niedergelassenen Neurologen Dr. Kai Gruhn aus Mettmann. Kai widerlegt das Image von einer eher frustrierenden Fachrichtung, in der man nur symptomatisch therapieren kann. Außerdem geht es um offene Fragen in der Anwendung des neuen Alzheimer-Medikaments, um "MS-ologen" und um die perfekte grob neurologische Untersuchung in der Hausarztpraxis. Nebenbei gibt es auch noch Tipps zur Migränetherapie und zu Red Flags bei seltenen Erkrankungen. Hört rein!
Themen in dieser Folge:
02:45 Prävention und ein überholtes Image
07:54 Besonderheiten und offene Fragen bei Lecanemab
10:15 Wie sieht der Alltag in einer neurologischen Praxis aus?
15:34 Red Flags und die perfekte grob neurologische Untersuchung
20:35 Quick and Nerdy: Schnelle Fragen, schnelle Antworten
22:54 Migräne: Tipps zu Diagnostik und Therapie
27:18 Vor- und Nachteile der privatärztlichen Tätigkeit
29:44 Multiple Sklerose: Ein Fall für "MS-ologen"?
Ihr wollt mehr DocTales-Folgen hören?In der Sommerpause von O-Ton Allgemeinmedizin gibt es auf diesem Kanal vier brandneue DocTales-Folgen. Den Auftakt macht das Thema Neurologie. In den nächsten Wochen folgen Notfallmedizin, Praxisgründung und Nephrologie. Und natürlich liegt der Fokus immer auf Relevantem für die Allgemeinmedizin.
Alle DocTales-Folgen der vergangenen Staffeln findet ihr nun ebenfalls hier im Kanal von O-Ton Allgemeinmedizin. Zugegeben, ihr müsst ein bisschen nach unten scrollen. Aber es lohnt sich!Dieser Podcast dient ausschließlich der neutralen Information. Der gesprochene Inhalt ist frei von jeglichen Interessenskonflikten.
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Steigende Temperaturen bringen für Hausärztinnen und Hausärzte neue Herausforderungen mit sich: Welche Patientengruppen sind besonders gefährdet? Wie kann das Praxisteam schnell und effektiv auf Hitzewellen reagieren? Und was hat das mit Medikationsplänen zu tun? In dieser Podcastfolge spricht Stefanie Menzel mit Dr. Robin Maitra, Hausarzt und Klimaschutzbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Die Themen rund um den Hitzeschutz im Praxisalltag reichen von konkreten Maßnahmen bis zu Fortbildungen für das gesamte Team. Praxisnah, erfahren und engagiert: So geht klimaresiliente Versorgung!
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